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Samstag, 5. August 2017

BBQ Hähnchen mit 3 Aromen

Zutaten:
Für die Soße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
6 Zehen Knoblauch
250 ml Ketchup
125 ml Cola
4 EL Zitronensaft
4 EL braunen Zucker
2 EL süßen Senf

Für die Gewürzmischung:
2 TL Paprika
2 TL Meersalz
1 Packung Zitronenschale
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

1-2 Kg Hähnchenschenkel
Hickorychips

Für die Soße werden Zwiebel und Knoblauch geschält und in kleine Würfel gehackt. Anschließend werden diese in dem Öl glasig angebraten. Danach werden alle  weiteren Zutaten für die Soße hinzu gegeben und unter ständigen Rühren aufgekocht und etwas reduziert.

Das Geflügel wird am Vortag kalt gewaschen und trocken getupft. Anschließend wird es mit der Gewürzmischung rundherum benetzt und bei max. 4°C im Kühlschrank (idealerweise vakuumiert) 1 Tag eingelegt. Am Grilltag werden die Hähnchen über schwacher direkter Hitze von beiden Seiten angebraten, damit die Haut knusprig ist. Anschließend werden sie über indirekter Hitze fertig gegrillt. Dabei werden beide Seiten regelmäßig mit der Marinade bestrichen. Die gewässerten Holzchips werden mit zu der Glut gegeben, damit die Geflügelteile gesmoked werden.



Auf dem Bild sieht man eine breite Auswahl von allen Dingen, die ich an dem Grilltag auf den Rost gelegt habe. Die Hähnchen mit den 3 Aromen sind dabei die größeren Teile. Geschmacklich muss ich sagen, dass das Fleisch der Hähnchen an sich wieder nicht wirklich Geschmack aufgenommen hat. Dagegen war die Haut sehr aromatisch. Das Hähnchen ohne die BBQ Soße hat nur begrenzten Geschmack. Die Barbequesoße würzt recht gut. Die Soße schmeckt leicht süßlich durch die Cola, den Zucker und den Senf. Ein wenig kommt der Knoblauchgeschmack zu Tage, aber das ist nicht so, dass man hinterher stinkt, als wenn man die Zehen roh gegessen hätte. Der Rauch der Chips gibt dem Ganzen eine gewisse Note, die den Geschmack abrundet. Alles in allem ist zu sagen, dass man mit der Herstellung zwar ein wenig Arbeit hat, diese sich aber bedingt lohnt. Verglichen mit manch anderen Hähnchenvarianten, die ich bereits gemacht habe, würde ich diese Version im guten Mittelfeld einordnen. Es ist eine angenehme Abwechslung, die man gerne probieren kann.

Freitag, 21. Juli 2017

In Whisky, Soja und Honig marinierte Stubenküken

Zutaten:
6 Hähnchenschenkel
150 ml Sojasoße
100 ml Whisky
6 Knoblauchzehen
2 El Honig
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Schenkel werden gewaschen. Die Knoblauchzehen geschält und klein gehakt. Anschließend werden Alle Zutaten miteinander vermengt und bei max. 4°C im Kühlschrank 1 Tag mariniert. Zum Grillen werden die Schenkel kurz über direkter Hitze angebraten und über indirekter Hitze fertig gegrillt.


Wie ihr sehen könnt, habe ich das gleich Bild, wie aus dem letzten Post genommen, weil hier beide Sorten vom Fleisch abgebildet sind. Ihr könnt anstatt den Hähnchenschenkeln natürich auch jede andere Art von Geflügel nehmen. Gerade für die Frauen eignen sich hervorragend Putenbrustfilets. Das macht von der Verarbeitung keinen Unterschied. Bei diesem Rezept würde ich euch empfehlen die Menge an Whisky stark zu reduzieren. Der Geschmack legt sich zwar sehr gut um das Fleisch, aber es bleibt dennoch ein sehr starker Whiskygeschmack vorhanden. Ich kann mir vorstellen, würde man zu der Marinade noch Ketchup oder eine Art BBQ-Sauce geben, dann reduziert sich das etwas und passt mit den übrigen rauchigen Geschmack besser zusammen. Aber in der Rohfassung werden wahrscheinlich viele Leute sagen, dass es ihnen zu sehr nach Alkohol schmeckt.

Dienstag, 18. Juli 2017

Entenkeulen vom Grill mit Hoisin-Orangen-Glasur

Zutaten:
4 Hähnchenschenkel
4 EL Reiswein
1 Packung Orangenschale
3 EL Hoisinsoße
1/2 TL Chiliflocken
2 TL grobes Meersalz
1/2 TL Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Sojasoße

Die Hähnchenschenkel werden gewaschen und in den restlichen Zutaten mindestens 1 Tag im Kühlschrank bei max. 4°C eingelegt. Anschließend werden sie kurz über direkter Hitze angebraten und danach bei indirekter Hitze fertig gegrillt. 


