Posts mit dem Label Rind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. September 2017

Breakfast Burger

Zutaten:
4 Buns
600g Rindergehacktes
1 getrocknetes Brötchen
120 ml Milch
1/2 Scheibe geräucherter Speck
2 EL Röstzwiebeln
1 Ei
1 EL mittelscharfer Born Senf
1/4 TL Chili
3g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
12g Salz
8 Scheiben Bacon
1 Dose Baked Beans
4 Scheiben Cheddar
4 Eier

Das Brötchen wird in der Milch eingeweicht. Nachdem es sich komplett vollgesogen hat und weich ist, wird es ausgedrückt. Der Speck wird in kleine Würfel geschnitten und zusammen mit dem Hackfleisch, Brötchen, den Röstzwiebeln, Ei, Senf, Chili, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengt. Aus der Masse werden 4 Patties geformt.
Die Baconscheiben werden bei indirekter Hitze langsam angebraten. In einer Pfanne werden einzeln die Eier gebraten. Während des Bratens sollten sie mit Salz und Pfeffer bestreut werden.
Die Bohnen werden in der Mikrowelle erwärmt.
Über direkter Hitze werden die Patties gegrillt. Nachdem die erste Seite fertig gegrillt wurde, wird auf jedes Patty eine Scheibe Cheddar gegeben. Wenn diese Zerschmolzen ist, ist das Patty fertig.
Nun können die Burger belegt werden. Erst die Unterseite vom Bun, dann 2 Scheiben Bacon, dann das Patty, die Bohnen und das Ei und die Oberseite vom Bun.


Der Burger lässt sich relativ einfach herstellen, da man die Sachen zeitunkritisch parallel machen kann. Geschmacklich ist es leider kein Burner. Ein bisschen flach, wie man das ein oder andere Englische Frühstück vielleicht kennt. Er hat aber extrem satt gemacht. Wer ihn probieren will, nur zu, aber unter meine Top Ten kommt er nicht.

Dienstag, 27. Juni 2017

2 neue Sorten Wiener

Einer meine Wünsche bestand darin zukünftig auch heißräuchern zu können. Da ich aber nur einen Kalträucherschrank besitze, musste ich mir Gedanken machen, wie ich es hin bekomme, dass ich auch heißräuchern kann. Also habe ich zunächst probiert direkt im Kalträucherschrank den Haufen mit Späne zu entzünden. Dabei bin ich lediglich auf eine Temperatur von 28°C gekommen. Also habe ich mich dazu entschlossen einen neuen Heißräucherschrank zu kaufen. Ich habe mich dabei für ein günstiges Modell für ca. 120€ entschieden. Der Räucherofen hat einiges an Zubehör dabei und man kann wählen, ob man mit Heizung oder Holzkohle heizt. Ich habe den Räucherschrank mit beiden Methoden ausprobiert und muss sagen, dass man sich zwar die Energie spart, wenn man mit Holzkohle befeuert, aber damit die Temperatur auch nicht ordentlich regeln kann. Davon abgesehen, dass die Holzkohle auch Geld kostet, werde ich zukünftig nur noch die Variante mit der Heizung nehmen. 
Zu Herstellung der Wiener ist zu sagen, dass ich dabei tatsächlich die richtigen Fleischsorten verwendet habe, die in den Rezepten angegeben waren. Ich habe zwei unterschiedliche Sorten hergestellt (205 Wiener Würstchen und 206 Käsewürstchen). Der Unterschied der beiden Sorten bezieht sich darauf, dass die einen eben mehr an den urpsrünglichen Wienertyp erinnern und die anderen mehr das Augenmerk auf den Käseinhalt haben. Zur Herstellung werde ich gleich sagen, dass ich mit meinen vorhandenen Gerätschaften keine Wiener wieder herstellen werde. Erstens ist es eine abartige Fummelarbeit Minischafsaitlinge auf die Fülltülle zu bekommen und zweitens war mein Wurstfüller nicht stark genug das Brät durch die kleine Tülle zu drücken. Selbst ich hatte meine Mühe und Not durch manuelles Kurbeln das Brät da durch zu kriegen. Das bedeutet, dass ich zukünftig nur noch Bockwürste herstellen werde. Ich hatte meines Wissens 16/18 er Schafsaitlinge und habe das angefrorene Fleisch im Kutter ein paar Runden klein gekuttert, bis das erste Brät ca 7-8°C hatte. Bei der ersten Kutterung habe ich die Hälfte vom Crushed Ice mit hinzu gegeben. Bei der zweiten Kutterrunde habe ich die Gewürze und das restliche Eis dazu gegeben und das Brät bis 11°C gekuttert. Anschließend wurde es abgefüllt und die Würste bei 60-75°C heiß geräucht. Da das mein erster Heißräuchergang war, hat die Temperatur sehr geschwankt und ich musste ab und zu die Tür öffnen, weil kurzfristig auch einmal 90°C erreicht waren. Das ist natürlich zu heiß für die Würste. Die erste Sorte Wiener habe ich etwas zu lang geräuchert. Dabei habe ich zwei bis dreimal die Spänewanne im Ofen gefüllt. 1-1,5 Mal reicht dafür völlig aus. Geschmacklich fand ich die Wiener nicht sonderlich gut. Zum einen waren sie mir zu fettig und zum anderen hat mich der eigentliche Geschmack der Gewürze nicht überzeugt. Das Raucharoma war auch zu intensiv. Die Käsewürstchen haben soweit sehr gut geschmeckt, wobei ich diese das nächste Mal noch etwas intensiver Räuchern werden. Von der Räucherdauer kann man sagen, dass jede Sorte etwa eine halbe Stunde im Ofen verbracht hat. Anschließend wurden die Würste gebrüht und in kaltes Wasser eingelegt, damit sie nicht schrumpeln. 
Alles in allen kann ich sagen, dass ich wieder einige neue Erfahrungen gesammelt habe, die ich mir für die nächsten Male merken und anders handhaben werde. Ich berichte euch natürlich, sobald es wieder etwas neues gibt. Wenn ihr Fragen habt, dann fragt ruhig.

