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Sonntag, 8. April 2018

Gebratene Lammkeule

Zutaten:
1,5 Kg Lammkeule
3 Knoblauchzehen
2 TL Tomatenmark
1 EL Mehl
2 EL Butter
1 TL Salz
1 Packung Zitronenschale
1 Msp. Kümmel
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Zwiebel
3 EL Olivenöl
1 TL Gemüsebrühe
125 ml trockener Weißwein
1 l Wasser

Die Lammkeule wird unter kaltem Wasser abgewaschen. Anschließend wird sie mit den zerdrückten Knoblauchzehen, dem Kümmel, Olivenöl, der klein gewürfelten Zwiebel, dem Weißwein und der Zitronenschale über Nacht im Kühlschrank in einem Plastikbeutel mariniert. Nun wird die Keule mit dem Salz bestreut und anschließend in dem Öl von allen Seiten scharf angebraten. Die Zwiebeln und der Knoblauch werden hinzugegeben und glasig gedünstet. Nun wird zunächst das Tomatenmark hinzugegeben, damit sich der Bratensatz löst. Ist dies erfolgt, wird das Wasser und die Gemüsebrühe hinzugegeben und der Braten 25 Minuten von jeder Seite sprudelnd gegart. Zum Schluss wird aus der Butter und dem Mehl eine Bechamel angerührt und der Bratenfond hinzugegeben. Dieser wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wie auch im vorherigen Rezept gibt es hier leider keine Fotos, da ich das Gericht unterwegs zubereitet und gegessen habe. Ich habe zu dem Gericht der Einfachheit halber Nudeln gemacht. Normalerweise könnte man dazu zum Beispiel auch Rotkraut und Klöse machen. Geschmacklich ist es nicht so intensiv, wie ich es aus meinem Elternhaus kenne. Die Mischung aus Knoblauch, Zwiebel, Zitrone und Kümmel finde ich sehr gut. Es ist ein rundum gelungener Braten und eine wunderbare Soße. Geschmacklich kam der Lammgeschmack nur sehr leicht zum Tragen. Das Fleisch war sehr mager und damit etwas trocken. Wer es saftiger mag, sollte das Fleisch ggf. mit Fett spicken oder mit Speck umwickeln. Ich kann es euch jedenfalls nur empfehlen.


Donnerstag, 5. April 2018

Gebratene Kräuterlammkeule mit Knoblauchzehen

Zutaten:
8 EL Olivenöl
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
1 TL Fenchelsamen
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Lammkeule ca. 1,5 Kg
1 Knoblauchknolle
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Butter
2 EL Mehl 
1 l Wasser
1 TL Tomatenmark

Das Fleisch wird kalt abgewaschen und in einen Plastikbeutel gelegt. Öl, Thymian, Rosmarin, Fenchel, Pfeffer und die geschälten und angedrückten Knoblauchzehen werden hinzugegeben und das Fleisch kräftig massiert. Der Beutel muss verschlossen einen Tag im Kühlschrank ruhen. Anschließend wird das Fleisch entnommen und mit dem Salz bestreut und in einem Teil des Öles zusammen mit dem Knoblauch angebraten. Es sollte von allen Seiten kräftig angebraten werden, damit ein guter Bratenansatz entsteht. Ist dies erfolgt, wird das Tomatenmark in den Topf gegeben, damit sich der Bratenansatz löst. Nun wird das restliche Öl und das Wasser hinzugegeben, sodass der Braten mindestens zur Hälfte bedeckt ist. Der Braten muss nun bei geschlossenem Deckel 25 Minuten von beiden Seiten garen. Anschließend wird aus der Butter und dem Mehl eine Bechamel angerührt und der Sud hinzugegeben. Die Soße wird mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. 

Hintergund dieses Gerichtes ist, dass ich kein Lammfreund bin, da dieses Fleisch in den meisten Fällen immer nach Stall schmeckt. Deswegen wollte ich selbst einmal verschiedene Rezepte ausprobieren, um festzustellen, ob das auch bei mir der Fall ist oder nicht. Auf den ersten Blick hat das Fleisch nicht nach Stall geschmeckt. Da ich mir das Essen aber mit zur Arbeit genommen habe, weshalb es auch kein Bild davon gibt, und es mehrfach erwärmt habe, musste ich leider feststellen, dass es mit zunehmender Anzahl an Erwärmungen immer mehr nach Stall geschmeckt hat. Während des Essens ist das durch die doch intensive Soße nicht großartig aufgefallen, aber im Nachhinein hat man es geschmeckt. Zu den Details, das Fleisch war sehr mager und somit recht trocken. Das ist klar, denn, wenn kein Fett im Fleisch ist, kann es auch nicht saftig sein. Die Soße war anfangs sehr intensiv, aber nach wenigen Bissen hat sie angenehm südländisch geschmeckt. Für den Urdeutschen, der dieses Gericht sicherlich anders gewohnt ist, mag das eine mühsehlige Umgewöhnung sein, aber wenn man der Sache etwas offener gegenüber steht, wird man schnell feststellen, dass es auf diese Art und Weise ebenfalls seine Reize hat. Mit dem Fenchel sollte man aufpassen, da dieser sehr schnell geschmacksgebend ist und leicht hervorschmecken kann. Ansonsten muss ich sagen, das es eine angenehme Abwechslung war und es bestimmt nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich Lamm auf diese Art und Weise zubereiten werde.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Süß-Saure Nudeln mit Huhn