Die Zubereitung ist denkbar einfach. Es ist immer schwierig Geschmack in Geflügel zu kriegen. Mit dieser Mischung gelingt das allerdings recht gut. Wer auf Orangenaroma steht, dem wird dieses Rezept vollkommen zusagen. Mir persönlich hat es zu sehr nach Orange geschmeckt. Wenn man eine entsprechende Beilage dazu wählt, kann ich es mir aber durchaus als mundend vorstellen. Ein Beispiel hierzu wäre entweder eine Art Nudelsalat oder etwas in Richtung Taco. Probiert es einfach aus und findet für euch die passende Option.

Montag, 12. Dezember 2016

Im Hickoryrauch gesmokte Hähnchenschenkel

Zutaten:
Hähnchenschenkel
Salz
Pfeffer
Hickorychips

Nachdem nun jeder immer vom Smoken und Räuchern schwärmt, dachte ich mir, dass ich das auch ausprobiere. Deshalb habe ich mir unterschiedliche Sorten an Holzchips bestellt. Dazu zählen momentan, Whyski, Kirsche, Hickory, Buche und Birke. Die Verwendung der Chips im Kugelgrill ist sehr einfach. Die Chips werden entweder einzeln oder mit verschiedenen Gewürzen ca. eine halbe Stunde vor dem Grillen in eine Dose mit Wasser gegeben, damit sie sich vollsaugen können. Anschließend wird das Wasser weg gegossen und die Chips werden auf die heiße Glut gegeben. Sofort den Deckel drauf machen und schon wird eure Ware geräuchert. Um den Geschmack etwas heraus zu schmecken habe ich das Grillgut nur sehr leicht gewürzt und die Hähnchenschenkel nur mit Salz und Pfeffer bestreut. Ich habe sie nebeneinander auf den Grill gelegt und indirekt gegrillt bzw. gesmokedt, bis sie eine Temperatur von 75°C hatten.


Was ist nun dazu zu sagen. Zunächst wahrscheinlich, dass zu Hähnchen der Räuchergeschmack sicherlich interessant ist, aber wenn man das Hähnchen alleine isst, es vielleicht nicht 100%ig passt. Das heißt aber nicht, dass ich das nicht wieder machen würde. Von der Intensität des Räucherns her würde ich das nächste Mal aufhören, wenn die Schenkel goldgelb sind. Dann ist das Raucharoma nicht ganz so stark. Sinnvoll ist es sicherlich auch, wenn man die Haut einschneidet, damit der Rauch auch etwas in das Fleisch ziehen kann. Der Geschmack des Hickory Holzes lässt sich ganz schwer beschreiben. Am sinnvollsten ist es, wenn ihr das selbst ausprobiert. Man könnte denken, es schmeck nach eine Art Wiener, anders lässt sich das gar nicht beschreiben denke ich. Probiert es einfach mal aus und sagt mir eure Meinung.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Hähnchen mit Honigglasur

Zutaten:
Für die Marinade:
9 EL Zitronensaft
1/2 TL Knoblauchpulver
2 TL Meersalz
3/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Glasur:
150g Honig
3 EL süße Chilisoße

Das Hähnchen wird gründlich gewaschen. Die Haut wird an mehreren Stellen mit einem Messer eingestochen. Damit zieht die Marinade besser ein. Das Hähnchen wird in einen Beutel mit den Zutaten gegeben und muss im Kühlschrank einen Tag marinieren. Danach wird die Marinade weg gegossen und das Hähnchen auf einen Drehspieß gesteckt. Das Hähnchen muss ca. 1 Stunde bei 180°C im Grill gegrillt werden. Dabei wird das Hähnchen in regelmäßigen Abständen mit der Glasur bestrichen. Es ist fertig, wenn an der dicksten Stelle eine Kerntemperatur von mindestens 75°C erreicht ist.



Das Hähnchen war aromatisch saftig. Die süße Glasur hat sich mit dem sauer eingelegten Fleisch gut ergänzt. Es zählt zwar nicht zu den Top 3 meiner Hähnchen, aber dennoch sollte es einmal probiert werden. Dazu passen Folienkartoffeln und Quark.

Donnerstag, 22. September 2016

Mexikanische Wraps mit Hähnchenbrustfilet

Zutaten für ca 6 Personen:
Für das Gemüse:
1 Dose Mais
2 Dosen Kidneybohnen
2 Zwiebeln
1 Rote Paprika
1 EL Gemüsebrühe
1 TL Salz
1/2 TLfrisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
4 Spritzer Maggi
ca. 100 ml Wasser

Für die Sauce:
1 Flasche saure Sahne
1 TL Zucker
1 TL Salz
3/4 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1 TL Gemüsebrühe

Für das Fleisch:
4 Hähnchenbrustfilets
ca. 1 1/2 TL Salz
1/2 TL Chiliflocken
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1/2 TL Knoblauchpulver
2 TL Kräuter der Provence

