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Samstag, 13. Mai 2017

Weizenbrötchen 2

Zutaten:
Für den Vorteig:
130g Mehl Typ 550
90 ml Wasser
3g frische Hefe
3g Salz

Für den Hauptteig:
305g Mehl Typ 550
70 ml Wasser
100 ml Milch
6g frische Hefe
6g Salz
6g Zucker

Die Zutaten für den Vorteig werden miteinander vermengt und müssen 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen. Danach werden sie luftdicht verschlossen im Kühlschrank für 3 Tage verpackt. Nach Ablauf der Zeit werden die Vorteigzutaten mit den Zutaten für den Hauptteig vermengt und so lange geknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend muss der Teig 1 Stunde ruhen. Nun wird er noch einmal durch geknetet und 90g schwere Rohlinge abgestochen und geformt. Dieser werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben und müssen dort abgedeckt noch einmal 1 Stunde ruhen. Vor dem Backen werden die Rohlinge auf der Oberseite mit einem scharfen Messer eingeschnitten. Die Backzeit beträgt  20 Minuten bei 230°C. Dabei wird am Anfang vom Backvorgang Wasserdampf in den Ofen gegeben, der nach 10 Minuten abgelassen. Während der letzten 5 Minuten wird die Ofentür einen Spalt geöffnet, damit die Kruste knusprig wird.

 

Die Brötchen sind luftig und locker. Die Krume ist dennoch fest genug und kleinporig, dass sie nicht als eine Art Ciabatta gelten. Meine Brötchen sind leider relativ klein und dafür hoch geworden. Wenn ihr sie also nachbacken wollt, dann empfehle ich euch sie möglichst groß zu formen, damit sie nicht zu hoch aufgehen. Vom Geschmack her sind sie gut geworden und kommen den üblichen Bäckerbrötchen sehr nah.

Sonntag, 26. März 2017

Kartoffelbrötchen

Zutaten:
10g Salz
15g Olivenöl
450g Kartoffeln
140g Mehl Typ 1150
210g Mehl Typ 550
60 ml Wasser
15g frische Hefe

Die Kartoffeln werden gekocht und müssen vollständig auskühlen. Das Gewicht der Kartoffeln bezieht sich auf die bereits geschälten Kartoffeln. Sie werden klein gemacht und mit den restlichen Zutaten verknetet. Der Teig sollte gut 10 Minuten geknetet werden. In dieser Zeit verbindet sich das Wasser aus den Kartoffeln mit den restlichen Zutaten. Anschließend wird der Teig luftdicht abgedeckt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Danach wird er noch einmal durch geknetet und ca. 90-100g schwere Rohlinge abgeteilt. Die Rohlinge werden mit Roggenmehl bestäubt und in der Mitte 1 cm tief eingeschnitten. Nun müssen sie noch einmal 1 Stunde bei 24°C zugedeckt ruhen. Danach werden sie bei 230°C mit Wasserdampf gebacken. Nach den 10 Minuten wird der Ofen weit geöffnet, damit der Schwaden abziehen kann. Die Temperatur wird auf 200°C geregelt und die Brötchen weitere 10 Minuten gebacken. Während der letzten 5 Minuten wird die Ofentür einen Spalt geöffnet, damit die Kruste knusprig wird.


Diese Brötchen sind herrlich geworden. Sie haben eine sehr schöne Krume, die nicht zu weich und nicht zu fest ist. Die Kruste ist sehr dünn und der Teig schmeckt angenehm frisch und locker. Zugegeben, sind das die besten Brötchen, die ich bis jetzt gebacken habe. Ich kann euch wirklich nur empfehlen sie auszuprobieren. Wer die Brötchen etwas größer haben möchte, sollte eventuell 120g schwere Rohlinge abstechen und sie etwas in die Länge ziehen. Ich wünsche euch schon einmal einen guten Appetit damit.

