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Samstag, 5. August 2017

BBQ Hähnchen mit 3 Aromen

Zutaten:
Für die Soße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
6 Zehen Knoblauch
250 ml Ketchup
125 ml Cola
4 EL Zitronensaft
4 EL braunen Zucker
2 EL süßen Senf

Für die Gewürzmischung:
2 TL Paprika
2 TL Meersalz
1 Packung Zitronenschale
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

1-2 Kg Hähnchenschenkel
Hickorychips

Für die Soße werden Zwiebel und Knoblauch geschält und in kleine Würfel gehackt. Anschließend werden diese in dem Öl glasig angebraten. Danach werden alle  weiteren Zutaten für die Soße hinzu gegeben und unter ständigen Rühren aufgekocht und etwas reduziert.

Das Geflügel wird am Vortag kalt gewaschen und trocken getupft. Anschließend wird es mit der Gewürzmischung rundherum benetzt und bei max. 4°C im Kühlschrank (idealerweise vakuumiert) 1 Tag eingelegt. Am Grilltag werden die Hähnchen über schwacher direkter Hitze von beiden Seiten angebraten, damit die Haut knusprig ist. Anschließend werden sie über indirekter Hitze fertig gegrillt. Dabei werden beide Seiten regelmäßig mit der Marinade bestrichen. Die gewässerten Holzchips werden mit zu der Glut gegeben, damit die Geflügelteile gesmoked werden.



Auf dem Bild sieht man eine breite Auswahl von allen Dingen, die ich an dem Grilltag auf den Rost gelegt habe. Die Hähnchen mit den 3 Aromen sind dabei die größeren Teile. Geschmacklich muss ich sagen, dass das Fleisch der Hähnchen an sich wieder nicht wirklich Geschmack aufgenommen hat. Dagegen war die Haut sehr aromatisch. Das Hähnchen ohne die BBQ Soße hat nur begrenzten Geschmack. Die Barbequesoße würzt recht gut. Die Soße schmeckt leicht süßlich durch die Cola, den Zucker und den Senf. Ein wenig kommt der Knoblauchgeschmack zu Tage, aber das ist nicht so, dass man hinterher stinkt, als wenn man die Zehen roh gegessen hätte. Der Rauch der Chips gibt dem Ganzen eine gewisse Note, die den Geschmack abrundet. Alles in allem ist zu sagen, dass man mit der Herstellung zwar ein wenig Arbeit hat, diese sich aber bedingt lohnt. Verglichen mit manch anderen Hähnchenvarianten, die ich bereits gemacht habe, würde ich diese Version im guten Mittelfeld einordnen. Es ist eine angenehme Abwechslung, die man gerne probieren kann.

Donnerstag, 1. September 2016

Brathähnchen provenzalisch

Zutaten:
1 Brathähnchen
250 ml trockener Weißwein
5 EL Olivenöl
2 EL grobkörniger Senf
3 EL Weißweinessig
2 EL Kräuter der Provence
3 Knoblauchzehen
2 TL Meersalz
1/2 TL Chiliflocken

Das Hähnchen wird unter kaltem Wasser abgewaschen. Die Knoblauchzehen werden geschält und zerdrückt. Nun werden alle Zutaten miteinander vermengt. Vom Hähnchen werden die Flügel und Schenkel mit Bratenschnur zusammengebunden, damit sie beim Grillen nicht zu nah an die Glut kommen. Nun werden die Zutaten mit dem Hähnchen in eine Tüte gegeben, aus der die Luft heraus gestrichen wird. Bei 4°C lässt man das Hähnchen 1 Tag marinieren. Danach wird es auf einen Spieß aufgesteckt und ein Grill mit Holzkohlebriketts angefeuert. Nachdem die Briketts glühen, wird das Hähnchen ca. 1 Stunde gegrillt. 