Samstag, 24. Juni 2017

9 neue Sorten Bratwurst

Ich habe erstmals mit zwei Freunden zusammen Bratwürste hergestellt. Dabei haben wir wie immer, der Einfachheit halber Gehacktes genommen und dieses im Verhältnis von 1800g Gehacktes zu 200g Curshed Ice vermengt. Die Masse haben wir mit den entsprechenden Gewürzen vermischt und alles zu einem Brät gekuttert. Die Würste haben wir in 26/28 er Schweinedarm gefüllt und gebrüht. Für das nächste Mal werden wir eine kleinere Darmgröße (24/26) wählen, weil die Würste sonst schon ziemlich dick sind. Als Sorten haben wir die folgenden hergestellt:
187 Weißwürste
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen
199 Frankenwalder Rostbratwurst
200 Pfälzer Bratwurst
201 Hessische Bratwurst
202 Fränkische Bratwurst
203 Eigene Thüringer
204 Eigene Bärlauch

Da man auf den Bildern sowieso keinen Unterschied erkennen kann, werde ich euch aufschreiben, wie die einzelnen Sorten Geschmeckt haben. Dazu ist zu erwähnen, dass bei den ganzen Bratwurstsorten auch noch eine Sorte Weißwurst dabei war. Dazu kann ich schon einmal sagen, dass sie sehr gut geschmeckt hat. Sie bekommt auf meiner Skala eine 8 und ich werde sie definitiv wieder machen. Ich weiß nicht, ob es dieses Mal an den neuen Füllgehilfen lag, aber die Würste sind mir ein bisschen fest vorgekommen. Um das zu umgehen, werde ich das nächste Mal das Hackfleisch etwas fettiger bestellen.
Die Nummer 187 Weißwürste ist ein einfaches Rezept gewesen, bei dem ich nach Gusto TK Petersilie an die Wurst getan habe. Ich war positiv davon überrascht, dass sie so gut geschmeckt haben. Dieses Rezept werde ich definitv wieder verwenden.
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen hat sich im ersten Moment interessant angehört. Ich habe bei der Rezeptur schon mehr als doppelt so viele Pfifferlinge an die Wurst gemacht. Dennoch hat man nach dem Grillen gar nichts davon geschmeckt. Vielleicht verliert sich der Geschmack, wenn die Pilze mit gekuttert werden, oder einfach durch den Brühvorgang. Mein Fazit daraus ist jedoch, dass ich die Bratwürste das nächste Mal bei eine ähnlichen Wurst entweder nicht brühe, oder die Stückchen größer lasse.
Die Nummer 199 Frankenwalder Rostbratwurst hat ein sehr neutralen Geschmack. Nur mit ganz genauen Geschmackssinn erkennt man im Abgang eine leichte pfeffrige Note. Die Bratwurst ist grundlegend nicht verkehrt, wird aber nur eine 5 erhalten. Ich werde das Brät dann zB. als Grundbrät für andere Wurstsorten verwenden, zum Beispiel, wenn man Bärlauchwürste macht.
Nummer 201 (Hessische Bratwurst) hat leider nicht meinen Bedürfnissen entsprochen und wird nicht wieder hergestellt. Die Wurst hat nicht sonderlich nach Gewürzen geschmeckt, sondern überwiegend nach Schweinefleisch, ähnlich, wenn man einen Schinken relativ mild einlegt und ihn dann lufttrocknet.

Dienstag, 6. Juni 2017

Caesar's Salad-Burger

Zutaten:
1 trockenes Brötchen
150 ml Milch
500g Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
1 Ei
1 TL Born Senf mittelscharf
3/4 TL Oregano
10g Salz
2g schwarzer gemahlener Pfeffer
1 Eisbergsalat
2 Eier
4 EL Mayonnaise
2 EL Schmand
50g Parmesan
Salz
Pfeffer
Buns

Das getrocknete Brötchen wird so lange in der lauwarmen Milch eingelegt, bis es völlig durchtränkt ist. Anschließend wird es ausgedrückt und mit den Zutaten bis zum Eisbergsalat vermengt. Die Zwiebel sollte dazu geschält und klein gehackt werden. Die beiden Eier unter dem Salat werden hart gekocht. Mayonnaise, Schmand und Parmesan werden miteinander vermengt und mit Salz und Zucker abgeschmeckt. Die Patties werden auf dem Grill von beiden Seiten angebraten. Die Unterseite des Buns wird mit dem topping bestrichen und mit einem Salatblatt belegt. Darauf wird das Patty platziert. Zum Abschluss werden die hart gekochten Eier in Scheiben geschnitten und auf dem Patty platziert. Nun kommt der Deckel vom Bun oben drauf und fertig ist der Ceasar Salad Burger.



Mit diesem Burger bin ich leider nicht sonderlich zufrieden. Das Hackfleisch hat eine leichte Note von dem Oregano, was meines Erachtens aber nicht gut zu dem Burger passt. Geschmacklich kann er leider auch so nicht sonderlich überzeugen, da allgemein recht wenig geschmacksbeeinflussende Faktoren eine Rolle spielen. Das Patty hat wie gesagt keine sonderlichen Geschmackseigenschaften, genauso wenig, wie die Eier und der Salat. Das einzige, was dem Ganzen einen gewissen Geschmack verleiht ist das Topping. Hierbei ist aber das Problem, dass es eigentlich auch nur mild nach Mayonnaise und Parmesan schmeckt. Alles andere würde dann nur wieder Salz oder Pfeffer betonen. In meinen Augen ist das Rezept ein Versuch einen Salat mit einem Burger zu kreuzen, was nicht gelungen ist. Schaut lieber nach einem meiner anderen Burgerrezepte, dann habt ihr mehr davon.