Zutaten:
250g Chinesische Eiernudeln
2 EL Öl
1 Zwiebel
4 Hähnchenschenkel
1 Möhre
1 Rote Paprika
100g Bambussprossen
55g Sonnenblumenkerne

Für die Soße:
125ml Wasser
1 1/2 El Speisestärke
3 EL brauner Zucker
4 EL Reisweinessig
2 TL Sojasoße
2 TL Tomatenmark
2 Große Knoblauchzehen
1 cm Stück Ingwer
1 Prise Salz
1 TL Pfeffer

Die Nudeln laut Packungsanweisung gar kochen und unter kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht nachziehen.
Die Hähnchenschenkel enthäuten und das Fleisch vom Knochen lösen. Die Zwiebel schälen und und kleine Stücke schneiden. Die Enden der Möhre entfernen und die Möhre raspeln. Den Strunk und Kerne der Paprika entfernen und in Stücke schneiden. 
Die Hälfte des Wassers mit der Speisestärke vermischen. Knoblauch und Ingwer schälen und klein würfeln. Zusammen mit den restlichen Soßenzutaten in einem Topf aufkochen lassen. Anschließend die angerührte Speisestärke zugeben und aufkochen lassen. Den Topf danach vom Herd nehmen.

Die Zwiebel und klein geschnittenen Hähnchnschenkel werden in dem Öl im Wok angebraten. Die restlichen Zutaten werden schrittweise zugegeben. Zum Schluss werden die erkalteten Nudeln und die Soße hinzugefügt.


Dieses Gericht bedingt durch die Vorbereitungen einen gewissen Aufwand. Dennoch kann man, wenn man die Portionen beispielsweise verdoppelt, ein Gericht schaffen, welches die Vorbereitungen rechtfertigen. Geschmacklich ist es relativ simpel gehalten. Es schmeckt wie ein süß-saures chinesisches Gericht, welches man ggf. vom Chinesen kennt. Persönlich muss ich dazu sagen, dass mir ein wenig die Schärfe fehlt. Das gewisse Etwas fehlt an diesem Gericht. Dennoch kann man nicht sagen, dass es nicht schmeckt. Ich werde bei zukünftigen Posts noch das ein oder andere chinesische Gericht einstellen und hoffen, dass hier und da verschiedene Rezepte dabei sind, die eine volle Zufriedenheit erlangen.

Dienstag, 26. September 2017

Zucchini-Reis-Eintopf

Zutaten:
1 Zucchini
500g Hackfleisch
10g Salz
3g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1,5g Paprika edelsüß
0,5g Knoblauchpulver
1/2 TL Majoran
1 Beutel Reis
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Butter
Mehl

Die Zucchini wird geschält und von den Kernen befreit. Anschließend wird sie in kleine Stücke geschnitten. Das Hackfleisch wird mit den Gewürzen vermengt und in etwas Butter angebraten. Die Zucchini wird hinzugefügt und ein paar Minuten mit gebraten. Danach wird so viel Wasser über die Masse gegeben, bis Hackfleisch und Zucchini bedeckt sind. Das Ganze muss nun etwa eine viertel Stunde köcheln. In dieser Zeit wird der Reis mit etwas Gemüsebrühe gekocht. Aus 1 EL Mehl und ca. 100g Butter wird eine Mehlschwitze hergestellt und die Flüssigkeit des Gemüses damit angedickt. Die Soße wird mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe abgeschmeckt und zum Schluss der fertige Reis untergehoben.

Ich habe zu diesem Gericht kein Foto gemacht. Es ist eine Eigenkreation, bei der das Hackfleisch natürlich nach Belieben gewürzt werden kann. Das Gericht ist einfach herzustellen und schmeckt sehr gut. Es hat nicht viele Calorien und ist eine schöne Abwechslung zu den herkömmlichen Zucchinigerichten.

Montag, 14. August 2017

Grilldorade mit Gnocchi

Zutaten:
Für die Gnocchi:
1 Packung Gnocchi
1/2 Packung Cocktailtomaten
1/2 handvoll Basilikum
1/2 handvoll Petersilie
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Rosmarinpulver
Olivenöl

Für den Fisch:
4 Doraden
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Paprika
Knoblauch
Fenchel
Salbei
Ingwer
Zwiebel

Die Fische werden abgewaschen und von allen Seiten, auch innen mit jeden der Zutaten gewürzt. Man kann ruhig so viel von allen Gewürzen an den Fisch machen, dass er jeweils leicht bedeckt davon ist. In den Bauch wird 1 Scheibe Zwiebel gelegt. Alle Fische werden für einen Tag bei 4°C mit ein paar Spritzern Zitronensaft eingelegt und vakuumiert. Anschließend wird der Fisch in Fischbrätern auf dem Grill bei mäßiger direkter Hitze von jeder Seite etwa 10 Minuten gegrillt.

