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Mittwoch, 28. März 2018

Joghurt Kirsch Schnitten vom Blech

Zutaten:
Für den Teig:
150g Butter
125g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
250g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 Packung Backpulver
75g  Schokoladenblättchen
2 Gläser Sauerkirschen

Für die Creme:
100 ml Milch
75g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
10 Blatt weiße Gelatine
500g Joghurt
400 ml Schlagsahne

Für den Guss:
1 Päckchen Tortenguss
250 ml Kirschsaft
Zucker

Backform:
Springform 24x35 cm

Die Butter wird mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Die Eier werden einzeln untergerührt. Nun werden Mehl, Kakao und Backpulver mit verrührt.
Der Teig wird in die mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und glatt gestrichen. Die abgetropften Kirschen werden auf den Teig verteilt. Der Kuchen wird bei 160°C 35 Minuten gebacken. Anschließend muss der Kuchen auskühlen.
Die Milch wird mit dem Zucker und dem Vanillezucker erwärmt. Die gewässerte und ausgedrückte Gelatine wird in die Milch gegeben. Nun wird der Joghurt eingerührt. Die Sahne wird steif geschlagen und untergehoben. Die Masse wird auf den ausgekühlten Boden gegeben und glatt gestrichen. Der Kuchen muss nun im Kühlschrank ruhen, bis die Masse fest ist. Anschließend wird aus den Zutaten für den Guss der Tortenguss hergestellt und auf dem Kuchen verteilt. 


Zunächst ist zu sagen, dass ich die Größe der Springform nicht geeignet finde, da der Teig zu dick wird. Ich denke, es wäre besser, wenn man ein normales Kuchenblech verwendet und einen Backrahmen. Dann sollte der Teig eine angenehme Höhe haben. Die Creme ist relativ neutral. Ich bin eher ein Fan von Cremes, die nach etwas schmecken. Das wäre hier der Fall, wenn man unter die Creme Vanillepuddingpulver mischt. Dann muss die Creme jedoch mit gebacken werden. Ansonsten ist die Kombination aus Creme, Kirschen und Schokolade gut. Der Kuchen passt gut zum Sommer, da die Creme sehr leicht ist. Probiert es einfach aus und sagt mir eure Meinung dazu.


Montag, 5. Februar 2018

Apfel-Zimt-Torte

Zutaten:
Für den Teig:
150g Butter (250g)
175g Zucker (200g)
1 Ei (2 Eier)
225g Mehl (250g)
1/2 Packung Backpulver (1 Packung)
(50-100 ml Milch)
Zimt 
Zucker
Mandelblättchen.

Für den Belag:
6 Äpfel
250 ml Weißwein
1 Packung klarer Tortenguss
1 Packung Vanillepudding
500 ml Milch
60g Zucker
250g Butter

Backform:
Springform Durchmesser 24 cm (26 cm)

Am Anfang ist zu erwähnen, dass ich das Rezept in einer Springform mit 26 cm Durchmesser gebacken habe. Dafür sind die Werte in den Klammern. Ich glaube aber, dass die Zutaten, die nicht in Klammern stehen, für eine 24 cm Form nicht ausreichen. Zumindest nicht die Zutaten vom Teig.

Für den Teig wird die Butter schaumig geschlagen. Anschließend wird erst der Zucker, dann die Eier verschlagen. Zum Schluss wird das Mehl und das Backpulver verrührt. Wer sich für die Klammermaße entscheidet, gibt zum Schluss die Milch dazu, bis sich der Teig leicht streichen lässt. Der Teig wird halbiert und in jeweils eine mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben. Wer nur eine Springform hat, kann die Böden auch nacheinander backen. Vor dem Backen wird der Teig noch mit Mandelblättchen bestreut. Jeder Boden wird 20 Minuten bei 160°C gebacken. Gleich nach dem Backen werden die Böden mit Zucker und Zimt bestreut. Die Böden müssen nun auskühlen.

Für den Belag werden die Äpfel entsteint und geschält und in kleine Stückchen geschnitten Anschließend werden sie mit 200 ml Wein zum köcheln gebracht. 50 ml Wein werden mit dem Tortenguss angerührt und laut Packungsanweisung zu den Äpfeln gegeben. 

Der erste Boden wird mit einem Tortenring abgedeckt. Auf den Boden werden die Äpfel verteilt. Parallel dazu wird aus der Milch, dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver ein Vanillepudding hergestellt. Nachdem dieser etwas abgekühlt ist, wird die Butter untergerührt. Diese Masse wird auf den Äpfeln verteilt. Nun kann der zweite Boden darauf gelegt werden. 