Samstag, 22. Oktober 2016

Burger Buns - Das Original

Zutaten:
30g frische Hefe
150 ml Wasser
60 ml Milch
500g Mehl Typ 550
1 Ei
25g Zucker
10 ml Ahornsirup
10g Salz
80g Butter
5g Backmalz

2 Eigelb
6 EL Milch
Sesam

Wasser und Milch werden miteinander vermengt. Sie sollten eine Temperatur von ca. 25°C haben. Keinesfalls über 30°C. In die Flüssigkeit wird die Hefe gebröckelt und 5g Zucker hinzu gegeben. Die Mischung sollte 10 Minuten abgedeckt ruhen. Danach werden die restlichen Zutaten (bis zum Absatz) hinzu gefügt. Der Teig wird so lange kräftig geknetet, bis keine Teigreste mehr am Schüsselrand sind und der Teig Blasen wirft. Nun muss der Teig 1 Stunde zugedeckt ruhen. Im Anschluss wird er noch einmal durchgeknetet. Von dem Teig werden ca. 90g schwere Rohlinge abgetrennt. Diese werden noch einmal geknetet und zu etwa 3cm dicken Kreisen geformt. Sie werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben und müssen im Ofen noch einmal eine Stunde ruhen. Nach der Ruhephase werden die 2 Eigelbe mit der Milch verrührt. Mit einem Pinsel wird die Flüssigkeit auf den aufgegangenen Rohlingen verteilt. Zum Schluss werden die Rohlinge mit Sesam bestreut. Nun werden sie bei 170°C 22 Minuten gebacken. Ihr erhaltet etwa 10 Buns aus dem Rezept.



Die Buns waren herrlich fluffig und lockerleicht. Es hat nichts vorgeschmeckt und sie sind wunderbar aufgegangen. Sie eignen sich tatsächlich hervorragend für sämtliche Arten von Burgern. Ich kann sie euch nur empfehlen.

Freitag, 7. Oktober 2016

Brötchen 2

Zutaten:
Für den Vorteig:
140g Mehl Typ 550
140 ml wasser

Für den Hauptteig:
6g Trockenhefe
250g Mehl Typ 550
8g Salz
10g Zucker
13g Margarine

Die Zutaten vom Vorteig werden miteinander vermengt und müssen zugedeckt einen halben Tag ruhen. Danach wird der Vorteig mit den Zutaten vom Hauptteig vermengt. Der Teig wird so lange geknetet, bis er sich vom Schüsselrand löst. Danach werden etwa 90g schwere Rohlinge geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben. Die Rohlinge müssen noch einmal 1 Stunde ruhen. Nun werden Sie bei 220°C 15 Minuten gebacken. 


Auf dem Bild sehen die Brötchen eigentlich ganz vernünftig aus. Leider waren sie das nicht. Sie sind nicht richtig aufgegangen. Die Krume war noch zu kompakt. Das Rezept an sich war sehr komisch. Da es jetzt aber leider schon einige Zeit her ist, dass ich die Brötchen gebacken habe, kann ich euch leider nicht mehr genau sagen, was ich an den Zutaten genau geändert habe, damit zumindest die Teigausbeute stimmt. Warum die Brötchen nicht aufgegangen sind kann ich leider nicht sagen. Ob das dann wieder an der Hefe gelegen hat oder an etwas anderen bleibt mir weiterhin ein Rätsel.

Montag, 25. April 2016

Morgenbrötchen

Zutaten:
180g Mehl Typ 550
100g Hartweizengrieß
110g Mehl Typ 1150
125g Wasser
125g Milch
5g frische Hefe
8g Salz
8g Olivenöl


Alle Zutaten werden 15 Minuten miteinander verknetet. Anschließend wird der Teig luftdicht in einer Schüssel bei 5°C 1 Tag im Kühlschrank aufbewahrt. Nun werden Rohlinge zu 90g abgestochen. Diese werden mehrere Male von außen nach innen gewirkt, sodass ausreichend Luft unter den Teig geknetet wird. Die Rohlinge werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt und mit Mehl bestäubt. Sie müssen noch einmal 1 Stunde zugedeckt gehen. Ist diese Zeit vorbei, werden sie mit Wasser besprüht und mit einer kleinen Tasse Wasser bei 220°C 15 Minuten gebacken.