 

Ich habe meinen neuen Kugelgrill ausprobiert und muss das Verhältnis der Kohlen erst noch ein wenig ausprobieren. Deswegen ist der Hintern des Hähnchens etwas dunkel geworden. Das hat der Sache aber keinen Abbruch getan. Ich war sowohl mit meinem Grill, dem Spieß, als auch dem Hähnchen sehr zufrieden. Wie gewohnt war das Hähnchen wieder schön saftig und nicht zu trocken. Die Temperatur lag anfangs um die 250°C und hat sich dann bei 200°C eingepegelt. Von den Gewürzen her ist zu sagen, dass durch den Essig zwar eine leichte Säure vorgelegen hat, diese aber nicht gestört hat. Leider sind die eigentlichen Gewürze nicht sonderlich tief in das Fleisch des Tieres eingezogen. Deswegen empfehle ich euch möglichst viel der Gewürzmischung in dem Inneren zu verteilen. Wer es etwas kräftiger mag, sollte auf jeden Fall mehr Knoblauch und ruhig einen EL mehr Kräuter verwenden. Ansonsten wünsche ich euch einen guten Appetit. Schmecken wird es auf jeden Fall.

Freitag, 22. April 2016

Gebratenes Hähnchen nach Drumettes-Art mit Whiskyglasur

Zutaten:
Für die Gewürzmischung:
1 EL Paprikapulver
2 TL Senfpulver
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL Knoblauchpulver
1 TL getrocknete Zwiebeln
1/4 TL Chiliflocken

Für die Glasur:
2 EL Sojasoße
2 EL Whisky
1 EL Zuckerrübensirup
1 EL Butter

Die Zutaten für die Gewürzmischung werden miteinander vermengt. Das Hähnchen wird unter kalten Wasser gewaschen und eventuelle Blutreste und Federkiele entfernt. Anschließend wird das Hähnchen mit der Gewürzmischung von innen und außen eingerieben und im Ganzen vakuumiert oder in eine Plastiktüte gesteckt. Die Einwirkzeit beträgt etwa einen Tag bei max. 4°C im Kühlschrank. 
Für die Glasur werden die Zutaten in einem Topf unter ständigen Rühren erhitzt. Das Hähnchen kann auf dem Grill oder im Backofen zubereitet werden. Ich habe den Backofen gewählt und das Hähnchen auf einen Hähnchenständer gesteckt. Bei 160°C habe ich es ca. 60 Minuten gegrillt. Während dieser Zeit wird das Hähnchen mit der Glasur bepinselt. Es ist fertig, wenn die Kerntemperatur 75°C erreicht hat.

 

Ich habe für mein Hähnchen noch 4 Kartoffeln in Alufolie gewickelt und mit backen lassen. Dazu habe ich einen Becher Saure Sahne mit einem viertel TL Salz, einer Prise Pfeffer, Zucker, Paprika und einen Spritzer Zironensaft verrührt. Das Hähnchen war sehr saftig. Geschmacklich war es ok. Es hat nach einem Brathähnchen geschmeckt, wobei ich die Glasur nicht heraus geschmeckt habe. Von daher kann ich nur sagen, dass es soweit gut geschmeckt hat. Wer ein Hähnchen mit besonderen Eigengeschmack möchte, sollte eines meiner anderen erprobten Rezepte ausprobbieren

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Tandoori Hähnchen mit Mango-Minz-chutney

Zutaten:
Für die Marinade:
500g Naturjoghurt
3 EL Zitronensaft
1/2 TL Knoblauchpulver
1/3 TL Ingwerpulver
3 bis 4 TL Garam Masala (Indische Currymischung)
2 TL grobes Meersalz
1 TL Paprikapulver 
1 Brathähnchen

Für das Chutney:
1 reife Mango
1/2 EL Sonnenblumenöl
2 EL frische Minze
2 EL Apfelessig
1/2 TL Zucker
1/4 TL grobes Meesalz
1/3 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

 

 

Die Zutaten für die Marinade werden miteinander vermengt. Das Brathähnchen wird gewaschen und die Federkiele entfernt. Anschließend wird Mariande gleichmäßig außen und innen verteilt. Das Hähnchen muss nun bei 4-5°C im Kühlschrank ca. einen Tag marinieren. 

Am Grilltag wird die Mango geschält und das abgezogene Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten. Die Minzblätter werden kurz abgespült und gehäckselt.

Das Hähnchen wird aus der Marinade entfernt. Es wird ca. 1-1,5 Stunden im Grill auf einem Drehspieß gegrillt. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu viele Briketts verwendet, da sonst die Haut recht schnell verbrennt. Ist die Innentemperatur auf 70-75°C, kann das Hähnchen vom Spieß genommen werden.


