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Sonntag, 20. August 2017

Gefüllte Champignons

Zutaten:
1 Packung Riesenchampignons
500g ungewürztes Gehacktes
10g Salz
3g frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1/2 TL Paprika
1/4 TL Knoblauch
1 MSP Piment
1/5 TL Macis
2 TL Majoran
1/2 TL mittelscharfen Bornsenf
1 kleine Zwiebel
1 Packung Cheddar oder guter Gouda

Die Zwiebel wird geschält und klein gehackt. Die Stiele von den Champignons werden ab- und klein geschnitten. Die klein geschnittenen Champignongs werden mit den Gewürzen und den Gehackten vermengt und in die Champignonköpfe gedrückt. Nun werden die Champignons mit Käsescheiben bedeckt und bei indirekter Hitze ca. 15-20 Minuten gegrillt.


Schnell und einfach zubereitet ist das wieder etwas, mit dem ihr eure Gäste begeistern könnt. Geschmacklich merkt man hauptsächlich natürlich nur das Hackfleisch und den Käse, weil die Pilze keinen großartigen Eigengeschmack haben, dennoch ist es eine interessante Abwechslung auf dem Grill. Eventuell könnt ihr unter das Gehackte noch Kräuterbutter legen, damit diese beim Grillen in den Pilz einzieht. Probiert es doch einfach einmal aus und sagt mir eure Meinung dazu.

Samstag, 24. Juni 2017

9 neue Sorten Bratwurst

Ich habe erstmals mit zwei Freunden zusammen Bratwürste hergestellt. Dabei haben wir wie immer, der Einfachheit halber Gehacktes genommen und dieses im Verhältnis von 1800g Gehacktes zu 200g Curshed Ice vermengt. Die Masse haben wir mit den entsprechenden Gewürzen vermischt und alles zu einem Brät gekuttert. Die Würste haben wir in 26/28 er Schweinedarm gefüllt und gebrüht. Für das nächste Mal werden wir eine kleinere Darmgröße (24/26) wählen, weil die Würste sonst schon ziemlich dick sind. Als Sorten haben wir die folgenden hergestellt:
187 Weißwürste
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen
199 Frankenwalder Rostbratwurst
200 Pfälzer Bratwurst
201 Hessische Bratwurst
202 Fränkische Bratwurst
203 Eigene Thüringer
204 Eigene Bärlauch

Da man auf den Bildern sowieso keinen Unterschied erkennen kann, werde ich euch aufschreiben, wie die einzelnen Sorten Geschmeckt haben. Dazu ist zu erwähnen, dass bei den ganzen Bratwurstsorten auch noch eine Sorte Weißwurst dabei war. Dazu kann ich schon einmal sagen, dass sie sehr gut geschmeckt hat. Sie bekommt auf meiner Skala eine 8 und ich werde sie definitiv wieder machen. Ich weiß nicht, ob es dieses Mal an den neuen Füllgehilfen lag, aber die Würste sind mir ein bisschen fest vorgekommen. Um das zu umgehen, werde ich das nächste Mal das Hackfleisch etwas fettiger bestellen.
Die Nummer 187 Weißwürste ist ein einfaches Rezept gewesen, bei dem ich nach Gusto TK Petersilie an die Wurst getan habe. Ich war positiv davon überrascht, dass sie so gut geschmeckt haben. Dieses Rezept werde ich definitv wieder verwenden.
196 Mittelitalienische Salsiccia
197 Norditalienische Salsiccia
198 Pikante Bratwurst mit Pfifferlingen hat sich im ersten Moment interessant angehört. Ich habe bei der Rezeptur schon mehr als doppelt so viele Pfifferlinge an die Wurst gemacht. Dennoch hat man nach dem Grillen gar nichts davon geschmeckt. Vielleicht verliert sich der Geschmack, wenn die Pilze mit gekuttert werden, oder einfach durch den Brühvorgang. Mein Fazit daraus ist jedoch, dass ich die Bratwürste das nächste Mal bei eine ähnlichen Wurst entweder nicht brühe, oder die Stückchen größer lasse.
Die Nummer 199 Frankenwalder Rostbratwurst hat ein sehr neutralen Geschmack. Nur mit ganz genauen Geschmackssinn erkennt man im Abgang eine leichte pfeffrige Note. Die Bratwurst ist grundlegend nicht verkehrt, wird aber nur eine 5 erhalten. Ich werde das Brät dann zB. als Grundbrät für andere Wurstsorten verwenden, zum Beispiel, wenn man Bärlauchwürste macht.
Nummer 201 (Hessische Bratwurst) hat leider nicht meinen Bedürfnissen entsprochen und wird nicht wieder hergestellt. Die Wurst hat nicht sonderlich nach Gewürzen geschmeckt, sondern überwiegend nach Schweinefleisch, ähnlich, wenn man einen Schinken relativ mild einlegt und ihn dann lufttrocknet.

