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Samstag, 23. September 2017

Breakfast Burger

Zutaten:
4 Buns
600g Rindergehacktes
1 getrocknetes Brötchen
120 ml Milch
1/2 Scheibe geräucherter Speck
2 EL Röstzwiebeln
1 Ei
1 EL mittelscharfer Born Senf
1/4 TL Chili
3g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
12g Salz
8 Scheiben Bacon
1 Dose Baked Beans
4 Scheiben Cheddar
4 Eier

Das Brötchen wird in der Milch eingeweicht. Nachdem es sich komplett vollgesogen hat und weich ist, wird es ausgedrückt. Der Speck wird in kleine Würfel geschnitten und zusammen mit dem Hackfleisch, Brötchen, den Röstzwiebeln, Ei, Senf, Chili, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengt. Aus der Masse werden 4 Patties geformt.
Die Baconscheiben werden bei indirekter Hitze langsam angebraten. In einer Pfanne werden einzeln die Eier gebraten. Während des Bratens sollten sie mit Salz und Pfeffer bestreut werden.
Die Bohnen werden in der Mikrowelle erwärmt.
Über direkter Hitze werden die Patties gegrillt. Nachdem die erste Seite fertig gegrillt wurde, wird auf jedes Patty eine Scheibe Cheddar gegeben. Wenn diese Zerschmolzen ist, ist das Patty fertig.
Nun können die Burger belegt werden. Erst die Unterseite vom Bun, dann 2 Scheiben Bacon, dann das Patty, die Bohnen und das Ei und die Oberseite vom Bun.


Der Burger lässt sich relativ einfach herstellen, da man die Sachen zeitunkritisch parallel machen kann. Geschmacklich ist es leider kein Burner. Ein bisschen flach, wie man das ein oder andere Englische Frühstück vielleicht kennt. Er hat aber extrem satt gemacht. Wer ihn probieren will, nur zu, aber unter meine Top Ten kommt er nicht.

Montag, 14. August 2017

Grilldorade mit Gnocchi

Zutaten:
Für die Gnocchi:
1 Packung Gnocchi
1/2 Packung Cocktailtomaten
1/2 handvoll Basilikum
1/2 handvoll Petersilie
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Rosmarinpulver
Olivenöl

Für den Fisch:
4 Doraden
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Paprika
Knoblauch
Fenchel
Salbei
Ingwer
Zwiebel

Die Fische werden abgewaschen und von allen Seiten, auch innen mit jeden der Zutaten gewürzt. Man kann ruhig so viel von allen Gewürzen an den Fisch machen, dass er jeweils leicht bedeckt davon ist. In den Bauch wird 1 Scheibe Zwiebel gelegt. Alle Fische werden für einen Tag bei 4°C mit ein paar Spritzern Zitronensaft eingelegt und vakuumiert. Anschließend wird der Fisch in Fischbrätern auf dem Grill bei mäßiger direkter Hitze von jeder Seite etwa 10 Minuten gegrillt.

Für die Gnocchi wird die Zwiebel klein geschnitten und der Knoblauch geschält und platt gedrückt. Beides wird in einer Mischung aus Olivenöl und Butter glasig angebraten. Danach werden die Gnocchis hinzugegeben und ein paar Minuten mit erhitzt. Dann werden die halbierten Cocktailtomaten dazu gegeben und mitgebraten, bis sie weich sind. Zum Schluss wird alles mit den angegeben Gewürzen abgeschmeckt und die gehackten Kräuter dazu gegeben. Die Gnocchis sollten nach Möglichkeit nicht zu lange warm gehalten werden, da sonst die Kräuter nicht mehr appetitlich aussehen.


Ich weiß, dass mein Teller bei der Aufnahme leider nicht sauber war, das lag aber daran, dass alles gleichzeitig fertig werden musste und die anderen natürlich auch bedient werden wollten. Grundlegend ist zu sagen, dass die Gnocchi an sich nicht mein Fall sind, aber wenn man die so nicht kennt, kann man sie auch einmal probieren. Sie schmecken wie ein kleiner intensiver Kloß. Mit den ausgewählten Gewürzen habt ihr allerdings ein wunderbar italienisches Flair an dem Gericht. Passend dazu ist auch der Fisch gewürzt, wobei ich sagen muss, dass der Fisch an sich gar nicht so viel von den Aromen aufgenommen hat. Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum die Dorade als Grill- oder allgemein Speisefisch so beliebt ist. Sie hat viele kleine Kreten. Ich habe parallel auf dem Grill eine Makrele mit der gleichen Würzung hergestellt und sie hat wesentlich besser geschmeckt und war einfacher zu essen, weil nicht so viele kleine Kreten vorhanden waren. Die Gewürzmischung an sich ist gut gewählt und würde ich wieder so wählen.

Dienstag, 8. August 2017

Rosmarinfoccacia

Zutaten:
250g Mehl Typ 550
1/2 Würfel Hefe
7 EL Olivenöl
1 1/2 TL Rosmarin
150 ml Wasser
Grobes Meersalz
Optional Zwiebelringe und Oliven zum Belegen

Das Mehl wird auf einen Haufen geschüttet und eine Mulde in der Mitte gebildet. Die Hefe wird hinein gebröselt und das lauwarme Wasser dazu gegeben. Mit etwas Mehl vom Rand wird ein Vorteig angerührt, der 30 Minuten zugedeckt ruhen muss. Anschließend werden 4 EL von dem Olivenöl und der Rosmarin dazu gegeben und alles miteinander verknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Nun wird der Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausgerollt. Mit dem Ende eines Kochlöffels werden Vertiefungen in den Teig gedrückt, damit er nicht ungewollt aufgeht. Der Teig muss zugedeckt noch einmal eine halbe Stunde ruhen. Nun wird die Oberseite mit dem restlichen Öl benetzt und mit groben Meersalz bestreut. Das Ganze wird nun bei 180°C etwa 20 Minuten gebacken, bis der Teig gleichmäßig gebräunt ist.