Leider habe ich etwas zu viele Briketts verwendet, weshalb ich euch nur mein Hähnchenviertel ohne Haut präsentieren kann. Es ist zwar schade, tut dem Ganzen aber keinen großartigen Abbruch. Als Beilage habe ich mir eine Tiefkühllaugenstange mit aufgebacken. Bevor ich meine Bewertung gebe, muss ich dazu sagen, dass ich grundlegend kein Freund von Speisen bin, bei denen der Nachtisch, also zum Beispiel das Obst in der Hauptspeise enthalten sind. Dementsprechend bin ich auch recht skeptisch an dieses Gericht gegangen. Nach der Fertigstellung wurde ich allerdings sehr angenehm überrascht. Die Indische Gewürzmischung passt hervorragend zu dem Geflügel. Auch das Chutney für sich hat sehr gut geschmeckt, da die Süße der Mango durch den Essig und die Minze in den Hintergrund gerückt ist und man eigentlich nur die Fruchtigkeit geschmeckt hat. Alles in allen ein sehr gelungenes Gericht, dass ich euch nur wärmstens empfehlen kann.

Samstag, 9. Mai 2015

Neue Wurstsorten 122-132

Erneut habe ich mich dazu hinreisen lassen und habe verschiedene Sorten Wurst hergestellt. Ich habe dieses Mal wieder viele Sorten auf einmal gemacht, da ich mir somit Arbeit erspare. Ich muss nicht für jede Wurst alles wieder hin räumen und wieder weg räumen. So ist es zwar anstrengender, aber man sieht am Ende des Tages auch ein vernünftiges Ergebnis. Bei dieser Herstellung hat es ein Wochenende gedauert und es waren rund 100 Gläßer Wurst, die ich hergestellt habe. Dabei muss ich sagen, dass es wieder nicht die einfachsten und schnellsten Sorten Wurst waren, die ich hergestellt habe. 

Als Sorten sind entstanden:

122 Bratwurst im Glas
123 Gekochte Mettwurst
124 Rustikale Speck-Leberwurst
125 Ernestines Schweinskäse
126 Rilletes de Tourraine
127 Kaninchen-Rilletes mit Karotten und Estragon
128 Feine Schweineleberpastete im Glas
129 Frische Mettwurst
130 Kaninchen-Rilletes
131 Enten-Confit mit Kräutern der Provence
132 Entenconfit


Wie man bei der Aufzählung erkennen kann, sind wieder einige Sorten Confit und Rilletes vorhanden. Ich habe diese beiden Varianten etwas abgeändert. Normalerweise wird dabei das Fleisch über mehrere Stunden gegart und in größeren Stücken beim Confit und in einer Art zerrupften Fleisch beim Rilletes zusammen mit Fett in die Gläßer gefüllt. Da ich das aber nicht als angenehm zum essen finde, habe ich die Sorten durch die 2 mm Scheibe des Fleischwolfes gelassen und kräftig mit dem Fett im Topf vermengt. Dennoch muss ich sagen, dass man mich mit diesen Sorten Wurst, also speziell den Entenconfit nicht verführen kann. Das Kaninchen habe ich bis jetzt noch nicht probiert, aber es stellt potentiell die gleiche Gefahr da. Geschmacklich sind die Wurstsorten für sich gut, aber mir gefällt die Konsistenz nicht. Durch das Entenfleisch oder eben auch Kaninchen ist die ganze Wurst viel zu tocken. Selbst mit der Zugabe des Fettes, was in allen Fällen nicht wenig ist, kriegt man keine Feuchtigkeit in das Fleisch.

Da ich, wie bereits gesagt, noch nicht alle Sorten probiert habe, kann ich derzeit leider noch nicht zu allen etwas sagen.

Bei der gekochten Mettwurst kann ich sagen, dass sie im Glas an sich gut aussieht. Das Problem ist, dass das Gelee nicht komplett fest ist, was bedeutet, dass ich Gelatine hinzugeben müsste. Außerdem hat sich Fett oben abgesetzt, was bedeutet, dass auf jeden Fall Kutterhilfsmittel eingesetzt werden muss, um das zu vermeiden.

