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Sonntag, 25. März 2018

Blutorangenschnitten

Zutaten:
Für den Teig:
3 Eier
100g Zucker
3 EL heißes Wasser
100g Mehl
25g Speisestärke
1 Packung Backpulver

Für die Creme:
200 ml Blutorangensaft
50g Zucker
8 Blatt weiße Gelatine
500g Quark
300 ml Schlagsahne
2 Blutorangen

Für den Guss:
125 ml Blutorangensaft
6g Tortenguss
1 EL Zucker

Backform:
Springform 24x32 cm

Für den Teig werden die Eier mit dem Zucker und dem Wasser schaumig geschlagen. Anschließend wird Mehl, Speisestärke und und Backpulver miteinander vermengt und unter die Eimasse gehoben. Der Teig wird in eine mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und bei 180°C 25 Minuten gebacken.

Nachdem der Teig ausgekühlt ist, wird der Saft mit dem Zucker kurz aufgekocht. Die gewässerte und ausgedrückte Gelatine wird hinzugegeben und gerührt, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Die Sahne wird steif geschlagen. Der Quark unter die Sahne gehoben. Die Blutorangen werden filetiert und zu der Quarkmasse gegeben. Der Blutorangensaft wird hinzugegeben und alles gut miteinander vermengt. Die Masse wird auf den Teig gegeben. Der Kuchen muss nun ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen, bis die Masse fest ist. Anschließend wird der Tortenguss laut Packungsanweisung hergestellt und auf dem Kuchen verteilt. 


Der Teig lässt sich leicht herstellen, aber relativ schlecht schneiden. Dafür ist er zu weich. Die Quarkmasse bedarf etwas Aufwand. Dennoch ist sie recht stabil beim Anschneiden. Dennoch würde ich 2 Blätter Gelatine mehr verwenden. Geschmacklich ist der Kuchen vollkommen auf Blutorange ausgerichtet. Wer etwas Süßes sucht, sollte diesen Kuchen nicht backen. Wer etwas fruchtiges haben möchte, kommt hierbei auf seine vollen Kosten. 


Sonntag, 17. September 2017

Marmorierter Puddingkuchen

Zutaten:
Für den Teig:
175g Mehl
25g Kakaopulver
150g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Ei
100g Butter

Für die Füllung:
2 Packungen Vanillepuddingpulver
140g Zucker
750ml Milch
3 Becher Creme Fraîche
100g Zartbitterschokolade

Für den Belag:
1 Dose Annanas
1 Packung klarer Tortenguss
2 TL Zucker

Backform:
Springform Durchmesser 26cm

Alle Zutaten für den Teig von Hand verkneten. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und 2/3 des Teiges darauf verteilen. Der Boden wird für 10 Minuten bei 165°C vorgebacken. Anschließend wird die Form aus dem Ofen entnommen und zum Abkühlen gestellt. Danach wird aus dem restlichen Drittel der Rand des Kuchens geformt.
Aus dem Puddingpulver, Zucker und der Milch wird ein Pudding hergestellt. Nachdem dieser leicht abgekühlt ist, wird die Creme Fraîche untergerührt und die Masse in 2/3 1/3 aufgeteilt. Die Schokolade wird in kleine Stückchen geschnitten und unter die 1/3 Masse gerührt. Nun wird zuerst der Vanillepudding auf den Kuchenboden gegeben und glatt gestrichen. Anschließend wird der Schokopudding darauf verteilt. Mit einer Gabel wird die Masse leicht mit der Vanillepuddingmasse verrührt, damit ein Marmormuster entsteht. 
Der Kuchen muss nun 50 Minuten bei 165°C backen. 
Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, wird die Dose Annanas geöffnet und der Saft aufgefangen. Die Annanasstückchen werden auf dem Kuchen verteilt. Der Saft sollte 250ml Menge betragen, wenn nicht, wird der Saft mit Wasser auf die 250ml aufgefüllt. Nach Packungsanweisung wird der Tortenguss angerührt und auf dem Kuchen verteilt.



Wie man sehen kann, ist mein Marmormuster nicht wirklich gelungen. Geschmacklich hat aber alles geklappt. Das Beste am ganzen Kuchen war der Teig. Der hat sich zwar wirklich schlecht verarbeiten lassen, aber er hat einfach super schokoladig geschmeckt. Das Topping kann auf den Kuchen, passt aber meines Erachtens nicht wirklich. Es verleiht dem Ganzen zwar eine gewisse Frische, dennoch würde ich es beim nächsten Mal weg lassen. Die Masse an Pudding war mir persönlich zu viel für ein Stück Kuchen. Würde man den Teig dicker machen und die Masse an Pudding gut um die Hälfte reduzieren, dann denke ich, ist das Verhältnis ausgewogener. Ich habe meine Füllung zudem mit einer Mischung aus Creme Fraîche und saurer Sahne gemacht. Das hat das Ganze leider etwas säuerlich gestaltet. Davon kann ich euch also abraten.