Für den Rest:
1 Kopf Eisbergsalat
1 Schale Rucola
2 Packungen Wraps
3 Möhren

Dieses Rezept ist auf den ersten Blick sehr aufwendig, hält sich aber halbwegs in Grenzen. Zunächst werden die Hähnchenbrustfilets gewaschen und in kleine, etwa 2x2 cm große Würfel geschnitten. Die restlichen Zutaten für das Fleisch werden zusammen mit dem Fleisch in eine Schüssel gegeben und alles kräftig durch gerührt. Das Fleisch wird dann auf mittlerer Stufe in Butterschmalz angebraten und solange in der Pfanne gelassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Für die Gemüsefüllung werden die Zwiebeln geschält und klein geschnitten. Sie werden in einer separaten Pfanne in Butterschmalz angeraten, bis sie glasig sind. Zu den Zwiebeln wird der abgetropfte Mais gegeben. Die Kidneybohnen werden abgeschüttet und mit kalten Wasser abgespült. Danach werden sie mit zu der Maismischung gegeben. Nun werden zunächst die restlichen Zutaten für das Gemüse bis auf die Paprika hinzu gegeben. Die Paprika wird entkernt und in kleine Stücke geschnitten und ebenfalls mit zu den übrigen Gemüse gegeben. Das Gemüse wird so lang angebraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Für die Sauce werden alle Zutaten miteinander vermengt und abgeschmeckt.
Um die Wraps herzustellen, werden der Salat und Rucola in kleine Stücke geschnitten. Die Möhren werden geschält und die Enden abgeschnitten. Alles wird gut vermengt. Die Wraps werden im Backofen kurz erwärmt und im Anschluss zunächst komplett mit etwas 2 EL Sauce bestrichen. Danach kommen 2 EL Hähnchenbrust und 2 EL Gemüse und 1 Handvoll Salat auf die Wraps. Die Wraps werden von links und rechts zur Mitte hin gerollt und die untere Seite umgeklappt, damit nichts heraus fällt. Damit die Wraps halten, werden sie zu 2/3 in Alufolie eingewickelt. 


Ich hoffe ich habe in der Beschreibung alles berücksichtigt. Das Originalrezept war nicht sonderlich hilfreich und ich habe einiges, wenn nicht zu sagen alles, individuell abgeschmeckt. Die Wraps waren auf jeden Fall sehr lecker. Ich kann euch nur empfehlen sie auszuprobieren. Das Fleisch war wunderbar aromatisch und ausgeglichen. Die Gemüsemisch war auch sehr lecker und hat hervorragend dazu gepasst. Die Sauce gibt dem Ganzen eine angenehme Frische, genauso, wie der Salat.

Donnerstag, 1. September 2016

Brathähnchen provenzalisch

Zutaten:
1 Brathähnchen
250 ml trockener Weißwein
5 EL Olivenöl
2 EL grobkörniger Senf
3 EL Weißweinessig
2 EL Kräuter der Provence
3 Knoblauchzehen
2 TL Meersalz
1/2 TL Chiliflocken

Das Hähnchen wird unter kaltem Wasser abgewaschen. Die Knoblauchzehen werden geschält und zerdrückt. Nun werden alle Zutaten miteinander vermengt. Vom Hähnchen werden die Flügel und Schenkel mit Bratenschnur zusammengebunden, damit sie beim Grillen nicht zu nah an die Glut kommen. Nun werden die Zutaten mit dem Hähnchen in eine Tüte gegeben, aus der die Luft heraus gestrichen wird. Bei 4°C lässt man das Hähnchen 1 Tag marinieren. Danach wird es auf einen Spieß aufgesteckt und ein Grill mit Holzkohlebriketts angefeuert. Nachdem die Briketts glühen, wird das Hähnchen ca. 1 Stunde gegrillt. 

 

Ich habe meinen neuen Kugelgrill ausprobiert und muss das Verhältnis der Kohlen erst noch ein wenig ausprobieren. Deswegen ist der Hintern des Hähnchens etwas dunkel geworden. Das hat der Sache aber keinen Abbruch getan. Ich war sowohl mit meinem Grill, dem Spieß, als auch dem Hähnchen sehr zufrieden. Wie gewohnt war das Hähnchen wieder schön saftig und nicht zu trocken. Die Temperatur lag anfangs um die 250°C und hat sich dann bei 200°C eingepegelt. Von den Gewürzen her ist zu sagen, dass durch den Essig zwar eine leichte Säure vorgelegen hat, diese aber nicht gestört hat. Leider sind die eigentlichen Gewürze nicht sonderlich tief in das Fleisch des Tieres eingezogen. Deswegen empfehle ich euch möglichst viel der Gewürzmischung in dem Inneren zu verteilen. Wer es etwas kräftiger mag, sollte auf jeden Fall mehr Knoblauch und ruhig einen EL mehr Kräuter verwenden. Ansonsten wünsche ich euch einen guten Appetit. Schmecken wird es auf jeden Fall.