Dienstag, 10. Juni 2014

Die letzten der Saison

Zum Abschluss der diesjährigen Saison konnte ich es mir nicht nehmen lassen noch einmal 8 Sorten Wurst herzustellen. Dazu zählen zwei Sorten Confit; einmal mit Piment und einmal mit Knoblauch. Diese Sorten habe ich wie üblich hergestellt Also das Fleisch in Würfel geschnitten und angebraten. Da ich die Confits üblicherweise einkoche und mir die Fleischwürfel für einen Aufstrich zu grob sind, habe ich die beiden Sorten dieses Mal durch die 3 mm Scheibe des Fleischwolfes gelassen.
Weiterhin habe ich eine Art Gehacktes eingekocht. Es nennt sich Le Paté. Die restlichen Sorten sind verschiedene Varianten Leberwurst. Dazu zählen Kalbsleberwurst, Bauernleberwurst, Hausmacher Leberwurst, Beerenmarke (mit Preiselbeeren) und Fruit of the day (mit getrockneten Pflaumen). Wie die Wurst geworden ist, kann ich derzeit noch nicht sagen, werde es aber berichten, sobald ich sie probiert habe.


Sonntag, 26. Januar 2014

Pfefferbeißer

Das ist der Anschnitt meiner Pfefferbeißer. Leider haben sie einen leichten Trockenrand bekommen. Ich habe sie bei 22°C und ca. 65 rF reifen lassen. Zudem mit Salzwasser besprüht, damit sie nicht zu schnell austrocknen. Leider mit mäßigen Erfolg. Geschmacklich sind sie ok. Der Knoblauch kommt etwas zu sehr zur Geltung. Ansonsten kann man sie gerne wieder machen.

Montag, 20. Januar 2014

Anschnitt der Landjäger

Anbei der Anschnitt der ersten Landjäger. Diese sind bereits seit Mitte Dezember gereift. Gefüllt wurden sie in einen Schweinedarm mit 30er Kaliber. Aus technischen Gründen habe ich hierfür bereits gewoltes Hackfleisch verwendet. Deswegen sind im Anschnitt keine größeren Fettstücken zu sehen. Geschmacklich war die Wurst gut, für meine Begriffe nur etwas zu viel Kümmel..

Dienstag, 14. Januar 2014

Geräuchertes Kaninchen

Wie bereits angekündigt, hatte ich vor mein geräuchertes Kaninchen zu braten. Dazu habe ich mir überlegt, was dazu passen könnte und bin zu dem Entschluss gekommen, das Kaninchen wie folgt zu zubereiten. 
Um den Hackbraten im Bauch des Kaninchens herzustellen, habe ich ein Pfund Gehacktes mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat, Paprika, einen TL Senf, einer halben Zwiebel, Semmelbrösel, Majoran und einem Ei gewürzt. Alles zu einer schönen Masse verarbeitet und später in den Bauch der Kaninchens gesteckt. 
Von dem Kaninchen habe ich den Kopf und die Läufe abgetrennt, damit es besser in den Bräter passt. Das geht ganz einfach, in dem man hinter den Schulterblättern zum Kopf hin die Vorderläufe abschneidet und vom Hinterbeinansatz zum Schwanz hin die Hinterläufe abtrennt. Die Kaninchenteile habe ich gesalzt, gepfeffert und mit Senf eingerieben. Dann habe ich den Hackbraten in den Bauch gesteckt und verschnürt. Ich weiß, dass das nicht sonderlich professionell aussieht, aber ich habe das nur nebenbei gemacht und keine Nadel da gehabt.   
 