Bei dem Schweinskäse wurde ein gepökeltes Eisbein zusammen mit Suppengemüse zu einer Wurst verarbeitet. In diesem Fall habe ich zwar Gelatine hinzu gegeben, aber das war offensichtlich noch etwas zu wenig. Man kann die Wurst zwar schneiden, aber sie macht an sich dennoch einen etwas labilen Eindruck. Ich denke das rührt von der Menge des Gemüses her. Geschmacklich finde ich diese leider auch nicht überzeugend. Sicherlich ist es abwechslungsreich, da man Gemüse in diesen Mengen nicht in der Wurst erwartet, aber meine Erwartungen erfüllt die Wurst leider nicht.

Bei der frischen Mettwurst wurde einfaches Schweinegehacktes verarbeitet. Dazu wurde es einfach mit einer Reihe Gewürzen und Ascorbinsäure verarbeitet. Erstaunlicherweise bietet diese Wurst ein sehr interessantes Geschmackserlebnis. Auch wenn die Umrötung nicht in einem "knalligen" Pökelrot, dem so genannten Nitrosomyochromogen geendet hat, war es geschmacklich sehr gut. Die Balance zwischen der zugegebenen Zitronenschale und dem Kümmel in Verbindung mit den anderen Gewürzen war sehr erfrischend. 

Das Entenconfit ist mir persönlich etwas zu fade. Das liegt allerdings nicht am Salzgehalt, denn da muss man bei Geflügel oder Kaninchen immer sehr aufpassen, sondern mehr am Pfeffer und den restlichen Gewürzen. Außerdem ist die Konsistenz, wie oben erwähnt nicht mein Fall, da mir das Fleisch zu trocken ist. Ich werde deshalb auch keine weiteren Confits oder Rillettes aus anderen Fleischsorten, außer Schwein ausprobieren. Zu den anderen Wurstsorten werde ich berichten, wenn ich sie probiert habe und Interesse dazu besteht.

Mittwoch, 25. März 2015

Brathähnchen mit Rosmarinkartoffeln und legierter Geflügelrahmsoße

Zutaten:
Für das Hähnchen:
1 Hähnchen 1,2 Kg
ca. 200 ml Bier
1 Knoblauchzehe
2 EL Oregano
1 Prise Thymian
1 1/2 TL Pfeffer schwarz grob
1 TL Salz
1 1/2 TL Paprika
1 TL Fenchel ganz
50g Butter
1/2 TL Salz

Für die Kartoffeln:
6 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
5 große Kartoffeln
ca. 50 ml trockener Weißwein
1/2 TL Salz
3/4 EL Rosmarin

Für die Soße:
1 Schalotte
60g Champignongs
30g Butter
10 weiße Pfefferkörner
2 Nelken
200 ml Weißwein
500 ml Geflügelfond
300 ml Sahne
150g Crème fraîche
1 Prise Salz
1 Prise Cayennepfeffer
2 Eier


Ich habe leider nur Bilder für die letzten Schritte. Das Hähnchen wird mit kaltem Wasser abgewaschen. Die Innereien werden entfernt. Anschließend wird es mit Küchenpapier abgetrocknet. Nun wird es mit den Gewürzen (außer dem Knoblauch) eingerieben. Die Gewürze sollten außen überall verteilt sein. Wenn Gewürze übrig sind, kann das Hähnchen auch innen eingerieben werden. 
Ich habe zum Braten eine neue Vorrichtung gekauft. In deren Mitte kann das Bier eingefüllt werden. In das Bier habe ich die Knoblauchzehe gelegt, die ich vorher mit dem Messerrücken angedrückt habe. 

Die Kartoffeln werden geschält und gewaschen. Je nach Größe werden sie geviertelt oder gesechstelt. Die Stücke sollten nahezu gleichmäßig sein. Die Kartoffeln werden mit etwa 1/2 TL Salz und ca. 3/4 TL Rosmarin gewürzt. Ich habe das "frei Schnauze" gemacht. Von daher ist die Portionierung schwierig. Die Zwiebeln werden geschält und geviertelt. Die Knoblauchzehen werden geschält. Die Kartoffeln werden mit den Zwiebeln und den Knoblauchzehen in dem Korb um das Hähnchen verteilt. Die Kartoffeln werden dann mit dem Wein beträufelt. Alles zusammen wird bei 160°C 1 Stunde im Backofen bei Umlufbetrieb gegart. Die Butter wird mit dem Salz vermischt und in der Mikrowelle geschmolzen. Diese Butter wird dann auf das Hähnchen gestrichen, damit die Haut knusprig wird. Wer es nicht ganz so würzig mag, sollte dabei die Gewürze von der Haut entfernen.