 

Zugegeben sind das nicht die schönsten Fotos, aber es war echt schwierig den Kuchen im Ganzen zu bearbeiten. Mit dem Teig bin ich überhaupt nicht zufrieden. Ich würde den Kuchen eher mit einem meiner Biskuitböden herstellen und diesen teilen. Diese Teige sind stabiler und nicht so bröselig, wie dieser Teig. Der Kuchen ist durch die nicht mit gebackenen Äpfel wunderbar fruchtig und relativ feucht. Für Liebhaber feuchter Kuchen ist dieser ideal geeignet. Die Buttercreme ist im Originalrezept eigentlich Schlagsahne, aber ich hatte nicht genug da und empfand die Buttercreme auch als passender. Jeder, dem ich den Kuchen gegeben habe, war der Meinung, dass er sehr gut geschmeckt hat. Von daher kann ich ihn euch nur empfehlen. Wenn ihr aber nicht die ganze Küche voll gesaut haben wollt, dann nehmt einen anderen Teig ;)

Montag, 27. November 2017

Schoko-Kirsch-Napfkuchen

Zutaten:
1 Glas Süßkirschen
200g Mehl
2 Packungen Schokoladenpuddingpulver
1 Packung Backpulver
130g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
5 Eier
150 ml Sonnenblumenöl
125 ml Milch
100g Raspelschokolade

Die Kirschen werden in ein Sieb zum Abtropfen gegeben. Die Eier werden mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Anschließend werden Mehl, Backpulver und Puddingpulver zugegeben. Jetzt werden das Öl, die Milch und die Raspelschokolade zugegeben und verrührt. Zum Schluss werden die Kirschen untergehoben. Nun wird eine Gugelhupfform ausgebuttert und die Masse hinein gegeben. Der Kuchen wird nun bei 160°C 75 Minuten gebacken. Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist kann er wahlweise mit Puderzucker bestäubt oder mit Schokolade überzogen werden.

Wie im unteren Bild zu sehen ist, sinken die Kirschen beim Backen auf den Boden der Form. Ansonsten ist der Kuchen sehr einfach herzustellen. Bei den heutigen Preisen für Butter punktet der Kuchen damit, dass keine Butter verwendet wird. Geschmacklich ist der Kuchen wunderbar gelungen. Er ist schön saftig, hält beim Anschneiden gut zusammen und hat ein schönes Schokoladenaroma.  



Freitag, 20. Oktober 2017

Krümelkuchen mit Apfelfüllung

Zutaten:
1,5 Kg Äpfel
1 EL Wasser
100g Zucker
30g Butter
1 Msp. Zimt
250g Butter
200g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
500g Mehl
1 Packung Backpulver

Backform:
Backblech ca. 30x40 cm

Die Äpfel werden geschält und entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Zusammen mit dem Wasser, dem Zucker und der Butter und dem Zimt in einer Pfanne erhitzen, bis die Apfelstückchen etwas weich gekocht sind. Anschließend die Masse abkühlen lassen.  
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Salz und Ei unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver mit verrühren. Die eine Hälfte des Teiges wird dünn ausgerollt und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben. Anschließend wird die Apfelmasse darauf verteilt. Aus der anderen Hälfte des Teiges werden Krümel geformt und auf dem Kuchen verteilt. Der Kuchen wird 45 Minuten bei 160°C gebacken.


Der Kuchen ist relativ einfach herzustellen. Geschmacklich ist er gut. Ich finde jedoch, dass er etwas zu trocken ist. Wenn ich ihn noch einmal machen sollte, würde ich eine Buttercreme oder Pudding drauf machen. Von der Backblechgröße sollte man auch etwas kleiner wählen, damit der Kuchen etwas höher wird.

Mittwoch, 23. August 2017

Pfirsich-Schokoladen-Schnitten

Zutaten:
200g Butter
1 Dose Pfirsiche
100g Zartbitterschokolade
450g Mehl
1,5 Packungen Backpulver
450g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
150 ml Milch

Backform:
Backblech ca. 41x35cm

Die Butter wird schaumig geschlagen. Anschließend werden Zucker und Eier zugegeben. Die Schokolade wird in kleine Stückchen gehackt und zusammen mit dem Mehl, dem Backpulver, dem Salz und der Milch hinzugegeben. Die abgetropften Pfirsiche werden in Stückchen geschnitten und ebenfalls untergerührt. Der Teig wird auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben und glatt gestrichen. Der Kuchen wird bei 160°C 50 Minuten gebacken.


Der Kuchen ist leider in der Mitte etwas eingefallen. Die Backzeit laut Rezept hat nur 35 Minuten betragen, was meines Erachtens zu wenig ist. Geschmacklich war der Kuchen gut. Jeder dachte zunächst, dass es ein trockener Rührkuchen ist, bis sie auf die relativ weiche Schokolade und die Pfirsiche gebissen haben. Alles in allen ist der Kuchen leicht herzustellen und benötigt keinen großen Zeitaufwand. Wer will kann ihn noch dekorieren oder mit Schokolade überziehen.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Saftiger Schokoladenkuchen

Zutaten:
150g Zartbitterschokolade
250g Butter
200g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
200g Mehl
100g Speisestärke
30g Kakaopulver
2 Packungen Backpulver
3 EL Milch

Die Schokolade wird in kleine Stückchen gehackt. Die Butter wird mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen. Anschließend werden nacheinander die Eier untergerührt. Im Anschluss werden die restlichen Zutaten verrührt. Der Teig wird in eine gefettete Backform gegeben und bei 160°C 1 Stunde gebacken. Nachdem er ausgekühlt ist kann er mit Schokolade überzogen und mit Zuckerguss verziert werden.