Donnerstag, 14. September 2017

Versunkener Pflaumenkuchen

Zutaten:
1 Glas Pflaumen
5 Eigelb
180g Zucker
80g Butter
180g Mehl
1/2 Packung Backpulver
5 Eiweiß
1/2 Packung Schokoladenstückchen
2 Packungen Vanillezucker

Backform:
Springform 26 cm

Die Butter wird schaumig geschlagen. Anschließend werden von dem Zucker ca. 130g mit verrührt. Nun werden die Eigelbe untergeschlagen. Das Mehl und das Packpulver wird hinzugefügt. Der restliche Zucker wird mit den Eiweißen steif geschlagen. Die Eiweißmasse wird unter die Eigelbmasse gehoben und die Schokostückchen hinzugefügt. Die Masse wird in eine ausgefettete Springform gegeben und die abgetropften Pflaumen darauf gelegt. Der Kuchen wird nun bei 160°C 55 Minuten gebacken.


Der Kuchen hat eine wunderbar luftige Konsistenz. Durch die Pflaumen ist er nicht so trocken, als würde man ihn ohne backen. Das Gute daran ist, dass ein Gast darin auch keinen Pflaumen vermuten würde, weil sie komplett bis auf den Boden sinken. Die Schokostückchen geben dem Ganzen noch das gewisse Aroma. Für mich ein sehr guter und einfacher Kuchen, den man gerne wieder machen kann.


Montag, 27. Februar 2017

Vanillehäufchen

Zutaten:
80g Butter
50g Zucker
1 Prise Salz
Mark von einer Vanilleschote
1 Eigelb
200g Mehl
1 Msp Backpulver
1 EL Milch
1 Eiweiß
Zartbitterkuvertüre
Kokostreusel

Butter und Zucker werden schaumig gerührt. Anschließend wird das Salz, das Vanillemark, das Eigelb und die Milch dazu gegeben. Nun wird das Mehl und das Backpulver hinzu gefügt und mit verrührt. Wenn die Masse zu fest ist, einfach noch ein bisschen Milch zugeben. Das Eiweiß wird steif geschlagen und unter die Masse gehoben. Diese wird anschließend in einen Spritzbeutel gefüllt und damit kleine haufen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben. Die Häufchen müssen dann bei 170°C etwa 15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Nachdem sie ausgekühlt sind, wird die Unterseite in die flüssige Kuvertüre getaucht und noch feucht mit den Kokosraspeln bestreut.

Ich habe leider kein Bild dazu. Die Häufchen waren leider geschmacklich kein atemberaubendes Erlebnis. Sie haben etwas vanillig geschmeckt, hatten aber eine komische, recht weiche Konsistenz. Wer sie probieren will, kann das gerne tun. Ich werde sie nicht noch einmal backen.

Freitag, 24. Februar 2017

Muskatzonen

Zutaten:
125g Butter
125g Zucker
1 Ei
1 Packung Zitronenschale
1 Msp geriebene Muskatnuss
1 Msp Zimt
1 Msp gemahlene Nelken
125g Mehl
125g gemahlene Haselnüsse
125g Semmelmehl

Die Zutaten werden von Hand miteinander verknetet. Danach wird der Teig zwischen Klarsichtfolie auf ca. 4 mm ausgerollt und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank gegeben. Nun werden nach Belieben Formen ausgestochen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben. Die Plätzchen werden dann bei 160°C 15 Minuten gebacken.


Diese Plätzchen sind relativ einfach in der Herstellung und im Geschmack. Sie schmecken wie normale Butterplätzchen mit Nuss und einer Spur Muskat. Wer das mag kann das gerne ausprobieren. Ich werde sie zumindest nicht in mein Stammsortiment aufnehmen, dafür schmecken sie zu "normal".