Für die Soße werden die Schalotten geschält und fein gewürfelt. Die Champignongs werden mit Küchenpapier geputzt und in Scheiben geschnitten. Die Butter wird geschmolzen und die Zwiebeln und die Champignongs darin angebraten. Die Pfefferkörner und die Nelken werden mit dem Messerrücken angedrückt und hinzugegeben. Nach ein paar Minuten wird der Weißwein hinzugegeben. Dieser wird nahezu vollkommen reduziert. Danach wird der Fond hinzugefügt und ebenfalls reduziert. Nun werden 200 ml Sahne und die Crème fraîche beigemengt und mit Salz und Cayennepfeffer abgeschmeckt. Die Masse wird nun püriert und durch ein feines Sieb passiert. Anschließend werden die Eier getrennt. Die Eigelbe werden mit der restlichen Sahne aufgeschlagen. Diese Mischung bezeichnet man als Liaison. Das dient zur Bindung der Soße (legieren). Dazu wird die Eimasse in die heiße Soße gegeben. Die Soße darf anschließend jedoch nicht mehr kochen, da sonst das Eigelb ausflockt.

Als Soße kann allerdings auch der entsandene Bratenfond weiterverarbeitet werden, der durch das Garen des Hähnchens entsteht. Da hierfür allerdings relativ viel Zeit notwendig ist, ist das nicht zu empfehlen. Ich habe diesen Fond für das nächste Mal folgendermaßen aufgearbeitet. Zunächst werden ca. 50g Butter in einer Pfanne geschmolzen. Danach wird 1/2 EL Mehl hinein gegeben. Es entsteht eine Mehlschwitze. Nun kann der Bratenfond hineingegeben werden. Dieser hat bei mir allerdings extrem nach Bier geschmeckt und musste nahezu vollständig reduziert werden. Ich habe die Soße zweimal mit Wasser aufgefüllt und reduzieren lassen, damit die bittere Note verfliegt. Dazu habe ich ca. 30 ml Ketchup gegeben, damit der Geschmack abgerundet wird. Die Soße lässt man dann auf die gewünschte Sämigkeit reduzieren.

Das Rotkraut kann entweder komplett selbst hergestellt werden oder ein Glas verwendet werden, dass nachgewürzt wird. Ich habe bereits fertiges Rotkraut verwendet. Dazu einfach ein Glas Rotkraut erwärmen und mit den gewünschten Gewürzen abschmecken. Typisch wäre etwas Pfeffer, Nelken und ein Viertel eines süßen Apfels. Wer es etwas kräftiger mag, kann auch ein Stück geräucherten Bauchspeck mit hinzugeben.


Hier wurde das Hähnchen noch einmal mit der Butter bestrichen, damit es schön knusprig wird.


Angerichtet wird jeweils ein viertelstes Hähnchen mit ein paar Kartoffelspalten, 2 EL Rotkraut und ein wenig Soße.


Die Haut ist wunderbar knsuprig. Das Fleisch ist zart und saftig. Zusammen mit der Geflügelrahmsoße ist es einfach ein Gedicht. Die Kartoffeln bilden eine wunderbare Symbiose aus den Kräutern und dem Wein. Auf jeden Fall empfehlenswert zum Ausprobieren. Ich bin sehr zufrieden mit der Vorrichtung, die ich mir eigens dafür angeschafft habe und hoffe, dass ich noch viele solcher tollen Gerichte damit zaubern kann.

Montag, 20. Oktober 2014

Sommerpfanne mit Hähnchen

Zutaten:

600g Hähnchenbrustfilet
200 ml Schlagsahne
1 Bund Frühlingszwiebel
1 Dose Champignons
200 ml Wasser
2 Hand voll selbstgemachte Nudeln
Salz 
Pfeffer
Soßenbinder hell
Gemüsebrühe
Öl


Dieses Rezept ist etwas unkonventionell und dient dafür Platz im Lager zu machen. Die Nudeln werden einfach im kochenden Salzwasser gekocht, bis sie weich sind. Das dauert bei den Selbstgemachten meist nicht lange. Die Hähnchenbrustfilets werden einmal längs geteilt und quer in ca. 1 cm breite Stücke geteilt. Die werden dann in einer Pfanne mit Öl angebraten. Die Frühlingszwiebeln werden geputzt und in kleine Ringe geschnitten. Ist das Fleisch ein paar Minuten angebraten, können die Zwiebeln mit hinzugegeben werden. Ebenfalls werden nun die Champignons samt Wasser zu dem Fleisch gegeben. Nun wird nach Geschmack Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe hinzugefügt. Zum Andicken der Soße habe ich einfachheitshalber hellen Soßenbinder verwendet. Zum Schluss wird die Soße mit den Nudeln serviert.