Sollte der Teig mit den angegebenen Mengen sich nicht komplett vom Schüsselrand lösen, muss noch mehr Mehl hinzugegeben werden. Wer Belag darauf haben will, ist relativ frei bei der Wahl der Zutaten. Ich habe mich für Zwiebel und Oliven entschieden, die ich in Ringe geschnitten habe und von dem Backen darauf verteilt habe. Geschmacklich besticht bei der Wahl eindeutig der Rosmarin. Wer es etwas dezenter möchte, sollte etwas einen 3/4sten oder 1 TL Rosmarin verwenden. Ich habe weiterhin ein wenig frischen schwarzen Pfeffer auf die Oberseite gestreut und das Ganze nicht mit normalen Olivenöl benetzt, sondern mit meinem eingelegte Olivenöl, in dem ebenfalls Rosmarin und Knoblauch sind. Das Gute an dem Meersalz ist, dass man es abkratzen kann, wie bei einer Brezel, wenn man es nicht mag. Vereinzelt passt es gut dazu, aber man sollte aufpassen, dass es nicht zu viel ist. Ansonsten muss ich sagen, dass es eine wunderbare Gelegenheit zum Vorwegessen oder Nebenherschnappeln bei jedem Grillfest ist. Die Arbeit ist sehr überschaubar und man erhält fast ein ganzes Backblech damit. Das reicht locker, damit 6 Personen genug Beilage für das Grillgut haben. Ich werde das Rezept sicher noch öfter anwenden und in verschiedenen Variationen ausprobieren. Ich denke mit Knoblauch belegt oder mit Tomaten ist es auch ein wahrer Genuss.

Samstag, 5. August 2017

BBQ Hähnchen mit 3 Aromen

Zutaten:
Für die Soße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
6 Zehen Knoblauch
250 ml Ketchup
125 ml Cola
4 EL Zitronensaft
4 EL braunen Zucker
2 EL süßen Senf

Für die Gewürzmischung:
2 TL Paprika
2 TL Meersalz
1 Packung Zitronenschale
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

1-2 Kg Hähnchenschenkel
Hickorychips

Für die Soße werden Zwiebel und Knoblauch geschält und in kleine Würfel gehackt. Anschließend werden diese in dem Öl glasig angebraten. Danach werden alle  weiteren Zutaten für die Soße hinzu gegeben und unter ständigen Rühren aufgekocht und etwas reduziert.

Das Geflügel wird am Vortag kalt gewaschen und trocken getupft. Anschließend wird es mit der Gewürzmischung rundherum benetzt und bei max. 4°C im Kühlschrank (idealerweise vakuumiert) 1 Tag eingelegt. Am Grilltag werden die Hähnchen über schwacher direkter Hitze von beiden Seiten angebraten, damit die Haut knusprig ist. Anschließend werden sie über indirekter Hitze fertig gegrillt. Dabei werden beide Seiten regelmäßig mit der Marinade bestrichen. Die gewässerten Holzchips werden mit zu der Glut gegeben, damit die Geflügelteile gesmoked werden.



Auf dem Bild sieht man eine breite Auswahl von allen Dingen, die ich an dem Grilltag auf den Rost gelegt habe. Die Hähnchen mit den 3 Aromen sind dabei die größeren Teile. Geschmacklich muss ich sagen, dass das Fleisch der Hähnchen an sich wieder nicht wirklich Geschmack aufgenommen hat. Dagegen war die Haut sehr aromatisch. Das Hähnchen ohne die BBQ Soße hat nur begrenzten Geschmack. Die Barbequesoße würzt recht gut. Die Soße schmeckt leicht süßlich durch die Cola, den Zucker und den Senf. Ein wenig kommt der Knoblauchgeschmack zu Tage, aber das ist nicht so, dass man hinterher stinkt, als wenn man die Zehen roh gegessen hätte. Der Rauch der Chips gibt dem Ganzen eine gewisse Note, die den Geschmack abrundet. Alles in allem ist zu sagen, dass man mit der Herstellung zwar ein wenig Arbeit hat, diese sich aber bedingt lohnt. Verglichen mit manch anderen Hähnchenvarianten, die ich bereits gemacht habe, würde ich diese Version im guten Mittelfeld einordnen. Es ist eine angenehme Abwechslung, die man gerne probieren kann.

Montag, 24. Juli 2017

Banana S'mores

Zutaten:
150g Vollkorn-Butterplätzchen
150g Butter
1 Ei
6 Bananen
150g Mini-Marshmallows
1 Packung Schokoladentropfen

Backform:
Springform ca. 23x34

Die Bananen werden in der Schale von beiden Seiten über direkter Hitze gegrillt. Die Plätzchen werden klein zerbröselt und zusammen mit der Butter und dem Ei verknetet. Der Plätzchenteig wird in die ausgebutterte Springform gleichmäßig verteilt. Der Boden wird nun 15 Minuten bei 160°C gebacken. Nachdem er ausgekühlt ist, werden die Bananen in Stückchen darauf verteilt. Darauf werden die Marschmallows und die Schokoladentropfen gegeben. Alles zusammen wird noch einmal ca. 30 Minuten bei 160°C gebacken.


