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Freitag, 9. Juni 2017

Brennnesselsuppe

Zutaten:
Pro Kg Hackfleisch:
20g Salz
3g schwarzen gemahlenen Pfeffer
1g Paprika edelsüß
0,5g Knoblauchpulver
0,8g Majoran
1 Prise Macis

Für die Suppe:
3 Kg Hackfleisch
1 Kg Rindfleisch
300g Kassler gekocht
1 Einkaufsbeutel voll Brennnesseln (ca. 8l gehackt)
Gemüsebrühe
5 Eier
Eierstich
5 Zwiebeln
3-5 Knoblauchzehen
3-5 Kg kartoffeln
Salz
Pfeffer

Wie ihr an der Zutatenliste bereits erkennen könnt, ist dieses Gericht nichts für schwache Nerven oder wenn es einmal schnell gehen muss. Die Mischung für das Hackfleisch ist abgeschätzt, zumindest was den Teil Paprika, Knoblauch Majoran und Macis angeht. Meist würze ich das ohne Maßangabe. Das könnt ihr dann aber für sehr viele Gerichte verwenden.
Für die Vorgehensweise vom ersten Teil der Suppe gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ihr schneidet das Suppenfleisch erst klein und müsst hinterher die Zwiebelstücke aus der Suppe fischen oder ihr schneidet es hinterher, wenn es mehr oder weniger noch warm ist. Ich habe es in diesem Fall so gemacht, dass ich das Suppenfleisch in mundgerechte Stücke geschnitten habe und diese in meinen 20l Topf gegeben habe. Dazu habe ich ca. 3l Wasser aufgefüllt und habe das Ganze 1 Stunde kochen lassen. Dazugeben muss man noch die geschälten und geviertelten Zwiebeln, sowie den den geschälten Knoblauch. Weiterhin wird der Kassler in kleine Würfel geschnitten und mit in das Wasser gegeben. Sollte es zu wenig Wasser sein, einfach auffüllen.

Nun kann man sich an eine der größten Herausforderungen machen. Bedenkt bitte, dass es sich bei diesem Rezept um 30 Portionen handelt. Wenn ihr also weniger machen wollt, dann rechnet das Ganze grob zurück. Wenn hier und da das Verhältnis nicht stimmt, ist es auch nicht schlimm. Ich habe jedenfalls die 3 Kg Hackfleisch (halb und halb) wie oben gewürzt und jeweils kleine Bällchen zwischen 2 und 4g geformt. Nachdem man mit dieser Arbeit fertig ist, ist auch das Rindfleisch weich genug. Die Klöschen werden vorsichtig mit in den Fond gegeben. Die Suppe wird mit heißem Wasser aufgefüllt, sodass der Topf mindestens zu 3/4 gefüllt ist. Die Heizleistung kann auf die Hälfte und weniger der Kochplatte reduziert werden, da die weitere Bearbeitung wieder längert dauert. Zu dieser Zeit kann man schon ein gutes halbes Glas Gemüsebrühe an den Fond geben, damit sich sein Aroma weiter ausbaut.

Nun werden als erstes die Kartoffeln geschält und im Salzwasser knapp 30 Minuten weich gekocht. Anschließend werden sie mit einem Stampfer zerkleinert und in die Suppe gegeben.
Einer der aufwendigsten Arbeitsschritte dieses Gerichtes ist das Lesen der Brennnesseln. Zunächst werden für diese Anzahl an Portionen gut eine 3/4 volle Einkaufstüte an Brennnesseln benötigt. Die Brennnesseln werden nur geerntet, wenn sie noch ganz jung sind und dann auch nur die Enden der Pflanzen. Beim Lesen werden alle Dinge, die keine Brennnessel sind aussortiert. Alle etwas festeren Stiele werden entfertn. Danach werden die Brennnesseln kurz kalt abgewaschen und mit einem Wiegemesser klein gehackt. Sie kommen nun mit an die Suppe. Weiterhin werden die Eier aufgeschlagen und einzeln unter die Suppe gerührt. Wer mag kann auch noch zusätzlichen Eierstich hinzugeben. Die Suppe wird nun noch einmal mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Von der Gemüsebrühe könnt ihr bei solch einen Topf ruhig ein Glas dran machen. Einen kleinen Tip habe ich zum Schluss noch für euch. Wenn euch die Suppe zu wässrig ist, dann rührt einfach instant Kartoffelpüreepulver dran.