Für die Gnocchi wird die Zwiebel klein geschnitten und der Knoblauch geschält und platt gedrückt. Beides wird in einer Mischung aus Olivenöl und Butter glasig angebraten. Danach werden die Gnocchis hinzugegeben und ein paar Minuten mit erhitzt. Dann werden die halbierten Cocktailtomaten dazu gegeben und mitgebraten, bis sie weich sind. Zum Schluss wird alles mit den angegeben Gewürzen abgeschmeckt und die gehackten Kräuter dazu gegeben. Die Gnocchis sollten nach Möglichkeit nicht zu lange warm gehalten werden, da sonst die Kräuter nicht mehr appetitlich aussehen.


Ich weiß, dass mein Teller bei der Aufnahme leider nicht sauber war, das lag aber daran, dass alles gleichzeitig fertig werden musste und die anderen natürlich auch bedient werden wollten. Grundlegend ist zu sagen, dass die Gnocchi an sich nicht mein Fall sind, aber wenn man die so nicht kennt, kann man sie auch einmal probieren. Sie schmecken wie ein kleiner intensiver Kloß. Mit den ausgewählten Gewürzen habt ihr allerdings ein wunderbar italienisches Flair an dem Gericht. Passend dazu ist auch der Fisch gewürzt, wobei ich sagen muss, dass der Fisch an sich gar nicht so viel von den Aromen aufgenommen hat. Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum die Dorade als Grill- oder allgemein Speisefisch so beliebt ist. Sie hat viele kleine Kreten. Ich habe parallel auf dem Grill eine Makrele mit der gleichen Würzung hergestellt und sie hat wesentlich besser geschmeckt und war einfacher zu essen, weil nicht so viele kleine Kreten vorhanden waren. Die Gewürzmischung an sich ist gut gewählt und würde ich wieder so wählen.

Samstag, 5. August 2017

BBQ Hähnchen mit 3 Aromen

Zutaten:
Für die Soße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
6 Zehen Knoblauch
250 ml Ketchup
125 ml Cola
4 EL Zitronensaft
4 EL braunen Zucker
2 EL süßen Senf

Für die Gewürzmischung:
2 TL Paprika
2 TL Meersalz
1 Packung Zitronenschale
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

1-2 Kg Hähnchenschenkel
Hickorychips

Für die Soße werden Zwiebel und Knoblauch geschält und in kleine Würfel gehackt. Anschließend werden diese in dem Öl glasig angebraten. Danach werden alle  weiteren Zutaten für die Soße hinzu gegeben und unter ständigen Rühren aufgekocht und etwas reduziert.

Das Geflügel wird am Vortag kalt gewaschen und trocken getupft. Anschließend wird es mit der Gewürzmischung rundherum benetzt und bei max. 4°C im Kühlschrank (idealerweise vakuumiert) 1 Tag eingelegt. Am Grilltag werden die Hähnchen über schwacher direkter Hitze von beiden Seiten angebraten, damit die Haut knusprig ist. Anschließend werden sie über indirekter Hitze fertig gegrillt. Dabei werden beide Seiten regelmäßig mit der Marinade bestrichen. Die gewässerten Holzchips werden mit zu der Glut gegeben, damit die Geflügelteile gesmoked werden.



Auf dem Bild sieht man eine breite Auswahl von allen Dingen, die ich an dem Grilltag auf den Rost gelegt habe. Die Hähnchen mit den 3 Aromen sind dabei die größeren Teile. Geschmacklich muss ich sagen, dass das Fleisch der Hähnchen an sich wieder nicht wirklich Geschmack aufgenommen hat. Dagegen war die Haut sehr aromatisch. Das Hähnchen ohne die BBQ Soße hat nur begrenzten Geschmack. Die Barbequesoße würzt recht gut. Die Soße schmeckt leicht süßlich durch die Cola, den Zucker und den Senf. Ein wenig kommt der Knoblauchgeschmack zu Tage, aber das ist nicht so, dass man hinterher stinkt, als wenn man die Zehen roh gegessen hätte. Der Rauch der Chips gibt dem Ganzen eine gewisse Note, die den Geschmack abrundet. Alles in allem ist zu sagen, dass man mit der Herstellung zwar ein wenig Arbeit hat, diese sich aber bedingt lohnt. Verglichen mit manch anderen Hähnchenvarianten, die ich bereits gemacht habe, würde ich diese Version im guten Mittelfeld einordnen. Es ist eine angenehme Abwechslung, die man gerne probieren kann.