Die Masse vom teig war eigentlich normal. Dennoch ist mir der Kuchen in der Mitte eingefallen. Dies kann entweder an zu viel Backpulver oder der Speisestärke liegen. Daher empfehle ich euch nur eine Packung Backpulver zu verwenden und eine ausreichend große Backform auszuwählen, die maximal zu 3/4 befüllt wird. Für die Backzeit solltet ihr euch zunächst an 50 Minuten orientieren und die Stäbchenprobe machen. Wenn der Schokokuchen zu lange gebacken wird, ist nämlich nichts mehr saftig, sondern nur noch trocken. Geschmacklich kann man nichts dagegen sagen, man muss nur eben versuchen, dass er nicht einfällt und nicht zu trocken wird.

Dienstag, 25. April 2017

Versunkener Bananenkuchen

Zutaten:
175g Butter
125g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Packung Vanillearoma
3 Eier
200g Mehl
1 1/2 Packungen Backpulver
1 EL Kakao
50g Zartbitterschokolade
2 Bananen

Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker, Vanillezucker und das Aroma einrieseln lassen. Die Eier unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und unter die Masse rühren. Die Zartbitterschokolade klein hacken und unter die Masse geben. Die Bananen in Stücke schneiden. Eine Springform von ca. 26-28 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und bemehlen. Die Masse gleichmäßig in der Form verteilen und die Bananenstücke leicht eindrücken. Nun wird der Kuchen bei 160°C 40 Minuten gebacken. Wer mag, kann nach dem Abkühlen noch Kuvertüre über den Kuchen geben.


Der Kuchen ist relativ klein. Wer ihn größer haben will, sollte eine kleinere Form verwenden. Ansonsten ist er schön schokoladig. Die Banane macht ihn etwas frisch und gibt ihn ein angenehmes Aroma. Er ist sehr leicht zu backen und wir euren Besuch erfreuen. Die Schokostückchen sorgen für eine nette Überraschung beim Essen.


Montag, 10. April 2017

Kirschkuchen vom Blech

Zutaten:
Für den Teig:
300g Mehl
30g Frische Hefe
50 ml Milch
50g Zucker
1 Ei
75g Butter

Für den Belag:
2 Gläser Kirschen
130g Zucker
100g Speisestärke

Für die Streusel:
250g Mehl
150g Butter
100g Zucker
1/2 TL Zimt

Backform:
Backblech ca. 40x30cm

Das Mehl auf einen Haufen schütten und eine Mulde bilden. Einen EL Zucker zusammen mit der Hefe und der Milch in die Mulde geben und einen Vorteig anrühren. Diesen zugedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten vom Teig untermischen und einen geschmeidigen Hefeteig kneten. Dieser muss zugedeckt eine halbe Stunde ruhen. In dieser Zeit wird der Saft der Kirschen mit den 130g Zucker zum Kochen gebracht. Nachdem der Saft etwas abgekühlt ist, wird die Speisestärke mit etwas Wasser angerührt und unter den Kirschsaft gerührt. Die Kirschen werden dazu gegeben. 
Der Hefeteig wird ausgerollt und die Kirschmasse darauf verteilt. Nun werden aus den Zutaten für die Streusel die Streusel geknetet und auf den Belag verteilt. Der Kuchen wird bei 160°C 60-65 Minuten gebacken.


Der Hefeteig hat sich schön kneten lassen, allerdings musste man ihn sehr dünn ausrollen. Ich denke ich habe ihn auf 2 mm ausgerollt. Dennoch ist er sehr schön aufgegegangen. Eventuell solltet ihr die Form etwas kleiner wählen. Die Speisestärke müsst ihr unbedingt in Wasser oder Milch auflösen, weil sie sonst verklumpt und nicht mehr zu verarbeiten ist. Wenn ihr keine Speisestärke verwenden wollt, könnt ihr auch Puddingpulver verwenden. Ansonsten freue ich mich, dass die Masse tatsächlich fest geworden ist. Ihr müsst für den Kuchen auf jeden Fall ein Blech mit hohen Rand oder Zusatzrand verwenden, sonst läuft euch der Belag herunter. Die Krümel waren auch lecker. Also alles in Allen ein sehr guter Kuchen, den ich so oder auch in abgewandelter Form auf jeden Fall wieder machen werde. Ich kann ihn euch nur empfehlen.


Freitag, 7. April 2017

Pflaumendatschi

Zutaten:
100 ml Milch
1 Würfel frische Hefe
50g Zucker
375g Mehl
100g Butter
75g gemahlene Mandeln
1 Kg Pflaumen
80g Zucker
1 gehäuften TL Zimt
150g Mehl
100g Butter
100g Zucker

Backform:
Backblech ca. 41x35 cm

Die 375g Mehl zu einem Haufen schütten und eine Mulde bilden. In die Mulde die Milch, den Zucker und die Hefe geben und daraus einen Vorteig anrühren, der zugedeckt eine halbe Stunde ruhen muss. Danach die Butter und die Mandeln dazu geben und einen geschmeidigen Hefeteig daraus kneten. Der Teig muss zugedeckt eine Stunde ruhen und wird danach auf Größe eines Backbleches ausgerollt. Auf den Teig werden die halbierten und entsteinten Pflaumen gegeben und mit den 80g Zucker und den Zimt bestreut. Aus den letzten 3 Zutaten werden von Hand Streusel geknetet und auf dem Blech verteilt. Nun wird der Kuchen bei 160°C 45 Minuten gebacken. 


