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Sonntag, 8. April 2018

Gebratene Lammkeule

Zutaten:
1,5 Kg Lammkeule
3 Knoblauchzehen
2 TL Tomatenmark
1 EL Mehl
2 EL Butter
1 TL Salz
1 Packung Zitronenschale
1 Msp. Kümmel
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Zwiebel
3 EL Olivenöl
1 TL Gemüsebrühe
125 ml trockener Weißwein
1 l Wasser

Die Lammkeule wird unter kaltem Wasser abgewaschen. Anschließend wird sie mit den zerdrückten Knoblauchzehen, dem Kümmel, Olivenöl, der klein gewürfelten Zwiebel, dem Weißwein und der Zitronenschale über Nacht im Kühlschrank in einem Plastikbeutel mariniert. Nun wird die Keule mit dem Salz bestreut und anschließend in dem Öl von allen Seiten scharf angebraten. Die Zwiebeln und der Knoblauch werden hinzugegeben und glasig gedünstet. Nun wird zunächst das Tomatenmark hinzugegeben, damit sich der Bratensatz löst. Ist dies erfolgt, wird das Wasser und die Gemüsebrühe hinzugegeben und der Braten 25 Minuten von jeder Seite sprudelnd gegart. Zum Schluss wird aus der Butter und dem Mehl eine Bechamel angerührt und der Bratenfond hinzugegeben. Dieser wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wie auch im vorherigen Rezept gibt es hier leider keine Fotos, da ich das Gericht unterwegs zubereitet und gegessen habe. Ich habe zu dem Gericht der Einfachheit halber Nudeln gemacht. Normalerweise könnte man dazu zum Beispiel auch Rotkraut und Klöse machen. Geschmacklich ist es nicht so intensiv, wie ich es aus meinem Elternhaus kenne. Die Mischung aus Knoblauch, Zwiebel, Zitrone und Kümmel finde ich sehr gut. Es ist ein rundum gelungener Braten und eine wunderbare Soße. Geschmacklich kam der Lammgeschmack nur sehr leicht zum Tragen. Das Fleisch war sehr mager und damit etwas trocken. Wer es saftiger mag, sollte das Fleisch ggf. mit Fett spicken oder mit Speck umwickeln. Ich kann es euch jedenfalls nur empfehlen.


Donnerstag, 5. April 2018

Gebratene Kräuterlammkeule mit Knoblauchzehen

Zutaten:
8 EL Olivenöl
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
1 TL Fenchelsamen
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Lammkeule ca. 1,5 Kg
1 Knoblauchknolle
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Butter
2 EL Mehl 
1 l Wasser
1 TL Tomatenmark

Das Fleisch wird kalt abgewaschen und in einen Plastikbeutel gelegt. Öl, Thymian, Rosmarin, Fenchel, Pfeffer und die geschälten und angedrückten Knoblauchzehen werden hinzugegeben und das Fleisch kräftig massiert. Der Beutel muss verschlossen einen Tag im Kühlschrank ruhen. Anschließend wird das Fleisch entnommen und mit dem Salz bestreut und in einem Teil des Öles zusammen mit dem Knoblauch angebraten. Es sollte von allen Seiten kräftig angebraten werden, damit ein guter Bratenansatz entsteht. Ist dies erfolgt, wird das Tomatenmark in den Topf gegeben, damit sich der Bratenansatz löst. Nun wird das restliche Öl und das Wasser hinzugegeben, sodass der Braten mindestens zur Hälfte bedeckt ist. Der Braten muss nun bei geschlossenem Deckel 25 Minuten von beiden Seiten garen. Anschließend wird aus der Butter und dem Mehl eine Bechamel angerührt und der Sud hinzugegeben. Die Soße wird mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. 

Hintergund dieses Gerichtes ist, dass ich kein Lammfreund bin, da dieses Fleisch in den meisten Fällen immer nach Stall schmeckt. Deswegen wollte ich selbst einmal verschiedene Rezepte ausprobieren, um festzustellen, ob das auch bei mir der Fall ist oder nicht. Auf den ersten Blick hat das Fleisch nicht nach Stall geschmeckt. Da ich mir das Essen aber mit zur Arbeit genommen habe, weshalb es auch kein Bild davon gibt, und es mehrfach erwärmt habe, musste ich leider feststellen, dass es mit zunehmender Anzahl an Erwärmungen immer mehr nach Stall geschmeckt hat. Während des Essens ist das durch die doch intensive Soße nicht großartig aufgefallen, aber im Nachhinein hat man es geschmeckt. Zu den Details, das Fleisch war sehr mager und somit recht trocken. Das ist klar, denn, wenn kein Fett im Fleisch ist, kann es auch nicht saftig sein. Die Soße war anfangs sehr intensiv, aber nach wenigen Bissen hat sie angenehm südländisch geschmeckt. Für den Urdeutschen, der dieses Gericht sicherlich anders gewohnt ist, mag das eine mühsehlige Umgewöhnung sein, aber wenn man der Sache etwas offener gegenüber steht, wird man schnell feststellen, dass es auf diese Art und Weise ebenfalls seine Reize hat. Mit dem Fenchel sollte man aufpassen, da dieser sehr schnell geschmacksgebend ist und leicht hervorschmecken kann. Ansonsten muss ich sagen, das es eine angenehme Abwechslung war und es bestimmt nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich Lamm auf diese Art und Weise zubereiten werde.