Ich kann euch sagen, dass die Herstellung dieses Gerichtes echt nervig sein kann, aber der Geschmack ist einfach wahnsinnig. Und dafür, dass es dieses Gericht eigentlich nur einmal im Jahr gibt, kann man sich auch die Arbeit machen. Ich habe mir gleich 30 Portionen eingefroren und kann mich somit noch öfter daran laben. Probiert es ruhig einmal aus, ihr werdet begeistert sein. PS.: Kleiner Tipp, zieht euch Gummihandschuhe zum Pflücken und Verlesen an.

Freitag, 10. Februar 2017

Kürbisrahmsuppe mit Käsecroutons auf amerikanische Art

Zutaten:
1,5 Kg Hokkaido
15g Ingwer
1 Knoblauchzehe
80g Möhren
150g rote Paprikaschote
30g Staudensellerie
80g Zwiebeln
40g Butter
1/2 TL Salz
1 Prise Muskatnuss
3 Nelken
1 Lorbeerblatt
1 TL Tomatenketchup
1/2 TL Curry
1 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
1 l Hühnerbrühe
200 ml Sahne
100g Creme Fraîche

Der Deckel vom Kürbis wird abgeschnitten und die Kerne entfernt. Der Kürbis wird geschält und in kleine Stücken geschnitten . Den Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln schälen. Alles in kleine Würfel schneiden und in der Butter anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Klein gewürfelte Möhren, Paprika und Sellerie mit hinzugeben und 5 Minuten andünsten. Das Gemüse etwas an den Rand des Topfes schieben, damit der Ketchup leicht angeröstet werden kann. Die restlichen Zutaten zugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Danach das Lorbeerblatt und die Nelken entfernen und die Suppe mit einem Mixstab pürieren. 
Für die Käsecroutons ein halbes Baguette in 1/2 cm große Würfel schneiden. Mit 60g geriebenen Gouda bestreuen und bei 200°C 5 Minuten überbacken.



Die Suppe schmeckt gut abgerundet nach allen verwendeten Zutaten. Sie ist nicht lasch, wie viele andere Kürbissuppen, sondern schmeckt vollmundiger. Die Croutons werten das Esserlebnis noch einmal auf. Ich bin kein großer Kürbisfan, aber mit dieser Variante kann man dieses Gemüse durchaus einmal essen.

Samstag, 4. Februar 2017

Berliner Löffelerbsen

Zutaten:
400g getrocknete Erbsen
750g gepökeltes Eisbein
1 Lorbeerblatt
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Möhre
1/2 Sellerieknolle
2 Zwiebeln
1 Stange Lauch
400g Kartoffeln
Majoran
Petersilie

Die Erbsen werden über nach in kalten Wasser eingeweicht. Am nächsten Tag wird das Eisbein zusammen mit den Erbsen, Lorbeerblatt und dem Wasser 90 Minuten gekocht. Das Fleisch wird heraus genommen, vom Knochen gelöst und klein geschnitten. Anschließend wird es wieder mit zu Suppe gegeben. Das Gemüse wird geschält und in kleine Würfel geschnitten und zur Suppe zugegeben. Nun muss die Suppe noch einmal 20 Minuten kochen. Danach wird mit Salz, Pfeffer, Majoran und Petersilie abgeschmeckt.


Ich habe die Suppe in etwas größeren Maßstab, als oben angegeben, hergestellt. Ich habe eventuell etwas zu viel Wasser genommen, was aber nicht so schlimm ist. Zusätzlich habe ich 2 Packungen Kartoffelpüreepulver in die Supper gegeben, damit sie sämig wird. Für die angegebene Menge reicht 1 Packung aus. Mehr als von der Suppe war ich von meinem Eisbein begeistert, dass ich selbst gepökelt habe. Dennoch habe ich es mir verkniffen es zu essen und habe es ordnungsgemäß in die Suppe geschnitten. Alles in allen ist die Suppe in Ordnung, aber auch hier fehlt mir noch mehr Würze. Probiert es einfach aus und sagt bescheid.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Linseneintopf mit Mettenden