Wie ihr sehen könnt ist der Teig nicht übermäßig augegangen. Das liegt wahrscheinlich auch an den Nussanteil, der darin enthalten ist. Das Ursprungsrezept besteht nur aus 75g Butter. Ich weiß nicht, ob die 100g bei euch reichen, aber ich musste noch ein gutes Stück dazu geben. Anfangs habe ich gedacht, dass der lose Zucker auf dem Teig nicht so vorteilhaft ist, weil er verbrennen kann, aber dem war nicht so. Er ist beim Backen teilweise karamellisiert und hat ein schönes Aroma entwickelt. Die Masse der Krümel war ausreichend. Der Teig ist mir an sich zu flach und nicht luftig genug. Geschmacklich ist der Kuchen soweit gut. Er wäre aber mit einem fluffigeren Teig noch besser. Ihr könnt es ja gerne ausprobieren und mir Bescheid sagen, wie ihr ihn findet.


Dienstag, 4. April 2017

Meisters Mohnkranz

Zutaten:
500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
100g Zucker
250 ml Milch
125g Butter
2 Eier
1 Packung Zitronenschale
1 Prise Salz
50g gemahlener Mohn
2 EL Honig
1 große Msp Zimt
Puderzucker
Zitronensaft

Das Mehl wird zu einem Haufen aufgeschüttet. In den Haufen wird eine Mulde geformt, in der die Hefe gebröckelt wird. 2 EL von dem Zucker werden dazu gegeben und die Milch dazu geschüttet. Daraus wird ein Vorteig angerührt der zugedeckt eine halbe Stunde ruhen muss. Danach werden die restlichen Zutaten bis zum Mohn dazu gegeben und ein Hefeteig geknetet, der solange geknetet wird, bis er sich vom Schüsselrand löst. Der Teig muss zugedeckt 1 Stunde ruhen. Danach wird er zu einem rechteck ausgerollt. Kurz vorher wird der Mohn mit kochenden Wasser übergossen und muss 5 Minuten ruhen. Dann kann das Wasser vorsichtig abgeschüttet werden. Nun werden Honig, Mohn und Zimt miteinander verrührt. Die Mohnmasse wird gleichmäßig auf den Hefeteig gegeben. Dieser wird von der Längsseite her aufgerollt und in die gefettete Guglhupfform gegeben. Nach eine halbe Stunde gehen, wird er bei 160°C 55 Minuten gebacken. Nachdem er ausgekühlt ist, wird aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur hergestellt und über den Kuchen verteilt.


Zunächst ist zu sagen, dass ihr wesentlich mehr Mehl braucht, damit sich der Teig vom Rand löst. Ich kann euch leider nicht sagen wie viel, da sich das immer schlecht messen lässt, aber ich denke 50-100g mehr werdet ihr benötigen. Nehmt außerdem eine recht große Guglhupfform, da der Kuchen recht stark aufgeht. Wenn ihr den Kuchen als Rolle in die Form legt, dann achtet darauf, dass die "offene" Seite nach unten zeigt, damit die Füllung nicht heraus gedrückt wird. Geschmacklich ist der Kuchen soweit echt gut. Es ist nicht zu viel und nicht unbedingt zu wenig Mohn darin. Ein wenig mehr könnte es eventuell sein, aber das könnt ihr euch ja so machen, wie ihr wollt. Der Teig ist schön fluffig und lässt sich sehr gut essen. Auch wenn ich kein Freund von Zuckerguss bin, passt dieser recht gut zu dem Kuchen und gibt ihn durch den Zitronensaft noch eine angenehm frische Note. Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Backen und essen.


Freitag, 20. Januar 2017

Berliner Napfkuchen

Zutaten:
400g Mehl
15g frische Hefe
125 ml Milch
100g Zucker
175g Butter
1 Prise Salz
3 Eier
1 Packung Zitronenschale
1 Packung Vanillezucker
200g Rosinen
Schokoladenglasur

Das Mehl wird in eine Schüssel gegeben und eine Mulde geformt. Darin wird die Hefe gebröckelt und zusammen mit etwas Mehl, Zucker und der gesamten Milch ein Vorteig angerührt. Dieser Muss zugedeckt eine halbe Stunde ruhen. Danach werden alle Zutaten bis zu den Rosinen mit dem Teig verknetet, bis keine Klümpchen oder ähnliches mehr vorhanden sind. Nun muss der Teig zugedeckt eine Stunde ruhen. Anschließend muss er zusammen mit den Rosinen noch einmal durchgeknetet werden. Die Backform (Guglhupf) wird eingefettet und mit Semmelbröseln ausgestreut. Der Teig wird gleichmäßig in die Form gegeben und muss zugedeckt noch einmal eine Stunde ruhen. Danach wird der Kuchen bei 160°C 50 Minuten gebacken. Ist der Kuchen ausgekühlt, kann er mit Schokoladenglasur überzogen werden.


Die Zubereitung des Guglhupfs ist durch den Hefeteig wesentlich aufwendiger, als wenn man das mit einem normalen Rührteig macht. Ansonsten muss ich sagen hat der Kuchen an sich nach dem geschmeckt, was darin steckt, nämlich ein einfacher Hefeteig mit Rosinen und Schokolade. Alles in allen hat es mich aber nicht vom Hocker gerissen. Ich finde den Guglhupf mit Rührteig besser. Diesen könnte man höchstens mit verschiedenen Aromen noch aufpeppen, indem man entweder auch einen Teil des Teiges mit Kakao verknetet oder Vanilleaorma zugibt oder wie auch immer. Der Inspiration sind da keine Grenzen gesteckt.