Dienstag, 21. Februar 2017

Schoko Cantuccini

Zutaten:
80g Zartbitterkuvertüre
30g Butter
250g Mehl Typ 1050
1 TL Backpulver
1 EL Kakao
120g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
2 EL Milch
200g gehackte Mandeln
1 Eiweiß

Die Kuvertüre wird in kleine Stückchen gehackt. Nun werden alle Zutaten, bis auf das Eiweiß von Hand miteinander verknetet. Aus dem Teig werden 3 Rollen geformt, die auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben werden. Die Rollen werden mit dem Eiweiß bestrichen und 20 Minuten bei 160°C gebacken. Danach werden die Rollen aus dem Ofen entnommen und müssen kurz abkühlen. Die Rollen werden nun schräg in etwa 1,5 cm Scheiben geschnitten. Die Scheiben werden wieder auf das Backblech gegeben und müssen noch einmal 17 Minuten bei 120°C backen. 


Leider kommen die Cantuccini nicht an die Originale aus Italien heran. Ich finde der Anteil der Nüsse ist total übertrieben. Dadurch schmecken die Plätzchen eigentlich nur nach Nuss und etwas Schoko. Leider ist dadurch auch die Haptik mit betroffen und das Kaugefühl richtet sich nur nach Nussstückchen.

Sonntag, 29. Januar 2017

Orangenplätzchen

Zutaten:
375g Mehl
125g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
250g Butter
5 Tropfen Orangenaroma

Puderzucker
Wasser
Orangenaroma

Alle Zutaten bis zum Puderzucker werden von Hand miteinander verknetet. Anschließend wird der Teig zwischen zwei Backpapieren etwa 4mm dick ausgerollt und in den Kühlschrank gestellt. Dort muss er ca. 2 Stunden ruhen. Danach werden aus der Teigplatte die gewünschten Plätzchenformen ausgestochen. Die Plätzchen werden dann bei 170°C 15 Minuten gebacken. Nachdem sie ausgekühlt sind, wird aus Puderzucker, Wasser und dem Aroma ein Zuckerguss hergestellt, der dann auf die Plätzchen aufgetragen wird.


Der Teig der Plätzchen ist nach dem Backen sehr bröselig. Sie haben ein sehr ausgeprägtes Butteraroma, weshalb es wichtig ist das Orangenaroma dazu zu geben, damit sie nicht nur nach Butterplätzchen schmecken. Ansonsten kann man nicht viel dazu sagen. Sie sind recht einfach im Geschmack und in der Herstellung.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Gewürzspekulatius

Zutaten:
220g Mehl
130g brauner Zucker
40g Semmelmehl
30g gemahlene Mandeln
1 Prise Spekulatiusgewürz
1 Msp. Natron
1 Prise Salz
1 Eigelb
20 ml Wasser
220g Butter

Alle Zutaten werden von Hand miteinander verknetet. Anschließend wird der Teig zwischen zwei Backpapieren auf die gesamte Fläche der Papiere ausgerollt und für 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Danach können Formen ausgestochen werden. Die Plätzchen werden dann bei 170°C 10 Minuten gebacken. 


Die Zubereitung ist denkbar einfach. Der Teig klebt zum Glück nicht so, wie man es von manch anderen Sorten her kennt. Wer die Verarbeitung so macht, wie ich, wird mit den Plätzchen keinerleit Ärger haben. Ich würde etwas mehr Gewürz nehmen, damit die Plätzchen intensiver schmecken, sonst erinnern sie zu sehr an Butterplätzchen.

Montag, 23. Januar 2017

Schokoherzen

Zutaten:
200g Mehl
1 Ei
75g Butter
75g Zucker
1 TL Kakao
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Zimt
Aprikosenmarmelade
Schokoladenglasur

Die Zutaten bis zur Marmelade werden von Hand miteinander verknetet. Anschließend wird der Teig Zwischen Frischhaltefolie auf 4 mm ausrollen. Danach muss der Teig mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen. Anschließend werden Herzen ausgestochen, die dann bei 170°C 13 Minuten backen müssen. Nachdem sie abgekühlt sind, wird die Marmelade erhitzt und mit einem Pinsel auf die Lebkuchen aufgetragen. Ist die Marmelade getrocknet, werden die Herzen zur Hälfte in die Schokoladenglasur getunkt. 


Zum Geschmack kann ich derzeit noch nicht allzu viel sagen, da solch ein Teig erst ein bisschen liegen muss, bevor er durchgezogen ist. An sich schmecken sie aber soweit schon einmal gut. Die Schokolade in Verbindung mit der Marmelade ist ein schönes Zusammenspiel. Die Arbeit ist allerdings nicht die schönste, da die Herzen nach Auftragen der Marmelade natürlich sehr kleben.