Samstag, 22. April 2017

Ossobuco

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
1/4 TL weißer Pfeffer
1/4 TL Majoran
700g Rinderbeinscheiben
100g Butter
1/16 l trockener Weißwein
1/4 Packung Orangenschale
1/4 Packung Zitronenschale
2 TL Gemüsebrühe
1/4 TL Tomatenmark
1 EL Mehl
Wasser
125g Bandnudeln
3 Röllchen Speckbohnen

Die Zwiebel wird geschält und in Ringe geschnitten. Die Knoblauchzehe wird in kleine Würfel geschnitten. Salz, Pfeffer, Majoran und Mehl werden vermischt und die Beinscheiben darin rundum behmehlt. Die Hälfte der Butter wird in einem Topf geschmolzen und die Beinscheiben zusammen mit den Zwiebeln und den Knoblauch von beiden Seiten darin angebraten. Anschließend wird der Wein zugegossen und einreduziert. Danach wird so viel Wasser zugegeben, dass die Beinscheiben zur Hälfte bedeckt sind. Die Gemüsebrühe, Zitronen- und Orangenschale wird dazu gegeben und alles zugedeckt etwa eine Stunde gegart. Danach wird das Fleisch kurz aus dem Topf genommen. Die Reste im Topf werden auf eine Seite geschoben und auf der freien Seite wird zunächst das Tomatenmark angeröstet. Danach wird die zweite Hälfte der Butter geschmolzen und mit dem restlichen Mehl vom Anfang angedickt. Danach wird so viel Wasser zugegeben, bis die Soße die gewünschte Sämigkeit erreicht hat.
Die Nudeln werden laut Packungsanweisung al dente gekocht. Die Speckbohnen werden in Butter angebraten, bis sie gar sind.


Ich habe Ossobuco vorher noch nicht gegessen. Da es hiervon anscheinend mehrere Variationen gibt, denke ich, dass ich auch meherer ausprobieren werden. Diese hier ist nur mit Zwiebeln und Knoblauch. Andere gibt es dann noch mit verschiedenen Gemüse. Diese Variante geht recht einfach. Das Fleisch ist allerdings sehr sehnig und lässt sich nicht schön essen. Die Soße war leicht fruchtig mit einer ganz leichten Säure vom Wein. Sie hat sehr gut zu dem Gericht gepasst. Die Speckbohnen habe ich nur dazu gemacht, damit ein bisschen Gemüse dabei ist. Alles in allem ist das kein Gericht für jeden Tag, aber ich bin froh es ausprobiert zu haben und freue mich auch auf die anderen Variationen.

Donnerstag, 23. März 2017

Hackfleisch-Taco-Salat

Zutaten:
500g gemischtes Hackfleisch
1/2 TL Chiliflocken
3 Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Stange Lauch
1 TL Paprikapulver
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 Eisbergsalat
1 Becher saure Sahne
50g Parmesan gehobelt
4 EL Schwarze Oliven
100g Tortillachips

Das Hackfleisch wird in Öl angebraten. Der Strunk der Tomaten wird entfernt. Anschließend werden die Tomaten in kleine Würfel geschnitten und zum Hackfleisch gegeben. Dazu wird der Knoblauch klein geschnitten und zusammen mit dem Paprikapulver, Salz und Pfeffer zum Hackfleisch gegeben. Nachdem die Flüssigkeit verdampft ist, werden die klein geschnittenen Stückchen vom Lauch kurz dazu gegeben, damit sie blanchiert werden. Die Oliven werden klein geschnitten und zusammen mit der Hackfleischmischung, den klein geschnittenen Eisbergsalat und den restlichen zutaten vermischt. 


Ein angenehm überraschender Salat, den es so sicher auf den wenigstens Parties gibt. Er geht relativ einfach und schmeckt nach einer guten Mischung aller Zutaten. Wichtig ist, dass der Salat nicht so lange steht, da sonst die Tortillachips einweichen. Von den restlichen Zutaten ist alles gut ausgeglichen. Eventuell die Tacos dazu stellen, damit sie sich jeder selbst nehmen kann. Ich würde ihn auf jeden Fall noch einmal machen.

Freitag, 17. März 2017

Rindfleischsalat mit Glasnudeln

Zutaten:
400g Rindfleisch
200g Glasnudeln
1/2 TL Chiliflocken
1 Stange Lauch
1 Gelbe Paprika
1/2 TL Salz
1/3 TL Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
4 EL Reisessig
5 EL Austernsoße
1/2 TL Zucker

Das Rindfleisch wird in einer Pfanne mit etwas Öl angebraten. Die Glasnudeln werden 3 Minuten ins kochende Wasser gelegt und anschließend kalt abgespühlt, damit sie nicht nachziehen. Die Paprika wird vom Strunk entfernt und klein gewürfelt. Der Lauch wird halbiert und in schmale Ringe geschnitten. Anschließend sollte er gründlich gewaschen werden, damit der Dreck entfernt wird. Wenn das Fleisch angebraten ist, werden Paprikastücke und Lauchringe dazu gegeben und angedünstet. Anschließend werden die Nudeln dazu gegeben und 5 Minuten mit angebraten. Im Anschluss wird der Salat aus der Pfanne genommen, mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt und abgeschmeckt und mit dem Essig und der Austernsoße vermischt.



Der Salat ist durch die Chiliflocken und den Pfeffer recht scharf gewürzt. Wer das nicht mag oder verträgt, sollte von beiden weniger benutzen. Das Abschmecken mit Salz und Zucker muss man persönlich ebenfalls etwas anpassen, je nachdem wie süß oder sauer man den Salat haben will. Alles in allen ist leider nicht so viel an dem Salat dran, dass man sagen kann, dass man ihn unbedingt noch einmal machen muss. Man kann ihn einmal für einen Geburtstag herstellen, damit einmal ein anderer Salat vorhanden ist, aber zu meinen Favoriten werde ich ihn nicht aufnehmen. Ich könnte mir aber vorstellen, wenn man ihn mit einer geschmacklich intensiveren Soße herstellt oder zusätzliche Zutaten verwendet, dass er dann besser abschneidet.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Reginette mit Pfifferlingrahmsoße und Rindermedaillons

Zutaten:
200g Reginette
20g Butter
1/2 Packung TK Pfifferlinge
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50g geräucherter Speck
1/2 Becher Creme Fraîche
200 ml Milch
50g Butter 
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer
1/2 TL Gemüsebrühe 
300g Rindermedaillons

Reginette sind eine bestimmte Art Nudeln. Sie sind gezackte, relativ dicke Bandnudeln. Diese werden in Salzwasser al dente gekocht. Die Zwiebel und der Speck wird in kleine Würfel geschnitten und in den 20g Butter angebraten. Die Knoblauchzehe wird geschält und zerquetscht und mit zu den Zwiebel-Speck-Gemisch gegeben. Anschließend werden die Pfifferlinge zugegeben und 5 Minuten mit gedünstet. Nun wird mit Creme Fraîche und Milch aufgefüllt und mit Salz, Pfeffer und der Gemüsebrühe abgeschmeckt. Aus 50g Butter und dem Mehl wird eine Mehlschwitze hergestellt, die zu der Soße gegeben wird um diese anzudicken. Das
Die Rindermedaillons werden von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer gewürzt. Danach werden sie für 3 Minuten in einer gusseisernen Pfanne von jeder Seite angebraten. Eingewickelt in Alufolie müssen sie noch einmal 5 Minuten bei 150°C im Backofen ruhen. Die Soße wird zum Schluss noch einmal mit einen TL TK Petersilie angereichert. 