Montag, 21. November 2016

Bunter Früchtekuchen

Zutaten:
Für den Boden:
(Allerdings mit 80g Mehl und 20g Speisestärke

Für den Belag:
125g Butter
250 ml Milch
1/2 Packung Vanillepuddingpulver
ca. 500g Früchte
1 Packung Tortenguss
125 ml Apfelsaft

Der Tortenboden wird wie im Rezept beschrieben angefertigt. Wer will kann das Verhältnis zwischen Mehl und Speisestärke ändern, damit der Boden etwas saftiger wird. Nachdem der Boden ausgekühlt ist, kann die Creme aufgebracht werden. Für die Creme werden ein paar EL Milch abgenommen und das Puddingpulver darin aufgelöst. Die Milch wird zum Kochen gebracht und das aufgelöste Puddingpulver eingerührt. Unter ständigen Rühren muss die Milch noch einmal aufkochen. Danach wird sie vom Ofen genommen und beiseite gestellt, damit sie abkühlen kann. Wenn der Pudding lauwarm ist, wird mit einem Mixer die Butter untergerührt. Die Creme wird auf den Tortenboden verteilt. Die gewaschenen Früchte werden darauf gelegt und der Tortenguss laut Packungsanweisung hergestellt. Dieser wird auf die Früchte gegeben und muss fest werden. 


Diese einfache sommerliche Torte ist ein wahrer Genuss für heiße Tage. Der Biskuitboden ist luftig locker und die Früchte erfrischen den Gaumen während der heißen Jahreszeit. Durch die Creme bekommt der Kuchen noch einen zusätzlichen angenehmen Geschmack nach Vanille. Ich kann euch nur empfehlen das Rezept auszuprobieren. Solltet ihr relativ saure früchte verwenden, empfehle ich euch, dass ihr die Früchte eine halbe Stunde mit Zucker bestreut, bevor ihr sie auf den Boden verteilt.

Dienstag, 15. November 2016

Fruchtiger Picknickkuchen

Zutaten:
Für den Teig:
20g frische Hefe
125 ml Milch
10g Zucker
250g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Für den Belag:
250g Quark
2 Eier
120g zucker
1 Packung Vanillepuddingpulver
1 packung Zitronenschale
100 ml Schlagsahne
500g gemischte Früchte

Backform:
Springform 28 cm Durchmesser

Das Mehl wird in eine Schüssel gegeben und eine Mulde gebildet. In die Mulde wird die Hefe gebröckelt und Milch und Zucker zugegeben. Durch leichtes Verrühren der Milch und angrenzendem Mehls, wird daraus der Vorteig angerührt. Dieser Muss eine halbe Stunde zugedeckt ruhen. Anschließend wird der Vorteig mit den Restlichen Zutaten des Teiges verknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Dieser muss noch einmal zugedeckt eine halbe Stunde ruhen. Anschließend wird der Teig ausgerollt und in die mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben. Die Zutaten für den Belag, bis auf die Früchte werden miteinander verrührt und auf den Teig gegeben. Die abgetropften Früchte werden darauf verteilt. Nun muss der Kuchen bei 160°C ca. 50 Minuten backen.


Leider war der Hefeteig als Boden viel zu fest. Woran das gelegen hat, kann ich mir nicht eindeutig erklären. Ich könnte mir vorstellen, dass die Zugabe eines Ei's das Problem gelöst hätte. Der Belag hat recht gut geschmeckt. Ich habe dazu eine Dose Frucktcocktail verwendet. Ich gehe davon aus, dass, wenn man frische Früchte verwenden würde, diese noch viel besser schmecken würden. Probiert es einfach aus und gebt mir Bescheid.

Freitag, 28. Oktober 2016

Russischer Apfelkuchen

Zutaten:
Für den Belag:
100 ml Wasser
1 EL Zucker
1/4 TL Zimt
50 ml Rum
6 Äpfel

Für den Teig:
200g Butter
200g Zucker
1 Packung Vanillezucker
4 Eier
200g Mehl
2 TL Zimt
1 EL Kakaopulver
125g gemahlene Haselnüsse

Für die Streusel:
150g Mehl
1 Msp. Zimt
75g Zucker
1 Packung Vanillezucker
100g Butter

Backform:
Springform Durchmesser 26 cm

Für den Belag werden die Äpfel geschält und entkernt. Anschließend werden sie mit den Zutaten vermengt und müssen 2 Stunden durchziehen. Ein paar Tropfen Zitronensaft verhindern, dass die Äpfel braun werden.
Für den Teig wird die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig gerührt. Danach werden die Eier untergerührt, bis die Masse cremig ist. Zum Schluss werden die restlichen Zutaten hinzugefügt und mit verrührt.
Für die Streusel werden die Zutaten miteinander vermengt und Streusel geformt.
Der Teig wird in die mit Butter ausgestrichene und mit Mehl bestäubte Springform gegeben. Auf den Teig werden kreisförmig die abgetropften Äpfel verteilt. Auf die Äpfel werden die Streusel gegeben.
Der Kuchen muss bei 160°C 65 Minuten backen.