Freitag, 22. April 2016

Gebratenes Hähnchen nach Drumettes-Art mit Whiskyglasur

Zutaten:
Für die Gewürzmischung:
1 EL Paprikapulver
2 TL Senfpulver
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL Knoblauchpulver
1 TL getrocknete Zwiebeln
1/4 TL Chiliflocken

Für die Glasur:
2 EL Sojasoße
2 EL Whisky
1 EL Zuckerrübensirup
1 EL Butter

Die Zutaten für die Gewürzmischung werden miteinander vermengt. Das Hähnchen wird unter kalten Wasser gewaschen und eventuelle Blutreste und Federkiele entfernt. Anschließend wird das Hähnchen mit der Gewürzmischung von innen und außen eingerieben und im Ganzen vakuumiert oder in eine Plastiktüte gesteckt. Die Einwirkzeit beträgt etwa einen Tag bei max. 4°C im Kühlschrank. 
Für die Glasur werden die Zutaten in einem Topf unter ständigen Rühren erhitzt. Das Hähnchen kann auf dem Grill oder im Backofen zubereitet werden. Ich habe den Backofen gewählt und das Hähnchen auf einen Hähnchenständer gesteckt. Bei 160°C habe ich es ca. 60 Minuten gegrillt. Während dieser Zeit wird das Hähnchen mit der Glasur bepinselt. Es ist fertig, wenn die Kerntemperatur 75°C erreicht hat.

 

Ich habe für mein Hähnchen noch 4 Kartoffeln in Alufolie gewickelt und mit backen lassen. Dazu habe ich einen Becher Saure Sahne mit einem viertel TL Salz, einer Prise Pfeffer, Zucker, Paprika und einen Spritzer Zironensaft verrührt. Das Hähnchen war sehr saftig. Geschmacklich war es ok. Es hat nach einem Brathähnchen geschmeckt, wobei ich die Glasur nicht heraus geschmeckt habe. Von daher kann ich nur sagen, dass es soweit gut geschmeckt hat. Wer ein Hähnchen mit besonderen Eigengeschmack möchte, sollte eines meiner anderen erprobten Rezepte ausprobbieren

Mittwoch, 20. Januar 2016

Hawaiianisches Huli-Huli-Brathähnchen

Zutaten:
1 Dose Annanas
60 ml Sojasoße
4 EL Ketchup
1 EL Ingwer
1 EL Knoblauchpulver
1 Brathähnchen

 

Die Zutaten werden miteinander vermengt. Das Hähnchen wird gründlich abgespühlt und eventuelle Federkiele entfernt. Das Hähnchen wird in der Marinade für einen Tag luftdicht im Kühlschrank bei maximal 4°C eingelegt. Danach wird es aus der Tüte genommen und auf einen Grillspieß gespießt. Die Flügel und Schenkel werden miteinander mit Bratschnur verbunden, damit sie beim Drehen nicht zu nah an der Glut sind. Für die Glut wird ein Ring aus Holzkohlebriketts gelegt und das Hähnchen ca. 70-80 Minuten gegrillt, bis die Temperatur an den dicksten Stellen des Hähnchens ca. 75°C hat.


Wer mag kann das Hähnchen während des Bratens mit der Marinade bestreichen. Dazu ist es aber ratsam, dass die Mariande vorher für 10 Minuten abgekocht wird, damit die eventuelle Gefahr von Salmonellen reduziert wird. Das hat den Vorteil, dass das Hähnchen eine angenehmere Farbe erhält. Grundlegend muss ich dazu sagen, dass mich das Hawaiianische Hähnchen nicht überzeugt hat. Es ist definit etwas anderes, aber die Mischung aus Sojasoße und Ingwer passt in meinen Augen nicht sonderlich zusammen. Also zumindest nicht im Zusammenhang mit der Annanas und dem Hähnchen. Es hat dazu einen etwas zu unangenehmen Nebengeschmack, der eben typisch eine Mischung aus Sojasoße und Ingwer ist. Probiert es einfach aus und bildet euch eure eigene Meinung.

Samstag, 2. Januar 2016

Brathähnchen mit Pflaumen-Portweinsoße

Zutaten:
Für die Marinade:
1,5 EL Rauchsalz
1 EL brauner Zucker
50 ml Portwein
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Pflaumen


Für die Soße:
5 Pflaumen
125 ml Portwein
3 EL Zucker
1/2 EL getrocknete Zwiebeln
1/2 TL Rauchsalz
1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Olivenöl


