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Samstag, 24. Juni 2017

9 neue Sorten Bratwurst

Ich habe erstmals mit zwei Freunden zusammen Bratwürste hergestellt. Dabei haben wir wie immer, der Einfachheit halber Gehacktes genommen und dieses im Verhältnis von 1800g Gehacktes zu 200g Curshed Ice vermengt. Die Masse haben wir mit den entsprechenden Gewürzen vermischt und alles zu einem Brät gekuttert. Die Würste haben wir in 26/28 er Schweinedarm gefüllt und gebrüht. Für das nächste Mal werden wir eine kleinere Darmgröße (24/26) wählen, weil die Würste sonst schon ziemlich dick sind. Als Sorten haben wir die folgenden hergestellt:
187 Weißwürste
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen
199 Frankenwalder Rostbratwurst
200 Pfälzer Bratwurst
201 Hessische Bratwurst
202 Fränkische Bratwurst
203 Eigene Thüringer
204 Eigene Bärlauch

Da man auf den Bildern sowieso keinen Unterschied erkennen kann, werde ich euch aufschreiben, wie die einzelnen Sorten Geschmeckt haben. Dazu ist zu erwähnen, dass bei den ganzen Bratwurstsorten auch noch eine Sorte Weißwurst dabei war. Dazu kann ich schon einmal sagen, dass sie sehr gut geschmeckt hat. Sie bekommt auf meiner Skala eine 8 und ich werde sie definitiv wieder machen. Ich weiß nicht, ob es dieses Mal an den neuen Füllgehilfen lag, aber die Würste sind mir ein bisschen fest vorgekommen. Um das zu umgehen, werde ich das nächste Mal das Hackfleisch etwas fettiger bestellen.
Die Nummer 187 Weißwürste ist ein einfaches Rezept gewesen, bei dem ich nach Gusto TK Petersilie an die Wurst getan habe. Ich war positiv davon überrascht, dass sie so gut geschmeckt haben. Dieses Rezept werde ich definitv wieder verwenden.
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen hat sich im ersten Moment interessant angehört. Ich habe bei der Rezeptur schon mehr als doppelt so viele Pfifferlinge an die Wurst gemacht. Dennoch hat man nach dem Grillen gar nichts davon geschmeckt. Vielleicht verliert sich der Geschmack, wenn die Pilze mit gekuttert werden, oder einfach durch den Brühvorgang. Mein Fazit daraus ist jedoch, dass ich die Bratwürste das nächste Mal bei eine ähnlichen Wurst entweder nicht brühe, oder die Stückchen größer lasse.
Die Nummer 199 Frankenwalder Rostbratwurst hat ein sehr neutralen Geschmack. Nur mit ganz genauen Geschmackssinn erkennt man im Abgang eine leichte pfeffrige Note. Die Bratwurst ist grundlegend nicht verkehrt, wird aber nur eine 5 erhalten. Ich werde das Brät dann zB. als Grundbrät für andere Wurstsorten verwenden, zum Beispiel, wenn man Bärlauchwürste macht.
Nummer 201 (Hessische Bratwurst) hat leider nicht meinen Bedürfnissen entsprochen und wird nicht wieder hergestellt. Die Wurst hat nicht sonderlich nach Gewürzen geschmeckt, sondern überwiegend nach Schweinefleisch, ähnlich, wenn man einen Schinken relativ mild einlegt und ihn dann lufttrocknet.

Freitag, 5. August 2016

Brotsalat

Zutaten:
1 Ciabattabrot
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Bund Petersilie
4 Bratwürste (+Rosmarinpulver) oder 4 Salsiccia
3 EL Balsamicoessig
1 Packung geraspelter Parmesankäse
6 Blätter Basilikum
2 Packungen Cocktailtomaten
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz

Das Ciabattabrot wird in kleine Würfel geschnitten. Diese werden in einer Pfanne mit ausreichend Olivenöl angebraten. Die Knoblauchzehe und die Zwiebel werden geschält und  kleine Stückchen geschnitten. Werden normale Bratwürste verwendet, werden die in Scheiben geschnittenen Bratwürste mit Rosmarinpulver bestäubt. Bei Verwendung von Salsiccia kann das Bestäuben entfallen. Die in Scheiben geschnittenen Bratwürste werden in der Pfanne angebraten. Danach werden die Tomaten geviertelt und alle Zutaten zusammen mit den klein geschnittenen Kräutern vermengt. Der Salat wird mit ein paar Esslöffeln Olivenöl begossen und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.


Grundlegend bin ich der Meinung, dass das Brot in dem Salat nicht unbedingt sein muss. Da der Salat aber seinen Namen deswegen trägt, wäre es komisch, wenn es nicht drin wäre. Der Salat schmeckt wunderbar italienisch und eignet sich vor Allem im Sommer auf Grillbuffets oder ähnlichen. Die Mischung aus der Wurst, den Tomaten und dem Parmesan passt wunderbar zusammen. Bei den Brotwürfeln sollte man darauf achten, dass sie zum einen nicht verbrennen aber dennoch schön knusprig angebraten werden. Ich kann euch den Salat auf jeden Fall empfehlen.