Ich habe für die Medaillons falsches Filet vom Rind genommen. Das hat den Nachteil, dass sich die Medaillons durch die Sehne zusammenziehen. Leider habe ich meine auch etwas zu lange im Ofen gelassen, sodass sie etwas zu trocken gewesen sind. Dafür hat die Soße und die Nudeln voll und ganz bestochen. Die Nudeln hatten eine wunderbare Haptik im Mund. Die Soße war sowas von lecker. Das Zusammenspiel zwischen Creme Fraîche und Pilzen ist ausgezeichnet. Probiert es aus. Es ist wirklich sehr lecker.

Sonntag, 6. November 2016

Apfel-Cheese-Burger

Zutaten:
1 trockenes Brötchen
120 ml Milch
1 mittelgroßer Apfel
600g gemischtes Hackfleisch
2 Eier
1 Zwiebel
1 TL Dijon Senf
1 EL TK Petersilie
3g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
10g Salz
3-4 EL Semmelbrösel
6 Buns
1 Packung Bauchspeck
1 mittelgroßer Apfel
1 rote Zwiebel
6 EL Sour Cream
6 Scheiben Gouda
1 Kiste Kresse

Das Brötchen wird in der Milch aufgeweicht, bis es vollkommen durchzogen ist. Anschließend wird es ausgequetscht, sodass die Milch vollständig entweichen kann. Der Apfel wird geschält und entkernt und in kleine Würfel geschnitten. Die Zwiebel wird geschält und in kleine Würfel geschnitten. Nun werden die Zutaten von dem ausgedrückten Brötchen bis zu den Buns miteinander kräftig geknetet. Mit Hilfe eines Pattymakers werden 6 Patties erstellt. 
Die Sour Cream kann selbst hergestellt oder eine fertige verwendet werden. Wer sie selbst herstellen möchte, findet auf folgendem Link das Rezept dazu. 
Der zweite Apfel wird geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten. Die Zwiebel wird ebenfalls geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Nun können die Patties auf dem Grill bei direkter Hitze gegrillt werden. Nach 3-5 Minuten werden sie umgedreht und die bereits gegrillte Seite wird mit einer Scheibe Gouda belegt. Ist dieser Zerlaufen, sind die Patties fertig. Die Buns werden geteilt und die Seiten auf dem Grill kurz angegrillt. Der Speck wird ebenfalls knusprig gegrillt. Auf die Oberseite der Patties wird die Sour Cream aufgebracht. Belegt wird der Burger von unten nach oben in folgender Reihenfolge. Zuerst kommt das Unterteil vom Bun, danach der Patty mit dem Käse. Darauf werden zwei Scheiben Apfelringe und Zwiebeln gelegt. Die Kresse wird darüber gestreut und der Bacon oben drauf gelegt. Zum Abschluss kommt die Oberseite vom Bun mit der Sour Cream und fertig ist der Burger.



Der Burger gehört sicher nicht zu einem meiner Favoriten. Geschmacklich konnte er dahingehend leider nicht überzeugen, da er einfach zu wenig spezifischen Eigengeschmack hatte. Die Kresse war ganz interessant auf dem Burger an sich, aber der Rest hat seine Wirkung verfehlt. Der Geschmack des Apfels kam nicht sonderlich zur Geltung. Hier kommt es aber sicher auf die Sorte an. Die Verwendung des Apfels hat in meiner Ansicht nur zu einer komischen Haptik im Mund geführt. Alles in Allem konnte kein Eigengeschmack entstehen und das Gesamtkonzept war nicht so abgerundet, dass ich den Burger noch einmal machen würde. Ich könnte mir vorstellen, wenn man richtig süße Äpfel verwendet und die Sour Cream recht sauer macht, dazu  noch eine Art Ahornsirup oder ähnliches verwendet, dass das Geschmackserlebnis dann besser wird. Eventuell kann man dann auch die Zwiebeln sauer einlegen, damit diese noch einmal einen besseren Kontrast zu den süßen Äpfeln geben.
Solltet ihr ihn ausprobieren wollen, wünsche ich euch aber dennoch viel Spaß und guten Appetit.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Klassischer Cheeseburger

Zutaten:
650g Hackfleisch halb und halb
2 EL Zwiebel
2 EL Ketchup
1 EL Dijonsenf
1/2 TL Worcestersoße
1/2 TL Oregano
1/2 TL Meersalz
1/3 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
4 Burgerbrötchen
2 EL Butter
4 Scheiben Cheddar
4 Blätter Eisbergsalat
2 Gewürzgurken

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Das Hackfleisch wird mit den Zutaten bis zu den Brötchen vermengt. Anschließend werden 4 Patties aus der Masse geformt. Auf der Oberseite wird in der Mitte eine Mulde eingedrückt, damit sich die Patties beim Grillen nicht wölben. Die Patties werden auf den Grill von jeder Seite so lange gebraten, bis sie sich mühelos von den Gitterstäben lösen. Sobald die erste Seite gebraten ist, wird darauf die Scheibe Cheddar gelegt. Die Burgerbrötchen werden halbiert und die beiden Hälften mit der Butter bestrichen. Sie werden mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt und kurz mit auf den Grill gelegt. Wenn alles fertig ist, wird die Scheibe Salat auf die untere Seite des Brötchens gelegt. Daruf kommt das Fleisch. Nun werden die in Scheiben geschnittenen Gurken darauf gelegt und Ketchup darüber gegeben. Den Abschluss bildet die Oberseite vom Brötchen.