Zutaten:
250g getrocknete Linsen
1,25 l Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Wachholderbeeren
1 Bund Suppengemüse
400g Kartoffeln
250, Räucherspeck
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Weißweinessig
(4 Mettenden)
(Schweineschwänzchen)

Laut Originalrezept werden Mettenden verarbeitet. Das habe ich nicht getan. Ich habe stattdessen Schweineschwänze verarbeitet. Diese habe ich in den Topf mit Wasser gegeben und 45 Minuten kochen lassen. Lorbeerblatt, Nelken, Senfkörner und Wachholderbeeren habe ich in einen Teesieb dazu gegeben. Danach habe ich den Schaum abgeschöpft und die Linsen dazu gegeben. Das Ganze wurde noch einmal 45 Minuten gekocht. Anschließend habe ich die Schweineschwänze und das Teesieb entnommen. Die Schwänze habe ich abgepoolt und das klein geschnitte Fleisch wieder zur Suppe gegeben. Die Kartoffeln werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Zwiebel genauso. Das Suppengemüse wird gewaschen, klein geschnitten und alles zusammen zur Suppe gegeben und noch einmal 20 Minuten gekocht. Zum Schluss wird die Suppe mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Essig abgeschmeckt. Wer die Suppe mit Mettenden kochen will, gibt diese 10 Minuten vor Kochende hinzu.


Ich kann mich täuschen, aber ich denke, dass an der Supper noch der gewisse Pfiff fehlt. Ich habe ein anderes Rezept auf meinem Blog, was ich als gelungener einstufe. Ich denke, wenn man hier mehr kräftiges Fleisch nimmt, wie richtig geräucherten Kassler, dann bekommt die ganze Supper ein wesentlich besseres Aroma. Ansonsten schmeckt sie trotzdem gut und ist immer wieder etwas feines und bodenständiges.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Kräftige Gulaschsuppe

Zutaten:
300g Schweineschulter
200g Rinderbrust
4 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
100g Möhren
1 Grüne Paprika
4 Fleischtomaten
1 TL Tomatenmark
2 EL Öl
1l Wasser
1 TL Salz
1 EL Paprikapulver
1/2 TL Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Packung Schlagsahne
1 TL Gemüsebrühe

Das Fleisch wird gesäubert und in kleine Stücke geschnitten. Zuerst wird das Rindfleisch in dem Öl angebraten. Nachdem die entstandene Flüssigkeit verkocht ist, wird das Schweinefleisch hinzu gefügt. Dabei muss ebenfalls die Flüssigkeit verkochen. Entsteht zu viel, kann man diese aus dem Topf entnehmen und später wieder zugeben. Das Fleisch muss leicht anbraten. Dabei ist es wichtig, dass es nicht zu lange anbrät, damit es nicht verbrennt. Ist ein schöner Bratenansatz am Boden wird das Tomatenmark zugegeben und kurz mit angeröstet. Dabei löst sich der Bratenansatz. Nun werden die geschälten und in grobe Stücke geschnittenen Zwiebeln zu dem Fleisch gegeben und glasig angedünstet. Hierbei ist es hilfreich ein wenig Öl oder Butter zu zu geben. Die Knolauchzehe wird geschält und in kleine Stückchen geschnitten und der Zwiebel-Fleischmischung beigegeben. Die Möhren werden geschält, die Enden entfernt und in dünne Scheiben geschnitten. Die Paprika wird vom Stiel und Kerngehäuse entfernt und in kleine Würfel geschnitten. Die Tomaten werden geschält und der Strunk entfernt. Anschließend werden sie in grobe Stücke geteilt. Nun werden erst die Möhren in den Topf gegeben. Sie sollten mindestens eine viertel Stunde lang mit angebraten werden. Ist grundlegend zu wenig Flüssigkeit im Topf muss mit Wasser aufgefüllt werden, bis es wieder eingekocht ist. Nun werden die Paprikastückchen und die Tomaten hinzu gegeben. Nachdem diese ebenfalls mit angebraten wurden, wird das Wasser und die Schlagsahne zusammen mit den Gewürzen hinzugefügt. Die Suppe muss noch einmal eine viertel Stunde lang köcheln, dann ist sie fertig. Zum Schluss wird sie nach Belieben nachgewürzt. 