Vorab ist zu sagen, dass dieser Kuchen nichts für Diätfreunde ist. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass die Butter und das Ei nicht ausreicht um die Plätzchenmasse zu binden. Als ich den Teig dann in den Ofen geschoben hatte, war doch etwas zu viel Flüssigkeit drin. Das ist aber nicht schlimm, weil diese dann aus der Form läuft. Mit den restlichen Zutaten kann man ruhig eine Mischung machen anstatt sie nacheinander auf den Teig zu legen. Man sollte immer die Marshmallows im Auge behalten, dass sie nicht zu dunkel werden. Geschmacklich war der Kuchen in Ordnung. Ich würde ihn das nächste Mal aber definitiv mit einer Kugel Eis essen. Die beiden Dinge in Konstellation passen sicher richtig gut zusammen. Ansonsten wirkt der Kuchen eher schwer duch den ganzen Zucker.

Freitag, 21. Juli 2017

In Whisky, Soja und Honig marinierte Stubenküken

Zutaten:
6 Hähnchenschenkel
150 ml Sojasoße
100 ml Whisky
6 Knoblauchzehen
2 El Honig
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Schenkel werden gewaschen. Die Knoblauchzehen geschält und klein gehakt. Anschließend werden Alle Zutaten miteinander vermengt und bei max. 4°C im Kühlschrank 1 Tag mariniert. Zum Grillen werden die Schenkel kurz über direkter Hitze angebraten und über indirekter Hitze fertig gegrillt.


Wie ihr sehen könnt, habe ich das gleich Bild, wie aus dem letzten Post genommen, weil hier beide Sorten vom Fleisch abgebildet sind. Ihr könnt anstatt den Hähnchenschenkeln natürich auch jede andere Art von Geflügel nehmen. Gerade für die Frauen eignen sich hervorragend Putenbrustfilets. Das macht von der Verarbeitung keinen Unterschied. Bei diesem Rezept würde ich euch empfehlen die Menge an Whisky stark zu reduzieren. Der Geschmack legt sich zwar sehr gut um das Fleisch, aber es bleibt dennoch ein sehr starker Whiskygeschmack vorhanden. Ich kann mir vorstellen, würde man zu der Marinade noch Ketchup oder eine Art BBQ-Sauce geben, dann reduziert sich das etwas und passt mit den übrigen rauchigen Geschmack besser zusammen. Aber in der Rohfassung werden wahrscheinlich viele Leute sagen, dass es ihnen zu sehr nach Alkohol schmeckt.

Dienstag, 18. Juli 2017

Entenkeulen vom Grill mit Hoisin-Orangen-Glasur

Zutaten:
4 Hähnchenschenkel
4 EL Reiswein
1 Packung Orangenschale
3 EL Hoisinsoße
1/2 TL Chiliflocken
2 TL grobes Meersalz
1/2 TL Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Sojasoße

Die Hähnchenschenkel werden gewaschen und in den restlichen Zutaten mindestens 1 Tag im Kühlschrank bei max. 4°C eingelegt. Anschließend werden sie kurz über direkter Hitze angebraten und danach bei indirekter Hitze fertig gegrillt. 


Die Zubereitung ist denkbar einfach. Es ist immer schwierig Geschmack in Geflügel zu kriegen. Mit dieser Mischung gelingt das allerdings recht gut. Wer auf Orangenaroma steht, dem wird dieses Rezept vollkommen zusagen. Mir persönlich hat es zu sehr nach Orange geschmeckt. Wenn man eine entsprechende Beilage dazu wählt, kann ich es mir aber durchaus als mundend vorstellen. Ein Beispiel hierzu wäre entweder eine Art Nudelsalat oder etwas in Richtung Taco. Probiert es einfach aus und findet für euch die passende Option.

Samstag, 15. Juli 2017

Thailändische Garnelen

Zutaten:
300g Garnelen
1 Zwiebel
2 EL Reisweinessig
1 TL Zucker
1 TL Chiliflocken
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL Ingwer
4 EL Hoisinsoße
2 EL Oystersoße
Olivenöl zum Auffüllen

Die Zwiebel wird geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden alle Zutaten miteinander vermengt  und mit Garnelen in der Würzmischung eingelegt. Die Garnelen werden einen Tag bei 4°C im Kühlschrank mariniert. Sie werden über direkter Hitze von jeder Seite ca. 5 Minuten gegrillt.


Wenn ihr das Rezept lest, werdet ihr euch sicher fragen, warum bei diesem und dem letzten Beitrag das gleiche Bild vorhanden ist. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Garnelen in der Mitte die Variante mit dem Orangen-Fenchel-Aroma sind und die äußeren sind die Garnelen aus diesem Rezept. Geschmacklich haben sie nicht so viel Aroma angenommen, wie die aus dem vorherigen Rezept. Ich denke, dass wenn man hier noch Knoblauch  hinzufügt, wird sich der Geschmack noch etwas intensivieren und das Gesamtergebnis besser schmecken. Ansonsten weisen sie lediglich einen leichten asiatischen Touch auf, der aber nicht merklich zu spüren ist. Ihr könnt ja einfach ein wenig mit den Gewürzen experimentieren und von dem, was euch am besten schmeckt die Gewürzmenge etwas anheben.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Garnelen mit Orangen-Fenchel-Aroma

Zutaten:
300g Garnelen
1 Packung Orangenschale
50 ml Olivenöl
2 EL Limettensaft
3 Knoblauchzehen
1 TL Fenchelsamen
1 Tl grobes Meersalz
1/2 TL Cayennepfeffer

Die Knoblauchzehen werden geschält und fein gehackt. Anschließend werden alle Zutaten miteinander vermengt und einen Tag mit den Garnelen eingelegt. (Im Kühlschrank bei 4°C) Die Garnelen werden auf Spieße gesteckt und 5 Minuten von jeder Seite über direkter Hitze gegrillt. 