Sonntag, 22. November 2015

Bratwursttag

Heute habe ich die nächsten Sorten Bratwurst hergestellt. Dabei sind viele interessante Geschmacksrichtungen. Ich möchte sie euch kurz einzeln zeigen. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen sie alle auszuprobieren. Sollte es euch interessieren, schreibe ich aber gerne noch ein Feedback, sobald ich sie probiert habe.


 Die erste Sorte bildet ein Rezept der Thüringer Rostbratwurst mit der Rezeptnummer 142.





Eines meiner neuen Rezepte, die ich selbst entwickelt habe, ist dieses mit Röstzwiebeln. Aus einfachen Zutaten bestehend, wie Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat und Röstzwiebelen sollte der Geschmack nicht durch zu viele Gewürze verfälscht werden. Leider kommt der Geschmack der Röstzwiebeln nicht so intensiv durch, wie erhofft. Ich denke, dass beim nächsten Versuch die Menge durchaus verdoppelt werden kann.

 



 



 




Bei dieser Variante dachte ich mir, dass es nicht verkehrt sein kann, Bratwürste mit Käse herzustellen, da es schließlich auch Bockwürste mit Käse gibt, die auch sehr gut schmecken. Auch hier habe ich relativ wenige Gewürze verwendet. Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Muskat und etwa Kümmel. Als Käsesorte habe ich Gouda verwendet.

 

Die Bratwurst an sich ist ok. Leider kommt der Käsegeschmack nicht sonderlich zum Vorschein, da er anscheinend durch die Grillaromen überdeckt wird.

 



 



 



 



 

Dies ist ein sehr einfaches Rezept, das aus nur wenigen Zutaten besteht. Geschmacklich ist sie dennoch hervorragend geworden und kommt der Thüringer Bratwurst schon recht nahe. Sie wird definitiv in mein späteres Programm aufgenommen.


Das Einzige, was beim Grillen etwas gestört hat, war, das Fett extrem aggressiv war. Das heißt, dass bei jedem Tropfen, der in die Glut gefallen ist, die Flammen empor geschossen sind.


Dies ist Bratwurst Nummer 140. Ursprünglich hat das Rezept interessant geklungen, da Zutaten, wie getrocknete Tomaten, Weißwein, Parmesan und Fenchel dazu zählten. Leider ist die Menge der jeweiligen Zutaten nicht gut gewählt. Die Wurst schmeckt leider überwiegend nur nach Fenchel. Alle anderen Bestandteile kommen leider nicht zufriedenstellend zur Geltung.

 






 






 




Die Grillschnecke besteht aus sehr wenigen Zutaten. Dazu gehören Salz, weißer Pfeffer, Muskat und getrocknete Chilischoten. Die Schoten habe ich erst klein geschnitten und anschließend in der Gewürzmühle grob zermahlen. 

 

Wenn man nicht darauf gefasst ist, dass die Bratwurst scharf wird, ist man sicherlich gut überrascht. Für alle, die es so richtig scharf mögen, ist die Wurst sicherlich zu lasch. Für alle übrigens ist sie sicherlich gerade an der Grenze, sodass man ruhigen Gewissens sagen kann, dass sie zwar so scharf ist, dass man es deutlich merkt, aber sich hinter nicht mit einem halben Liter Milch ablöschen muss.




 







Mittwoch, 4. März 2015

Neue Bratwürste


Es war wieder soweit. Ich habe die nächsten 8 Sorten Bratwürste hergestellt. Auf den folgenden Bildern kann man die Gewürze und die fertigen Würste sehen. Es war erneut eine interessante Erfahrung die unterschiedlichen Gewürzmischungen zu testen. Es waren aus allen Regionen Gewürzmischungen dabei.

 

Die erste Variante sind Argentinische Chorizo mit der Rezeptnummer 114. Diese Wurst schmeckt schön würzig und spiegelt alle verwendeten Gewürze in angenehmer Weise wieder. 

 

Als zweite Variante habe ich eine Art Salsiccia mit der Rezeptnummer 115 hergestellt. Während der Herstellung dachte ich mir einerseits, dass die Menge an Zimt eindeutig zu viel ist. Andererseits hat sie im rohen Zustand recht angenehm geschmeckt und sehr gut gerochen. Leider hat sie im gebratenen Zustand eindeutig zu sehr nach Weihnachten geschmeckt, was für mich nichts in einer Bratwurst zu suchen hat.



Als dritte Variante habe ich eine Hessische Bratwurst mit der Rezeptnummer 116 ausprobiert. Wie sich an den Gewürzen erkennen lässt, besteht sie aus sehr übersichtlichen Gewürzen, nämlich Salz, Pfeffer, Muskat und Ingwer. Für meine Begriffe ist die Gewürzmischung nichts besonderes. Ich würde diese Variante nicht noch einmal machen.
 


Die vierte Variante bilden Ungarische Bratwürste mit der Rezeptnummer 117. In diese Wurst kam unter anderem Curry mit hinein. Im gebratenen Zustand hat man die Currynote leicht heraus geschmeckt. Dennoch entspricht das nicht meinem Geschmack einer guten Bratwurst.