Wie bereits erwähnt, ist dies ein einfaches Rezept ohne großen Aufwand, das dennoch schmeckt und hier und da Platz im Lager schafft. Lasst es euch schmecken.

Dienstag, 24. Juni 2014

Maistortilla mit Hähnchenfüllung

Zutaten:

Für die Tortillas:
400g Maismehl
400 ml Wasser
1 TL Salz

Für die Füllung:
600g Hähnchenbrustfilet
2 Zehen Knoblauch
3EL Öl
1 Paprika, gelb
3 Knollen Lauchzwiebeln
1 Tomate
1 Zwiebel
1 Avocado
1 Spritzer Zitronensaft
1 Spritzer Limettensaft
1 Becher Creme Fraîche
3/4 TL Cayennepfeffer
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer, schwarz gemahlen
 
Zur Herstellung der Tortillas wird das Mehl mit dem Salz und dem Wasser vermischt. Der Teig sollte eine halbe Stunde gehen. Danach kann er dünn ausgerollt werden und in einer Pfanne gebacken werden. Dazu einfach den Tortilla so groß ausrollen, wie die Pfanne ist, ihn in die vorgewärmte Pfanne geben und ein paar Minuten von beiden Seiten backen. Ab und zu sollte man überprüfen, dass er nicht anbrennt. Der Teig lässt sich nicht schön ausrollen und noch weniger in die Pfanne geben. Dennoch passt er geschmacklich hervorragend zu der Füllung.

Für die Füllung werden die Lauchzwiebeln und die Tomate in kleine Stücke geschnitten. Das Hähnchenbrustfilet wird in kleine Würfel geschnitten und in der Pfanne zusammen mit dem Öl angebraten. Dazu werden die klein geschnittene Zwiebel und die in Würfel geschnittene Paprika gegeben. Der Knoblauch wird gepresst und ebenfalls hinzugefügt. Alles wird bei mittlerer Hitze angebraten, bis das Fleisch gar ist. Der Inhalt der Pfanne wird mit dem Cayennepfeffer und etwa 1/2 TL Salz gewürzt. 

Für die Cremesoße wird die Avocado vom Kern befreit und zu einem Brei verrührt. Dazu wird die Creme Fraîche, der Zitronen- und Limettensaft gegeben. Die Masse wird mit dem schwarzen Pfeffer und den restlichen Salz gewürzt. Dazu werden die Tomatenwürfel und die Lauchzwiebeln gegeben. Zum Schluss wird auch noch der Inhalt der Pfanne zu der Cremesoße gegeben und alles auf den Tortillas verteilt. Sollte individuell Salz oder Pfeffer fehlen, kann jeder gerne nachwürzen. 



Das Gericht sieht zwar nicht sonderlich lecker aus, schmeckt aber hervorragend und passt ideal zum Sommer. Alle Zutaten sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Probiert es einfach aus und lasst es euch schmecken.

Dienstag, 10. Juni 2014

Die letzten der Saison

Zum Abschluss der diesjährigen Saison konnte ich es mir nicht nehmen lassen noch einmal 8 Sorten Wurst herzustellen. Dazu zählen zwei Sorten Confit; einmal mit Piment und einmal mit Knoblauch. Diese Sorten habe ich wie üblich hergestellt Also das Fleisch in Würfel geschnitten und angebraten. Da ich die Confits üblicherweise einkoche und mir die Fleischwürfel für einen Aufstrich zu grob sind, habe ich die beiden Sorten dieses Mal durch die 3 mm Scheibe des Fleischwolfes gelassen.
Weiterhin habe ich eine Art Gehacktes eingekocht. Es nennt sich Le Paté. Die restlichen Sorten sind verschiedene Varianten Leberwurst. Dazu zählen Kalbsleberwurst, Bauernleberwurst, Hausmacher Leberwurst, Beerenmarke (mit Preiselbeeren) und Fruit of the day (mit getrockneten Pflaumen). Wie die Wurst geworden ist, kann ich derzeit noch nicht sagen, werde es aber berichten, sobald ich sie probiert habe.