Leider habe ich von der Suppe kein Foto gemacht. Es ist hierbei zu sagen, dass der gesamte Geschmack der Suppe steht und fällt wie das Fleisch angebraten ist. Wenn das Fleisch keinen ausreichenden Bratenansatz hat, kriegt man nicht genügend Gulaschgeschmack in die Suppe. Sollte das passieren, muss man versuchen den Geschmack durch Gemüsebrühe etwas auszubessern. Vom gesamteindruck schmeckt die Suppe gut. Die Zutaten sind Bodenständig und lassen keine negative Überraschung erwarten. Wichtig ist bei jeglicher Art an Gulasch, dass keine zu mageren Stücke Fleisch verwendet werden, da diese sonst zu trocken und fest werden. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Appetit.

Freitag, 3. Juni 2016

Leberknödelsuppe

Zutaten:
3 getrocknete Brötchen
125 ml Milch
1/2 TL Salz
1 Zwiebel
250g Schweineleber
1 Ei
1/4 TL Majoran
2 EL gehackte Petersilie
3 EL Semmelmehl
1/2 Packung Suppengemüse
2 Würfel Rinderbrühe
3 l Wasser

Die Brötchen werden in der lauwarmen Milch eingeweicht, bis sie komplett durchzogen sind. Anschließend werden sie mit beiden Händen ausgedrückt. Die Milch kann entsorgt werden. Die Schweineleber wird püriert. Die Zwiebel wird geschält und in kleine Stücke geschnitten. Zusammen mit dem Öl wird sie glasig angeschwitzt. Danach werden alle Zutaten bis zum Suppengemüse miteinander vermengt. Die Masse ist recht zähflüssig. Wer sie etwas fester mag, kann mehr Semmelmehl hinzugeben. Die Masse wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Das Wasser wird zum kochen gebracht. Anschließend wird die Hitze reduziert. Die Rinderbrühe wird hinzugegeben und ggf. nachgewürzt. Von der Lebermasse werden mit nassen Händen kleine Portionen geformt und in das Wasser gegeben. Das geht selbstverständlich auch mit einem Esslöffel. Zum Schluss wird das Suppengemüse hinzu gegeben und das Ganze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann schwimmen alle Klöschen oben und das Gemüse ist bissfest.


Leider kann ich euch kein schöneres Foto präsentieren, da ich erst zum Schluss daran gedacht habe eines zu machen. Die Herstellung der Suppe ist eigentlich recht einfach. Für den einen oder anderen wird die größte Schwierigkeit darin bestehen die Leber zu pürieren bzw. die Masse abzuschmecken. Der Rest ist sehr einfach und man hat im Handumdrehen ein leckeres Gericht zubereitet. Die Knödel sind sehr schmackhaft und angenehm zu kauen. Man sollte sie eventuell nur nicht so groß machen, wie ich auf dem Foto. Das war einer meiner ersten, da hatte ich die genaue Dosierung noch nicht ganz heraus. Ihr könnt euch auch gerne noch ein paar Nudeln zu der Suppe machen oder andere Gemüse verwenden. Sie wird euch auf jeden Fall schmecken und auch Leute, die nicht gerne Leber essen, werden davon begeistert sein. Probiert es einfach aus.

Dienstag, 16. Februar 2016

Champignon-Cremesuppe

Zutaten:
350g frische Steinchampignons
1 Zwiebel
250g Butter
3 EL Petersilie
4 EL Mehl
3/4l Gemüsebrühe
1/8 TL Salz
1/8 TL frisch gemahler schwarzer Pfeffer
1 Packung Schlagsahne


Die Champignons werden geputz und in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebel wird geschält und ebenfalls in kleine Stücke geschnitten. Beides zusammen wird in einem Topf mit einem Viertel der Butter angebraten. Die Pilze werden mit Salz und Pfeffer gewürzt.
In der Zwischenzeit wird der Rest der Butter in einer Pfanne oder einem Topf zerlassen. Das Mehl wird dazu gegeben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze leicht geröstet. Nach ein paar Minuten wird die Gemüsebrühe hinzugegeben und mit der Mehlschwitze verrührt, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Schlagsahne und die angedickte Gemüßebrühe wird über die Pilze gegeben und noch einmal aufgekocht.