Mittwoch, 28. März 2018

Joghurt Kirsch Schnitten vom Blech

Zutaten:
Für den Teig:
150g Butter
125g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
250g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 Packung Backpulver
75g  Schokoladenblättchen
2 Gläser Sauerkirschen

Für die Creme:
100 ml Milch
75g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
10 Blatt weiße Gelatine
500g Joghurt
400 ml Schlagsahne

Für den Guss:
1 Päckchen Tortenguss
250 ml Kirschsaft
Zucker

Backform:
Springform 24x35 cm

Die Butter wird mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Die Eier werden einzeln untergerührt. Nun werden Mehl, Kakao und Backpulver mit verrührt.
Der Teig wird in die mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und glatt gestrichen. Die abgetropften Kirschen werden auf den Teig verteilt. Der Kuchen wird bei 160°C 35 Minuten gebacken. Anschließend muss der Kuchen auskühlen.
Die Milch wird mit dem Zucker und dem Vanillezucker erwärmt. Die gewässerte und ausgedrückte Gelatine wird in die Milch gegeben. Nun wird der Joghurt eingerührt. Die Sahne wird steif geschlagen und untergehoben. Die Masse wird auf den ausgekühlten Boden gegeben und glatt gestrichen. Der Kuchen muss nun im Kühlschrank ruhen, bis die Masse fest ist. Anschließend wird aus den Zutaten für den Guss der Tortenguss hergestellt und auf dem Kuchen verteilt. 


Zunächst ist zu sagen, dass ich die Größe der Springform nicht geeignet finde, da der Teig zu dick wird. Ich denke, es wäre besser, wenn man ein normales Kuchenblech verwendet und einen Backrahmen. Dann sollte der Teig eine angenehme Höhe haben. Die Creme ist relativ neutral. Ich bin eher ein Fan von Cremes, die nach etwas schmecken. Das wäre hier der Fall, wenn man unter die Creme Vanillepuddingpulver mischt. Dann muss die Creme jedoch mit gebacken werden. Ansonsten ist die Kombination aus Creme, Kirschen und Schokolade gut. Der Kuchen passt gut zum Sommer, da die Creme sehr leicht ist. Probiert es einfach aus und sagt mir eure Meinung dazu.


Sonntag, 25. März 2018

Blutorangenschnitten

Zutaten:
Für den Teig:
3 Eier
100g Zucker
3 EL heißes Wasser
100g Mehl
25g Speisestärke
1 Packung Backpulver

Für die Creme:
200 ml Blutorangensaft
50g Zucker
8 Blatt weiße Gelatine
500g Quark
300 ml Schlagsahne
2 Blutorangen

Für den Guss:
125 ml Blutorangensaft
6g Tortenguss
1 EL Zucker

Backform:
Springform 24x32 cm

Für den Teig werden die Eier mit dem Zucker und dem Wasser schaumig geschlagen. Anschließend wird Mehl, Speisestärke und und Backpulver miteinander vermengt und unter die Eimasse gehoben. Der Teig wird in eine mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und bei 180°C 25 Minuten gebacken.

Nachdem der Teig ausgekühlt ist, wird der Saft mit dem Zucker kurz aufgekocht. Die gewässerte und ausgedrückte Gelatine wird hinzugegeben und gerührt, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Die Sahne wird steif geschlagen. Der Quark unter die Sahne gehoben. Die Blutorangen werden filetiert und zu der Quarkmasse gegeben. Der Blutorangensaft wird hinzugegeben und alles gut miteinander vermengt. Die Masse wird auf den Teig gegeben. Der Kuchen muss nun ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen, bis die Masse fest ist. Anschließend wird der Tortenguss laut Packungsanweisung hergestellt und auf dem Kuchen verteilt. 


Der Teig lässt sich leicht herstellen, aber relativ schlecht schneiden. Dafür ist er zu weich. Die Quarkmasse bedarf etwas Aufwand. Dennoch ist sie recht stabil beim Anschneiden. Dennoch würde ich 2 Blätter Gelatine mehr verwenden. Geschmacklich ist der Kuchen vollkommen auf Blutorange ausgerichtet. Wer etwas Süßes sucht, sollte diesen Kuchen nicht backen. Wer etwas fruchtiges haben möchte, kommt hierbei auf seine vollen Kosten. 


Montag, 5. Februar 2018

Apfel-Zimt-Torte

Zutaten:
Für den Teig:
150g Butter (250g)
175g Zucker (200g)
1 Ei (2 Eier)
225g Mehl (250g)
1/2 Packung Backpulver (1 Packung)
(50-100 ml Milch)
Zimt 
Zucker
Mandelblättchen.

Für den Belag:
6 Äpfel
250 ml Weißwein
1 Packung klarer Tortenguss
1 Packung Vanillepudding
500 ml Milch
60g Zucker
250g Butter

Backform:
Springform Durchmesser 24 cm (26 cm)

Am Anfang ist zu erwähnen, dass ich das Rezept in einer Springform mit 26 cm Durchmesser gebacken habe. Dafür sind die Werte in den Klammern. Ich glaube aber, dass die Zutaten, die nicht in Klammern stehen, für eine 24 cm Form nicht ausreichen. Zumindest nicht die Zutaten vom Teig.