Normalerweise haben Garnelen keinen großartigen Eigengeschmack. Mit dieser Mischung ändert sich das ein bisschen. Es verhält sich ähnlich, wie wenn man Hühnchen einlegt. Man kann nicht davon ausgehen, dass das Fleisch den Geschmack so annimmt, wie Schweinefleisch oder Rindfleisch. Dennoch merkt man einen deutlichen Unterschied zum ungewürzten Zustand. An der Konsistenz ändert das Einlegen nichts. Geschmacklich erhält man eine Mischung aus Orange und Fenchel. Das Fenchelaroma ist jedoch nicht so intensiv, dass es abschreckt. Vorstellbar wäre in dieser Konstellation auch ein Gemisch mit Salbei. Aber das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ausprobieren. Mit diesem Rezept habt ihr auf jeden Fall etwas Auergewöhnliches auf euren nächsten Grillfest.

Samstag, 24. Juni 2017

9 neue Sorten Bratwurst

Ich habe erstmals mit zwei Freunden zusammen Bratwürste hergestellt. Dabei haben wir wie immer, der Einfachheit halber Gehacktes genommen und dieses im Verhältnis von 1800g Gehacktes zu 200g Curshed Ice vermengt. Die Masse haben wir mit den entsprechenden Gewürzen vermischt und alles zu einem Brät gekuttert. Die Würste haben wir in 26/28 er Schweinedarm gefüllt und gebrüht. Für das nächste Mal werden wir eine kleinere Darmgröße (24/26) wählen, weil die Würste sonst schon ziemlich dick sind. Als Sorten haben wir die folgenden hergestellt:
187 Weißwürste
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen
199 Frankenwalder Rostbratwurst
200 Pfälzer Bratwurst
201 Hessische Bratwurst
202 Fränkische Bratwurst
203 Eigene Thüringer
204 Eigene Bärlauch

Da man auf den Bildern sowieso keinen Unterschied erkennen kann, werde ich euch aufschreiben, wie die einzelnen Sorten Geschmeckt haben. Dazu ist zu erwähnen, dass bei den ganzen Bratwurstsorten auch noch eine Sorte Weißwurst dabei war. Dazu kann ich schon einmal sagen, dass sie sehr gut geschmeckt hat. Sie bekommt auf meiner Skala eine 8 und ich werde sie definitiv wieder machen. Ich weiß nicht, ob es dieses Mal an den neuen Füllgehilfen lag, aber die Würste sind mir ein bisschen fest vorgekommen. Um das zu umgehen, werde ich das nächste Mal das Hackfleisch etwas fettiger bestellen.
Die Nummer 187 Weißwürste ist ein einfaches Rezept gewesen, bei dem ich nach Gusto TK Petersilie an die Wurst getan habe. Ich war positiv davon überrascht, dass sie so gut geschmeckt haben. Dieses Rezept werde ich definitv wieder verwenden.
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen hat sich im ersten Moment interessant angehört. Ich habe bei der Rezeptur schon mehr als doppelt so viele Pfifferlinge an die Wurst gemacht. Dennoch hat man nach dem Grillen gar nichts davon geschmeckt. Vielleicht verliert sich der Geschmack, wenn die Pilze mit gekuttert werden, oder einfach durch den Brühvorgang. Mein Fazit daraus ist jedoch, dass ich die Bratwürste das nächste Mal bei eine ähnlichen Wurst entweder nicht brühe, oder die Stückchen größer lasse.
Die Nummer 199 Frankenwalder Rostbratwurst hat ein sehr neutralen Geschmack. Nur mit ganz genauen Geschmackssinn erkennt man im Abgang eine leichte pfeffrige Note. Die Bratwurst ist grundlegend nicht verkehrt, wird aber nur eine 5 erhalten. Ich werde das Brät dann zB. als Grundbrät für andere Wurstsorten verwenden, zum Beispiel, wenn man Bärlauchwürste macht.
Nummer 201 (Hessische Bratwurst) hat leider nicht meinen Bedürfnissen entsprochen und wird nicht wieder hergestellt. Die Wurst hat nicht sonderlich nach Gewürzen geschmeckt, sondern überwiegend nach Schweinefleisch, ähnlich, wenn man einen Schinken relativ mild einlegt und ihn dann lufttrocknet.

Dienstag, 6. Juni 2017

Caesar's Salad-Burger

Zutaten:
1 trockenes Brötchen
150 ml Milch
500g Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
1 Ei
1 TL Born Senf mittelscharf
3/4 TL Oregano
10g Salz
2g schwarzer gemahlener Pfeffer
1 Eisbergsalat
2 Eier
4 EL Mayonnaise
2 EL Schmand
50g Parmesan
Salz
Pfeffer
Buns

Das getrocknete Brötchen wird so lange in der lauwarmen Milch eingelegt, bis es völlig durchtränkt ist. Anschließend wird es ausgedrückt und mit den Zutaten bis zum Eisbergsalat vermengt. Die Zwiebel sollte dazu geschält und klein gehackt werden. Die beiden Eier unter dem Salat werden hart gekocht. Mayonnaise, Schmand und Parmesan werden miteinander vermengt und mit Salz und Zucker abgeschmeckt. Die Patties werden auf dem Grill von beiden Seiten angebraten. Die Unterseite des Buns wird mit dem topping bestrichen und mit einem Salatblatt belegt. Darauf wird das Patty platziert. Zum Abschluss werden die hart gekochten Eier in Scheiben geschnitten und auf dem Patty platziert. Nun kommt der Deckel vom Bun oben drauf und fertig ist der Ceasar Salad Burger.