Leider ist diese Aktion sehr hektisch abgelaufen, weshalb ich vergessen hatte ein Foto zu machen. Eine Freundin war so nett und hat ihren Burger noch fotografiert, damit ihr auch etwas davon habt. An sich ist die Herstellung des Burgers recht einfach. Das rohe Fleisch schmeckt wunderbar und man muss sich zusammenreißen, dass noch etwas zum Braten übrig bleibt. Die Kombination aus allen im gebratenen Zustand schmeckt für einen Cheeseburger gut. Man darf dies natürlich nicht mit anderen Variationen vergleichen, bei denen viel mehr Zutaten auf den Burger kommen. Für den Cheeseburger aber wie gesagt schmeckt diese Version gut. Probiert es aus und berichtet selbst.

Donnerstag, 11. August 2016

Pökelzunge in Madeirasauce

Zutaten:
1 Gepökelte Rinderzunge
2 Schalen Suppengemüse
1 Zwiebel
2 EL Butter
2 TL Zucker
5 EL Mehl
1 Loorbeerblatt
1 Gewürznelke
2 EL Gemüsebrühe
100 ml Sahne
125 ml Madeira
2 TL Zitronensaft
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Paprikapulver

Die Zunge wird unter kaltem Wasser abgewaschen. Anschließend wird sie für ca. 12 Stunden in kaltes Wasser eingelegt. Das Suppengemüse und die Zwiebel werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. In einen möglichst großen Topf wird das Gemüse mit Wasser und Salz zum Kochen gebracht. Die Zunge wird in das kochende Wasser gelegt und muss 20 Minuten offen kochen. Danach wird der Deckel auf den Topf gegeben. Meine Zunge hat 76 Minuten gebraucht, bis sie eine Kerntemperatur von 75°C und somit durch war. Anschließend wird die Zunge aus dem Sud genommen und unter kalten Wasser etwas abgeschreckt. Wenn man sie anfassen kann, wird die dicke Haut abgezogen. 
Die Butter wird in einem Topf erhitzt. Mehl, Zucker, Nelke und Loorbeerblatt werden hinzu gegeben und daraus eine Mehlschwitze hergestellt. Die Mehlschwitze wird mit dem Sud, dem Madeira, der Sahne und dem Zitronensaft aufgefüllt. Je dünnflüssiger man die Soße haben will, desto mehr Sud gibt man hinzu. Die Soße wird dann mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt, bis sie den Ansprüchen des Kochs genüge tut. Zum Servieren wird die Zunge in Scheiben geschnitten. Dazu passt Gemüse, wie Brokkoli, Blumenkohl oder Speckbohnen. Als weitere Beilage empfehle ich Kroketten oder anderweitig geformte und frittierte oder gebackene Kartoffelprodukte.


Meine Soße hat diese Farbe, weil ich mein Suppengemüse im Sud püriert habe. Allerdings ist dabei ein recht dicker Brei entstanden. Das nächste Mal werde ich nur den Sud nehmen und das Suppengemüse nicht pürieren. Geschmacklich ist es allerdings kein großer Unterschied. Ich werde das Rezept beim nächsten Mal noch etwas verfeinern. Grundlegend freue ich mich über meine erste Zunge und dass sie rundum gut geworden ist. Das Fleisch ist zart und schmackhaft. Ich kann es euch nur empfehlen einmal auszuprobieren.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Kräftige Gulaschsuppe

Zutaten:
300g Schweineschulter
200g Rinderbrust
4 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
100g Möhren
1 Grüne Paprika
4 Fleischtomaten
1 TL Tomatenmark
2 EL Öl
1l Wasser
1 TL Salz
1 EL Paprikapulver
1/2 TL Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Packung Schlagsahne
1 TL Gemüsebrühe

Das Fleisch wird gesäubert und in kleine Stücke geschnitten. Zuerst wird das Rindfleisch in dem Öl angebraten. Nachdem die entstandene Flüssigkeit verkocht ist, wird das Schweinefleisch hinzu gefügt. Dabei muss ebenfalls die Flüssigkeit verkochen. Entsteht zu viel, kann man diese aus dem Topf entnehmen und später wieder zugeben. Das Fleisch muss leicht anbraten. Dabei ist es wichtig, dass es nicht zu lange anbrät, damit es nicht verbrennt. Ist ein schöner Bratenansatz am Boden wird das Tomatenmark zugegeben und kurz mit angeröstet. Dabei löst sich der Bratenansatz. Nun werden die geschälten und in grobe Stücke geschnittenen Zwiebeln zu dem Fleisch gegeben und glasig angedünstet. Hierbei ist es hilfreich ein wenig Öl oder Butter zu zu geben. Die Knolauchzehe wird geschält und in kleine Stückchen geschnitten und der Zwiebel-Fleischmischung beigegeben. Die Möhren werden geschält, die Enden entfernt und in dünne Scheiben geschnitten. Die Paprika wird vom Stiel und Kerngehäuse entfernt und in kleine Würfel geschnitten. Die Tomaten werden geschält und der Strunk entfernt. Anschließend werden sie in grobe Stücke geteilt. Nun werden erst die Möhren in den Topf gegeben. Sie sollten mindestens eine viertel Stunde lang mit angebraten werden. Ist grundlegend zu wenig Flüssigkeit im Topf muss mit Wasser aufgefüllt werden, bis es wieder eingekocht ist. Nun werden die Paprikastückchen und die Tomaten hinzu gegeben. Nachdem diese ebenfalls mit angebraten wurden, wird das Wasser und die Schlagsahne zusammen mit den Gewürzen hinzugefügt. Die Suppe muss noch einmal eine viertel Stunde lang köcheln, dann ist sie fertig. Zum Schluss wird sie nach Belieben nachgewürzt. 

Leider habe ich von der Suppe kein Foto gemacht. Es ist hierbei zu sagen, dass der gesamte Geschmack der Suppe steht und fällt wie das Fleisch angebraten ist. Wenn das Fleisch keinen ausreichenden Bratenansatz hat, kriegt man nicht genügend Gulaschgeschmack in die Suppe. Sollte das passieren, muss man versuchen den Geschmack durch Gemüsebrühe etwas auszubessern. Vom gesamteindruck schmeckt die Suppe gut. Die Zutaten sind Bodenständig und lassen keine negative Überraschung erwarten. Wichtig ist bei jeglicher Art an Gulasch, dass keine zu mageren Stücke Fleisch verwendet werden, da diese sonst zu trocken und fest werden. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Appetit.