Für den Teig wird die Butter schaumig geschlagen. Anschließend wird erst der Zucker, dann die Eier verschlagen. Zum Schluss wird das Mehl und das Backpulver verrührt. Wer sich für die Klammermaße entscheidet, gibt zum Schluss die Milch dazu, bis sich der Teig leicht streichen lässt. Der Teig wird halbiert und in jeweils eine mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben. Wer nur eine Springform hat, kann die Böden auch nacheinander backen. Vor dem Backen wird der Teig noch mit Mandelblättchen bestreut. Jeder Boden wird 20 Minuten bei 160°C gebacken. Gleich nach dem Backen werden die Böden mit Zucker und Zimt bestreut. Die Böden müssen nun auskühlen.

Für den Belag werden die Äpfel entsteint und geschält und in kleine Stückchen geschnitten Anschließend werden sie mit 200 ml Wein zum köcheln gebracht. 50 ml Wein werden mit dem Tortenguss angerührt und laut Packungsanweisung zu den Äpfeln gegeben. 

Der erste Boden wird mit einem Tortenring abgedeckt. Auf den Boden werden die Äpfel verteilt. Parallel dazu wird aus der Milch, dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver ein Vanillepudding hergestellt. Nachdem dieser etwas abgekühlt ist, wird die Butter untergerührt. Diese Masse wird auf den Äpfeln verteilt. Nun kann der zweite Boden darauf gelegt werden. 


 

Zugegeben sind das nicht die schönsten Fotos, aber es war echt schwierig den Kuchen im Ganzen zu bearbeiten. Mit dem Teig bin ich überhaupt nicht zufrieden. Ich würde den Kuchen eher mit einem meiner Biskuitböden herstellen und diesen teilen. Diese Teige sind stabiler und nicht so bröselig, wie dieser Teig. Der Kuchen ist durch die nicht mit gebackenen Äpfel wunderbar fruchtig und relativ feucht. Für Liebhaber feuchter Kuchen ist dieser ideal geeignet. Die Buttercreme ist im Originalrezept eigentlich Schlagsahne, aber ich hatte nicht genug da und empfand die Buttercreme auch als passender. Jeder, dem ich den Kuchen gegeben habe, war der Meinung, dass er sehr gut geschmeckt hat. Von daher kann ich ihn euch nur empfehlen. Wenn ihr aber nicht die ganze Küche voll gesaut haben wollt, dann nehmt einen anderen Teig ;)

Donnerstag, 30. November 2017

Sandwichbrote

Zutaten:
Für den Vorteig:
75g Mehl Typ 550
1/2 TL Backmalz
10g frische Hefe
60 ml Wasser

Für den Hauptteig:
700g Mehl Typ 550
30g frische Hefe
50g Zucker
40g Butter
1 Ei
15g Salz
15g Backmalz
260g Wasser

Eigelb
Parmesan
Oregano
Mohn
Sesam

Die Zutaten vom Vorteig werden miteinander vermischt und 3 Stunden bei Zimmertemperatur in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt. Diese können dann bis zu 3 Tage im Kühlschrank ruhen oder direkt nach den 3 Stunden weiterverarbeitet werden.
Die Zutaten für den Hauptteig ( bis zum Eigelb) werden zusammen mit dem angesetzten Vorteig verknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend muss der Teig 1 Stunde ruhen. Nun wird er noch einmal durchgeknetet und Luft hinein gefaltet. Nun erfolgt eine weitere Stunde Ruhe. Anschließend werden aus dem Teig 4 Rohlinge hergestellt und auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche gegeben. Die Rohlinge müssen auf den Blechen wiederum zugedeckt mindestens 1 Stunde ruhen. Nun können die Rohlinge mit Eigelb bestrichen werden und wahlweise mit Parmesan und Oregano oder einer Mischung aus Mohn und Sesam bestreut werden. Die Rohlinge werden dann bei 200°C 5 Minuten und 160°C etwa 10 -12 Minuten gebacken.


Im oberen Bild ist die Variante mit Oregano zu sehen. Bei mir fehlt leider der Parmesan, da ich zum Zeitpunkt der Herstellung keinen im Haus hatte.