Parallel dazu habe ich zwei ordentliche Stücke Schmalz in dem Bräter zerlassen und die Fleischteile und den Speck eingelegt und angebraten. Nachdem sie von 3 Seiten angebraten waren, habe ich die Zwiebel und den Knoblauch mit hinzugegen. Als auch die 4 Seite angebraten war, habe ich die Flasche Schwarzbier und einen guten Schluck Dornfelder trocken hinzu gegeben. Die Flüssigkeit habe ich etwas reduzieren lassen, damit der Alkohol verkocht. Die fehlende Flüssigkeit habe ich mit Wasser aufgefüllt und etwa eineinhalb Stunden kochen lassen. Zum Schluss habe ich noch etwas Ketchup und zwei bis drei TL Karokaffee hinzugegeben. Dabei das Kaninchen ab und zu drehen. Gegen Ende des Kochvorgangs habe ich das Rotkraut warm gemacht. Ich hatte noch welches vom letzten Kochen. Die Klöße habe ich der Faulheit halber mit fertiger Masse gemacht. Dann habe ich die Kaninchenteile aus dem Bräter genommen und die Soße gebunden.  
 
Mein Resumé diesbezüglich. Die Soße war einfach nur genial. Da ist mein Plan mit den gewählten Zutaten zu 100% aufgegangen. Leider hat das Kaninchen zu sehr nach Rauch geschmeckt. Ich denke, es passt einfach nicht sonderlich zu Kaninchen. Aber wer nicht probiert, kann es nicht wissen.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Möhrensuppe

Um eine schöne Möhrensuppe hin zu kriegen, muss man die Möhren schälen und mit der groben Scheibe der Küchenmaschine in Scheiben schneiden lassen. Ich nehme ungefähr genauso viele Kartoffeln, wie Möhren. Die Kartoffeln müssen geschält und gewürfelt werden. Dann Butter in einem großen Topf erhitzen und Speck anbraten. In der Mitte der Garzeit gewürfelte Zwiebeln hinzugeben und diese ein paar Minuten mit dünsten. Anschließend die Kartoffelwürfel und Möhrenscheiben hinzugeben und kurz mit anbraten. Nun muss Wasser in der gewünschten Menge aufgefüllt werden. Nun können die Gehacktesklöschen hinzugefügt werden.
Um eine schöne Sämigkeit zu erreichen müssen ca. 4 Kartoffeln zu Brei gehäckselt werden und der Suppe beigefügt werden. Die Suppe zum Kochen bringen, bis das Gemüse weich ist. Dann alles mit Salz, Pfeffer, Paprika und Knoblauchpulver abschmecken. Zum Servieren die Suppe mit Schnittlauch oder Petersilie garnieren.



Sonntag, 15. Dezember 2013

Lauchsuppe

Diese Suppe ist sehr kalorienhaltig, schmeckt aber ebenfalls sehr gut. Dazu einfach Gehacktesklöschen formen und diese anbraten. Den Lauch in kleine Ringe schneiden und gründlich im Wasser säubern, damit kein Schmutz mehr zwischen den einzelnen Lagen ist. Nach dem Anbraten den Lauch mit in den Topf geben und kurz dünsten. Anschließend mit Wasser auffüllen. Zum Schluss noch ein bis zwei Packungen Schmelzkäse und ggf. Milch hinzugeben, alles abschmecken und fertig ist man.

Schmorgurken

Auch eines meiner Lieblingsrezepte. Es stammt aus den Norden Deutschlands. Dazu nimmt man einfach eine entsprechende Anzahl aus Schmorgurken und schält diese. Danach müssen die Kerne entfernt werden und die Gurken in die gewünschte Stückgröße geschnitten werden. Nun brät man Gehacktesklöschen an und gibt die Gurkenstücken dazu. Es kann hilfreich sein, wenn man noch ein wenig Wasser hinzugibt. Wenn die Gurken weich genug sind, kann man die Soße binden und abschmecken und schon ist man fertig.



Krautrouladen

Ich möchte euch nicht vorenthalten, wie es aussieht, wenn ich Krautrouladen mache. Ich habe dazu 20 Kg Weißkraut gekauft und diesen gekocht, damit die Blätter einfacher zu lösen sind. Währenddessen habe ich das Gehacktes für die Füllungen zubereitet. Ich mag es nicht, wenn zu viel Gehacktes in einer Krautroulade ist, deswegen fallen die Portionen bei mir immer kleiner aus. Dafür mache ich dann mehr Blätter um die Rouladen. Sind die Kohle weich gekocht, kann man die Blätter abziehen und kurz in kaltes Wasser legen, damit der Garprozess unterbrochen wird. Dann können die Rouladen gewickelt werden. Ist man mit Wickeln und Abbinden fertig, werden die Rouladen angebraten. Aus dem Fond macht man die Soße zum Gericht. wie man an den Fotos sehen kann, habe ich etwas mehr Soße gebraucht - 14 l in etwa ;).
Tja und dann ist man auch schon fertig und kann anrichten.