Dienstag, 12. Juli 2016

Roulade mit Schinken

Zutaten:
4 Rouladen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Stange Lauch
1 Packung Suppengrün
4 dünne Scheiben roher Schinken
Majoran
Liebstöckl
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz 
Öl
1/2 EL Tomatenmark
1/2l Gemüsebrühe

Die Rouladen werden gleichmäßig dünn geklopft und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer bestreut. Eine Seite wird mit dem Schinken belegt. Die Zwiebel und der Knoblauch werden geschält und in kleine Stücke geschnitten und auf dem Schinken verteilt. Die Lauchstange wird bis zur Hälfte eingeschnitten und die einzelnen Blätter gewaschen. Diese werden danach auf den Schinken gelegt. Die Innenseite der Rouladen wird mit Majoran und Liebstöckl gewürzt, die langen Außenseiten eingeklappt, damit nichts heraus fällt und anschließend die Roulade aufgerollt. Mit Küchengarn halten die Rouladen gut zusammen. In einer heißen Pfanne werden die Rouladen von allen Seiten mit Öl angebraten. Danach wird das Tomatenmark in die Pfanne gegeben und angeröstet. Die Gemüsebrühe wird angegossen und die Rouladen darin ca. 60 Minuten geschmort. Die Soße wird nach Belieben mit einer Mehlschwitze angedickt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt

 

Die Roulade hat im Prinzip wie eine typische Roulade geschmeckt. Mit den Gewürzen der Innenseite sollte man vorsichtig sein, da diese leicht vorschmecken können. Bei dem Schinken sollte man darauf achten, dass wirklich nur dünne Scheiben verwendet werden, da er nur eine Geschmacksnuance dazugeben soll und nicht elementarer Bestandteil der Roulade. Ansonsten gibt es dazu nicht viel zu sagen. Die Soße war schön kräftig und hat sehr gut zu dem Fleisch gepasst. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Samstag, 9. Juli 2016

Roulade mit Pilzfüllung

Zutaten:
6 Rouladen
1 Dose Champignons
300g geräucherter Speck
2 Zwiebeln
Öl
Salz
Senf
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2l Gemüsebrühe
1 Packung Schlagsahne

Der Speck wird entschwartet und die Knorpel heraus geschnitten. Anschließend wird er in kleine Würfel geteilt. In einer Pfanne mit Öl wird der Speck angebraten. Dazu werden die abgetropften Champignons gegeben. Die Mischung wird angebraten, bis der Speck von allen Seiten angebraten ist und die restliche Flüssigkeit der Champignons verkocht ist. Die Zwiebeln werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Sie werden mit der etwas abgekühlten Pilz-Speckmischung vermengt. Die Rouladen werden gleichmäßig dünn geklopft und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer gewürzt. Eine Seite wird mit Senf eingerieben und mit der Pilzmischung bestückt. Nun werden die Seiten der Roulade eingeklappt und die Roulade geformt. Die Roulade hält gut, wenn sie mit Bratenschnur umwickelt wird. Eine Pfanne mit Öl wird stark erhitzt. Die Rouladen werden von allen Seiten darin angebraten. Danach wird die Brühe und die Sahne hinzugegeben. Nun müssen sie ca. 1 Stunde schmoren. Nach Belieben kann die Soße entweder mit Soßenbinder oder einer Mehlschwitze angedickt und mit Salz und Pfeffer gewürzt werden.


Ich habe anstelle der 6 großen Rouladen 12 kleine gemacht. Das macht die Handhabung beim Formen etwas schwieriger, aber das Ergebnis ist das Gleiche. Grundlegend muss man dazu sagen, dass ich eigentlich kein Fan von Rouladen bin. Diese sind geschmacklich aber gut gelungen. Besonders gefällt mir die Soße in die man auch die Reste der Füllung geben kann, wenn man etwas übrig hat. Das Fleisch war zart und die Füllung hat gut dazu gepasst. Ich könnte mir vorstellen, dass das Ganze noch angenehmer wird, wenn man einen Klecks Frischkäse mit in jede Roulade füllt. Anonsten hat man den typischen Rouladengeschmack mit einen leichten Pilzgeschmack, der durch den Speck untermalt wird. Ihr könnt dieses Rezept gerne probieren und mir eure Meinung dazu sagen. Ich wünsche euch viel Spaß dabei.

Dienstag, 21. Juni 2016

T-Bonesteak

Heute habe ich mir ein T-Bonesteak vom Jungbullen zubereitet. Das Stück hatte ein ungefähres Gewicht von 1 Kg. Anhand des Bildes kann man sehen, wie groß es war. Eigentlich habe ich gehofft, dass beide Steaks in die Pfanne passen, aber dem war nicht so. Ich habe das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen und an die Zimmertemperatur anpassen lassen, damit es gleichmäßig garen kann. Ich habe das Fleisch unter kalten Wasser abgewaschen und mit einem Küchentuch trocken getupft. Nun habe ich beide Seiten mit Fleur de Sel und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut. Anschließend habe ich meine neue Gußeisenpfanne mit Öl befüllt und richtig erhitzt. Dann habe ich das Fleisch in die Pfanne gelegt und von jeder Seite 3 Minuten scharf angebraten.

 

Anschließend habe ich ist das Steak in Alufolie gewickelt und zunächst 6 Minuten im vorgeheizten Backofen weiter garen lassen. Da nach dieser Zeit jedoch noch keine Änderung an der Garstufe erreicht war, habe ich es weitere 6 Minuten garen lassen. Auch nach dieser Zeit war es noch zu roh. Deshalb habe ich die Temperatur auf 200°C erhöht und das Fleisch weitere 8 Minuten im Ofen gelassen. Danach konnte es serviert werden.



Auf dem unteren Bild ist der Rest zu sehen, der am Knochen war. Dort sieht das Fleisch aber noch zu roh aus. Grundlegend habe ich das Steak medium-rare mit Tendenz zu rare gebraten. So esse ich es am liebsten. Die Außenseiten, die etwas dünner waren, sind natürlich schneller durchgebraten. Die Stücke am Knochen brauchen dafür länger. Allgemein ist zu sagen, dass ich mit dem Steak sehr zufrieden bin. Das Anbraten in der Pfanne hat dem Steak ein wunderbares Röstaroma verliehen. Dank dem Garen in der Alufolie bleibt das Fleisch schön saftig und kann in Ruhe garen. Das Fleur de Sel und der Pfeffer haben den Geschmack perfekt abgerundet. Eigentlich esse ich meine Steaks gerne mit Creme de Balsamico, aber hier hätte es nur den Geschmack versaut. Ich werde mir sicher noch öfter solche Steaks holen und zubereiten. Das Geschmackserlebnis ist wirklich fantastisch.
 