Freitag, 21. Juli 2017

In Whisky, Soja und Honig marinierte Stubenküken

Zutaten:
6 Hähnchenschenkel
150 ml Sojasoße
100 ml Whisky
6 Knoblauchzehen
2 El Honig
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Schenkel werden gewaschen. Die Knoblauchzehen geschält und klein gehakt. Anschließend werden Alle Zutaten miteinander vermengt und bei max. 4°C im Kühlschrank 1 Tag mariniert. Zum Grillen werden die Schenkel kurz über direkter Hitze angebraten und über indirekter Hitze fertig gegrillt.


Wie ihr sehen könnt, habe ich das gleich Bild, wie aus dem letzten Post genommen, weil hier beide Sorten vom Fleisch abgebildet sind. Ihr könnt anstatt den Hähnchenschenkeln natürich auch jede andere Art von Geflügel nehmen. Gerade für die Frauen eignen sich hervorragend Putenbrustfilets. Das macht von der Verarbeitung keinen Unterschied. Bei diesem Rezept würde ich euch empfehlen die Menge an Whisky stark zu reduzieren. Der Geschmack legt sich zwar sehr gut um das Fleisch, aber es bleibt dennoch ein sehr starker Whiskygeschmack vorhanden. Ich kann mir vorstellen, würde man zu der Marinade noch Ketchup oder eine Art BBQ-Sauce geben, dann reduziert sich das etwas und passt mit den übrigen rauchigen Geschmack besser zusammen. Aber in der Rohfassung werden wahrscheinlich viele Leute sagen, dass es ihnen zu sehr nach Alkohol schmeckt.

Dienstag, 18. Juli 2017

Entenkeulen vom Grill mit Hoisin-Orangen-Glasur

Zutaten:
4 Hähnchenschenkel
4 EL Reiswein
1 Packung Orangenschale
3 EL Hoisinsoße
1/2 TL Chiliflocken
2 TL grobes Meersalz
1/2 TL Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Sojasoße

Die Hähnchenschenkel werden gewaschen und in den restlichen Zutaten mindestens 1 Tag im Kühlschrank bei max. 4°C eingelegt. Anschließend werden sie kurz über direkter Hitze angebraten und danach bei indirekter Hitze fertig gegrillt. 


Die Zubereitung ist denkbar einfach. Es ist immer schwierig Geschmack in Geflügel zu kriegen. Mit dieser Mischung gelingt das allerdings recht gut. Wer auf Orangenaroma steht, dem wird dieses Rezept vollkommen zusagen. Mir persönlich hat es zu sehr nach Orange geschmeckt. Wenn man eine entsprechende Beilage dazu wählt, kann ich es mir aber durchaus als mundend vorstellen. Ein Beispiel hierzu wäre entweder eine Art Nudelsalat oder etwas in Richtung Taco. Probiert es einfach aus und findet für euch die passende Option.

Samstag, 15. Juli 2017

Thailändische Garnelen

Zutaten:
300g Garnelen
1 Zwiebel
2 EL Reisweinessig
1 TL Zucker
1 TL Chiliflocken
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL Ingwer
4 EL Hoisinsoße
2 EL Oystersoße
Olivenöl zum Auffüllen

Die Zwiebel wird geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden alle Zutaten miteinander vermengt  und mit Garnelen in der Würzmischung eingelegt. Die Garnelen werden einen Tag bei 4°C im Kühlschrank mariniert. Sie werden über direkter Hitze von jeder Seite ca. 5 Minuten gegrillt.


Wenn ihr das Rezept lest, werdet ihr euch sicher fragen, warum bei diesem und dem letzten Beitrag das gleiche Bild vorhanden ist. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Garnelen in der Mitte die Variante mit dem Orangen-Fenchel-Aroma sind und die äußeren sind die Garnelen aus diesem Rezept. Geschmacklich haben sie nicht so viel Aroma angenommen, wie die aus dem vorherigen Rezept. Ich denke, dass wenn man hier noch Knoblauch  hinzufügt, wird sich der Geschmack noch etwas intensivieren und das Gesamtergebnis besser schmecken. Ansonsten weisen sie lediglich einen leichten asiatischen Touch auf, der aber nicht merklich zu spüren ist. Ihr könnt ja einfach ein wenig mit den Gewürzen experimentieren und von dem, was euch am besten schmeckt die Gewürzmenge etwas anheben.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Garnelen mit Orangen-Fenchel-Aroma

Zutaten:
300g Garnelen
1 Packung Orangenschale
50 ml Olivenöl
2 EL Limettensaft
3 Knoblauchzehen
1 TL Fenchelsamen
1 Tl grobes Meersalz
1/2 TL Cayennepfeffer

Die Knoblauchzehen werden geschält und fein gehackt. Anschließend werden alle Zutaten miteinander vermengt und einen Tag mit den Garnelen eingelegt. (Im Kühlschrank bei 4°C) Die Garnelen werden auf Spieße gesteckt und 5 Minuten von jeder Seite über direkter Hitze gegrillt. 