Mittwoch, 23. April 2014

Spargel mit Kartoffelbrei und Hühnerbrustfilet

Die Spargelsaison geht wieder los. Hier wächst der Spargel theoretisch um die Ecke (Abensberg). Dementsprechend bekommt man ihn auch überall zu kaufen. Ich kaufe normalerweise nur den Suppenspargel, da er meines Erachtens genauso schmeckt, wie der aus Klasse 1 oder ähnlichen. Er ist nur wesentlich günstiger, weil er vielleicht etwas krummer gewachsen ist. 
Viele Köche sagen immer, man soll den Spargel auf die Innenfläche des Handgelenkes legen und dann schälen. Ich mache es mir einfach und lege ihn einfach auf mein Schnitzbrett und ziehe dort die Schale ab. Dazu verwende ich einen ganz normalen Gemüseschäler von Ikea.


Den geschälten Spargel geben ich in einen Topf und übergieße ihn mit Wasser, sodass er ausreichend bedeckt ist. Nun gebe ich bei dieser Menge an Spargel (ca. 400g) 1EL Salz und 1 EL Zucker hinzu und lasse den Spargel knapp 20 Minuten köcheln. Wenn man dünne Stangen hat, sollte man ihn eher in Richtung 15 Minuten köcheln lassen.


Zu meinem Spargel habe ich Kartoffelbrei und Hühnerbrustfilet gemacht. Das Gericht ist vom Bildaufbau her sicher nicht preisverdächtig, was allerdings mit der Anzahl der Arbeitsschritte zutun hat, die gleichzeitig ausgeführt werden. Bevor der Spargel geschält und gekocht wird, schäle ich die Kartoffeln und lasse sie mit einem EL Salz ca. 25 Minuten kochen. Gleichzeitig nehme ich die Hühnerbrustfilets, salze und pfeffere sie und brate sie langsam in einer Pfanne an. Dazu verwende ich Sonnenblumenöl und in diesem Fall noch einen Spritzer Knoblauchöl.

Ist die Zeit abgelaufen, muss leider alles parallel stattfinden, weshalb das Bild nicht so schön aussieht, aber das Essen sollte auch nicht kalt werden.
Um den Kartoffelbrei herzustellen, wird das Wasser der Kartoffeln abgeschüttet. Nun wird ein Ei, ca. 20g Butter (bei 3 Kartoffeln), ein Schluck Milch und eine Prise Muskat zu den Kartoffeln gegeben. Alles zusammen wird mit dem Mixer verrührt und ggf. so viel Milch hinzu gegeben, bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat. 

Für dir Sauce Hollandaise nehme ich immer die fertige Soße von Thomy. Sicherlich kann man sich auch die Arbeit machen und die Soße selbst herstellen, aber ich habe an der Thomysoße nichts auszusetzen. Bei uns wird der Spargel immer gern mit viel Sauce Hollandaise gegessen, deswegen ist auf dem Bild auch genug drauf.

Aus dem Kochwasser des Spargels kann man eine Spargelcremesuppe machen, doch das werde ich sicher in einem anderen Post noch erklären. Also dann guten Appetit.




Montag, 20. Januar 2014

Hähnchenbrustfilet mit Pfefferrahmsoße

Etwas Schnelles zum Mittag stellt dieses Gericht dar. Hähnchenbrustfilet auf beiden Seiten gesalzen und gepfeffert und in einer Mischung aus Pflanzenfett und Butter angebraten. Dazu kurz den Brokkoli für 15-20 Minuten im Salzwasser gekocht und mit kalten Wasser abgeschreckt, damit er nicht nachzieht. Den Reis nach Packungsangaben kochen. Für die Pfefferrahmsoße eine Bechamel mit Zwiebeln, grünen Pfefferkörnern, Salz, Pfeffer, eine Prise Muskat und einem Schuss Cognac anrühren und fertig ist das Gericht.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Gänsebrust

Auch hier wieder einer meiner herrlichen Geflügelschinken. Wie ich es bereits in anderen Posts erwähnt habe, finde ich es immer wieder eine Delikatesse dieses herrlich zarte Fleisch als frischen Schinken zu genießen. Der Geschmack der Kräuter kommt schön zart durch und das Fleisch ist zart und fettfrei. Ich kann es nur jeden empfehlen in diesen Genuss zu kommen.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Putenkeulen Heißgeräuchert