Mit diesem Burger bin ich leider nicht sonderlich zufrieden. Das Hackfleisch hat eine leichte Note von dem Oregano, was meines Erachtens aber nicht gut zu dem Burger passt. Geschmacklich kann er leider auch so nicht sonderlich überzeugen, da allgemein recht wenig geschmacksbeeinflussende Faktoren eine Rolle spielen. Das Patty hat wie gesagt keine sonderlichen Geschmackseigenschaften, genauso wenig, wie die Eier und der Salat. Das einzige, was dem Ganzen einen gewissen Geschmack verleiht ist das Topping. Hierbei ist aber das Problem, dass es eigentlich auch nur mild nach Mayonnaise und Parmesan schmeckt. Alles andere würde dann nur wieder Salz oder Pfeffer betonen. In meinen Augen ist das Rezept ein Versuch einen Salat mit einem Burger zu kreuzen, was nicht gelungen ist. Schaut lieber nach einem meiner anderen Burgerrezepte, dann habt ihr mehr davon.



Samstag, 3. Juni 2017

Kartoffelecken

Die Zutaten zu diesem gericht lassen sich schwer in Mengen angeben, weshalb ich euch lediglich die Vorgehensweise erklären will. Wie viel ihr von den jeweiligen Gewürzen verwendet, bleibt letzendlich jedem selbst überlassen.


Ich verwende die Kartoffeln in erster Linie gerne zum Grillen. Hergstellt werden sie aber im Ofen. Zur Herstellung werden die Kartoffeln gewaschen und geviertelt. Anschließend werden sie in eine Schüssel mit Deckel gegeben, damit man sie gut schütteln kann, nachdem die Gewürze aufgebracht sind. An Gewürzen kommt zunächst Salz als Grundzutat für den Geschmack darauf. Weiterhin werden die kartoffeln mit Cayennepfeffer, Knoblauchpulver, Paprika edelsüß, etwas Rosmarin und ggf. einer Prise Gemüsebrühe bestreut. Zum Schluss werden sie mit Olivenöl begossen und in der Schüssel geschüttelt, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen können. Danach werden sie in eine Auflaufform gegeben. Für eine Auflaufform kann man nun zwei kleine Zwiebeln schälen und achteln und die Stücke in der Form verteilen. Die Kartoffeln werden nun bei Umluft 160°C 1 Stunde gebacken. Dabei braucht man sich nicht weiter darum kümmern. Dazu passt immer wieder ein schöner Kräuterquark und das entsprechende Grillgut. Ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren. Lasst es euch schmecken.


Samstag, 24. Dezember 2016

Döner

Zutaten:
Für den Döner:
ca. 1,5 Kg Schweinenacken
ca. 1,3 Kg Hackfleisch
ca. 300g Eis
ca. 100g Gyrosgewürz

Für die Soße:
1 Kg Quark
2 Becher Joghurt
1 Becher Creme Fraîche
100 ml Milch
1 Handvoll Petersilie
1 Handvoll Schnittlauch
Salz
Cayennepfeffer
Knoblauch
3 Blätter Basilikum
Paprikapulver
1 Schuss Zitronensaft
1 Schuss Balsamicoessig
Zucker
2 EL Tomatenmark

Für das Kraut:

Für das Brot:

Zusätzlich:
Zwiebeln
Tomaten 

Der Nacken wird in etwa 2 cm dicke Scheiben geschnitten und flach geklopft. Die Scheiben werden von beiden Seiten mit der Hälfte des Gewürzes bestreut und massiert. Das Hackfleisch wird mit dem Eis und der anderen Hälfte des Gewürzes gekuttert. Anschließend wird immer abwechselnd eine Scheibe Schweinenacken und Brät auf einen Grillspieß aufgesteckt. Zum Schluss wird noch ein bisschen Brät in die Zwischenräume verteilt und das Ganze straff mit Frischhaltefolie umwickelt. Nun muss der Spieß komplfett eingefroren werden. Zum Grillen wird er ebenfalls im gefrorenen Zustand auf den Grill gehängt, da er sonst auseinander fällt. Dann wird stetig das fertig gegrillte Fleisch abgeschnitten.

Für die Soße werden Petersilie, Schnittlauch, Basilikum und Knoblauch fein gehäckselt und mit den restlichen Zutaten vermengt. Bei den Zutaten, bei denen keine genauen Angaben dran stehen, sollten diese abgeschmeckt werden. 

Das Kraut und das Brot werden wie in vergangenen Rezepten erwähnt hergestellt. Die Zwiebeln und Tomaten werden in Scheiben geschnitten.


Im noch gefrorenen Zustand. Wenig Glut, damit er nicht verbrennt.


Die äußeren Schichten werden wie bei einem richtigen Döner Schrittweise abgetragen. Ein scharfes Messer birgt hier große Vorteile.


Der fertige Döner. Alles an sich eine Menge Arbeit. Aber es ist einmal etwas anderes, so etwas Zuhause aufzutischen. Meine Meinung zum Salat und Brot solltet ihr schon kennen, wenn ihr meinen Blog folgt. Die Soße hat einen angenehmen milden Touch, der nichts übertönt. Es ist etwas Knoblauch darin, aber nicht so viel, dass man sich nirgends mehr sehen lassen kann. Durch den Joghurt und das Tomatenmark ist sie recht fruchtig, wie bei einer Spezialsoße. Ich finde, sie ist mir recht gut gelungen. Das Fleisch hat freudigerweise bis fast zum Schluss gut auf dem Spieß mit gearbeitet und ist nicht auseinander gefallen. Die letzten Zentimeter Durchmesser haben sich allerdings nicht mehr so gut gedreht, weshalb ich dann den Deckel auf den Grill gemacht habe und das restliche Fleisch im Anschluss klein geschnitten habe. Von der Würzung her sind die 100g Gewürz nur eine grobe Angabe. Ich habe das Brät gekostet und entschieden, ob es in Ordnung ist oder nicht. Alles in allen hat es zwar schon nach den Gyros geschmeckt, aber noch nicht 100% wie ein Döner. Das ist aber nicht so schlimm. Alle Gäste und ich auch waren davon begeistert und ein jeder hatte seinen Spaß daran, sich seinen eigenen Döner herzustellen. Ich kann es euch nur empfehlen das einmal auszuprobieren.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Im Whyskirauch gesmoktes Eisbein