Normalerweise haben Garnelen keinen großartigen Eigengeschmack. Mit dieser Mischung ändert sich das ein bisschen. Es verhält sich ähnlich, wie wenn man Hühnchen einlegt. Man kann nicht davon ausgehen, dass das Fleisch den Geschmack so annimmt, wie Schweinefleisch oder Rindfleisch. Dennoch merkt man einen deutlichen Unterschied zum ungewürzten Zustand. An der Konsistenz ändert das Einlegen nichts. Geschmacklich erhält man eine Mischung aus Orange und Fenchel. Das Fenchelaroma ist jedoch nicht so intensiv, dass es abschreckt. Vorstellbar wäre in dieser Konstellation auch ein Gemisch mit Salbei. Aber das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ausprobieren. Mit diesem Rezept habt ihr auf jeden Fall etwas Auergewöhnliches auf euren nächsten Grillfest.

Sonntag, 9. Juli 2017

Kartoffelsalat mit Pistazienpesto

Zutaten:
1,5 Kg Kartoffeln
3 Knoblauchzehen
1 gefüllte Handvoll Basilikumblätter
1 Packung Pistazien ungesalzen
5 EL Mayonnaise 
2 EL Balsamicoessig
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
2 gelbe Paprika
Olivenöl

Die Kartoffeln werden gewaschen und anschließend 12-15 Minuten in Salzwasser gekocht. Danach werden sie unter kalten Wasser abgeschreckt und je nach Größe geviertelt oder geachtelt. Anschließend werden sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben und mit Olivenöl benetzt und mit etwas Meersalz bestreut. Die Paprika wird ohne Strunk und Kerne in kleine Würfel geschnitten und mit auf das Blech gegeben. Bei 170°C werden die Kartoffeln im Ofen etwa 20-25 Minuten geröstet. Wer mag kann die Temperatur auch erhöhen, damit die Kartoffeln knuspriger werden, dann ist es aber ratsam in Ofennähe zu bleiben.
Die Knoblauchzehen werden geschält und zusammen mit den Basilikumblättern und den Pistazien in einem Häcksler zerkleinert. Die Mischung wird mit der Mayonnaise, den Essig, Meersalz und Pfeffer vermengt und abgeschmeckt. Nachdem die Kartoffeln gar sind, werden sie noch im warmen Zustand mit dem Pesto vermengt.

 

Das Bild kann nicht sonderlich appetitlich aussehen, da es sich "nur" um Kartoffelsalat handelt. Bei dieser Version kann ich euch allerdings sagen, dass das ein wunderbarer Begleiter für jegliche Sommerfeste ist, vor Allem, wenn es ein bisschen südländische Kost gibt. Ich kann es euch nur empfehlen ihn einmal auszuprobieren. Aber bevor ihr euch die Arbeit mit den Pistazien macht, kauft euch lieber gleich welche, die schon geschält sind. Ansonsten wünsche ich euch einen guten Appetit.

Montag, 12. Juni 2017

Pferdesteak mit Wedges

Vor einiger Zeit habe ich mit einem Freund von mir ein Pferd geschlachtet. Ich selber habe mir davon nur ein Teil des Roastbeefs und des Filets mitgenommen. Aus dem Roastbeef habe ich Steaks gebraten und aus dem Rest Gulasch hergestellt. Entgegen der Meinung, dass Pferdefleisch einen süßen Geschmack aufweist, kann ich euch sagen, dass es nicht der Fall war. Zumindest nicht bei den Steaks. Aber Schritt für Schritt. Zunächst habe ich das Fleisch 1 Woche im Vakuum im Kühlschrank reifen lassen. Da ich es danach nicht gleich verarbeitet habe, wurde es kurzzeittig eingefroren. Nachdem es vollständig aufgetaut war, habe ich das Fleisch in etwa 3 cm dicke Scheiben geschnitten. Die Stücke, die zu groß waren, habe ich noch einmal geteilt.
Ansonsten habe ich für das Fleisch nichts weiter vorbereitet, außer kurz vor dem Grillen eine Seite mit etwas groben Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut. Als Zutaten habe ich Zuckermaiskolben mit auf den Grill gelegt und Kartoffelecken hergestellt. Für die Kartoffelecken werden die Kartoffeln gewaschen und je nach Größe geviertelt oder geachtelt. Sie werden mit einer Mischung aus Salz, Cayennepfeffer, Knoblauchpulver, Rosmarin und Paprikapulver "mariniert" und in eine beschichtete Auflaufform gegeben. In die Form werden noch 1 bis 2 Zwiebeln (geschält und geviertelt) mit hinzugegeben und alles mit einem Öl übergossen. Ich verwende bei mir Olivenöl, dass ich mit einer Mischung aus frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Salz, Rosmarinpulver und frischen Knoblauchzehen angesetzt habe. Die Kartoffeln sollten mindestens 45 Minuten bei 150°C im Ofen ziehen. 
Damit die Kartoffeln nicht so trocken sind, habe ich eine Quarkcreme dazu hergestellt. Dazu habe ich lediglich einen Becher Quark mit einem Becher Creme Fraîche vermengt, eine kleine Zwiebel dazu gegeben und das ganze mit frischen Kräutern (z.B. 6-Kräuter-Mischung TK) oder eben mit frischen Kräutern aus dem Garten vermengt. Abgeschmeckt wird es mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, ggf. ein kleiner Schuss Essig, ein wenig Gemüsebrühe und Knoblauchpulver.
Alles in Allem ist zu sagen, dass meine Steaks leider recht trocken gewesen sind. Das kann sein, dass ich bei der Einweihung meines neuen Grills die Temperatur noch nicht hoch genug hatte. Geschmacklich haben die Steaks wie Rind geschmeckt. Würde man nicht wissen, dass es Pferd ist, würde man es auch nicht heraus schmecken. Die Kartoffelecken waren sehr lecker, vorallem auch in Verbindung mit dem Dip. Das kann ich euch für zukünftige Grillabende nur empfehlen. 
Aus dem restlichen Fleisch habe ich Gulasch gemacht, dessen Herstellung ich jetzt nicht näher beschreiben möchte. Ich kann lediglich anmerken, dass bei der Herstellung des Gulaschs es sich bewahrheitet hat, dass Pferdefleisch einen süßlichen Geschmack aufweist. Auch hier ist zwar zu sagen, dass jemand, der nicht darauf achtet, vielleicht nur etwas skeptisch sein wird, aber nicht merken wird, dass er gerade Pferd isst. Geschmacklich ist es einwandfrei, aber eben als Kochgericht eine kleine Herausforderung die süßliche Unternote zu überdecken.