Das ist eine meiner besten Sorten. Das Geflügel kann zwar sehr schnell schlecht werden, aber das Risiko lohnt sich wirklich. Der Schinken ist herrlich Zart und wohlschmeckend. Einfach ein purer Genuss.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Donald Turkey

Ein weiterer Vertreter meine Kochschinkenserie. Hierfür habe ich eine Putenbrust nass gepökelt. Ich hatte dieses Rezept bereits als Rohschinken ausprobiert und es hat sehr gut geschmeckt. Als Kochschinken eignet sich das Rezept leider nicht so sehr.

Gewürzkochschinken aus Hühnerbrustfilets

Dies ist ein Putenkochschinken nach einem Rezept für Gewürzkochschinken. Der Schinken besteht aus Putenbrustfilets. Ich war gespannt, ob sie nach dem Kochen zusammen bleiben, oder ob sie auseinanderfallen. Glücklicherweise sind sie zusammen geblieben. Leider ist der Schinken mit dem Rezept zu salzig geworden. Ich denke, dass man ihn am besten für ein Essen mit verwenden kann. Das nächste mal einfach ein wenig weniger nehmen und gut ist es. Ich werde dann beim Kosten nochmal genau raus schmecken, ob es sich lohnt ihn noch einmal zu machen.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Amerikanische Hühnernudelsuppe

Ein Rezept, das sehr gut schmeckt, aber auch etwas Arbeit macht. Hierfür muss man Hähnchen- oder Hühnerkeulen klein schneiden, was keine besonders schöne Arbeit ist. Anschließend brät man diese mit Bauchspeck in einem Topf an und gibt Wasser hinzu. Nach einer Weile noch die Nudeln und Gewürze. Was hieran besonders ist, ist der Estragon. Ich habe vorher mit diesem Gewürz noch noch nichts zu tun gehabt, da es in der deutschen Küche meines Erachtens nicht sonderlich viel Anklang hat. Man sollte damit auch etwas sparsam sein, da dieses Gewürz recht intensiv ist. Zum guten Schluss kommen noch die Nudeln in den Topf und fertig ist die Suppe. Schmeckt sehr gut.

Freitag, 13. Dezember 2013

Einkauf

Hier habe ich nur zwei meiner diesjährigen Einkäufe bereit gestellt. Da waren aber noch viele viele mehr von dieser Art.


Rostbrätl

Schön verpackt und beschriftet habe ich die Rostbrätl fertig zum Braten gemacht.


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Die neuen Würste

Ich habe Anfang der Woche wieder fünf verschiedene Sorten Wurst gemacht. Von links nach rechts ist es Kaninchenwurst II, Kaninchen Confit, Geflügelleberwurst nach jüdischer Art - traditionelle Variante und moderne Variante und Marönchen - Geflügelleberwurst mit Maronistücken.
 
Für die Kaninchenwurst habe ich die Kaninchen zerlegt und anschließend ein paar Stunden angebraten. Danach bzw. dabei habe ich die Wurst gewürzt und anschließend in die Gläser gefüllt und eingekocht.
Für die Geflügelleberwurst nach traditioneller Art wurden die Lebern angebraten und anschließend mit hartgekochten Eiern vermengt. In der modernen Variante kommen keine Eier vor. Dafür jedoch Weißwein und Knoblauch. Ich habe sie nach dem Einkochen noch nicht probiert. Daher kann ich noch nicht genau sagen, wie das schmeckt.
Die letzte Variante mit Maronistückchen ist mit sehr vielen Zutaten. Dort ist Schlagsahne, Honig, Petersilie und und und drin. Auch hier lasse ich mich mal überraschen, was mich erwartet. Sicherlich habe ich die Wurst vor dem Abfüllen schon probiert, aber hinterher schmeckt sie ja doch immer etwas anders. Als Richtwert; ich habe die Wurst ca. 90 Minuten bei etwa 80°C eingekocht. So hält sie locker ein halbes Jahr.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Putenschinken

Ein sehr sehr leckerer Putenschinken. Bei Putenschinken ist allerdings äußerste Reinheit geboten, da dieses Fleisch sehr schnell Schimmel ansetzen kann.