Das Hähnchen wird gewaschen und komplett von Blutrückständen befreit. Noch vorhandene Federkiele werden entfernt. Die Pflaumen werden gewaschen, entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Nun werden alle Zutaten der Marinade miteinander vermengt und das Hähnchen innen und außen damit eingerieben. Das Hähnchen muss nun bei 4°C im Kühlschrank einen Tag marinieren.
Ich habe mein Hähnchen im Backofen für ca. 70 Minuten bei 170°C gebacken. Dazu habe ich es auf einen Hähnchenständer gestellt und die Soße der Marinade in die Auffangschale gegeben. Die Pflaumen aus der Marinade sollte man vorsichtshalber entfernen. Es ist aber auch möglich das Hähnchen auf dem Grill mit Hilfe eines Drehspießes zu grillen. Dazu sollten Holzkohlebriketts verwendet werden. Der Ablauf ist dann analog meiner anderen Grillrezepte.
Für die Soße werden die Pflaumen gewaschen und entkernt. In kleine Stücke geschnitten, werden sie zusammen mit den restlichen Zutaten der Soße in einem Topf aufgekocht. Nach dem Aufkochen werden sie für ca. 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze weiter geköchelt, bis sie keine festen Strukturen mehr aufweisen.
Ab 2/3 der Bratzeit des Hähnchens, wird dieses mit ein wenig Soße bestrichen. Das gibt dem Ganzen noch einmal einen besonderen Geschmack, da die Soße etwas karamellisiert.
Nachdem das Hähnchen etwa 75°C erreicht hat, kann es gegessen werden. Ich habe mir parallel zum Hähnchen ein paar kleine Kartoffeln mit in die Bratschale gelegt. Als einfache Beilage gab es Weißkrautsalat dazu.


Dieses Hähnchen ist wieder einmal ein absoluter Traum. Es erinnert an den Geschmack eines schönen Weihnachtsbratens. Die Mischung aus den frischen Pflaumen und den getrockneten Zwiebeln und dem Portwein schmeckt herrlich fruchtig und angenehm. Von allem ein bisschen und dennoch das volle Geschmacksaroma. Die Haut des Hähnchens ist schön knusprig und lecker durch die karamellisierte Soße. Das Hähnchen an sich ist schön saftig und zart. Das ist wahrlich ein Essen für jeden Tag. Allerdings würde ich dann die Beilagen variieren. ;)
Lasst es euch schmecken.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Tandoori Hähnchen mit Mango-Minz-chutney

Zutaten:
Für die Marinade:
500g Naturjoghurt
3 EL Zitronensaft
1/2 TL Knoblauchpulver
1/3 TL Ingwerpulver
3 bis 4 TL Garam Masala (Indische Currymischung)
2 TL grobes Meersalz
1 TL Paprikapulver 
1 Brathähnchen

Für das Chutney:
1 reife Mango
1/2 EL Sonnenblumenöl
2 EL frische Minze
2 EL Apfelessig
1/2 TL Zucker
1/4 TL grobes Meesalz
1/3 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

 

 

Die Zutaten für die Marinade werden miteinander vermengt. Das Brathähnchen wird gewaschen und die Federkiele entfernt. Anschließend wird Mariande gleichmäßig außen und innen verteilt. Das Hähnchen muss nun bei 4-5°C im Kühlschrank ca. einen Tag marinieren. 

Am Grilltag wird die Mango geschält und das abgezogene Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten. Die Minzblätter werden kurz abgespült und gehäckselt.

Das Hähnchen wird aus der Marinade entfernt. Es wird ca. 1-1,5 Stunden im Grill auf einem Drehspieß gegrillt. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu viele Briketts verwendet, da sonst die Haut recht schnell verbrennt. Ist die Innentemperatur auf 70-75°C, kann das Hähnchen vom Spieß genommen werden.


Leider habe ich etwas zu viele Briketts verwendet, weshalb ich euch nur mein Hähnchenviertel ohne Haut präsentieren kann. Es ist zwar schade, tut dem Ganzen aber keinen großartigen Abbruch. Als Beilage habe ich mir eine Tiefkühllaugenstange mit aufgebacken. Bevor ich meine Bewertung gebe, muss ich dazu sagen, dass ich grundlegend kein Freund von Speisen bin, bei denen der Nachtisch, also zum Beispiel das Obst in der Hauptspeise enthalten sind. Dementsprechend bin ich auch recht skeptisch an dieses Gericht gegangen. Nach der Fertigstellung wurde ich allerdings sehr angenehm überrascht. Die Indische Gewürzmischung passt hervorragend zu dem Geflügel. Auch das Chutney für sich hat sehr gut geschmeckt, da die Süße der Mango durch den Essig und die Minze in den Hintergrund gerückt ist und man eigentlich nur die Fruchtigkeit geschmeckt hat. Alles in allen ein sehr gelungenes Gericht, dass ich euch nur wärmstens empfehlen kann.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Buttermilchhähnchen mit Aprikosenglasur

Zutaten:
Für die Marinade:
500 ml Buttermilch
3 TL getrockneter Rosmarin
4 Knoblauchzehen gepresst
1,5 EL grobes Meersalz
1 TL frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Für die Glasur:
250g Aprikosenmarmelade
3 El Ahornsirup
1 EL Dijon-Senf
1 EL Weißweinessig

1 Brathähnchen ca. 1,3 Kg


Die Zutaten für die Marinade werden miteinander vermengt und zusammen mit dem gewaschenen Brathähnchen in einen Vakuumbeutel gegeben. Aus dem Beutel wird, so gut es geht, die Luft heraus gezogen. Anschließend wird die Marinade etwas in das Hähnchen einmassiert und alles kräftig geschüttelt, damit die Marinade auch in das Innere des Hähnchen gelangen kann. Nach einem Tag Ruhezeit im Kühlschrank wird das Hähnchen aus der Marinade genommen und auf einem Grillspieß aufgespießt. Es ist hilfreich, wenn die Flügel und die Läufe des Hähnchens mit Fleischschnur am Körper des Tieres befestigt werden, damit sie beim Grillen nicht zu nah an der Glut sind. 

