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Donnerstag, 13. April 2017

Baguette

Zutaten:
Für den Vorteig (Poolish):
130g Mehl Typ 550
130 ml Wasser
5g Frische Hefe

Für den Autolyseteig:
260g Mehl Typ 550
120 ml Wasser

Für den Hauptteig:
10g Frische Hefe
8g Salz

Die Zutaten für den Vorteig anrühren und zugedeckt einen Tag ruhen lassen. Die Zutaten für den Autolyseteig zusammen mit dem Vorteig 2 Minuten kneten und zugedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen. Danach die Zutaten vom hauptteig dazu geben und 5 Minuten auf niedriger Stufe und weitere 8 Minuten auf hoher Stufe kneten. Der Teig muss 1 Stunde bei Zimmertemperatur zugedeckt ruhen. Danach werden 2 Rohlinge abgestochen und vorsichtig zu langen Rollen geformt. Wer hat kann die Rohlinge in eine Baguetteform legen. Darin müssen sie noch einmal 1 Stunde ruhen und können anschließend mit viel Schwaden 20 Minuten bei 250°C gebacken werden. Nach 10 Minuten den Schwaden aus den Ofen lassen, damit die Kruste knusprig wird.


Laut Rezept sollte der Teig noch zwei weitere Male gefaltet werden. Wenn ihr den Teig zubereitet, werdet ihr aber merken, dass der Teig ziemlich zäh ist und sich auch sehr schwer in Form bringen lässt. Als fertiges Produkt ist mein Baguette nicht so luftig und grobporig, wie es sein sollte. Ob ich den Teig nicht vorsichtig genug gefaltet habe oder er einfach zu kompakt war, lässt sich schwer sagen. Im frischen Zustand war das Brot dennoch angenehm zu essen. Die Krume war relativ fest, ähnlich mancher Brötchen und die Kruste war sehr dünn, aber knusprig. Wenn euch das also gefällt, solltet ihr es ausprobieren. Eventuell sollte man mit dem Teig tatsächlich einmal Brötchen probieren, dann wird das Ergebnis sicherlich noch besser.

Montag, 13. Februar 2017

Super softe Sandwich rolls

Zutaten:
500g Mehl Typ 550
32g frische Hefe
150 ml Wasser
25g Zucker
60 ml Milch
1 Ei
10 ml Ahornsirup
5g Salz
80g Butter
5g Backmalz

Das Mehl wird zu einem Haufen geschüttet und eine Mulde in der Mitte gebildet. In die Mulde wird der Zucker und die Hefe gegeben und zusammen mit dem Wasser ein Vorteig angerührt. Dieser muss zugedeckt eine halbbe Stunde ruhen. Anschließend werden die restlichen Zutaten zugegeben und 8 Minuten kräftig durchgeknetet. Danach muss der Teig noch einmal eine halbe Stunde ruhen. Nach erneuten Durchkneten wird der Teig in Form gebracht und daraus 3 Baguettes geformt. Diese müssen zugedeckt noch einmal eine halbe Stunde ruhen. Im Anschluss werden sie bei 180°C 20 Minuten gebacken. 


Diese Sandwiches sind tatsächlich super soft. Keine knusprige Kruste, sondern eine angenehm weiche Kruste, wie bei den Sandwiches bei Subway. Die Krume ist fest genug um sie zu bestreichen, aber dennoch weich, wie bei einem Weißbrot. Eine ideale Variante um sich herrliche Sandwiches herzustellen. Dieses Rezept wird definitv öfter gebacken. Eventuell werde ich die Oberseite ab und an noch mit Sesam und Mohn oder mit Kräutern der Provence bestreuen, je nachdem, welche Art Sanwich ich mir herstellen möchte.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Traditionelle Silvesterkrapfen

Zutaten:
500g Mehl
40g frische Hefe
250 ml Milch
50g Zucker
2 EL Öl
2 Eigelbe
1/2 TL Salz
2 cl Rum
1 Glas Pflaumenmus
1/2 Packung Puderzucker
Zucker