Zutaten:
1,1 Kg Eisbein
4l Wasser
400g NPS
1/4 TL Kümmel gemahlen
2 Nelken
2 zerkleinerte Lorbeerblätter
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1/4 TL Knoblauchpulver
1/8 TL Macis
1/4 TL Koriander

Das Eisbein habe ich über Nacht in die Pökellake gelegt. Sinnvoll ist es, wenn man die Haut des Beines einsticht, damit die Lake auch in das Fleisch eindringen kann. Wer will kann die Lake aber auch spritzen, dann ist ein separates Einstechen nicht nötig. Wer mehr Zeit hat, kann das Bein auch 2 oder 3 Tage pökeln. Ich hatte die Zeit leider nicht, weil ich es am Folgetag grillen wollte. Das habe ich dann auch getan, indem ich es indirekt gegrillt habe und die gewässerten Räucherchips auf die Glut gegeben habe. Nach etwa 2 Stunden war das Eisbein fertig und konnte gegessen werden.


Geschmacklich ist das Eisbein gut geworden. Der Rauch ist sowohl in das Fleisch, als auch in die Schwarte gezogen. Die Schwarte war leider etwas lederig. Das heißt für mich, dass ich sie für das nächste Mal noch eine Zeit lang direkt grillen muss, damit sie knusprig wird. Dass der Rauch sonderlich nach Whyski geschmeckt hat, konnte ich nicht feststellen. Es hat jedenfalls gut dazu gepasst und kann auch in größerer Stückzahl wiederholt werden. Als kleine Anregung gab es bei mir übrigens Kartoffeln und Sauerkraut zu dem Gericht.

Montag, 12. Dezember 2016

Im Hickoryrauch gesmokte Hähnchenschenkel

Zutaten:
Hähnchenschenkel
Salz
Pfeffer
Hickorychips

Nachdem nun jeder immer vom Smoken und Räuchern schwärmt, dachte ich mir, dass ich das auch ausprobiere. Deshalb habe ich mir unterschiedliche Sorten an Holzchips bestellt. Dazu zählen momentan, Whyski, Kirsche, Hickory, Buche und Birke. Die Verwendung der Chips im Kugelgrill ist sehr einfach. Die Chips werden entweder einzeln oder mit verschiedenen Gewürzen ca. eine halbe Stunde vor dem Grillen in eine Dose mit Wasser gegeben, damit sie sich vollsaugen können. Anschließend wird das Wasser weg gegossen und die Chips werden auf die heiße Glut gegeben. Sofort den Deckel drauf machen und schon wird eure Ware geräuchert. Um den Geschmack etwas heraus zu schmecken habe ich das Grillgut nur sehr leicht gewürzt und die Hähnchenschenkel nur mit Salz und Pfeffer bestreut. Ich habe sie nebeneinander auf den Grill gelegt und indirekt gegrillt bzw. gesmokedt, bis sie eine Temperatur von 75°C hatten.


Was ist nun dazu zu sagen. Zunächst wahrscheinlich, dass zu Hähnchen der Räuchergeschmack sicherlich interessant ist, aber wenn man das Hähnchen alleine isst, es vielleicht nicht 100%ig passt. Das heißt aber nicht, dass ich das nicht wieder machen würde. Von der Intensität des Räucherns her würde ich das nächste Mal aufhören, wenn die Schenkel goldgelb sind. Dann ist das Raucharoma nicht ganz so stark. Sinnvoll ist es sicherlich auch, wenn man die Haut einschneidet, damit der Rauch auch etwas in das Fleisch ziehen kann. Der Geschmack des Hickory Holzes lässt sich ganz schwer beschreiben. Am sinnvollsten ist es, wenn ihr das selbst ausprobiert. Man könnte denken, es schmeck nach eine Art Wiener, anders lässt sich das gar nicht beschreiben denke ich. Probiert es einfach mal aus und sagt mir eure Meinung.

Freitag, 9. Dezember 2016

Geräucherter Hals mit Champignon-Brokkoli-Füllung

Zutaten:
1,5 Kg Schweinenacken
Salz
Pfeffer
Paprika
Knoblauch
500g Hackfleisch
100g Eis
12g Salz
3g frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
0,7g Paprika edelsüß
0,3g Macis
0,4g Koriander
0,4g Knoblauchpulver
200g TK Brokkoli
200g Zwiebeln
200g Champignons
Räucherchips
Salz
Pfeffer
Butter 
Mehl


Der Schweinenacken wird unter kalten Wasser abgewaschen und trocken getupft. Anschließend schneidet man ihn in der Mitte ein, sodass nur etwa 3 cm Fleisch übrig bleiben. Danach werden die beiden angeschnittenen Hälften noch einmal eingeschnitten und aufgeklappt. Sollte der Schnitt etwas ungerade sein, kann man die Fleischstücke, die noch überstehen abschneiden und mit zum Brät geben. Das Nackenstück wird von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und etwas Paprika bestreut.


Für das Brät werden die Zutaten von Hackfleisch bis Brokkoli bis auf 12°C gekuttert. Anschließend wird das Brät auf den Nacken aufgetragen.


Die Zwiebel wird geschält und in Würfel geschnitten. Ich habe Dosenchampignons verwendet. Diese müssen abgeschüttet werden. Zusammen mit den klein geschnittenen Röschen vom Brokkoli werden sie mit den Zwiebeln vermengt und alles gleichmäßig auf dem Brät verteilt.