Die Zutaten für die Glasur werden miteinander vermengt, sodass von der Marmelade keine Stückchen mehr übrig sind. 

Zum Grillen wird ein halber Anzündkamin voll Briketts angezündet. Wenn die Briketts bereit sind, werden sie in einem Ring im Grill aufgeschüttet, sodass in der Mitte Platz ist. Das dient dafür, dass das Hähnchen nicht so schnell verbrennt. 
Das Hähnchen muss dann je nach Grillart und Umgebungsbedingungen ca. 1-1,5 Stunden grillen. Nach ca. 15 Minuten kann begonnen werden, dass mit einem Kochpinsel die Glasur auf das drehende Hähnchen gestrichen wird. Sie sollte immer nachgestrichen werden, wenn sie eingetrocknet ist. 
Sobald die Temperatur im Inneren des Hähnchen überall ca. 75°C hat, kann das Hänchen gegessen werden.


Das Hähnchen ist sehr sehr lecker. Am liebsten würde man es alleine vernaschen, wenn man es einmal probiert hat. Dieses Rezept wird definitiv des Öfteren verwendet. Es bildet mit Sicherheit ein Highlight bei jedem Grillabend. Die etwas herbe und säuerliche Geschmacksnote der Marinade passt perfekt zu der süßlichen Note der Glasur. Da Rückt das eigentliche Hähnchen ein bisschen in den Hintergrund. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Freitag, 4. Dezember 2015

Grillhähnchen

Zutaten:
1 Brathähnchen 1300g
2 -3 TL Paprika edelsüß
ca. 1 TL Salz
1/2 - 3/4 TL gemahlener, schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblauchpulver

Das Hähnchen wird gewaschen und die Innereien heraus genommen. Anschließend wird es trocken getupft und mit der Mischung aus den Gewürzen außen und innen eingerieben. Damit die Flügel und Schenkel nicht ausklappen werden diese mit Wurstgarn festgeschnürt. 
Nun wird ca. eine Ladung Grillbriketts in einem Anzündkamin eritzt, bis sie außen weiß sind. In einem geeigneten Grill mit werden die Briketts in einem Ring aufgeschüttet. Die Kohlen müssen so liegen, dass das Hähnchen nicht zu dicht an den Kohlen liegt. Das Hähnchen wird auf einen Grillspieß aufgesteckt und mit einem Grillmotor angetrieben.


Das Hähnchen hat sich ca. eine Stunde gedreht. Die Grillzeit kann abweichen. Ich habe es bei ca. 80°C Kerntemperatur herunter genommen und aufgetischt. Es war außen knusprig und innen saftig. Einfach gewürzt und dennoch hervorragend im Geschmack. Man kann sicherlich verschiedene Zutaten dazu servieren, aber es ist so aromatisch, dass man dies nicht muss. Ich kann euch nur empfehlen euch für 6 Euro diesen Spieß im Baumarkt zu kaufen und für 7 Euro den Motor. Es ist eine sehr günstige Möglichkeit sich ein sehr leckeres Hähnchen zu machen, das man in allen möglichen Geschmacksrichtungen variieren kann. Von mir werden noch mehrere folgen.


Mittwoch, 25. März 2015

Brathähnchen mit Rosmarinkartoffeln und legierter Geflügelrahmsoße

Zutaten:
Für das Hähnchen:
1 Hähnchen 1,2 Kg
ca. 200 ml Bier
1 Knoblauchzehe
2 EL Oregano
1 Prise Thymian
1 1/2 TL Pfeffer schwarz grob
1 TL Salz
1 1/2 TL Paprika
1 TL Fenchel ganz
50g Butter
1/2 TL Salz

Für die Kartoffeln:
6 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
5 große Kartoffeln
ca. 50 ml trockener Weißwein
1/2 TL Salz
3/4 EL Rosmarin

Für die Soße:
1 Schalotte
60g Champignongs
30g Butter
10 weiße Pfefferkörner
2 Nelken
200 ml Weißwein
500 ml Geflügelfond
300 ml Sahne
150g Crème fraîche
1 Prise Salz
1 Prise Cayennepfeffer
2 Eier


Ich habe leider nur Bilder für die letzten Schritte. Das Hähnchen wird mit kaltem Wasser abgewaschen. Die Innereien werden entfernt. Anschließend wird es mit Küchenpapier abgetrocknet. Nun wird es mit den Gewürzen (außer dem Knoblauch) eingerieben. Die Gewürze sollten außen überall verteilt sein. Wenn Gewürze übrig sind, kann das Hähnchen auch innen eingerieben werden. 
Ich habe zum Braten eine neue Vorrichtung gekauft. In deren Mitte kann das Bier eingefüllt werden. In das Bier habe ich die Knoblauchzehe gelegt, die ich vorher mit dem Messerrücken angedrückt habe. 