Diese Brötchen zählen mit zu den besten, die ich bis jetzt gebacken habe. Die Krume ist luftig und dennoch stabil. Die Kruste ist dünn und zumindest am Anfang knusprig. Der Geschmack ist schön ausgeglichen und schmeckt nach frischen Brötchen.Ich denke, dass man sie für jeden Belag nehmen kann, egal ob süß oder pikant. Ich kann euch nur empfehlen dieses tolle Rezept auszuprobieren.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Eckbrötchen

Zutaten:
50g Kürbiskerne
50g Sonnenblumenkerne
250g Mehl Typ 550
50g Mehl Typ 1150
120g Weizenschrot
280 ml Wasser
4g frische Hefe
10g salz
8g Butter
5g Backmalz


Alle Zutaten werden miteinander verknetet. Der Teig wird für 30 Minuten in einer Schüssel mit Deckel bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Danach gibt man ihn für knapp einen Tag in den Kühlschrank. Zum Backen werden etwa 90g schwere Rohlinge abgewogen. Eigentlich sollen die Rohlinge, wie der Name schon sagt, eckig geformt werden, aber ich habe lieber runde bis ovale Brötchen. Laut Rezept sollen die Rohlinge mit einer Seite ins Wasser getaucht werden und anschließend in Weizenschrot gewälzt werden. Da mir das aber zu viel Sauerei macht, vorallem beim Essen, habe ich diesen Schritt weg gelassen. 
Die Brötchen werden bei 220°C ca. 20 Minuten gebacken. Sie sollten dazu vorher mit Wasser besprüht werden. Außerdem muss eine kleine Tasser mit Wasser auf das Backblech gestellt werden, damit ausreichend Wasserdampf im Backofen ist. 5 Minuten vor Ende der Backzeit wird die Tasse entnommen und die Ofentür kurz komplett geöffnet, damit der Wasserdampf entweichen kann und die Kruste schön knusprig wird.


Die Brötchen sind ok, konnten mich aber noch nicht überzeugen. Die Kruste ist dünn und knusprig. Allerdings empfinde ich die Krume als zu kompakt. Zum einen würde ich die Anzahl der verwendeten Körner locker um die Hälfte reduzieren und die Menge an Mehl dafür etwas erhöhen, damit sich der Teig besser formen lässt. Auch die Hefemenge würde ich etwas anheben, da das bisschen Hefe den schweren Teig nicht aufgehen lässt. Geschmacklich sind sie soweit wie gesagt ok. Nur der Inhalt ist zu viel. Sie passen am besten zu deftigeren Mahlzeiten. Marmeladen als Beläge sind dafür eher ungeeignet.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Meine Brötchenbackversuche Teil 10

Zutaten:
500g Mehl Typ405
2 EL Backmalz
2 gestrichene TL Salz
3 EL Sesamsamen
1 Würfel frische Hefe
330 ml Wasser 

Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden ca. 90g schwere Rohlinge geformt. Diese müssen dann ca. 3 Stunden ruhen und werden anschließend mit Wasser besprüht. Nun werden sie bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken. 



Der Teig hat durch die Menge an Trockenzutaten mehr Wasser benötigt, als die Varianten zuvor. Da ich die Brötchen im Sommer bei 35°C im Schatten gebacken habe und es in meiner Wohnung auch annähernd 30°C hatte, sind mir die Rohlinge leider etwas zerlaufen. Geschmacklich hat das der Sache aber keinen Abbruch getan. Der Sesam kam gut durch. Die Krume war recht weich und luftig. Die Kruste war dieses Mal allerdings nicht so knusprig, wie bei den Sorten zuvor. Dennoch sind sie eine Empfehlung wert. Lasst sie euch schmecken und berichtet mir eure Meinung.

Mittwoch, 25. November 2015

Meine Brötchenbackversuche Teil 9

Zutaten:
100g Mehl Typ 1150
150g Mehl Typ1050
150g Mehl Typ 405
30g Backmalz
10g Salz
4g Zucker
40g Schrot
50g Sonnenblumenkerne
15g Margarine
20g frische Hefe
270 ml Wasser 

Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden ca. 90g schwere Rohlinge geformt. Diese müssen dann ca. 3 Stunden ruhen und werden anschließend mit Wasser besprüht. Nun werden sie bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken. 