Nun wird alles zusammengerollt und zusammen gebunden. Ich habe meinen Braten mit Birkenchips geräuchert. Diese habe ich ca. eine halbe Stunde vor dem Räuchern in Wasser eingelegt. Der Grill wird mit Briketts auf einer Seite befeuert. Auf der anderen Seite wird eine Schüssel deponiert, in die der Bratensaft tropfen kann. Der Braten wird über die Schüssel gelegt und indirekt gegrillt bzw. gesmokedt. Bei mir hat das ca. 2 Stunden gedauert. Die Räucherchips werden gleich zu Beginn des Grillens auf die heißen Briketts gegeben.


Je nachdem, wie lange bzw. intensiv der Braten geräuchert wird, nimmt er unterschiedliche Bräunungsstufen an. Auf dem Bild sieht es sehr dunkel aus, was es aber nicht wirklich ist. Die Kerntemperatur hat 75°C betragen. Dann habe ich den Braten vom Grill genommen und in Scheiben geschnitten.


Leider kommt das gerollte Muster nicht schön zur Geltung, aber schmecken tut er sehr gut. Aus dem Bratenansatz und der Bechamel habe ich mir eine Soße hergestellt. Diese gibt es dann dazu, wenn ich mir die Bratenscheiben zu Kartoffeln, Klößen oder sonstigen warm mache. Der Braten ist schön saftig und hat eine angenehme Rauchnote. Sie passt mit der Füllung richtig gut zusammen, wobei ich mir anstelle des Brokkolis auch Paprika vorstellen könnte. Auch wenn es etwas Arbeit macht, hat es sich gelohnt und ich werde es wieder tun.

Donnerstag, 24. November 2016

Gesmokte Zucchini

Zutaten:
1 Zucchini
500g gemischtes Hackfleisch
10g Salz
3g frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
0,5g Paprika edelsüß
1 Ei
1/8 TL Knoblauchpulver
1/2 Zwiebel
1 MSP Macis
1/2 TL Senf
1/2 in Milch aufgeweichtes getrocknetes Brötchen
3 EL Semmelbrösel
1 Packung Gauda in Scheiben
Kräuterbutter
Räucherchips für Gemüse

Die Zucchini wird geschält, halbiert und entkernt. Die Kräuterbutter wird je nach Belieben auf die Innenseiten der Zucchini gelegt. Die Zwiebel wird geschält und in kleine Stückchen gewürfelt. Das Hackfleisch wird mit den restliche Zutaten, bis auf die Räucherchips und den Käse vermengt und auf die Zucchini gelegt. Zum Schluss wird der Käse auf die Zucchini gelegt. Die Zucchini wird bei indirekter Hitze im Kugelgrill gegart, bis die Kerntemperatur des Fleisches 75°C erreicht hat. Es ist sinnvoll sie auf eine Aluschale zu legen. Damit die Zucchini einen angenehmen Geschmack erhält, werden die Räucherchips vor dem Grillen eine halbe Stunde gewässert und zu Beginn des Grillvorgangs auf die heiße Glut gegeben.

 

Wie nicht anders zu erwarten war, hat die Zucchini an sich keinen sonderlichen Eigengeschmack. Allerdings nimmt der Käse das Raucharoma wunderbar an. Wenn man ein Stückt mit allen, also dem Gemüse, dem Hackfleisch und dem Käse isst, schmeckt man, dass die Gesamtkomposition sehr angenehm ist. Der leichte Rauchgeschmack des Käses rundet das Gesamtbild ab und verleiht dem Ganzen eine ungeahnte Note. Probiert es einfach einmal aus, wenn ihr nicht wisst, was ihr mit der nächsten Zucchiniernte machen sollt.

Sonntag, 6. November 2016

Apfel-Cheese-Burger

Zutaten:
1 trockenes Brötchen
120 ml Milch
1 mittelgroßer Apfel
600g gemischtes Hackfleisch
2 Eier
1 Zwiebel
1 TL Dijon Senf
1 EL TK Petersilie
3g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
10g Salz
3-4 EL Semmelbrösel
6 Buns
1 Packung Bauchspeck
1 mittelgroßer Apfel
1 rote Zwiebel
6 EL Sour Cream
6 Scheiben Gouda
1 Kiste Kresse

Das Brötchen wird in der Milch aufgeweicht, bis es vollkommen durchzogen ist. Anschließend wird es ausgequetscht, sodass die Milch vollständig entweichen kann. Der Apfel wird geschält und entkernt und in kleine Würfel geschnitten. Die Zwiebel wird geschält und in kleine Würfel geschnitten. Nun werden die Zutaten von dem ausgedrückten Brötchen bis zu den Buns miteinander kräftig geknetet. Mit Hilfe eines Pattymakers werden 6 Patties erstellt. 
Die Sour Cream kann selbst hergestellt oder eine fertige verwendet werden. Wer sie selbst herstellen möchte, findet auf folgendem Link das Rezept dazu. 
Der zweite Apfel wird geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten. Die Zwiebel wird ebenfalls geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Nun können die Patties auf dem Grill bei direkter Hitze gegrillt werden. Nach 3-5 Minuten werden sie umgedreht und die bereits gegrillte Seite wird mit einer Scheibe Gouda belegt. Ist dieser Zerlaufen, sind die Patties fertig. Die Buns werden geteilt und die Seiten auf dem Grill kurz angegrillt. Der Speck wird ebenfalls knusprig gegrillt. Auf die Oberseite der Patties wird die Sour Cream aufgebracht. Belegt wird der Burger von unten nach oben in folgender Reihenfolge. Zuerst kommt das Unterteil vom Bun, danach der Patty mit dem Käse. Darauf werden zwei Scheiben Apfelringe und Zwiebeln gelegt. Die Kresse wird darüber gestreut und der Bacon oben drauf gelegt. Zum Abschluss kommt die Oberseite vom Bun mit der Sour Cream und fertig ist der Burger.