Der Kuchen ist relativ schnell und unkompliziert herzustellen. Ich finde den Schokoteig an der Stelle gut. Normalerweise findet man bei solchen Rezepten meist nur einen einfachen hellen Rührteig. Grundlegend kann man nicht viel gegen einen Streuselkuchen sagen. Die Äpfel machen das ganze fruchtig. Alles in Allen ein gelungener Kuchen den man auch schnell am Wochenende herstellen kann, wenn man Besuch erwartet.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Schneller Marmorkuchen

Zutaten:
250g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
200g Zucker
5 Eier
1 Prise Salz
500g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml Milch
3 EL Kakaopulver
Puderzucker

Butter und Zucker werden schaumig geschlagen. Die Eier und das Salz werden hinzugefügt und so lange gerührt, bis die Masse cremig ist. Danach wird das Mehl, das Backpulver und die Hälfte der Milch hinzugegeben. Ist die Masse gut verrührt, wird etwa die Hälfte des Teiges abgenommen. Zu der in der Schüssel verbleibenden Hälfte wird das Kakaopulver und die restliche Milch gegeben. Die Masse wird noch einmal gründlich verrührt. Nun wird die gewünschte Guglhupfform mit Butter ausgestrichen und mit Mehl bestäubt. Zuerst wird die Hälfte des hellen Teiges eingefüllt. Darüber wird der dunkle Teig gegeben und auf diesen die zweite Hälfte des hellen Teiges. Mit einer Gabel werden vorsichtig die Teigschichten durchmengt. Der Kuchen wird bei 160°C 1 Stunde gebacken. Anschließend wird er mit Puderzucker bestäubt.




Der Kuchen ist sehr einfach herzustellen. Ob das Muster gelingt ist meistens ein bisschen Glücksache. Geschmacklich ist der Kuchen in Ordnung. Wer es schokoladiger mag, sollte etwas mehr Kakaopulver verwenden. Dabei muss aber die Menge an Milch erhöht werden, da sonst der Teig zu fest wird. In den hellen Teig kann durchaus noch ein Päckchen Vanillezucker mehr. Aber so einen großen Unterschied macht das nicht aus. Von der Konsistenz her war der Kuchen ebenfalls in Ordnung. Viele Rührkuchen haben das Problem, dass sie sehr krümeln. Das hat sich bei diesen in Grenzen gehalten.

Dienstag, 23. August 2016

Zimt-Nuss-Kuchen mit Streuseln

Zutaten:
Für den Teig:
20g frische Hefe
100 ml Milch
50g Zucker
300g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
50 Butter

Für die Füllung:
300g gemahlene Haselnüsse
3 Eier
1 TL Zimt
1 Packung Vanillepuddingpulver 
100g Honig
200g Schlagsahne

Für die Streusel:
150g Butter
200g Mehl
100g Zucker
1 Msp. Zimt

Backform:
Springform Durchmesser 26 cm

Die Hefe und der Zucker werden in die zimmerwarme Milch gegeben und verrührt. Zugedeckt muss die Mischung ca. 10 Minuten ruhen. Danach werden die restlichen Zutaten vom Teig hinzugegeben und alles solange geknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend muss der Teig etwa 1 Stunde ruhen.
In der Zwischenzeit werden die Zutaten für die Füllung miteinander vermengt. Die Zutaten für die Streusel werden ebenfalls gemischt und daraus unterschiedlich große Streusel vorbereitet. Wenn der Teig zur doppelten Größe aufgegangen ist, kann er etwa 0,5 cm dick ausgerollt werden. Er muss die ganze Springform ausfüllen. Bevor der Teig in die Springform gegeben wird, wird diese mit Butter ausgestrichen. Der Teig wird gleichmäßig in die Form gelegt. Der Boden des Teiges wird mit Hilfe einer Gabel mehrfach eingestochen, damit der Teig keine Blasen wirft. Nun wird die Füllung in die Springform gegeben. Zum Schluss werden die Streusel auf den Kuchen verteilt.
Bei 160°C wird der Kuchen 50 Minuten gebacken.


Ich war mit diesem Kuchen beziehungsweise mit dem Rezept nicht zufrieden. Zum einen war das Teigrezept mit 100g weniger Mehl angegeben. Daraus wäre kein Teig entstanden, sondern nur eine Pampe. Ich denke, dass ich ca. 100g Mehl dazu gegeben habe, bis er sich hat vernünftig verarbeiten lassen. Probiert es bitte selbst aus, da ich es nicht gewogen habe, was ich dazu gegeben habe. Von der Füllung war ich leider auch nicht begeistert. Zum einen scheine ich eine schlechte Charge Nüsse erwischt zu haben, da bei manchen Nüssen ein echt schmieriger Geschmack dabei gewesen ist und zum anderen muss ich sagen, dass die Füllung zum einen viel zu süß und zum anderen viel zu viel war. Ich denke, dass wenn man anstelle der 100g Honig nur 50g nehmen würde, dann würde man den einen Problem aus dem Weg gehen. Für das andere Problem sollte lieber eine 28er oder 30er Springform verwendet werden, damit sich die Masse besser verteilt. Oder man macht einfach weniger drauf. Nach dem Backen war das Beste am Kuchen der Teig und die Streusel. Wenn ihr das also als Grundlage für einen Streuselkuchen nehmen wollt, dann kann ich euch das nur empfehlen. Allerdings würde ich, wie gesagt, eine andere Füllung verwenden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.