Oben ist die Version mit Sesam und Mohn zu sehen. Unten ist die gleiche Version belegt mit Schinken und Käse und Salat als Sandwich. Grundlegend ist zu sagen, dass ich das Originalrezept um einiges ändern musste, da im Original 100 ml mehr Wasser und 110g weniger Mehl verwendet wurden. Wer mag, kann das gerne ausprobieren, aber ich denke nicht, dass das zum Erfolg führen wird, da der Teig dann viel zu flüssig ist. Die Konsistenz der Brote ist ziemlich luftig und fluffig. Dennoch kann man die Brote ideal bestreichen. Sie lassen sich wunderbar essen und halten und krümeln nicht. Auch nach einem Tag sind sie noch angenehm zum Essen. Was mich ein wenig daran stört ist, dass sie nahezu geschmacklos sind. Würde man das Topping nicht darauf machen, würden sie "nur" nach Weißbrot schmecken. Das ist sicherlich nicht verkehrt, aber ich denke ein wenig Abwechslung oder intensiverer Geschmack wäre super. Das kann man meines Erachtens aber nur erreichen, indem man die 700g Mehl mischt und beispielsweise 100g Mehl Typ 1050 oder 1150 beimischt. Da das 1150er Mehl aber vergleichsweise viel Wasser bindet und die Krume dadurch nicht so fluffig werden könnte, so würde ich vorschlagen den Vorteig mit dem 1150 Mehl zu machen, dass man eine Art Sauerteig hat. Das ist es zwar mit dem 550er Mehl theoretisch auch, aber eben ein anderer. Ihr könnt es ja gerne ausprobieren und mir Bescheid geben. Ansonsten wünsche ich euch einen guten Appetit.




Montag, 27. November 2017

Schoko-Kirsch-Napfkuchen

Zutaten:
1 Glas Süßkirschen
200g Mehl
2 Packungen Schokoladenpuddingpulver
1 Packung Backpulver
130g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
5 Eier
150 ml Sonnenblumenöl
125 ml Milch
100g Raspelschokolade

Die Kirschen werden in ein Sieb zum Abtropfen gegeben. Die Eier werden mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Anschließend werden Mehl, Backpulver und Puddingpulver zugegeben. Jetzt werden das Öl, die Milch und die Raspelschokolade zugegeben und verrührt. Zum Schluss werden die Kirschen untergehoben. Nun wird eine Gugelhupfform ausgebuttert und die Masse hinein gegeben. Der Kuchen wird nun bei 160°C 75 Minuten gebacken. Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist kann er wahlweise mit Puderzucker bestäubt oder mit Schokolade überzogen werden.

Wie im unteren Bild zu sehen ist, sinken die Kirschen beim Backen auf den Boden der Form. Ansonsten ist der Kuchen sehr einfach herzustellen. Bei den heutigen Preisen für Butter punktet der Kuchen damit, dass keine Butter verwendet wird. Geschmacklich ist der Kuchen wunderbar gelungen. Er ist schön saftig, hält beim Anschneiden gut zusammen und hat ein schönes Schokoladenaroma.  



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Süß-Saure Nudeln mit Huhn

Zutaten:
250g Chinesische Eiernudeln
2 EL Öl
1 Zwiebel
4 Hähnchenschenkel
1 Möhre
1 Rote Paprika
100g Bambussprossen
55g Sonnenblumenkerne

Für die Soße:
125ml Wasser
1 1/2 El Speisestärke
3 EL brauner Zucker
4 EL Reisweinessig
2 TL Sojasoße
2 TL Tomatenmark
2 Große Knoblauchzehen
1 cm Stück Ingwer
1 Prise Salz
1 TL Pfeffer

Die Nudeln laut Packungsanweisung gar kochen und unter kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht nachziehen.
Die Hähnchenschenkel enthäuten und das Fleisch vom Knochen lösen. Die Zwiebel schälen und und kleine Stücke schneiden. Die Enden der Möhre entfernen und die Möhre raspeln. Den Strunk und Kerne der Paprika entfernen und in Stücke schneiden. 
Die Hälfte des Wassers mit der Speisestärke vermischen. Knoblauch und Ingwer schälen und klein würfeln. Zusammen mit den restlichen Soßenzutaten in einem Topf aufkochen lassen. Anschließend die angerührte Speisestärke zugeben und aufkochen lassen. Den Topf danach vom Herd nehmen.

Die Zwiebel und klein geschnittenen Hähnchnschenkel werden in dem Öl im Wok angebraten. Die restlichen Zutaten werden schrittweise zugegeben. Zum Schluss werden die erkalteten Nudeln und die Soße hinzugefügt.


Dieses Gericht bedingt durch die Vorbereitungen einen gewissen Aufwand. Dennoch kann man, wenn man die Portionen beispielsweise verdoppelt, ein Gericht schaffen, welches die Vorbereitungen rechtfertigen. Geschmacklich ist es relativ simpel gehalten. Es schmeckt wie ein süß-saures chinesisches Gericht, welches man ggf. vom Chinesen kennt. Persönlich muss ich dazu sagen, dass mir ein wenig die Schärfe fehlt. Das gewisse Etwas fehlt an diesem Gericht. Dennoch kann man nicht sagen, dass es nicht schmeckt. Ich werde bei zukünftigen Posts noch das ein oder andere chinesische Gericht einstellen und hoffen, dass hier und da verschiedene Rezepte dabei sind, die eine volle Zufriedenheit erlangen.

Freitag, 20. Oktober 2017

Krümelkuchen mit Apfelfüllung

Zutaten:
1,5 Kg Äpfel
1 EL Wasser
100g Zucker
30g Butter
1 Msp. Zimt
250g Butter
200g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
500g Mehl
1 Packung Backpulver

Backform:
Backblech ca. 30x40 cm

Die Äpfel werden geschält und entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Zusammen mit dem Wasser, dem Zucker und der Butter und dem Zimt in einer Pfanne erhitzen, bis die Apfelstückchen etwas weich gekocht sind. Anschließend die Masse abkühlen lassen.  
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Salz und Ei unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver mit verrühren. Die eine Hälfte des Teiges wird dünn ausgerollt und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben. Anschließend wird die Apfelmasse darauf verteilt. Aus der anderen Hälfte des Teiges werden Krümel geformt und auf dem Kuchen verteilt. Der Kuchen wird 45 Minuten bei 160°C gebacken.