Samstag, 28. Mai 2016

Böfflamott

Zutaten:
4 Zwiebeln
3 Möhren
140g Sellerie
Petersilie
(Aus einer Packung Suppengemüse)
1/2 EL Schwarze Pfefferkörner
1/2 EL Koriander
1/4 TL Zimt
1/4 TL Piment
1/3 EL Wacholderbeeren
1 Nelke
2 Loorbbeerblätter
700 ml Rotwein
700 ml Wasser
1,5 Kg Rindfleisch
3 EL Öl
1 1/2 EL Tomatenmark
1 TL Majoran
1 EL Speisestärke

 

Das Gemüse wird gewaschen, geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Pfefferkörner und  Wacholderbeeren werden im Mörser zerkleinert. Alle Gewürze und Lorbeerblätter werden mit dem Wein und dem Wasser zum Kochen gebracht. Der Sud muss anschließend vollständig abkühlen.
Danach wird das Fleisch gewaschen und in den Sud gelegt. Es muss für 4 Tage im Kühlschrank im Sud verweilen. Anschließend wird es trocken getupft und in einen Topf, in dem das Öl erhitzt wurde, von allen Seiten kräftig angebraten. Der Sud wird vom Gemüse getrennt. Das Fleisch wird aus dem Topf genommen. Darin wird nun das Gemüse kurz angebraten. Dabei wird das Tomatenmark hinzu gegeben und ebenfalls mit angebraten und mit dem Gemüse verrührt. Nun wird das Fleisch wieder hinzu gegeben und der Sud angeschüttet. Wenn mehr Soße benötigt wird, kann man den Sud mit Wasser verlängern. Das Ganze muss nun etwa 2 Stunden köcheln. Wer hat und mag kann das Fleisch auch in einem Schnellkochtopf garen lassen. Dabei reduziert sich die Dauer auf ca. 45-60 Minuten. Zum Schluss wird das Fleisch aus der Soße genommen und warm gehalten. Zum Servieren wird es in etwa 1 cm breite Scheiben geschnitten. 
Das Gemüse in der Soße wird mit einem Pürierstab püriert. Die Speisestärke wird hinzu gegeben, bis die Soße die gewünschte Sämigkeit erhalten hat. Dabei muss die Soße noch einmal aufkochen. Zum Schluss wird sie mit Salz, Pfeffer und wer mag Majoran abgeschmeckt. 
Auf meinem Foto habe ich den Rinderbraten mit Breznknödeln und Rotkraut angerichtet.


Die war mein erster Braten, den ich in dieser oder ähnlicher Form hergestellt habe. Glücklicherweise hat soweit alles gut funktioniert. Das Fleisch habe ich zwar als ziemlich trocken empfunden, aber man konnte es trotzdem essen. Für mich ist es ein Indiz, dass ich es beim nächsten Mal nicht so lange kochen lasse. Geschmacklich ist es zusammen mit der Soße schmackhaft gewesen. Ich würde die Menge an Koriander eventuell auf einen viertel EL reduizeren, damit nichts hervorschmeckt. Bei der Menge der Wacholderbeeren und des Zimtes sollte man auch aufpassen. Ich habe bei mir die Menge schon von einem halben TL Zimt auf einen viertel TL reduziert, da ich mir dachte, dass das ganze Essen sonst nur nach Zimt schmeckt. Hinterher hat es sich befürwortet, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Für mich ist das Essen kein Klassiker, den ich immer wieder machen werde, aber ich freue mich ihn ausprobiert zu haben und sagen zu können, dass es soweit allen geschmeckt hat.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Kräutersaitlinge à la HBW

Zutaten:
4 Rumpsteaks
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 Prise Salz
8 EL Olivenöl
1/4 TL Fleur de Sel
1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Zweige Thymian
500g Kräutersaitlinge
50g Rucola
4 TL trockener Sherry
Balsamicocreme
500g Bandnudeln

Die Kräutersaitlinge werden geputzt und in relativ große Stücke geschnitten. Dabei ist es sinnvoll, wenn sie in Scheiben geschnitten werden. Die Zwiebeln werden in dünne Ringe geschnitten. Der Knoblauch wird geschält und mit dem Messerrücken zerdrückt. Zusammen mit der Prise Salz wird er zu einer Paste zermahlen. Die Pilze werden zusammen mit dem Olivenöl, den Zwiebeln und Knoblauch in einem großen Topf angebraten. Die Thymianzweige werden mit dazu gelegt. Sie werden zum Schluss wieder entfernt. Die Pilze werden mit dem Fleur de Sel und dem Pfeffer gewürzt. Wer es eher milder mag, kann auch 1/8 TL von beiden nehmen. 
Die Bandnudeln werden nach Packungsanweisung gekocht. Die Rumpsteaks werden von beiden Seiten mit Salz (kann auch das Fleur de Sel sein) und Pfeffer gewürzt. Wenn man sie medium oder rare mag, werden sie zunächst in einer heißen Pfanne ca. 1 Minute von jeder Seite angebraten. Das kommt natürlich auch auf die Dicke der Steaks an. Anschließend werden sie in Alufolie eingewickelt und bei 160°C im Backofen für 3 Minuten (rare, 6 Minuten für medium) aufbewahrt. 
Wenn alles fertig ist, wird der Rucola mit den Pilzen vermengt. Alles wird angerichtet und die Steaks mit der Balsamicocreme übergossen.