Die Kartoffeln werden geschält und gewaschen. Je nach Größe werden sie geviertelt oder gesechstelt. Die Stücke sollten nahezu gleichmäßig sein. Die Kartoffeln werden mit etwa 1/2 TL Salz und ca. 3/4 TL Rosmarin gewürzt. Ich habe das "frei Schnauze" gemacht. Von daher ist die Portionierung schwierig. Die Zwiebeln werden geschält und geviertelt. Die Knoblauchzehen werden geschält. Die Kartoffeln werden mit den Zwiebeln und den Knoblauchzehen in dem Korb um das Hähnchen verteilt. Die Kartoffeln werden dann mit dem Wein beträufelt. Alles zusammen wird bei 160°C 1 Stunde im Backofen bei Umlufbetrieb gegart. Die Butter wird mit dem Salz vermischt und in der Mikrowelle geschmolzen. Diese Butter wird dann auf das Hähnchen gestrichen, damit die Haut knusprig wird. Wer es nicht ganz so würzig mag, sollte dabei die Gewürze von der Haut entfernen.

Für die Soße werden die Schalotten geschält und fein gewürfelt. Die Champignongs werden mit Küchenpapier geputzt und in Scheiben geschnitten. Die Butter wird geschmolzen und die Zwiebeln und die Champignongs darin angebraten. Die Pfefferkörner und die Nelken werden mit dem Messerrücken angedrückt und hinzugegeben. Nach ein paar Minuten wird der Weißwein hinzugegeben. Dieser wird nahezu vollkommen reduziert. Danach wird der Fond hinzugefügt und ebenfalls reduziert. Nun werden 200 ml Sahne und die Crème fraîche beigemengt und mit Salz und Cayennepfeffer abgeschmeckt. Die Masse wird nun püriert und durch ein feines Sieb passiert. Anschließend werden die Eier getrennt. Die Eigelbe werden mit der restlichen Sahne aufgeschlagen. Diese Mischung bezeichnet man als Liaison. Das dient zur Bindung der Soße (legieren). Dazu wird die Eimasse in die heiße Soße gegeben. Die Soße darf anschließend jedoch nicht mehr kochen, da sonst das Eigelb ausflockt.

Als Soße kann allerdings auch der entsandene Bratenfond weiterverarbeitet werden, der durch das Garen des Hähnchens entsteht. Da hierfür allerdings relativ viel Zeit notwendig ist, ist das nicht zu empfehlen. Ich habe diesen Fond für das nächste Mal folgendermaßen aufgearbeitet. Zunächst werden ca. 50g Butter in einer Pfanne geschmolzen. Danach wird 1/2 EL Mehl hinein gegeben. Es entsteht eine Mehlschwitze. Nun kann der Bratenfond hineingegeben werden. Dieser hat bei mir allerdings extrem nach Bier geschmeckt und musste nahezu vollständig reduziert werden. Ich habe die Soße zweimal mit Wasser aufgefüllt und reduzieren lassen, damit die bittere Note verfliegt. Dazu habe ich ca. 30 ml Ketchup gegeben, damit der Geschmack abgerundet wird. Die Soße lässt man dann auf die gewünschte Sämigkeit reduzieren.

Das Rotkraut kann entweder komplett selbst hergestellt werden oder ein Glas verwendet werden, dass nachgewürzt wird. Ich habe bereits fertiges Rotkraut verwendet. Dazu einfach ein Glas Rotkraut erwärmen und mit den gewünschten Gewürzen abschmecken. Typisch wäre etwas Pfeffer, Nelken und ein Viertel eines süßen Apfels. Wer es etwas kräftiger mag, kann auch ein Stück geräucherten Bauchspeck mit hinzugeben.


Hier wurde das Hähnchen noch einmal mit der Butter bestrichen, damit es schön knusprig wird.


Angerichtet wird jeweils ein viertelstes Hähnchen mit ein paar Kartoffelspalten, 2 EL Rotkraut und ein wenig Soße.


Die Haut ist wunderbar knsuprig. Das Fleisch ist zart und saftig. Zusammen mit der Geflügelrahmsoße ist es einfach ein Gedicht. Die Kartoffeln bilden eine wunderbare Symbiose aus den Kräutern und dem Wein. Auf jeden Fall empfehlenswert zum Ausprobieren. Ich bin sehr zufrieden mit der Vorrichtung, die ich mir eigens dafür angeschafft habe und hoffe, dass ich noch viele solcher tollen Gerichte damit zaubern kann.