Der Kuchen ist relativ einfach herzustellen. Geschmacklich ist er gut. Ich finde jedoch, dass er etwas zu trocken ist. Wenn ich ihn noch einmal machen sollte, würde ich eine Buttercreme oder Pudding drauf machen. Von der Backblechgröße sollte man auch etwas kleiner wählen, damit der Kuchen etwas höher wird.

Freitag, 6. Oktober 2017

Omas Apfelkuchen

Zutaten:
250g Butter
200g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Packung Vanillearoma
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
5 Eier
350g Weizenmehl
1 Packung Backpulver
ca. 1,25 Kg Äpfel
200g Puderzucker
3 EL Zitronensaft

Backform:
Backblech ca. 41x35 cm

Butter schaumig rühren. Anschließend den Zucker und Vanillezucker zugeben und mit verrühren. Danach werden die Eier einzeln untergeschlagen. Nun wird Vanillearoma, Zimt und Salz dazu gegeben. Der Teig wird auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt. Die Äpfel werden entsteint, geschält und in Scheiben geschnitten. Nun werden sie auf dem Teig verteilt. Der Kuchen wird 35 Minuten bei 160°C gebacken. In der Zwischenzeit wird der Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischt. Die Masse sollte relativ flüssig sein. Sobald der Kuchen fertig ist, wird der Zuckerguss darüber verteilt.


Geschmacklich hat der Kuchen geschmeckt. Der Teig war luftig und locker und hat nach Zimt geschmeckt. Die Äpfel auf dem Kuchen sind ziemlich trocken geworden beim Backen. Die die in den Teig eingezogen sind gingen. Grundlegend muss ich aber sagen, dass mir der Kuchen im Gesamten zu trocken war. Ich denke, wenn man Vanillepudding zwischen Teig und Äpfel streicht, dann ist er wesentlich angenehmer zu essen.


Dienstag, 26. September 2017

Zucchini-Reis-Eintopf

Zutaten:
1 Zucchini
500g Hackfleisch
10g Salz
3g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1,5g Paprika edelsüß
0,5g Knoblauchpulver
1/2 TL Majoran
1 Beutel Reis
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Butter
Mehl

Die Zucchini wird geschält und von den Kernen befreit. Anschließend wird sie in kleine Stücke geschnitten. Das Hackfleisch wird mit den Gewürzen vermengt und in etwas Butter angebraten. Die Zucchini wird hinzugefügt und ein paar Minuten mit gebraten. Danach wird so viel Wasser über die Masse gegeben, bis Hackfleisch und Zucchini bedeckt sind. Das Ganze muss nun etwa eine viertel Stunde köcheln. In dieser Zeit wird der Reis mit etwas Gemüsebrühe gekocht. Aus 1 EL Mehl und ca. 100g Butter wird eine Mehlschwitze hergestellt und die Flüssigkeit des Gemüses damit angedickt. Die Soße wird mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe abgeschmeckt und zum Schluss der fertige Reis untergehoben.

Ich habe zu diesem Gericht kein Foto gemacht. Es ist eine Eigenkreation, bei der das Hackfleisch natürlich nach Belieben gewürzt werden kann. Das Gericht ist einfach herzustellen und schmeckt sehr gut. Es hat nicht viele Calorien und ist eine schöne Abwechslung zu den herkömmlichen Zucchinigerichten.

Samstag, 23. September 2017

Breakfast Burger

Zutaten:
4 Buns
600g Rindergehacktes
1 getrocknetes Brötchen
120 ml Milch
1/2 Scheibe geräucherter Speck
2 EL Röstzwiebeln
1 Ei
1 EL mittelscharfer Born Senf
1/4 TL Chili
3g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
12g Salz
8 Scheiben Bacon
1 Dose Baked Beans
4 Scheiben Cheddar
4 Eier

Das Brötchen wird in der Milch eingeweicht. Nachdem es sich komplett vollgesogen hat und weich ist, wird es ausgedrückt. Der Speck wird in kleine Würfel geschnitten und zusammen mit dem Hackfleisch, Brötchen, den Röstzwiebeln, Ei, Senf, Chili, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengt. Aus der Masse werden 4 Patties geformt.
Die Baconscheiben werden bei indirekter Hitze langsam angebraten. In einer Pfanne werden einzeln die Eier gebraten. Während des Bratens sollten sie mit Salz und Pfeffer bestreut werden.
Die Bohnen werden in der Mikrowelle erwärmt.
Über direkter Hitze werden die Patties gegrillt. Nachdem die erste Seite fertig gegrillt wurde, wird auf jedes Patty eine Scheibe Cheddar gegeben. Wenn diese Zerschmolzen ist, ist das Patty fertig.
Nun können die Burger belegt werden. Erst die Unterseite vom Bun, dann 2 Scheiben Bacon, dann das Patty, die Bohnen und das Ei und die Oberseite vom Bun.