Ich habe mir den Spaß gegönnt und mir einen Karton Champignons zum Selbstzüchten geholt. Bei der ersten Ernte sind im Prinzip nur zwei Champignons gewachsen. Sie haben zusammen allerdings 350g gewogen. Kurzerhand habe ich mich dazu entschlossen eine Suppe daraus zu machen. Vom Ergebnis bin ich sehr begeistert. Ein sehr schönes ausgewogenes Ergebnis aller Zutaten. Die Suppe ist schön cremig und der Pilzgeschmack kommt gut zur Geltung. Ich kann euch dieses Gericht nur empfehlen.

Samstag, 18. April 2015

Nudelsuppe mit Rindfleisch

Zutaten:
50g getrocknete Shitakepilze und Black Fungus
3 EL Öl
800g Rindfleisch
4 Möhren
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Ingwer
2l Gemüsebrühe
4 EL Sojasoße
1 EL Hoisinsoße
6 EL trockener Sherry
150g Eiernudeln
120g Blattspinat

 

Die getrockneten Pilze werden in eine Schüssel gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Diese müssen dann 20 Minuten ziehen. Das Fleisch wird von Fett und Sehnen befreit und in ca. 1 cm große Stücke geschnitten. Der Ingwer und Knoblauch wird geschält und in feine Stückchen gehackt. Die Zwiebeln werden gewaschen und die Wurzeln und die angetrockneten grünen Enden abgeschnitten. Anschließend werden die Zwiebeln in ca. 1 cm breite Ringe geschnitten. Von den Möhren werden ebenfalls beide Enden abgeschnitten und die Möhren geschält. Anschließend werden sie in feine Stücke geschnitten oder mit der Küchenreibe in Streifen gerieben.

Nun wird das Öl in den Topf gegeben. Das Fleisch wird von allen Seiten darin angebraten. Danach wird zunächst der Knoblauch und der Ingwer, ein paar Minuten später auch die Möhren und die Zwiebeln hinzu gegeben. Nach 5 Minuten andünsten werden die Flüssigkeiten, die Pilze samt Einweichwasser und der Spinat hinzu gegeben. Die Suppe wird mit Pfeffer abgeschmeckt. Alles zusammen muss nun 15 Minuten köcheln. 

Zum Schluss werden die Nudeln hinzu gegeben und laut Packungsanweisung gekocht, bis sie weich sind. Sollte dabei zu viel Gemüsebrühe verloren gehen, kann sie einfach wieder aufgefüllt werden. Gegebenenfalls muss mit Sojasoße nachgewürzt werden.

Ich habe vom fertigen Gericht leider kein Foto, da ich es auf Vorrat gekocht habe und gleich portionsweise eingefroren habe. Dafür sollten dann allerdings die Nudeln weg gelassen werden, da sie sonst matschig werden. Geschmacklich ist die Supper gut gelungen. Sie hat einen chinesischen Touch, der in keinen Bereich überwiegt, sondern gut ausgeglichen ist. Ich kann euch nur guten Appetit wünschen.



Mittwoch, 15. April 2015

Eierstichsuppe

Zutaten:
2 l Gemüsebrühe
6 EL trockener Sherry
6 EL Sojasoße
2 TL Öl
1 Stück Ingwer
1 Chinakohl
4 Eier
1 Packung Udonnudeln

 

Die Gemüsebrühe, der Sherry, die Sojasoße und das Öl werden in einen Topf gegeben. Der Ingwer wird geschält und portionsweise durch eine Knoblauchpresse gedrückt. Der Chinakohl wird in 4x4 cm große Stücke geschnitten und mit in den Topf gegeben. Nun wird alles zum Kochen gebracht und anschließend die Hitze für ein paar Minuten reduziert. In dieser Zeit werden die Nudeln hinzugegeben. Die Eier werden verquirlt und unter die Suppe gerührt. Nun wird die Suppe mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Ich habe von diesem Rezept leider kein Foto vom fertigen Gericht. Da ich die Suppe gleich portionsweise eingefroren habe, war es nicht möglich Fotos davon zu erstellen. Allerdings verpasst hier auch niemand etwas. Ich glaube, ich muss mich selbst noch davon überzeugen, dass ich die Suppe essen will. Das Rezept ist denkbar einfach, schmeckt aber leider auch so. Man sollte  auf jeden Fall mit dem Ingwer aufpassen, dass man hier nicht zu viel nimmt. Dennoch kann ich es nicht empfehlen diese Suppe nach zu kochen. Geschmacklich kann sie einfach nicht überzeugen. Man schmeckt zwar einen chinesischen Touch heraus, aber das war es dann auch. Selbst Versuche die Suppe noch schmackhaft zu machen sind leider gescheitert. Außerdem ist sie mit dem eingerührten Ei keine besondere Augenweide.