Montag, 20. Oktober 2014

Sommerpfanne mit Hähnchen

Zutaten:

600g Hähnchenbrustfilet
200 ml Schlagsahne
1 Bund Frühlingszwiebel
1 Dose Champignons
200 ml Wasser
2 Hand voll selbstgemachte Nudeln
Salz 
Pfeffer
Soßenbinder hell
Gemüsebrühe
Öl


Dieses Rezept ist etwas unkonventionell und dient dafür Platz im Lager zu machen. Die Nudeln werden einfach im kochenden Salzwasser gekocht, bis sie weich sind. Das dauert bei den Selbstgemachten meist nicht lange. Die Hähnchenbrustfilets werden einmal längs geteilt und quer in ca. 1 cm breite Stücke geteilt. Die werden dann in einer Pfanne mit Öl angebraten. Die Frühlingszwiebeln werden geputzt und in kleine Ringe geschnitten. Ist das Fleisch ein paar Minuten angebraten, können die Zwiebeln mit hinzugegeben werden. Ebenfalls werden nun die Champignons samt Wasser zu dem Fleisch gegeben. Nun wird nach Geschmack Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe hinzugefügt. Zum Andicken der Soße habe ich einfachheitshalber hellen Soßenbinder verwendet. Zum Schluss wird die Soße mit den Nudeln serviert.


Wie bereits erwähnt, ist dies ein einfaches Rezept ohne großen Aufwand, das dennoch schmeckt und hier und da Platz im Lager schafft. Lasst es euch schmecken.

Sonntag, 9. Februar 2014

Hühnerfrikassee

Leider habe ich zu diesem Gericht noch kein Foto, wie es angerichtet ist. Die Herstellung ist recht einfach. Ich habe dazu ein Brathähnchen genommen und die Flügel und Beine abgetrennt. Das Hähnchen kommt dann in einen Topf und wird mit Wasser übergossen. Als Gewürze kommen Salz, eine kleine Hand voll Pfefferkörner, ein bis zwei Lorbeerblätter, eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe hinzu. Das Ganze wird dann ungefähr eine dreiviertel Stunde gekocht.

 

Nach dem Kochen wird das Hähnchen aus dem Sud genommen und klein geschnitten. Nur wird mit dem restlichen Sud eine Bechamelsoße angerührt. Dazu habe ich ein halbes Stück Butter und 3 oder 4 EL Mehl angerührt. Nachdem die Masse angedickt war, habe ich zwei Dosen geschnittene Champignons hinzugefügt.
Im Anschluss wir der Sud ohne die Gewürze beigemengt. Zum Schluss wird das Fleisch zugegeben und alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. 
Fertig ist das Hühnerfrikassee. Passend dazu kann Reis serviert werden.

Montag, 20. Januar 2014

Hähnchenbrustfilet mit Pfefferrahmsoße

Etwas Schnelles zum Mittag stellt dieses Gericht dar. Hähnchenbrustfilet auf beiden Seiten gesalzen und gepfeffert und in einer Mischung aus Pflanzenfett und Butter angebraten. Dazu kurz den Brokkoli für 15-20 Minuten im Salzwasser gekocht und mit kalten Wasser abgeschreckt, damit er nicht nachzieht. Den Reis nach Packungsangaben kochen. Für die Pfefferrahmsoße eine Bechamel mit Zwiebeln, grünen Pfefferkörnern, Salz, Pfeffer, eine Prise Muskat und einem Schuss Cognac anrühren und fertig ist das Gericht.

Samstag, 28. Dezember 2013

Verkostung

Heute haben wir wieder Verkostung im kleinen Kreise gemacht. Ich habe alle aktuellen Sorten Schinken hauchdünn aufgeschnitten und schön zurecht gelegt. Die Wurst haben wir in mundgerechten Stücken auf Brotscheiben verteilt. Es hat allen Anwesenden sehr gut geschmeckt, was mich sehr gefreut hat. Ich finde es schön, wenn ein Abend so verläuft.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Amerikanische Hühnernudelsuppe

Ein Rezept, das sehr gut schmeckt, aber auch etwas Arbeit macht. Hierfür muss man Hähnchen- oder Hühnerkeulen klein schneiden, was keine besonders schöne Arbeit ist. Anschließend brät man diese mit Bauchspeck in einem Topf an und gibt Wasser hinzu. Nach einer Weile noch die Nudeln und Gewürze. Was hieran besonders ist, ist der Estragon. Ich habe vorher mit diesem Gewürz noch noch nichts zu tun gehabt, da es in der deutschen Küche meines Erachtens nicht sonderlich viel Anklang hat. Man sollte damit auch etwas sparsam sein, da dieses Gewürz recht intensiv ist. Zum guten Schluss kommen noch die Nudeln in den Topf und fertig ist die Suppe. Schmeckt sehr gut.