Der Teig hat durch die Menge an Trockenzutaten mehr Wasser benötigt, als die Varianten zuvor. Geschmacklich kam das Roggenmehl im Unterton durch. Die Brötchen waren luftig und dennoch recht fest. Der Sättigungsgrad beim Essen war ziemlich hoch. Während man von den anderen Sorten relativ ruhigen Gewissens zwei Stück essen konnte, ist es bei dieser Sorte schon etwas schwieriger. Keiner der Zutaten hat vor geschmeckt. Die Sonnenblumenkerne waren schön verteilt und haben beim Essen nicht gestört. Die Brötchen sind gut geeignet für alle, die lieber eine etwas herzhaftere Note in der Grundlage haben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Montag, 16. November 2015

Meine Brötchenbackversuche Teil 8

Zutaten:
250g Mehl Typ 405
150g Mehl Typ 812
20g Backmalz
10g Salz
4g Zucker
30g Schrot
15g Margarine
20g frische Hefe
230 ml Wasser 

Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden ca. 90g schwere Rohlinge geformt. Diese müssen dann ca. 3 Stunden ruhen und werden anschließend mit Wasser besprüht. Nun werden sie bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken. 


Ich kann mir zwar noch nicht genau erklären, ob die "Luftigkeit" und das Gesamtpaket tatsächlich von der Margarine kommt, aber die Brötchen sind schon sehr gut geworden. Die Kruste ist sehr dünn, wird mit der Zeit aber relativ weich. Die Krume ist so, wie sie bei einem gekauften Brötchen ist. Geschmacklich liegt ebenfalls ein typischer Brötchengeschmack vor. In eine Hälfte des Teiges habe ich eine Hand voll Kürbiskerne gegeben und mit verknetet. Das hat ebenfalls sehr gut geschmeckt und war auch haptisch eine schöne Abwechslung. Ich bin jedenfalls schon fast zufrieden mit dieser Version und kann sie euch in jedem Fall ans Herz legen zum Ausprobieren und wünsche euch in diesem Sinne schon einmal einen guten Appetit.

Mittwoch, 4. November 2015

Meine Brötchbackversuche Teil 7

Zutaten:
300g Mehl Typ 405
100g Mehl Typ 812 (Dinkelmehl)
20g Backmalz
12g Salz
4g Zucker
20g Margarine
20g Weizenschrot
230 ml Wasser
20g frische Hefe

Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden ca. 90g schwere Rohlinge geformt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben. Die Oberseite wird mit einem Brotmesser einmal eingeschnitten. Die Rohlinge müssen dann mindestens 2 Stunden an einem warmen Ort ruhen. Danach werden sie bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken. Dabei sollte eine Schale voll Wasser im Ofen platziert werden.

 

In diesem Versuch habe ich etwas mehr Margarine verwendet. Geschmacklich konnte man dadurch denke ich keinen all zu großen Unterschied feststellen, obwohl man sagen muss, dass das Gesamtkonzept mehr abgerundet war, als bei den Versuchen davor. Zudem habe ich mehr Backmalz verwendet, wovon ich jetzt aber nicht sagen kann, dass ich diesbezüglich einen Unterschied feststellen konnte. Nach meinen Erfahrungen mit den Laugenbrötchen habe ich auch die Menge vom Salz noch etwas erhöht. Es hat in diesem Versuch zum Glück nicht herausgeschmeckt. Alles in allem ist zu sagen, dass die Kruste erfreulicherweise wesentlich dünner war, als bei den Versuchen zuvor, was ich sehr positiv aufgenommen habe. Die Krume war soweit in Ordnung. Ich habe etwas größere Portionen mit ca. 110g hergestellt. Deshalb sind die Brötchen leicht zerlaufen. Ich denke, dass bei 90g Portionen die Krume etwas fester wird und sie sich somit besser bestreichen lassen. Wenn ihr die Brötchen also ausprobieren wollt, wünsche ich euch viel Spaß dabei und einen guten Appetit.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Laugenbrötchen 2

Zutaten:
500g Mehl Typ 405
20g frische Hefe
21g Backmalz
15g Butter
13g Salz
275 ml Wasser

192 ml Wasser
8g Salz
 
 

Die Zutaten, bis auf die 192 ml Wasser und die 8g Salz werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden Rohlinge von ca. 100g auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Sie werden auf der Oberseite mit einem Brotmesser eingeschnitten. Die Rohlinge sollten mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen. Anschließend wird das Wasser mit dem Salz angerührt und auf die Brötchen aufgetragen. Die Brötchen werden bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken.