Der Burger lässt sich relativ einfach herstellen, da man die Sachen zeitunkritisch parallel machen kann. Geschmacklich ist es leider kein Burner. Ein bisschen flach, wie man das ein oder andere Englische Frühstück vielleicht kennt. Er hat aber extrem satt gemacht. Wer ihn probieren will, nur zu, aber unter meine Top Ten kommt er nicht.

Mittwoch, 20. September 2017

Schoko-Beeren-Torte

Zutaten:
Für den Biskuitboden:

Für die Füllung:
1 Packung Schokoladenpuddingpulver
80g Zucker
250 ml Milch
125g Butter
ca. 500g gemischte Beeren
1 Packung rote Grütze
125 ml Fruchtsaft

Der Tortenboden wird wie im Rezept beschrieben angefertigt. Wer will kann das Verhältnis zwischen Mehl und Speisestärke ändern, damit der Boden etwas saftiger wird. Nachdem der Boden ausgekühlt ist, kann die Creme aufgebracht werden. Für die Creme werden ein paar EL Milch abgenommen und das Puddingpulver und der Zucker darin aufgelöst. Die Milch wird zum Kochen gebracht und das aufgelöste Puddingpulver eingerührt. Unter ständigen Rühren muss die Milch noch einmal aufkochen. Danach wird sie vom Ofen genommen und beiseite gestellt, damit sie abkühlen kann. Wenn der Pudding lauwarm ist, wird mit einem Mixer die Butter untergerührt. Die Creme wird auf den Tortenboden verteilt. Die gewaschenen Früchte werden darauf gelegt und die rote Grütze laut Packungsanweisung hergestellt. Diese wird auf die Früchte gegeben und muss fest werden. 


Wieder ein Kuchen meiner Eigenkreation. Diese einfache Torte ist wieder ideal für den Sommer, wenn man Lust auf etwas Frisches hat. Der Tortenboden ist immer wieder lecker. Die Schokobuttercreme passt ideal zu den Früchten. Und die rote Grütze rundet die Gesamtkomposition aus Früchten und Schokolade noch ab. Was will man mehr? Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.


Sonntag, 17. September 2017

Marmorierter Puddingkuchen

Zutaten:
Für den Teig:
175g Mehl
25g Kakaopulver
150g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Ei
100g Butter

Für die Füllung:
2 Packungen Vanillepuddingpulver
140g Zucker
750ml Milch
3 Becher Creme Fraîche
100g Zartbitterschokolade

Für den Belag:
1 Dose Annanas
1 Packung klarer Tortenguss
2 TL Zucker

Backform:
Springform Durchmesser 26cm

Alle Zutaten für den Teig von Hand verkneten. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und 2/3 des Teiges darauf verteilen. Der Boden wird für 10 Minuten bei 165°C vorgebacken. Anschließend wird die Form aus dem Ofen entnommen und zum Abkühlen gestellt. Danach wird aus dem restlichen Drittel der Rand des Kuchens geformt.
Aus dem Puddingpulver, Zucker und der Milch wird ein Pudding hergestellt. Nachdem dieser leicht abgekühlt ist, wird die Creme Fraîche untergerührt und die Masse in 2/3 1/3 aufgeteilt. Die Schokolade wird in kleine Stückchen geschnitten und unter die 1/3 Masse gerührt. Nun wird zuerst der Vanillepudding auf den Kuchenboden gegeben und glatt gestrichen. Anschließend wird der Schokopudding darauf verteilt. Mit einer Gabel wird die Masse leicht mit der Vanillepuddingmasse verrührt, damit ein Marmormuster entsteht. 
Der Kuchen muss nun 50 Minuten bei 165°C backen. 
Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, wird die Dose Annanas geöffnet und der Saft aufgefangen. Die Annanasstückchen werden auf dem Kuchen verteilt. Der Saft sollte 250ml Menge betragen, wenn nicht, wird der Saft mit Wasser auf die 250ml aufgefüllt. Nach Packungsanweisung wird der Tortenguss angerührt und auf dem Kuchen verteilt.



Wie man sehen kann, ist mein Marmormuster nicht wirklich gelungen. Geschmacklich hat aber alles geklappt. Das Beste am ganzen Kuchen war der Teig. Der hat sich zwar wirklich schlecht verarbeiten lassen, aber er hat einfach super schokoladig geschmeckt. Das Topping kann auf den Kuchen, passt aber meines Erachtens nicht wirklich. Es verleiht dem Ganzen zwar eine gewisse Frische, dennoch würde ich es beim nächsten Mal weg lassen. Die Masse an Pudding war mir persönlich zu viel für ein Stück Kuchen. Würde man den Teig dicker machen und die Masse an Pudding gut um die Hälfte reduzieren, dann denke ich, ist das Verhältnis ausgewogener. Ich habe meine Füllung zudem mit einer Mischung aus Creme Fraîche und saurer Sahne gemacht. Das hat das Ganze leider etwas säuerlich gestaltet. Davon kann ich euch also abraten.