Dienstag, 17. Januar 2017

Kleine Spitzbuben

Zutaten:
400g Mehl
200g Butter
3 Eigelbe
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Packung Zitronenschale
50g gemahlene Haselnüsse
1 kleines Glas Erdbeermarmelade
Puderzucker

Alle Zutaten werden von Hand miteinander vermengt. Der Teig wird zwischen Zwei Backpapieren ausgerollt, sodass die komplette Fläche voll ist. Anschließend muss der Teig für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Danach werden abwechselnd Plätzchen mit und ohne Loch ausgestochen. Danach werden die Plätzchen bei 170°C etwa 12 Minuten gebacken. Nachdem sie ausgekühlt sind, wird die Marmelade erhitzt und auf die Plätzchen ohne Loch gestrichen. Die Plätzchen mit Loch werden darauf gesetzt. Zum Schluss wird noch etwas Marmelade in das Loch gegeben und die ausgekühlten Plätzchen werden mit Puderzucker bestreut.


Bei mir sind nicht sonderlich viele Plätzchen heraus gekommen, weil ich nicht so kleine Formen habe. Die Plätzchen, die ich ausgestochen habe, also das "Loch" habe ich auch zusammen geklebt. Dazu habe ich die Innenteile genommen, auf der Unterseite mit Marmelade bestrichen und jeweils zwei Plätzchen zusammen geklebt. Danach habe ich sie zur Hälfte in Schokoladenglasur getaucht. Schmeckt auch sehr lecker. Ich habe für meine Füllung allerdings keine Erdbeermarmelade verwendet, sondern Johannisbeermarmelade, da ich davon noch relativ viel im Keller stehen habe. Die Plätzchen haben eine gute Konsistenz und schmecken wie gute Butterplätzchen. Man sollte mit dem Teig aufpassen, dass er schön gerade ist und dass man ihn möglichst kalt verarbeitet.

Samstag, 14. Januar 2017

Pfälzer Pfeffernüsse

Zutaten:
3 Eier
250g Zucker
4-5 Tropfen Bittermandelaroma
350g Mehl
1 Prise Zimt
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Muskat
1 Prise Pfeffer weiß gemahlen
1 Prise Hirschhornsalz
1 Packung Zitronenschale
25g klein geschnittenes Zitronat

Puderzucker
Wasser

Die Eier werden mit dem Zucker schaumig geschlagen. Anschließend werden die übrigen Zutaten, bis auf den Puderzucker hinzu gefügt. Die Masse wird mit Hilfe eines Teelöffels auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben. Dort muss sie 1 Nacht ruhen. Anschließend können die Plätzchen bei 170°C etwa 15 Minuten gebacken werden. Nachdem sie ausgekühlt sind, wird aus Wasser und Puderzucker ein Guss angefertigt und die Pfeffernüsse darin getunkt. Wer mag kann auf den Zuckerguss noch Kakaopulver streuen.


Diese Pfeffernüsse sind richtig Klasse. Sie sind nicht so pfeffrig, das einen alles weg brennt. Die restlichen Gewürze sind gut abgestimmt. Ich würde das nächste Mal allerdings etwas mehr verwenden, damit der Geschmack noch etwas besser zum Vorschein kommt. Ich habe nicht alle glasiert, da ich kein Zuckergussfreund bin. Der Teig ist sehr klebrig. Ich habe die Mehlmenge bereits um 100g erhöht. Wenn euch der Teig immer noch zu klebrig ist, dann gebt entweder noch etwas Mehl hinzu oder füllt die Menge in einen Gefrierbeutel, schneidet die Spitze ab und spritzt den Teig einfach zu kleinen Häufchen.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Schoko-Marzipan-Muffins

Zutaten:
200g Marzipan-Rohmasse
180g weiche Butter
150g Zucker
1 Packung Vanillezucker
3 Eier
230g Mehl
20g Kakaopulver
1 1/2 Päckchen Backpulver
5 EL Milch

Die Hälfte des Marzipans wird mit der Butter schaumig gerührt. Zucker und Vanillezucker werden hinzu gegeben. Nun werden die Eier untergemengt. Zum Schluss werden Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Milch hinzu gegeben und verrührt. Das restliche Marzipan wird in kleine Würfel geteilt und unter die Masse gehoben. Der Teig wird in Muffinformen gegeben und bei 160°C 30 Minuten gebacken. 