Diese Variante der Laugenbrötchen ist nun Nummer 2. Nachdem es bei der Nummer 1 nicht wirklich funktioniert hat, da die bereits aufgegangenen Rohlinge noch einmal bearbeitet wurden. Bei dieser Variante wurden die Rohlinge nicht noch einmal bewegt, sondern lediglich mit der Lauge bestrichen. Das Bestreichen hat den Nachteil, dass sich die Flüssigkeit am unteren Rand der Rohlinge sammeln kann und die fertigen Brötchen am Rand dadurch weich und feucht werden. Eine Möglichkeit dies zu verhindern besteht eventuell darin, dass die Rohlinge mit der Lauge besprüht werden. Ob es funktioniert, kann ich derzeit aber nicht definitiv sagen. Zum Auswerten der Brötchen kann ich jedoch sagen, dass sie auf den ersten Blick nicht nach Laugengebäck aussehen. Ich dachte zunächst, dass sie sehr versalzen schmecken, bei der eingesetzten Menge an Salz. Diese Vorahnung hat sich zum Glück nicht bestätigt. Die Menge an Wasser war genau richtig zum Binden der Masse. Die Krume ist schön locker und die Kruste dünn und knusprig. Geschmacklich finde ich sie richtig gut. Man merkt zwar einen leicht salzigen Geschmack, der jedoch nicht sonderlich hervorsticht. Auch wenn ich den Trick noch nicht herausgefunden habe, wie es am besten mit der Lauge funktioniert, kann ich dennoch sagen, dass diese Variante sehr lecker ist und euch nur empfehlen das Rezept auszuprobieren.

Montag, 26. Oktober 2015

Joghurtbrötchen

Zutaten:
666g Mehl Typ 887 (Dinkelmehl)
1/2 TL Salz
200g Joghurt
34g Butter
28g Hefe
210 ml Milch

Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden ca. 100g schwere Rohlinge geformt. Diese werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt, eingeschnitten und mit Mehl bestäubt. Die Rohlinge müssen mindestens 2 Stunden gehen. Anschließend werden sie bei 200°C ca. 15 Minuten gebacken.
 
 

Die Krume ist schnittfest und die Kruste relativ knusprig. Geschmacklich lässt sich der Joghurt leicht feststellen, tritt aber nicht in den Vordergrund. Ich dachte erst, dass die Brötchen wieder zu sehr nach Milchbrötchen schmecken, was jedoch nicht der Fall war. Auch in diesem Fall sollte die Temperatur wieder etwas niedriger gewählt werden, da die Brötchen zum Ende des Backvorganges schnell dunkel werden. Ansonsten können sie mit sämtlichen Aufstrichen oder Aufschnitten verzehrt werden.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Burgerbrötchen - Buns

Zutaten:
1 Würfel frische Hefe
200 ml Wasser
4 EL Milch
35g Zucker
8g Salz
80g Butter
500g Mehl Typ 550

Zum Bestreichen:
1 Ei
2 EL Milch
2 EL Wasser


Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden runde Rohlinge geformt. Diese sollten möglichst gleichmäßig rund sein und leicht angedrückt werden, damit hinterher schöne runde Burger entstehen. Die Rohlinge werden auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben. Sie müssen nun mindestens 2 Stunden gehen. Die Zutaten zum Bestreichen werden miteinander verquirlt und auf die Oberfläche der Brötchen gestrichen. Nun werden sie bei 180°C - 200°C ca. 15-20 Minuten gebacken.


Die Burgerbrötchen sind perfekt für jeden selbst gemachten Burger. Sie sind luftig und dennoch stabil für die Beläge. Beim Backen sollte die Temperatur nicht so hoch gewählt werden, wie bei normalen Brötchen, da sie sonst verbrennen. Von meiner Seite aus kann ich es euch nur empfehlen diese Buns auszuprobieren. Ihr werdet es nicht bereuen.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Schwäbische Laugenbrötchen

Zutaten:
680g Mehl Typ 550
30g frische Hefe
400 ml Wasser
2 TL Salz
1/2 TL Zucker
3 EL Natron



Alle Zutaten, bis auf das Natron, werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden Rohlinge geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben. Die Rohlinge müssen mindestens 2 Stunden gehen.