Donnerstag, 14. September 2017

Versunkener Pflaumenkuchen

Zutaten:
1 Glas Pflaumen
5 Eigelb
180g Zucker
80g Butter
180g Mehl
1/2 Packung Backpulver
5 Eiweiß
1/2 Packung Schokoladenstückchen
2 Packungen Vanillezucker

Backform:
Springform 26 cm

Die Butter wird schaumig geschlagen. Anschließend werden von dem Zucker ca. 130g mit verrührt. Nun werden die Eigelbe untergeschlagen. Das Mehl und das Packpulver wird hinzugefügt. Der restliche Zucker wird mit den Eiweißen steif geschlagen. Die Eiweißmasse wird unter die Eigelbmasse gehoben und die Schokostückchen hinzugefügt. Die Masse wird in eine ausgefettete Springform gegeben und die abgetropften Pflaumen darauf gelegt. Der Kuchen wird nun bei 160°C 55 Minuten gebacken.


Der Kuchen hat eine wunderbar luftige Konsistenz. Durch die Pflaumen ist er nicht so trocken, als würde man ihn ohne backen. Das Gute daran ist, dass ein Gast darin auch keinen Pflaumen vermuten würde, weil sie komplett bis auf den Boden sinken. Die Schokostückchen geben dem Ganzen noch das gewisse Aroma. Für mich ein sehr guter und einfacher Kuchen, den man gerne wieder machen kann.


Mittwoch, 23. August 2017

Pfirsich-Schokoladen-Schnitten

Zutaten:
200g Butter
1 Dose Pfirsiche
100g Zartbitterschokolade
450g Mehl
1,5 Packungen Backpulver
450g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
150 ml Milch

Backform:
Backblech ca. 41x35cm

Die Butter wird schaumig geschlagen. Anschließend werden Zucker und Eier zugegeben. Die Schokolade wird in kleine Stückchen gehackt und zusammen mit dem Mehl, dem Backpulver, dem Salz und der Milch hinzugegeben. Die abgetropften Pfirsiche werden in Stückchen geschnitten und ebenfalls untergerührt. Der Teig wird auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben und glatt gestrichen. Der Kuchen wird bei 160°C 50 Minuten gebacken.


Der Kuchen ist leider in der Mitte etwas eingefallen. Die Backzeit laut Rezept hat nur 35 Minuten betragen, was meines Erachtens zu wenig ist. Geschmacklich war der Kuchen gut. Jeder dachte zunächst, dass es ein trockener Rührkuchen ist, bis sie auf die relativ weiche Schokolade und die Pfirsiche gebissen haben. Alles in allen ist der Kuchen leicht herzustellen und benötigt keinen großen Zeitaufwand. Wer will kann ihn noch dekorieren oder mit Schokolade überziehen.

Sonntag, 20. August 2017

Gefüllte Champignons

Zutaten:
1 Packung Riesenchampignons
500g ungewürztes Gehacktes
10g Salz
3g frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1/2 TL Paprika
1/4 TL Knoblauch
1 MSP Piment
1/5 TL Macis
2 TL Majoran
1/2 TL mittelscharfen Bornsenf
1 kleine Zwiebel
1 Packung Cheddar oder guter Gouda

Die Zwiebel wird geschält und klein gehackt. Die Stiele von den Champignons werden ab- und klein geschnitten. Die klein geschnittenen Champignongs werden mit den Gewürzen und den Gehackten vermengt und in die Champignonköpfe gedrückt. Nun werden die Champignons mit Käsescheiben bedeckt und bei indirekter Hitze ca. 15-20 Minuten gegrillt.


Schnell und einfach zubereitet ist das wieder etwas, mit dem ihr eure Gäste begeistern könnt. Geschmacklich merkt man hauptsächlich natürlich nur das Hackfleisch und den Käse, weil die Pilze keinen großartigen Eigengeschmack haben, dennoch ist es eine interessante Abwechslung auf dem Grill. Eventuell könnt ihr unter das Gehackte noch Kräuterbutter legen, damit diese beim Grillen in den Pilz einzieht. Probiert es doch einfach einmal aus und sagt mir eure Meinung dazu.

Donnerstag, 17. August 2017

Gurken 4 - Brühgurken DDR

Zutaten:
600g Gurken
600 ml Wasser
375 ml Balsamicoessig
1 schwach gehäufter TL Dill
1 Zwiebel
2 Lorbeerblätter
1/4 TL Chili
30g Senfkörner
3 Pimentkörner
10g Pfefferkörner
1 Knoblauchzehe
1 1/2 EL Salz
60g Zucker
1/2 TL Meerrettich
1/2 TL Honig

Die Gurken werden in grobe Stücke geschnitten und wer mag kann sie schälen. Die Zwiebel wird geschält und geviertelt. Der Knoblauch wird geschält. Alle Zutaten werden in einen Topf aufgekocht und im kochenden Zustand in ein Einkochglas mit Gummi gegeben. Das Glas wird sofort verschlossen. Nach ca. 2 Wochen kann man die Gurken essen.