Samstag, 3. Juni 2017

Kartoffelecken

Die Zutaten zu diesem gericht lassen sich schwer in Mengen angeben, weshalb ich euch lediglich die Vorgehensweise erklären will. Wie viel ihr von den jeweiligen Gewürzen verwendet, bleibt letzendlich jedem selbst überlassen.


Ich verwende die Kartoffeln in erster Linie gerne zum Grillen. Hergstellt werden sie aber im Ofen. Zur Herstellung werden die Kartoffeln gewaschen und geviertelt. Anschließend werden sie in eine Schüssel mit Deckel gegeben, damit man sie gut schütteln kann, nachdem die Gewürze aufgebracht sind. An Gewürzen kommt zunächst Salz als Grundzutat für den Geschmack darauf. Weiterhin werden die kartoffeln mit Cayennepfeffer, Knoblauchpulver, Paprika edelsüß, etwas Rosmarin und ggf. einer Prise Gemüsebrühe bestreut. Zum Schluss werden sie mit Olivenöl begossen und in der Schüssel geschüttelt, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen können. Danach werden sie in eine Auflaufform gegeben. Für eine Auflaufform kann man nun zwei kleine Zwiebeln schälen und achteln und die Stücke in der Form verteilen. Die Kartoffeln werden nun bei Umluft 160°C 1 Stunde gebacken. Dabei braucht man sich nicht weiter darum kümmern. Dazu passt immer wieder ein schöner Kräuterquark und das entsprechende Grillgut. Ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren. Lasst es euch schmecken.


Freitag, 28. April 2017

Gebratene Klöße

Zutaten:
2 Klöße
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Scheibe geräucherter Speck
Salz
Pfeffer
Gemüsebrühe
Butter
Rotkrautsalat

Wer Klöße übrig hat, kann sie auf diesem Wege verarbeiten. Dazu 2 Klöße etwas trocknen lassen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. Vom Speck die Schwarte abschneiden und den Speck in kleine Würfel teilen. Alles zusammen mit der Butter in einer Pfanne anbraten. Mit Salz und Pfeffer und einer Prise Gemüsebrühe abschmecken. Mit Rotkrautsalat servieren.


Ich muss sagen, dass ich es nicht geglaubt hätte, aber das Gericht schmeckt wirklich gut. Es hat etwas gutbürgerliches. Es ist zwar etwas trocken, aber durch den Rotkrautsalat wird das wieder ausgeglichen. Ich kann es euch nur empfehlen, das einmal auszuprobieren.

Samstag, 22. April 2017

Ossobuco

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
1/4 TL weißer Pfeffer
1/4 TL Majoran
700g Rinderbeinscheiben
100g Butter
1/16 l trockener Weißwein
1/4 Packung Orangenschale
1/4 Packung Zitronenschale
2 TL Gemüsebrühe
1/4 TL Tomatenmark
1 EL Mehl
Wasser
125g Bandnudeln
3 Röllchen Speckbohnen