Nach der Gare sind die Rohlinge schön aufgegangen. Laut Rezept wird nun ca 1l Wasser zum Kochen gebracht und 1 Packung oder 3 EL Natron hineingegeben. Das sollte vorsichtig geschehen, da das Wasser sprudelt, sobald das Natron hinzugefügt wird. Nun werden die Rohlinge einzeln, vorsichtig für ca. 1 Minute und unter Wenden in die Natronlauge gegeben. Anschließend werden sie über Kreuz eingeschnitten und müssen bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken werden. Wer mag kann sie vor dem Backen mit groben Meersalz bestreuen. Da ich das Salz sowieso abkratze, habe ich es mir verkniffen die Brötchen damit zu bestreuen.


Geschmacklich sind die Brötchen ziemlich gut. Das bedeutet, dass sie noch nicht ganz an originales Laugengebäck heran kommen, aber dem schon recht nache kommen. Wie man auch auf dem Foto sehen kann, ist weder das Foto, noch die Brötchen sonderlich gelungen. Das Foto hatte ich vergessen, weshalb ich noch schnell beim Essen eines gemacht habe. Bezüglich der Form der Brötchen hatte ich mich beim Durchlesen des Rezeptes schon gewundert, wie das funktionieren soll. Meine Erfahrungen sind zumindest so, dass wenn ein Hefeteig gegangen ist und man ihn anschließend, wenn auch nur leicht, berührt, dieser wieder zusammenfällt. Wenn ich also die Rohlinge, wie behutsam auch immer, nach der Gare von dem Blech in die Natronlauge legen will, fallen sie mir zusammen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einfacher geht, wenn man die Rohlinge vor der Gare auf eine bemehlte Oberfläche legt und diese dann mit leichtem Druck in das Wasser schiebt. Ich habe noch ein paar andere Rezepte mit Laugengebäck, die ich ausprobieren will. Vielleicht gelingt es mir dann besser. Wer es von euch ausprobieren will, kann meinen Tipp gern versuchen und mir Bescheid geben.

Montag, 5. Oktober 2015

Pistolets Brötchen

Zutaten:
500g Mehl Typ 550
220 ml Wasser
100 ml Milch
50g Butter
15g frische Hefe
10g Zucker
13g Salz


Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden Rohlinge geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben. Sie müssen an einem warmen Ort  mindestens 3 Stunden gehen. Anschließend werden sie bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken.


Die Brötchen sind relativ dunkel geworden. Geschmacklich haben sie mich leider nicht überzeugt. Die Kruste war mir persönlich zu trocken und zu dick. Die Krume war relativ luftig und stabil. Durch den hohen Milchanteil erinnern diese Brötchen aber schlichtweg zu sehr an Milchbrötchen. Sie dienen also maximal für Marmeladenaufstriche oder wenn man sie in eine süße Marinade tunken will. Als normale Brötchen sind sie  also leider nicht geeignet.

Freitag, 2. Oktober 2015

Knusprige Brötchen

Zutaten:
15g frische Hefe
1 Kg Mehl Typ 550
560 ml Wasser
20g Salz

 

Alle Zutaten werden miteinander vermengt, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden Rohlinge aus ca. 90g geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben. Die Rohlinge werden mit Mehl bestäubt und müssen mindestens 3 Stunden gehen.
Anschließend werden sie bei 220°C ca. 15 Minuten gebacken. Während des Backvorganges wird eine feuerfeste Schale mit Wasser mit in den Ofen gestellt. 


Die Brötchen sind relativ geschmacksneutral. Das bedeutet, dass sie für sämtliche Aufstriche oder Aufschnitte geeignet sind. Die Kruste ist knusprig und die Krume luftig und dennoch stabil. Sie erinnern stark an eine Art Ciabatta. Während meiner Zubereitung musste ich jedoch wesentlich mehr Mehl verwenden, da mir der Teig sonst zu feucht gewesen ist. Lässt man die Brötchen zu lange gehen, zerlaufen die Rohlinge etwas, weshalb die Brötchen auf dem Bild eckig aussehen. Dennoch sehr empfehlenswert und einfach herzustellen.

Dienstag, 8. September 2015

Sauerrahmbrötchen

Zutaten:
500g Mehl Typ 405
100g saure Sahne
1 Würfel frische Hefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
200 ml warmes Wasser
50g Sonnenblumenkerne


Bis auf die Hälfte der Sonnenblumenkerne werden alle Zutaten miteinander verknetet,  bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Sollte er etwas zu feucht sein, einfach ein wenig Mehl hinzugeben, bis er trocken genug zum Kneten ist. Anschließend werden ca. 12 Teiglinge geformt. Die restlichen Sonnenblumenkerne werden in eine Schüssel gegeben und die Rohlinge darauf gedrückt, sodass die Oberfläche bedeckt ist. Nun müssen die Rohlinge mindestens 1 Stunde bei 30°C gehen. Danach werden sie bei 220°C 15-20 Minuten gebacken.