Sonntag, 12. April 2015

Kartoffelsuppe mit Hackklöschen

Zutaten:
750g Kartoffeln
3 Zwiebeln
500g Lauch
1,5 l Gemüsebrühe
500g Hackfleisch
3 EL Öl



Die Kartoffeln werden geschält und klein gewürfelt. Die Zwiebeln werden ebenfalls geschält und klein gewürfelt. Vom Lauch werden die Wurzel und die trockenen Enden des Grünen abgeschnitten. Vorhandene Erde wird abgeschwaschen und die Stange halbiert und in ca. 2 cm breite Streifen geschnitten.

Zur Herstellung der Hackklöschen wird das Hackfleisch mit 10g Salz, 1,5-2g gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1/4 TL Paprika, 1 Prise Piment, 1/4 TL Majoran, 1 Prise Muskatnuss und einer ordentlichen Prise Knoblauch gewürzt. Alles wird gut vermengt und zu kleinen Klöschen geformt. Als Größe kann man sich ungefähr an der Dicke des obersten Gliedes des Ringfingers orientieren. 

Das Öl wird in dem Topf erhitzt und die Zwiebeln darin glasig angebraten. Die Lauchringe werden ebenfalls kurz mit gedünstet. Nun kann die Flüssigkeit hinzugefügt werden. Zusammen mit den Kartoffeln und den Hackklöschen muss die Suppe dann ca. 25-30 Minuten köcheln. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer, Majoran und Selleriesalz abgeschmeckt. Zum Garnieren kann mit etwas Petersilie bestreut werden.

Ich habe hier leider kein Foto vom fertigen Produkt, da ich das Rezept auf Vorrat gekocht habe und gleich portionsweise eingefroren habe. Ich kann allerdings sagen, dass das Rezept sehr einfach geht und einen guten Eintopf als Ergebnis präsentiert. Wer mag kann zusätzlich zu den Hackklöschen noch ein wenig Speck in den Eintopf tun. Ansonsten kann man das Rezept gern wiederholen.

Donnerstag, 9. April 2015

Linsensuppe

Zutaten:
500g Linsen
4 Zwiebeln
1 Stange Lauch
3 Möhren
1 Petersilienwurzel
1/8 Knolle Sellerie
2 l Gemüsebrühe
3 EL Mehl
3 EL Butter
1 Schuss Weißweinessig
250g geräucherter Speck


 

Die Linsen werden über Nacht in der auf der Packung angegebenen Menge Wasser eingeweicht. Am nächsten Tag wird das Wasser abgegossen und die Linsen in einem Sieb abgetropft. Vom Lauch wird die Wurzel und die trockenen grünen Enden abgeschnitten. Die Stange wird gesäubert, halbiert und in 2 cm dünne Ringe geschnitten. Von den Möhren werden die Enden abgeschnitten und die Schale entfernt. Anschließend werden sie je nach Größe geviertelt oder entsprechend kleiner geschnitten. Die Zwiebeln werden ebenfalls geschält und je nach Größe geviertelt bzw. geachtelt. Die Hälfte der Zwiebeln wird zur Seite gelegt. Die Petersilienwurzel und die Sellerieknolle werden ebenfalls geschält und in kleine Würfel geschnitten. Auch hier noch einmal der Hinweis, dass diese beiden Gemüse in größeren Stücken nicht sonderlich appetitlich im Essen sind. 
Diese Zutaten werden nun zusammen mit den linsen und der Gemüsebrühe ca. 1 1/2 Stunden auf mittlerer Flamme gekocht.