Mittwoch, 17. August 2016

Fräulein Poldis Schokoladenbrot

Zutaten:
5 Eigelbe
180g Zucker
1 Msp. Salz
1 Msp. Zimt
1 Vanilleschote
1 Packung Zitronenschale
50g Butter
5 Eiweiße
100g Blockschokolade
100g Mehl
100g Gemahlene Mandeln
100g Puderzucker
Wasser

Backform:
Rehrückenform Länge 32 cm

Die Eigelbe werden mit der Butter und der Hälfte des Zuckers schaumig geschlagen. Salz, Zimt, das Mark der Vanilleschote und die Zitronenschale werden unter die Masse gerührt. Die Blockschokolade wird geraspelt oder in kleine Stücke geschnitten und genauso wie das Mehl und die Mandeln unter die Eigelbmasse gerührt. Die Eiweiße werden mit der zweiten Hälfte des Zuckers zu steifen Schnee geschlagen. Der Schnee wird unter die Eigelbmischung gehoben. Die Backform wird ausgefettet und der Teig eingefüllt. Nun muss der Kuchen 55 Minuten bei 160°C backen. Nachdem er ausgekühlt ist, wird er entweder mit Schokoladenglasur überzogen oder man rührt aus dem Puderzucker und dem Wasser einen Zuckerguß an und streicht ihn über den Kuchen. Wer mag, kann den Zuckerguß nach Belieben einfärben und damit den Kuchen verzieren.


Zunächst ist anzumerken, dass die Eigelbmischung sehr klebrig ist. Deshalb ist es ratsam den Eischnee in zwei Etappen unter die Masse zu heben. Geschmacklich ist der Kuchen super. Er ist herrlich leicht und locker und dennoch wunderbar schokoladig. Wenn man die Schokostückchen etwas größer lässt, bieten sie ein angenehmes Kauerlebins. Das ist jedenfall ein Kuchen, den man immer wieder machen kann und dessen Aufwand sich in Grenzen hält.

Montag, 8. August 2016

Frankfurter Kranz

Zutaten:
340 ml Kondensmilch
600g Butter
500g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1/4 TL salz
8 Eier
2 EL Rum
1 Packung Zitronenschale
300g Mehl
200g Speisestärke
1 Packung Backpulver
1 Packung Haselnusskrokant
50g Puderzucker

Es werden 200g Butter mit 200g Zucker schaumig geschlagen. 1 Packung Vanillezucker, das Salz, 4 Eier und der Rum werden unter die Zuckermasse gerührt. Zum Schluss wird die Zitronenschale hinzu gegeben. Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver werden mit der Eiermasse verrührt. Der entstandene Teig wird in eine große Guglhupfform gefüllt, die vorher ausgefettet wurde. Der Kuchen wird dann bei 160°C 60 Minuten gebacken. Nach dem Backen muss der Kuchen auskühlen. In der Zwischenzeit wird die Buttercreme hergestellt. Dazu werden die übrigen 400g Butter mit den restlichen 300g Zucker, der letzten Tüte Vanillezucker ,den restlichen 4 Eiern und dem Puderzucker gründlich verrührt, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind und eine homogene Masse entsteht. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, wird er in 3 gleich dicke Ringe geschnitten. Zwischen jede Schicht wird Buttercreme verteilt. Nachdem die 3 Schichten wieder aufeinander stecken, wird rund um den Kuchen die Buttercreme verteilt. Abschließend wird der Kuchen mit dem Krokant bestreut. Danach muss er ca. 1 Stunde in den Kühlschrank, damit die Buttercreme richtig fest wird.


Diesen Kuchen werden überwiegend ältere Leute kennen. Er wurde früher wesentlich öfter zu Geburtstagen oder ähnlichen gebacken, als es heute der Fall ist. Bei diesem Rezept musste ich eine ganze Packung Kondensmilch (das ist die Angabe mit den 340 ml oben im Rezept) dazu geben, damit überhaupt ein schöner Rührteig entstand. Eventuell klappt es mit Eiern der Größe L besser als mit denen der Größe M. Der Kuchenteig ist mir nach dem Backen zu fest. Da gibt es schönere Rezepte, die zu einem lockereren Teig führen. Die Buttercreme ist um einiges schwerer als die, die ich euch in meinen anderen Tortenrezepten vorgestellt habe. Dennoch schmeckt sie durch den vielen Zucker angenehm süß. Es ist zwar etwas gewöhnungbedürftig die Buttercreme um den Kuchen zu kriegen und sie hinterher schön rund zu streichen, aber mit ein bisschen Übung geht das. Alles in Allem finde ich, dass die Idee vom Frankfurter Kranz gut ist. Allerdings ist dies noch nicht das perfekte Rezept.