Wie auch bei einigen Rezepten zuvor ist festzustellen, dass der Teig etwas feuchter ist, da hier mit saurer Sahne gearbeitet wurde. Geschmacklich ist dieser Unterschied aber nicht eindeutig feststellbar. Die Krume war sehr hell und luftig. Dennoch war sie stabil genug zum Bestreichen. Die Kruste war mir noch etwas zu fest. Vielleicht ist es auch hier sinnvoll, dass die Brötchen vor dem Backen mit Wasser benetzt werden. Ansonsten ist zu sagen, dass diese Brötchen nicht so sehr aufgegangen sind, wie vorherigen Sorten. Dennoch dienen sie einwandfrei für sämtliche Frühstücks- und Abendbrotmahlzeiten.

Mittwoch, 2. September 2015

Schmalzbrötchen

Zutaten:
250g Mehl Typ 405
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Malz
1/2 TL Salz
130 ml warmes Wasser
25g Schmalz


Alle Zutaten werden miteinander verknetet,  bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend werden ca. 6 Teiglinge geformt. Nun müssen die Rohlinge mindestens 1 Stunde bei 30°C gehen. Danach werden sie bei 220°C 15-20 Minuten gebacken.


Der Teig fühlt sich tatsächlich etwas feuchter durch das Schmalz an, als normaler Teig ohne. Geschmacklich lässt es sich nicht eindeutig herausschmecken, dass Fett im Teig verwendet wurde. Die Brötchen schmecken relativ neutral und können somit ebenfalls mit sämtlichen Aufstrichen und Aufschnitten belegt werden. Auf dem Bild sind die Brötchen aus dem Rezept übrigens die auf der rechten Seite vom Blech.

Sonntag, 30. August 2015

Sesam- und Leinsamenbrötchen

Zutaten:
250g Mehl Typ 405
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Malz
1 gestrichenen TL Salz
150 ml warmes Wasser


Alle Zutaten werden miteinander verknetet,  bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Es ist ratsam noch nicht das ganze Wasser hinzu zu fügen, damit der Teig nicht zu feucht wird. Anschließend werden ca. 6 Teiglinge geformt und mit den gewünschten Saaten bestreut. Damit die Körner besser haften, sollten die Rohlinge etwas angefeuchtet werden. Nun müssen die Rohlinge mindestens 1 Stunde bei 30°C gehen. Danach werden sie bei 220°C 15-20 Minuten gebacken.


Die Brötchen weisen keinen sonderlichen Eigengeschmack auf. Ich habe bei dieser Sorte keine Saaten verwendet, da ich die Brötchen nicht in meiner eigenen Küche gebacken habe. Sie sind ideal für alle, die zum Frühstück gerne süß, als auch herzhaft essen. Auf dem Bild sind die Brötchen aus dem Rezept übrigens die auf der linken Seite vom Blech.

Donnerstag, 27. August 2015

Partyrad

Zutaten:
400g Mehl Typ 405
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Malz
1 gestrichenen TL Salz
250 ml warmes Wasser


Alle Zutaten werden miteinander verknetet,  bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Es ist ratsam noch nicht das ganze Wasser hinzu zu fügen, damit der Teig nicht zu feucht wird. Anschließend werden, je nach Belieben, bis zu 13 Teiglinge geformt und mit den gewünschten Saaten bestreut. Damit die Körner besser haften, sollten die Rohlinge etwas angefeuchtet werden. Nun müssen die Rohlinge mindestens 1 Stunde bei 30°C gehen. Danach werden sie bei 220°C 15-20 Minuten gebacken.


Die Brötchen weisen keinen sonderlichen Eigengeschmack auf. Sie sind allerdings ideal für Partysnacks, zum Dippen, oder Belegen mit jeglichen Aufstrichen oder Aufschnittwaren. Wer sich also das Geld für den Bäcker sparen will und zur nächsten Party sein eigenes Partyrad herstellen will, ist mit diesem Rezept gut aufgehoben.