Die Zwiebel wird geschält und in Ringe geschnitten. Die Knoblauchzehe wird in kleine Würfel geschnitten. Salz, Pfeffer, Majoran und Mehl werden vermischt und die Beinscheiben darin rundum behmehlt. Die Hälfte der Butter wird in einem Topf geschmolzen und die Beinscheiben zusammen mit den Zwiebeln und den Knoblauch von beiden Seiten darin angebraten. Anschließend wird der Wein zugegossen und einreduziert. Danach wird so viel Wasser zugegeben, dass die Beinscheiben zur Hälfte bedeckt sind. Die Gemüsebrühe, Zitronen- und Orangenschale wird dazu gegeben und alles zugedeckt etwa eine Stunde gegart. Danach wird das Fleisch kurz aus dem Topf genommen. Die Reste im Topf werden auf eine Seite geschoben und auf der freien Seite wird zunächst das Tomatenmark angeröstet. Danach wird die zweite Hälfte der Butter geschmolzen und mit dem restlichen Mehl vom Anfang angedickt. Danach wird so viel Wasser zugegeben, bis die Soße die gewünschte Sämigkeit erreicht hat.
Die Nudeln werden laut Packungsanweisung al dente gekocht. Die Speckbohnen werden in Butter angebraten, bis sie gar sind.


Ich habe Ossobuco vorher noch nicht gegessen. Da es hiervon anscheinend mehrere Variationen gibt, denke ich, dass ich auch meherer ausprobieren werden. Diese hier ist nur mit Zwiebeln und Knoblauch. Andere gibt es dann noch mit verschiedenen Gemüse. Diese Variante geht recht einfach. Das Fleisch ist allerdings sehr sehnig und lässt sich nicht schön essen. Die Soße war leicht fruchtig mit einer ganz leichten Säure vom Wein. Sie hat sehr gut zu dem Gericht gepasst. Die Speckbohnen habe ich nur dazu gemacht, damit ein bisschen Gemüse dabei ist. Alles in allem ist das kein Gericht für jeden Tag, aber ich bin froh es ausprobiert zu haben und freue mich auch auf die anderen Variationen.

Donnerstag, 23. März 2017

Hackfleisch-Taco-Salat

Zutaten:
500g gemischtes Hackfleisch
1/2 TL Chiliflocken
3 Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Stange Lauch
1 TL Paprikapulver
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 Eisbergsalat
1 Becher saure Sahne
50g Parmesan gehobelt
4 EL Schwarze Oliven
100g Tortillachips

Das Hackfleisch wird in Öl angebraten. Der Strunk der Tomaten wird entfernt. Anschließend werden die Tomaten in kleine Würfel geschnitten und zum Hackfleisch gegeben. Dazu wird der Knoblauch klein geschnitten und zusammen mit dem Paprikapulver, Salz und Pfeffer zum Hackfleisch gegeben. Nachdem die Flüssigkeit verdampft ist, werden die klein geschnittenen Stückchen vom Lauch kurz dazu gegeben, damit sie blanchiert werden. Die Oliven werden klein geschnitten und zusammen mit der Hackfleischmischung, den klein geschnittenen Eisbergsalat und den restlichen zutaten vermischt. 


Ein angenehm überraschender Salat, den es so sicher auf den wenigstens Parties gibt. Er geht relativ einfach und schmeckt nach einer guten Mischung aller Zutaten. Wichtig ist, dass der Salat nicht so lange steht, da sonst die Tortillachips einweichen. Von den restlichen Zutaten ist alles gut ausgeglichen. Eventuell die Tacos dazu stellen, damit sie sich jeder selbst nehmen kann. Ich würde ihn auf jeden Fall noch einmal machen.

Freitag, 17. März 2017

Rindfleischsalat mit Glasnudeln

Zutaten:
400g Rindfleisch
200g Glasnudeln
1/2 TL Chiliflocken
1 Stange Lauch
1 Gelbe Paprika
1/2 TL Salz
1/3 TL Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
4 EL Reisessig
5 EL Austernsoße
1/2 TL Zucker

Das Rindfleisch wird in einer Pfanne mit etwas Öl angebraten. Die Glasnudeln werden 3 Minuten ins kochende Wasser gelegt und anschließend kalt abgespühlt, damit sie nicht nachziehen. Die Paprika wird vom Strunk entfernt und klein gewürfelt. Der Lauch wird halbiert und in schmale Ringe geschnitten. Anschließend sollte er gründlich gewaschen werden, damit der Dreck entfernt wird. Wenn das Fleisch angebraten ist, werden Paprikastücke und Lauchringe dazu gegeben und angedünstet. Anschließend werden die Nudeln dazu gegeben und 5 Minuten mit angebraten. Im Anschluss wird der Salat aus der Pfanne genommen, mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt und abgeschmeckt und mit dem Essig und der Austernsoße vermischt.