Der Burger gehört sicher nicht zu einem meiner Favoriten. Geschmacklich konnte er dahingehend leider nicht überzeugen, da er einfach zu wenig spezifischen Eigengeschmack hatte. Die Kresse war ganz interessant auf dem Burger an sich, aber der Rest hat seine Wirkung verfehlt. Der Geschmack des Apfels kam nicht sonderlich zur Geltung. Hier kommt es aber sicher auf die Sorte an. Die Verwendung des Apfels hat in meiner Ansicht nur zu einer komischen Haptik im Mund geführt. Alles in Allem konnte kein Eigengeschmack entstehen und das Gesamtkonzept war nicht so abgerundet, dass ich den Burger noch einmal machen würde. Ich könnte mir vorstellen, wenn man richtig süße Äpfel verwendet und die Sour Cream recht sauer macht, dazu  noch eine Art Ahornsirup oder ähnliches verwendet, dass das Geschmackserlebnis dann besser wird. Eventuell kann man dann auch die Zwiebeln sauer einlegen, damit diese noch einmal einen besseren Kontrast zu den süßen Äpfeln geben.
Solltet ihr ihn ausprobieren wollen, wünsche ich euch aber dennoch viel Spaß und guten Appetit.

Donnerstag, 3. November 2016

Pulled Pork Burger

Zutaten:
2 Kg Schweinschulter oder Oberschale
BBQ Marinade nach Wahl
Buns
Cole Slaw

Die Zutatenliste hört sich theoretisch einfach an. Das kommt aber auch darauf an, wie einfach ihr es euch machen wollt.
Ich habe 2 Kg Schweineoberschale für 3 Tage bei 4°C in eine selbst gemachte BBQ Marinade eingelegt. Allein diese Marinade bedarf schon viel Arbeit und vieler Zutaten. Diese möchte ich aber an dieser Stelle nicht näher beschreiben. Die Buns habe ich am gleichen Tag, an dem gegrillt wurde selbst zubereitet. Das Rezept dafür findet ihr auf folgenden Link (Burger Buns - Das Original). Den Krautsalat habe ich am Vortag hergestellt, damit er richtig durchziehen kann.


Am Tag der Zubereitung habe ich das Fleisch aus der Verpackung genommen und auf eine Alugrillwanne gelegt. Ich habe einen Heißräucherofen in Tonnenform, den ich vorher noch nicht benutzt habe. Dieser hat 3 Etagen. Die Unterste, auf die man die Feuerschale stellen kann, aber nicht muss. Ich habe mich dazu entschieden die Feuerschale in die zweite Etage zu integrieren, da für mich der Kamineffekt besser zur Geltung gekommen ist. In der 3. Etage habe ich das Fleisch mit der Schale auf den Grillrost gestellt. 
Mein Gedanke war nun, dass ich mir ausreichend viele Grillbriketts entzünde und diese in die zweite Ebene gebe. Dazu wollte ich mit Wasser getränkte Buchenholzspäne geben, damit das typische Raucharoma entsteht. 
In der Theorie hat sich das alles einwandfrei angehört. Leider hat es in der Praxis nicht so funktioniert. Die Briketts haben nicht so viel Wärme ausgestrahlt, wie ich es wollte. Das heißt, ich hatte lediglich Temperaturen um die 120°C. Die Tendenz war dabei fallend. Also entschloss ich mich den Ofen mit Holz einzuheizen. Damit ging die Temperatur sehr schnell hoch und verlief sich auf über 300°C. Ich denke, das war dem Fleisch etwas zu warm. Wenn ihr das also ausprobieren wollt und auch noch keine Erfahrung habt, dann versucht auf jeden Fall ganz wenig Holz anzulegen oder beißt eben in den Apfel und legt sehr viele Briketts rein. 
In meinen Versuch habe ich das Fleisch 6 Stunden im Smoker gelassen. Danach war es mit einer sehr dicken schwarzen Schicht überzogen. Das hat mich geärgert und ich dachte ich müsse das Fleisch wegschmeissen. Bei solch einem Ergenis muss man auch vorsichtig sein, weil das Teer, was sich durch das Feuer und die Rußstoffe abgelagert hat schwer krebserregend ist. Ich habe die Kohlschicht dann großzügig weg geschnitten und hatte noch einen ganzen Teller voll Fleisch übrig. Das war sehr trocken, aber auch sehr zart. Ich habe das Fleisch mit einer Gabel zerrupft und mit meiner BBQ Marinade eingerieben. Zum Verzehr habe ich die Buns aufgeschnitten, das Fleisch und den Cole Slaw darauf gelegt und das Oberteil vom Bun wieder darauf getan. Fertig war der Pulled Pork Burger.




Auch wenn die Herstellung so einige Tücken trägt, war ich doch sehr begeistert von dem Geschmack. Das Fleisch hatte ein leichtes Raucharoma, das allerdings wirklich nur leicht im Abgang zu spüren war. Die BBQ Marinade hat wunderbar zu dem Fleisch gepasst. Der Salat hat das trockene Brötchen und Fleisch herrlich aufgefrischt. Man kann gar nicht so viel essen, wie man will, wenn so ein Burger fertig ist. Ich kann es euch also nur empfehlen. Ihr müsst halt nur sehen, wie ihr am besten mit euren Smokern zurecht kommt, damit das Fleisch nicht ganz so schwarz wird, wie meins.