Nummer 5 mit der Rezeptnummer 118 bildet die Würzburger oder Winzerbratwurst. Diese wurde unter anderem mit Weißwein hergestellt. Dafür habe ich einen einfachen trockenen Weißwein verwendet. Auch nach dem Braten hat man diesen noch leicht heraus geschmeckt. Zusammen mit der übrigen Gewürzmischung bildet dieser eine würzige, aber sehr angenehme Note. Diese Sorte werde ich bestimmt noch einmal herstellen. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass auf keinem Fall mehr Kümmel verwendet werden darf.



 Variante Nummer 6 mit der Rezeptnummer 119 bildet die Pfälzer Bratwurst. Ich bin mir aktuell leider nicht mehr 100%ig sicher, wie diese geschmeckt hat, da bei 8 Sorten irgendwann entweder das Völlegefühl einsetzt oder man das ein oder andere doch nicht mehr unterscheiden kann. Was ich jedoch sagen kann ist, dass ich zunächst dachte, dass 1g Muskat pro Kg Fleisch zu viel wären, dabei habe ich mich allerdings getäuscht. Geschmacklich ist das sehr gut geworden.



Die vorletzte Sorte ist die zweite Salsiccia mit der Rezeptnummer 121. Sie schmeckt wesentlich besser, als die erste Sorte. Dies liegt sicherlich daran, dass hierbei keim Zimt verwendet wurde. Für eine genauere Beurteilung muss ich sie allerdings noch einmal allein probieren.




Inspiriert von den hergestellten Sorten habe ich eine neue eigene Sorte kreiert. Dabei habe ich eine Brennesselbratwurst hergestellt. Sicherlich ist das etwas außergewöhnliches, das ich so auch noch nicht gefunden habe, dennoch war es eine super Idee. Ich habe hierfür getrocknete Brennesseln verwendet. Nachteilig ist dabei , dass man die Stiele entfernen muss. Geschmacklich ist kurz nach der Herstellung der Geschmack der Brennesseln noch nicht wirklich durch gedrungen. Ich bin also auf das nächste Probieren gespannt. Gewürzlich muss ich sagen, habe ich sie sehr gut hin gekriegt. Das baut mich für weitere Versuche auf.


Dienstag, 6. Januar 2015

Bratwursttag

Es war wieder soweit. Erneut habe ich ein paar neue Sorten Bratwürste ausprobiert. Ich konnte es kaum erwarten nachdem ich mir einen neuen Fleischwolf gekauft hatte, diesen in Betrieb zu nehmen. Vielleicht werde ich ihn in einem separatem Post vorstellen und genauer beschreiben. Anbei habe ich nur die Fotos direkt nach dem Abfüllen eingestellt. 
Als erstes Rezept sind "Bratwürstchen" mit der Nummer 103 an der Reihe. Eigentlich sollten diese Würste gecuttert werden, da ich jedoch noch keinen Cutter habe, habe ich das Fleisch durch die 2mm Scheibe des Fleischwolfes gelassen und anschließend ein paar Minuten in der Küchenmaschine geknetet. Somit erreicht man auch ein sehr feines Brät. Geschmacklich sind die Bratwürste ok, stellen aber kein Highlight dar.


Die nächsten Würste waren "Schwäbische Geschwollene" mit der Rezeptnummer 104. Auch diese sollten gecuttert werden. Beide Sorten wurden nach der Herstellung in Gemüsebrühe gegart. Das macht zumindest den Einfrierprozess einfacher. Geschmacklich konnten diese Bratwürste leider auch nicht vollends überzeugen.


Die folgenden Bratwürste sind "Hausmacher Bratwürste" mit der Rezeptnummer 106. Diese beinhalten einen sehr hohen Anteil an Rinderfleisch, was die Würste ziemlich trocken machen. Auch diese Sorte kann geschmacklich nicht überzeugen, aber ohne es zu probieren, kann man es nicht wissen.


Auf dem folgenden Bild sieht man das Ende meines neuen Fleischwolfes und 4,7 Kg Brät für meine eigenen Bratwürste. Das, was vorher immer ein Problem war läuft nun ohne Probleme durch den Wolf. Jetzt kriege ich eher Probleme mit dem Platz, wo das ganze Fleisch hin soll ;)


In dieser Version meiner eigenen Bratwürste habe ich auch ein wenig Wasser verwendet. Ich habe sie ebenfalls durch die 2mm Scheibe gelassen und direkt abgefüllt. Ich konnte diese Sorte leider noch nicht probieren, aber ich denke sie sind ganz gut. Das nächste Mal werde ich jedoch wieder gemahlenen schwarzen Pfeffer verwenden.


Es werden mit Sicherheit nicht die letzten Bratwürste gewesen sein. Noch habe ich genug Sorten offen, die ich alle ausprobieren werden. Ich brauche nur wieder etwas Platz im Gefrierschrank oder ein paar Leute, die mir beim Essen helfen. :)