Dienstag, 2. August 2016

Grießbreitorte mit Waldbeeren

Zutaten:
Für die Creme:
200g Grießbrei
400 ml Milch
6 Blatt weiße Gelatine
1 Vanilleschote
200ml Schlagsahne
1/4 TL Zimt

Für den Boden:
150g Margarine
130g Zwieback

Für den Belag:
1 Tüte Waldbeeren TK (500g)
1 Packung roter Tortenguss
Kirschsaft
2 EL Zucker

Backform:
Springform Durchmesser 24cm

Der Grießbrei wird laut Packungsanweisung hergestellt. Statt 500 ml Milch werden die 400 ml verwendet. Die Gelatine wird in kalten Wasser eingeweicht und unter den noch warmen Grießbrei gemischt. Das Mark der Vanilleschote, der Zimt und die Schlagsahne werden ebenfalls untergemischt. 
Für den Boden wird der Zwieback im Mörser zerkleinert. Die Margarine wird geschmolen und mit dem Zwieback vermengt.
Der Boden der Springform wird mit Backpapier ausgelegt, damit der Kuchen hinterher leichter auf eine Servierschale gegeben werden kann. Die Zwieback-Margarinemischung wird gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Darauf wird der Grießbrei gegeben. Das sollte im noch warmen Zustand erfolgen, da er sich sonst nicht ordentlich verteilen lässt. Im Anschluss muss dir Torte für 2 Stunden gekühlt werden, damit der Grießbrei fest wird.
Die Beeren müssen in einem Sieb auftauen. Der Saft wird aufgefangen und für den Tortenguß verwendet. Dabei müssen  auf ein Päckchen 250 ml Flüssigkeit gegeben werden. Was an Flüssigkeit fehlt, wird durch Kirschsaft aufgefüllt. Die Beeren werden in den Tortenguss gerührt und gleich auf den Kuchen verteilt. Im Anschluss muss der Kuchen noch einmal für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank. Nun kann man ihn vorsichtig aus der Form lösen. 


Der Kuchen ist relativ leicht herzustellen und ist auf jedenfall ein Augenschmaus, wenn er auf einem Kuchenbuffett steht. So wie er oben ist gefällt er mir allerdings noch nicht genug. Wer den Zwiebackboden mag, kann ihn gerne verwenden. Ich würde eher einen Mürbeteig nehmen. Das muss aber nicht unbedingt sein. In den Grießbrei würde ich auf jeden Fall 5 EL Zucker geben. Eventuell sogar noch mehr. So wie er ist beinhaltet er keinerlei Geschmack. Zum Belag würde ich ebefalls zwei Packungen Tortenguss verwenden und etwa 350 ml Saft und ca. 6-8 EL Zucker. Die Beeren sind ziemlich sauer und der Kuchen bietet nichts um dies auszugleichen. Wenn man sich dann mit den neuen Zutaten ans Werk macht denke ich wird ein guter Kuchen daraus werden.

Montag, 18. Juli 2016

Geburtstagstorte nach HBW mit Kiwi-Pfirsich-Vanille-Buttercreme

Zutaten:
600g Butter
190g Zucker
1l Milch
2 Packungen Vanillepuddingpulver
1/4 Gläschen Dekorherzen

Die Biskuitteige werden wie in den Rezepten beschrieben hergestellt und müssen auskühlen. Der Vanillepudding wird nach Packungsanleitung jedoch mit den 190g Zucker hergestellt. Wenn er lauwarm ist, wird die Butter mit einem Mixer untergerührt, bis keinerlei Klümpchen vorhanden sind. Die Buttercreme muss noch einmal in den Kühlschrank, bis sie sich etwas verfestigt hat. In der Zwischenzeit werden mit Hilfe eines Glases und einer kleinen Schüssel die Kreise aus den hellen und dunklen Böden geschnitten. Ich habe dazu ein Messer und einen Kuchenbodenheber benutzt. Die jeweilig ausgestochenen Teile werden in den andersfarbenen Boden gesteckt. Nun werden die Böden vorsichtig übereinander gestapelt. Dabei wird zwischen jeden Boden etwa 1 cm dick Buttercreme aufgetragen. Nachdem die letzen Böden aufgestockt sind, wird die restliche Buttercreme mit einem Schlesinger um die Torte verteilt. Mit einem gezackten Schlesinger kann das Muster in die unteren Böden gebracht werden. Zum Schluss werden die Herzen vorsichtig angesteckt und die Torte für ca. 2 Stunden kühl gestellt. 


Wie ich bereits in meinen ursprünglichen Post zu den Böden angemerkt habe, bin ich davon sehr begeistert. Meine Familie und alle, die in den Genuss der Torten kommen, finden die lockeren Böden ebenfalls sehr schön. Was genauso jedes Mal auf Begeisterung stößt ist meine Buttercreme. Bestellt man beim Bäcker eine Torte mit Buttercreme, dann ist diese so fettig, dass man am liebsten nach dem ersten Biss schon aufhören möchte. Bei dieser Torte kann man gerne und relativ ruhigen Gewissens mehrere Stücke essen. Zumindest ist sie in keinster Weise so schwerfällig, wie die Buttertorten von Bäckern. Die Mischung aus der Vanillecreme in Verbindung mit der Marmelade verleiht dem Ganzen einen angenehmen sommerlichen Touch. Die Dekoherzen sind zwar leider etwas verlaufen, aber in gewisser Hinsicht hat es etwas nach einem Auslauf der Farbe ausgesehen, so als ob es gewollt war. Wer sich übrigens so eine tolle Kerze anschaffen möchte, sollte bei Amazon nach singenden Kerzen Ausschau halten. Die erste Kerze, die ich davon gekauft habe hatte leider leere Batterien. Bei dieser ging die Melodie erst an, als die Kerzen schon verbrannt waren. Allerdings hat die Kerze dann mehr als einen Tag Musik gemacht.