Der Salat ist durch die Chiliflocken und den Pfeffer recht scharf gewürzt. Wer das nicht mag oder verträgt, sollte von beiden weniger benutzen. Das Abschmecken mit Salz und Zucker muss man persönlich ebenfalls etwas anpassen, je nachdem wie süß oder sauer man den Salat haben will. Alles in allen ist leider nicht so viel an dem Salat dran, dass man sagen kann, dass man ihn unbedingt noch einmal machen muss. Man kann ihn einmal für einen Geburtstag herstellen, damit einmal ein anderer Salat vorhanden ist, aber zu meinen Favoriten werde ich ihn nicht aufnehmen. Ich könnte mir aber vorstellen, wenn man ihn mit einer geschmacklich intensiveren Soße herstellt oder zusätzliche Zutaten verwendet, dass er dann besser abschneidet.

Dienstag, 14. März 2017

Nudelsalat mit Fleischwurst

Zutaten:
500g Nudeln
1 Dose Erbsen
250g Fleischwurst
300g Gouda
1 Dose Mandarinen
ca. 100g Mayonnaise
1 Becher Joghurt
3 Gewürzgurken
6 EL Gewürzgurkensud
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Petersilie

Die Nudeln al dente kochen und unter kalten Wasser abspühlen, damit sie nicht nachziehen. Die Erbsen abgießen. Die Fleischwurst und den Gouda in den kleine Würfel schneiden. Die Mandarinen abtropfen lassen. Die Gewürzgurken, die geschälten Zwiebeln und Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Alle Zutaten mit 3 EL von dem Mandarinensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Petersilie garnieren.


Normalerweise bin ich sehr skeptisch, was es angeht, wenn Obst mit in einem Salat ist, weil ich bisher keine sonderlich guten Erfahrungen damit gesammelt habe. Bei diesem Salat hält sich die Menge an Obst allerdings in Grenzen und wird durch die restlichen würzigen Zutaten etwas überdeckt. Der Käse und die Fleischwurst geben dem Salat ein vollmundiges Aroma. Die Mandarinen und der Joghurt frischen die "schwere" Mayonnaise auf. Alles in allen ist das ein schöner ausgewogener Salat, den man im Sommer mit frischen Kräutern weiter aufpeppen kann. Sehr angenehm waren auch die kleinen Nudeln, die ich verwendet hat. Diese habe ich direkt aus Italien mit gebracht und leider bei uns auch noch nicht gefunden.

Samstag, 11. März 2017

Nudelsalat mit Feigen

Zutaten:
500g Nudeln
1 Dose Maiskörner
1 Rote Paprika
150g getrocknete Feigen
1 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
200 ml Sahne
6 EL Mayonnaise
2 EL Tomatenmark
1 EL Cognac
Salz
Pfeffer
Schnittlauch
Petersilie

Die Nudeln al dente kochen und unter kalten Wasser abspühlen, damit sie nicht nachziehen. Die Maiskörner abgießen. Von der Paprika den Strunk und Kerne entfernen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Feigen ebenfalls klein würfeln. Die Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Stückchen schneiden. Nun alles Zutaten zusammen geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Schnittlauch und Petersilie garnieren.


An sich schmeckt der Salat in Ordnung. Das Gemüse gibt ihn eine gewisse frische Note. Wenn man nicht weiß, dass Feigen darin sind, kommt man auch nicht darauf. Das Gefühl beim Kauen ist dadurch etwas komisch, da man nicht weiß, woher das Knirschen kommt. Die Mischung aus Sahne und Tomatenmark passt gut zu dem Salat. Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass sie gut zu anderen Varianten passt. Das sollte man sich auf jeden Fall vormerken, da es nicht so ein direkter Geschmack ist, als wenn man Ketchup verwenden würde.

Donnerstag, 2. März 2017

Apfelpfannkuchen

Zutaten:
50g Buchweizenmehl
50g Mehl Typ 1050
3 Eier
125 ml Milch
125 ml Sahne
125 ml Selter
30g Butter
2 Äpfel
3 EL Zucker
1/2 TL Zimt

Alle Zutaten, bis auf die Äpfel werden miteinander verrührt. Die Äpfel werden geschält, entkernt und in kleine Stückchen geschnitten. Anschließend gibt man die Äpfel zum Teig. In einer Pfanne wird etwas Öl oder Butter erhitzt und eine Kelle des Breis' zugegeben. Der Teig wird von beiden Seiten goldbraun gebacken. Serviert werden die Pfannkuchen mit Puderzucker oder Apfelmus.


Leider kann ich euch das Bild von dem Pfannkuchen nur in der Pfanne zeigen, weil der Teig so eine komische Konsistenz hatte, dass jeder andere davon kaputt gegangen ist. Die Apfelstückchen lassen den Teig noch leichter zerfallen. Ansonsten ist natürlich dazu zu sagen, dass dieses Gericht auf Ostdeutsch keine Pfannkuchen, sondern Eierkuchen sind. Geschmacklich waren sie soweit ok. Allerdings auch nur deshalb, weil ich die im Rezept angegebenen EL Zucker und den Zimt dazu gegeben habe. Im Originalrezept kam dies nicht vor. Das dunkle Mehl hat man nicht gemerkt.  Wer sich einmal daran probieren möchte, der darf das gerne tun. Ich werde das nächste Mal ein neues Rezept ausprobieren.