Vom Speck wird die Schwarte und der Knorpel entfernt. Anschließend wird er in kleine Würfel geschnitten. Die Butter wird in einer Pfanne erhitzt und die beiden klein geschnittenen Zwiebeln werden darin zusammen mit dem Speck angedünstet. Wenn die Zwiebeln glasig sind, wird das Mehl darauf gegeben und eine Mehlschwitze angerührt. Dabei sollte auf mittlerer Flamme gearbeitet werden, damit nichts anbrennen kann. Von der Brühe der Linsen werden nun ca. 300 ml Flüssigkeit abgenommen und der Pfanne hinzugefügt, damit die Flüssigkeit gebunden wird. Wenn keine Klümpchen mehr vorhanden sind, kann man die Mehlschwitze mit zu der Suppe geben. Jetzt wird die Suppe mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Nach weiteren 30 Minuten Kochzeit ist die Suppe fertig. Nun kann nach Belieben Weißweinessig hinzugegeben werden.


Mein Fazit ist, dass die Suppe auf jeden Fall zum Nachmachen geeignet ist. Wer es etwas kräftiger mag kann zu Beginn etwas Rindfleisch hinzugeben. Ansonsten finde ich es als ein schönes und recht einfaches Gericht. Ich habe leider keine Bilder von einem schön angerichteten Teller, da ich die Suppe auf Vorrat gekocht habe und portionsweise eingefroren habe. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Nachkochen.

ps.: Liebhaber kochen sich in solch einer Suppe gerne einen Schweineschwanz. Das schmeckt, ist gesund und macht Spaß beim Essen. 

Montag, 6. April 2015

Erbsensuppe

Zutaten:
500g getrocknete Erbsen
250g geräucherter Speck 
3 Zwiebeln
2 Möhren
1 Petersilienwurzel
1/8 Sellerieknolle
300g Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 1/4 TL Majoran
1/2 TL Bohnenkraut
1 TL Petersilie


 

Die Erbsen werden über Nacht in 2 Litern kaltem Wasser eingeweicht. Am Tag des Kochens werden diese mit dem Einweichwasser zum Kochen gebracht. Vom Speck wird die Schwarte abgeschnitten und die Knorpel entfernt. Der Speck wird in kleine Würfel oder Streifen geschnitten und zu den Erbsen gegeben. Die Zwiebeln werden geschält und halbiert. Die Hälften werden noch einmal quer geteilt und in 4 Teile gestückelt. Die Zwiebeln werden ebenfalls zu den Erbsen gegeben. Der Inhalt des Topfes muss nun 1 Stunde köcheln.

Die Möhren werden geschält und die Enden abgeschnitten. Anschließend werden sie je nach Durchmesser halbiert oder geviertelt und in Stückchen geschnitten. Ähnlich verhält es sich mit der Petersilienwurzel. Diese wird ebenfalls geschält, die Enden abgeschnitten und in kleine Würfel geteilt. Die Sellerieknolle muss ebenfalls geschält werden. Je nach Geschmack kann hier mehr oder weniger verwendet werden. Ich schneide den Sellerie immer in sehr kleine Würfel, da ich den Geschmack von größeren Stücken nicht mag. 
Vom Lauch wird die Wurzel entfernt und die angetrockneten grünen Bereiche. Je nach Zustand des Lauches kann das erste Blatt komplett entfernt werden. Es ist ratsam den lauch bis zum Beginn des grünen Bereichs abzuschneiden. Wenn nun die grünen Blätter vereinzelt werden, ist es einfacher die Erde herauszuwaschen.
Zum Schluss werden die Kartoffeln geschält und ebenfalls in kleine Würfel geschnitten. Als Größe kann man sich daran orientieren, wie viel auf einen Esslöffel passt. Wenn man möchte, das von jedem etwas darauf ist, sollte man die Stückchen entsprechend klein schneiden.

Das klein gewürfelte Gemüse wird nach der Stunde Kochzeit zu den Erbsen gegeben und 20 Minuten mit gekocht. Dazu wird der Eintopf mit den Gewürzen angereichert und mit Salz und Pfeffer nach Belieben abgeschmeckt. Die Petersilie sollte erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden.


Ich habe leider derzeit kein Bild von einem angerichteten Teller, da ich die Suppe auf Vorat gekocht habe und in Beuteln eingefroren habe. Geschmacklich ist die Suppe recht gut. Allerdings würde ich mit der Würze des Bohnenkrauts relativ vorsichtig sein, damit es nicht hervorschmeckt. Wer die Suppe etwas kräftiger mag kann zu Beginn des Kochens auch ein paar Stücke Rindfleisch hinzugeben. Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen.

ps.: Liebhaber kochen sich in solch einer Suppe gerne einen Schweineschwanz. Das schmeckt, ist gesund und macht Spaß beim Essen.