Gurken Nr. 4 sind die im linken Glas. Wie ich immer wieder sage, ist das Einlegen von Gurken eigentlich totale Zutatenverschwendung. Wenn man sich anschaut, was alles notwendig ist, um solch ein Glas zu füllen, dann kriegt man sie tausend Mal billiger gekauft. Aber nun zum Geschmack. Leider waren mir die Gurken etwas zu sauer. Das heißt bei einem nächsten Versuch würde ich nur 300 ml Essig verwenden. Dann sollte es wesentlich besser sein. Vom Rest her muss ich sagen, dass der Dill schon leicht grenzwertig gewesen ist. Davon also lieber nur 1/2 TL verwenden. Ansonsten war die Mischung sehr gut und ausgewogen. Man hat wirklich die Intensität der Gewürze geschmeckt. Ich denke, wenn man von allen ein bisschen weniger rein macht, reicht es geschmacklich alle Mal auch aus. Oder man nutzt die Möglichkeit und legt mehr Gurken darin ein. So oder so ein gutes Rezept, was man in abgewandelter Form auf jeden Fall ausprobieren kann.

Montag, 14. August 2017

Grilldorade mit Gnocchi

Zutaten:
Für die Gnocchi:
1 Packung Gnocchi
1/2 Packung Cocktailtomaten
1/2 handvoll Basilikum
1/2 handvoll Petersilie
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Rosmarinpulver
Olivenöl

Für den Fisch:
4 Doraden
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Paprika
Knoblauch
Fenchel
Salbei
Ingwer
Zwiebel

Die Fische werden abgewaschen und von allen Seiten, auch innen mit jeden der Zutaten gewürzt. Man kann ruhig so viel von allen Gewürzen an den Fisch machen, dass er jeweils leicht bedeckt davon ist. In den Bauch wird 1 Scheibe Zwiebel gelegt. Alle Fische werden für einen Tag bei 4°C mit ein paar Spritzern Zitronensaft eingelegt und vakuumiert. Anschließend wird der Fisch in Fischbrätern auf dem Grill bei mäßiger direkter Hitze von jeder Seite etwa 10 Minuten gegrillt.

Für die Gnocchi wird die Zwiebel klein geschnitten und der Knoblauch geschält und platt gedrückt. Beides wird in einer Mischung aus Olivenöl und Butter glasig angebraten. Danach werden die Gnocchis hinzugegeben und ein paar Minuten mit erhitzt. Dann werden die halbierten Cocktailtomaten dazu gegeben und mitgebraten, bis sie weich sind. Zum Schluss wird alles mit den angegeben Gewürzen abgeschmeckt und die gehackten Kräuter dazu gegeben. Die Gnocchis sollten nach Möglichkeit nicht zu lange warm gehalten werden, da sonst die Kräuter nicht mehr appetitlich aussehen.


Ich weiß, dass mein Teller bei der Aufnahme leider nicht sauber war, das lag aber daran, dass alles gleichzeitig fertig werden musste und die anderen natürlich auch bedient werden wollten. Grundlegend ist zu sagen, dass die Gnocchi an sich nicht mein Fall sind, aber wenn man die so nicht kennt, kann man sie auch einmal probieren. Sie schmecken wie ein kleiner intensiver Kloß. Mit den ausgewählten Gewürzen habt ihr allerdings ein wunderbar italienisches Flair an dem Gericht. Passend dazu ist auch der Fisch gewürzt, wobei ich sagen muss, dass der Fisch an sich gar nicht so viel von den Aromen aufgenommen hat. Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum die Dorade als Grill- oder allgemein Speisefisch so beliebt ist. Sie hat viele kleine Kreten. Ich habe parallel auf dem Grill eine Makrele mit der gleichen Würzung hergestellt und sie hat wesentlich besser geschmeckt und war einfacher zu essen, weil nicht so viele kleine Kreten vorhanden waren. Die Gewürzmischung an sich ist gut gewählt und würde ich wieder so wählen.

Freitag, 11. August 2017

Burgenländer Mohntorte

Zutaten:
150g Butter
150g Zucker
4 Eigelbe
200g gemahlener Mohn
50g Zitronat
6 Eiweiße
Puderzucker

Backform:
Springform Durchmesser 24 cm 

Die Butter wird schaumig gerührt. Der Zucker (100g) wird zugegeben und solange verrührt, bis er nicht mehr kristallin ist. Anschließend werden die Eigelbe untergerührt und der Mohn dazu gegeben. Das Zitronat wird klein gehackt und ebenfalls hinzugefügt. Die Eiweiße werden mit den restlichen 50g Zucker zu steifen Schnee geschlagen. Der Schnee wird behutsam unter die Mohnmasse gehoben. Die Backform wird eingefettet und der Teig eingefüllt. Der Kuchen wird bei 180°C 30 Minuten gebacken. Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, wird er mit Puderzucker bestreut.


Der Kuchen ist einfach herzustellen, schmeckt aber leider auch relativ normal. Er hat keinen Boden, was das Ganze interessant macht. Dennoch schmeckt er ausschließlich nach Mohn. Mir persönlich fehlt etwas dabei. Ich habe in meinen Rezepten einen "Aromatischen Mohnkuchen" der ähnlich in der Zubereitung ist, aber dennoch wesentlich besser schmeckt. Ihr könnt ihn ja gerne probieren und mir eure Meinung schreiben.