Meine Muffins sehen etwas komisch aus. Das liegt daran, dass ich zu viel Milch zum Teig gegeben habe und dieser damit zu flüssig gewesen ist. Der überflüssige Teig ist dann beim Aufgehen einfach über die Form gelaufen. Deswegen kann ich leider nicht all zu viel zu den Muffins sagen. Grundlegend fehlt mir bei ihnen ein bisschen der Pepp. Sie könnten noch schokoladiger bzw. süßer sein. Wenn ihr sie also nachbacken wollt, dann macht ruhig 30g Kakaopulver und noch ein Päckchen Vanillezucker dran. Allerdings müsst ihr dann die Milchmenge anpassen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Bescheid sagt, wie sie bei euch geworden sind.

Samstag, 1. Oktober 2016

Knusprige Mohnzöpfe

Zutaten:
500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
250 ml Wasser
1 TL Salz
Mohn 
Sesam

Das Mehl wird auf einen Haufen geschüttet. In der Mitte wird eine Mulde gebildet in die 150 ml von dem Wasser und die Hefe gegeben wird. Daraus wird ein Vorteig gerührt. Dieser muss zugedeckt etwa 30 Minuten ruhen. Danach wird das restliche Wasser und das Salz hinzugegeben und vermengt. Der Teig wird so lange geknetet, bis er sich vom Schüsselrand löst. Nun muss er noch einmal 30 Minuten zugedeckt ruhen. Im Anschluss werden von dem Teig 100g schwere Stücke abgenommen, die in 3 Teile geteilt werden. Die 3 Teile werden zu etwa 20 cm langen Stangen gedreht. Die Stangen werden mit Wasser benetzt und jeweils entweder in Mohn oder in Sesam gewälzt. Nun werden die 3 Stangen zu einem Zopf geflechtet. Die Enden des Zopfes werden zusammengedrückt, damit der Zopf nicht aufgeht. Die Zöpfe werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben und müssen noch einmal 10 Minuten ruhen. Danach werden die Zöpfe bei 200°C 20 Minuten gebacken.


Man hat zwar ein wenig Arbeit mit der Flechterei und damit, dass die einzelnen Stangen mit Körnern versehen werden, aber die Arbeit lohnt sich. Man sollte die Zöpfe noch am gleichen Tag essen, da sie sonst austrocknen. Die Konsistenz ist wunderbar. Die Kruste ist knusprig und die Krume ist angenehm fest. Der Geschmack ist wunderbar. Die Mischung des Sesams mit dem Mohn ist genial. Ich habe gerösteten Sesam verwendet, da dieser intensiver im Geschmack ist. Ich kann euch nur empfehlen dieses Rezept auszuprobieren. Es lohnt sich.

Sonntag, 25. September 2016

Milchhörnchen

Zutaten:
500g Mehl
30g frische Hefe
250 ml Milch
30g Butter
5 TL Zucker
1/2 TL Salz
2 Eigelb

Das Mehl wird aufgeschüttet und in der Mitte eine Mulde gebildet. In die Mulde wird die Hälfte der Milch, die zebröckelte Hefe und der Zucker gegeben. Zusammen mit etwas Mehl wird daraus der Vorteig gerührt. Dieser muss zugedeckt eine halbe Stunde gehen. Danach werden alle Zutaten miteinander vermengt und kräftig durchgeknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Nun muss der Teig noch einmal eine halbe Stunde zugedeckt ruhen. Im Anschluss werden 50g schwere Teigstücke abgeteilt. Daraus werden Kugeln geformt, die mit Hilfe eines Nudelholzes zu einer ovalen Form ausgerollt werden. Die Enden sollten dabei möglichst spitz sein. Das Ausrollen geht einfacher, wenn der Teig von beiden Seiten bemehlt wird. Nun werden die Teigstücke von einer Seite zur anderen aufgerollt. Die Hörnchen müssen noch einmal 15 Minuten gehen und werden in dieser Zeit mit dem verquirlten Eigelb bestrichen. Nun können die Hörnchen bei 160°C für 20 minuten gebacken werden.


Man braucht ein wenig Übung, damit die Hörnchen auch aussehen wie Hörnchen. Aber wenn man ein paar gerollt hat, geht das recht einfach. Geschmacklich sind sie sehr angenehm. Durch den Zucker kann man sie sowohl ohne etwas, als auch mit Belag, wie beispielsweise Marmelade essen. Ich würde das nächste Mal noch eine Packung Vanillezucker hinzufügen, damit sie ohne Belag noch besser schmecken. Sie sind schön luftig und von der Größe ideal um sie nebenbei zu essen. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Nachbacken.