Sonntag, 1. März 2015

Lauchcremesuppe

Zutaten:
1 Kg Hackfleisch
1 Packung Lauch
2 Packungen Schmelzkäse
20g Salz
4g Cayennepfeffer
1 Prise Muskat
1 Prise Knoblauchpulver
1 Msp. Piment
1 TL Paprikapulver
2-3 TL Rinderbrühe
1,5 l Wasser
Schweineschmalz


Das Hackfleisch wird mit dem Salz, Pfeffer, Piment, Knoblauchpulver und Paprikapulver gewürzt. Das Schmalz wird erhitzt und das Hackfleisch darin angebraten. Der Lauch wird in ca. 1 cm dicke Ringe geschnitten und im kalten Wasser gewaschen.



Wenn das Hackfleisch durchzogen ist, wird der Lauch und das Wasser hinzugefügt. Nach etwa 15-20 Minuten wird der Käse hinzugegeben und zusammen mit der Rinderbrühe verrührt. Nach weiter 10 Minuten ist die Suppe fertig und kann serviert werden.


Ein einfaches und schnelles Gericht, das ähnlich den Vorlagen von Maggi und Co. entspricht, nur dass hier keine Zusatzstoffe enthalten sind. Die Suppe sollte nicht zu lange kochen, damit der Lauch nicht zu weich wird. Ansonsten gibt es hier nichts besonders zu beachten.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Möhrensuppe

Um eine schöne Möhrensuppe hin zu kriegen, muss man die Möhren schälen und mit der groben Scheibe der Küchenmaschine in Scheiben schneiden lassen. Ich nehme ungefähr genauso viele Kartoffeln, wie Möhren. Die Kartoffeln müssen geschält und gewürfelt werden. Dann Butter in einem großen Topf erhitzen und Speck anbraten. In der Mitte der Garzeit gewürfelte Zwiebeln hinzugeben und diese ein paar Minuten mit dünsten. Anschließend die Kartoffelwürfel und Möhrenscheiben hinzugeben und kurz mit anbraten. Nun muss Wasser in der gewünschten Menge aufgefüllt werden. Nun können die Gehacktesklöschen hinzugefügt werden.
Um eine schöne Sämigkeit zu erreichen müssen ca. 4 Kartoffeln zu Brei gehäckselt werden und der Suppe beigefügt werden. Die Suppe zum Kochen bringen, bis das Gemüse weich ist. Dann alles mit Salz, Pfeffer, Paprika und Knoblauchpulver abschmecken. Zum Servieren die Suppe mit Schnittlauch oder Petersilie garnieren.



Sonntag, 15. Dezember 2013

Lauchsuppe

Diese Suppe ist sehr kalorienhaltig, schmeckt aber ebenfalls sehr gut. Dazu einfach Gehacktesklöschen formen und diese anbraten. Den Lauch in kleine Ringe schneiden und gründlich im Wasser säubern, damit kein Schmutz mehr zwischen den einzelnen Lagen ist. Nach dem Anbraten den Lauch mit in den Topf geben und kurz dünsten. Anschließend mit Wasser auffüllen. Zum Schluss noch ein bis zwei Packungen Schmelzkäse und ggf. Milch hinzugeben, alles abschmecken und fertig ist man.

Amerikanische Hühnernudelsuppe

Ein Rezept, das sehr gut schmeckt, aber auch etwas Arbeit macht. Hierfür muss man Hähnchen- oder Hühnerkeulen klein schneiden, was keine besonders schöne Arbeit ist. Anschließend brät man diese mit Bauchspeck in einem Topf an und gibt Wasser hinzu. Nach einer Weile noch die Nudeln und Gewürze. Was hieran besonders ist, ist der Estragon. Ich habe vorher mit diesem Gewürz noch noch nichts zu tun gehabt, da es in der deutschen Küche meines Erachtens nicht sonderlich viel Anklang hat. Man sollte damit auch etwas sparsam sein, da dieses Gewürz recht intensiv ist. Zum guten Schluss kommen noch die Nudeln in den Topf und fertig ist die Suppe. Schmeckt sehr gut.