 

Ich sage euch dieses Gericht ist ein Traum. Ich könnte mir vorstellen, dass zu den Pilzen eventuell ein paar abgehobelte Streifen Parmesan passen würden. Eventuell könnte man auch noch eine kleine Soße für die Nudeln machen, aber dennoch, dieses Gericht ist wahnsinnig lecker. Die Pilze sind super und nicht so glitschig wie normale Waldpilze. Sie sind recht fest und nehmen kaum an Volumen ab. Würde man zu diesem Gericht ein schönes kaltes Glas Frizzantino oder anderen Weißwein trinken, ist es perfekt.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Rosmarin-Rucola Burger

Zutaten:
500 ml Rotwein tr.
1 EL brauner Zucker
60g Butter
1 TL Rosmarinpulver
1 Kg Hackfleisch halb/halb
20g Salz
4g gemahlenen, schwarzen Pfeffer
8 Scheiben Gouda
2 Tomaten
8 Burgerbrötchen oder Buns
1 Packung Rucola
1 Packung geräucherter Bauchspeck

 

Angelehnt an das Rezept aus Weber's Grillbibel habe ich diesen Burger ausprobiert. Dazu wird als erster der Rotwein mit dem braunen Zucker vermischt und bei offenen Topf auf ca. 120 ml reduziert. Das Hackfleisch wird mit Salz und Pfeffer gewürzt. Aus der Masse werden 8 gleich große Patties geformt. Diese werden dann in die abgekühlte Rotweinglasur eingelegt. Die Rucolablätter werden mit den Tomaten gewaschen. Die Tomaten werden in 16 Scheiben geschnitten. Je nach Größe der Tomaten müssen ggf. mehr verwendet werden. Es sollten später auf jeden Burger zwei Scheiben liegen. Vom Käse wird der Rand entfernt, sofern dieser aus einer künstlichen Schicht besteht. Wenn der Speck noch nicht in Scheiben geschnitten ist, muss dieser in ca. 1-2 mm dickeScheiben geschnitten werden. Die Knorpel müssen dabei entfernt werden. Die weiche Butter wird mit dem Rosmarinpulver vermengt. Ein schwach gehäufter TL reicht dabei aus. 
Die Patties werden dann bei direkter Hitze im Kugelgrill zunächst auf einer Seite gegrillt. Nach ein paar Minuten werden sie gewendet und jedes Patty wird mit einer Scheibe Käse und zwei Scheiben Speck belegt. Gleichzeitig werden die Tomatenscheiben auf den Grill gelegt und bis zum Ende des Grillvorgangs für die Patties mit gegrillt. 
Die Burgerbrötchen werden halbiert und die Innenseiten mit der Rosmarinbutter bestrichen. Die Brötchenhälften werden dann von beiden Seiten für wenige Minuten mit gegrillt. 
Wenn alles fertig ist, wird der Burger wie folgt aufgebaut. Zuerst kommt die Unterseite des Burgerbrötchens. Auf diese werden Rucolablätter gegeben und eines der Patties aufgelegt. Auf das Patty kommen zwei Tomatenscheiben und der Deckel des Burgerbrötchen.

 

Ich muss sagen, dass dieser Burger zu den Besten zählt, die ich je gegessen habe. Das für mich ausschlaggebendste Merkmal dabei ist die Rosmarinbutter. Sie verleiht dem Burger einen wunderbar südländischen Touch. In Verbindung mit dem Rucola ist diese Kombination nahezu unschlagbar. Aber auch meine Variation mit dem Käse und den mit angegrillten Speck finde ich sehr gut. Dadurch, dass der Speck nicht direkt mit gegrillt wurde, ist er noch relativ weich und lässt sich angenehmer essen, als wenn er auf direkter Hitze mit gegrillt wird und dann knusprig und fest ist. Die Tomatenscheiben verleihen dem ganzen noch zusätzliche Frische und Feuchtigkeit. Alles in allem, ist das ein Burger, den ich nur jeden empfehlen kann, der sich und seinen Gästen etwas Gutes tun möchte.


Samstag, 17. Oktober 2015

Burger California Art mit Avocadocreme

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 Avocado
2 EL Salatcreme oder Mayonnaise
4 Tomaten
1 TL Koriander
2 TL Limettensaft
1 Knoblauchzehe

3 getrocknete Chilischoten
20g Salz
4g frisch gemahlenen, schwarzen Pfeffer
1 Kg Hackfleisch halb/halb

6 Burgerbrötchen oder Buns


Die Zwiebeln werden geschält und mit einer Küchenreibe klein gerieben. Anschließend werden sie in ein Küchensieb gegeben und abgespült. Der Knoblauch wird gepresst und zusammen mit den Zwiebeln, der Salatcreme und dem Limettensaft in eine Schüssel gegeben. Das Fruchtfleisch der Avocado wird ebenfalls hinzu gegeben und mit den Zutaten in der Schüssel zu einer Art Brei verarbeitet. Nun werden die gewaschenen Tomaten fein gewürfelt und hinzugegeben. Die Masse wird nun mit dem Koriander und etwas Salz abgeschmeckt.

Die Chilischoten werden klein geschnitten und zusammen mit dem Salz und dem Pfeffer unter das Hackfleisch gemischt. Aus der Masse werden 6 gleich große Patties geformt. Diese werden bei direkter Hitze im Kugelgrill von beiden Seiten gegrillt, bis sie durch sind. Dabei sollten sie nur einmal gewendet werden. Kleben die Patties beim Drehen noch am Rost, müssen sie noch ein paar Minuten weiter auf dieser Seite grillen.

Verwendet man fertige Burgerbrötchen ist es ratsam, diese zu halbieren und bei mittlerer Stufe im Toaster anzutoasten. Danach wird die Unterseite mit einem Patty belegt und mit der Avocadocreme bestrichen. Zum Schluss wird der Deckel des Burgerbrötchens aufgelegt und der Burger ist fertig.

 

Geschmacklich war der Burger grundlegend nicht so gut, wie der klassische. Ich habe mir von der Avocadocreme mehr erhofft. Ich habe bei mir den Fehler gemacht und die Zwiebeln nicht abgespült. Das hatte zur Folge, dass man die Creme allein nicht wirklich essen konnte, da sie überwiegend nur nach Zwiebel geschmeckt hat. In Verbindung mit dem Rest des Burgers hat sich der Geschmack dann allerdings ausgeglichen. Durch die Creme ist der Burger nicht so trocken, als wenn man ihn nur mit Käse oder ähnlichen essen würde. Prinzipiell ist das Rezept nicht verkehrt, aber es gibt definitiv bessere Burger zum Probieren.