Das Mehl wird in eine Schüssel gegeben und in der Mitte eine Mulde gebildet. Darin wird die Hefe gebröckelt, der Zucker und die lauwarme Milch gegeben. Aus den Zutaten in der Mulde wird ein Vorteig angerührt, der zugedeckt eine viertel Stunde gehen muss. Anschließend werden bis auf die Zutaten ab dem Pflaumenmus alle Zutaten mit dem Vorteig verrührt und so lange geknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Der Teig muss dann zugedeckt noch einmal eine halbe Stunde gehen. Anschließend wird der Teig etwa 2 cm dick ausgerollt und mit Hilfe einen Glases werden runde Formen ausgestochen. Diese werden auf ein bemehltes Backpapier gegeben und müssen noch einmal ca. eine halbe Stunde ruhen. Nachdem sie ordentlich aufgegangen sind, können sie in die 170°C heiße Friteuse gegeben werden. Dort müssen sie von jeder Seite ca. 3 Minuten backen. Sobald sie aus der Friteuse kommen werden sie entweder in eine Schüssel voll Zucker gedrückt, damit dieser an den Pfannkuchen haften kann oder man lässt sie etwas auskühlen und bestreicht sie dann mit der Zuckeglasur, die man aus Puderzucker und Wasser hergestellt hat. Nachdem sie abgekühlt sind, kann man sich eine Spritze nehmen, diese mit Pflaumenmus füllen und ihn vorsichtig in die Pfannkuchen spritzen. Das geht am einfachsten, in dem man in die hellen Seiten des Pfannkuchens sticht.


Ich kann euch nur empfehlen diese Pfannkuchen auszuprobieren. Sie sind so lecker und frisch, dass man gar nicht mehr aufhören kann sie zu essen. Es ist natürlich jeden selbst überlassen, welchen Zuckerbelag er darauf macht oder welche Sorte Marmelade, aber ich denke die getroffene Auswahl ist schon sehr gut. Ich bin sie jedenfalls innerhalb kürzester Zeit los geworden. Von der Konsistenz her sind sie auch schön luftig und die "Kruste" ist nicht sonderlich dick. Das liegt denke ich an der entsprechenden Temperatur, die man nur mit der Friteuse einstellen kann. Würde man sie in einen Topf machen, wird die "Kruste" zu dick und sie schmecken nicht mehr so gut. Probiert sie aus, ihr werdet sie lieben.

Sonntag, 25. September 2016

Milchhörnchen

Zutaten:
500g Mehl
30g frische Hefe
250 ml Milch
30g Butter
5 TL Zucker
1/2 TL Salz
2 Eigelb

Das Mehl wird aufgeschüttet und in der Mitte eine Mulde gebildet. In die Mulde wird die Hälfte der Milch, die zebröckelte Hefe und der Zucker gegeben. Zusammen mit etwas Mehl wird daraus der Vorteig gerührt. Dieser muss zugedeckt eine halbe Stunde gehen. Danach werden alle Zutaten miteinander vermengt und kräftig durchgeknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Nun muss der Teig noch einmal eine halbe Stunde zugedeckt ruhen. Im Anschluss werden 50g schwere Teigstücke abgeteilt. Daraus werden Kugeln geformt, die mit Hilfe eines Nudelholzes zu einer ovalen Form ausgerollt werden. Die Enden sollten dabei möglichst spitz sein. Das Ausrollen geht einfacher, wenn der Teig von beiden Seiten bemehlt wird. Nun werden die Teigstücke von einer Seite zur anderen aufgerollt. Die Hörnchen müssen noch einmal 15 Minuten gehen und werden in dieser Zeit mit dem verquirlten Eigelb bestrichen. Nun können die Hörnchen bei 160°C für 20 minuten gebacken werden.


Man braucht ein wenig Übung, damit die Hörnchen auch aussehen wie Hörnchen. Aber wenn man ein paar gerollt hat, geht das recht einfach. Geschmacklich sind sie sehr angenehm. Durch den Zucker kann man sie sowohl ohne etwas, als auch mit Belag, wie beispielsweise Marmelade essen. Ich würde das nächste Mal noch eine Packung Vanillezucker hinzufügen, damit sie ohne Belag noch besser schmecken. Sie sind schön luftig und von der Größe ideal um sie nebenbei zu essen. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Nachbacken.

Sonntag, 14. August 2016

Germknödel

Zutaten:
30g frische Hefe
2 TL Zucker
125 ml Milch
500g Mehl
2 Eier
3 EL Zucker
1/4 TL Salz
100g Butter
1/2 Packung Zitronenschale
200g Pflaumenmus
2 EL Rum
2 Msp. Zimt

Das Mehl wird zu einem Haufen geschüttet in dessen Mitte eine Mulde gebildet wird. In die Mulde wird der Zucker, die Hefe und die Milch gegeben und damit ein Vorteig angerührt. Dieser muss eine halbe Stunde ruhen. Danach werden die Zutaten bis zum Pflaumenmus unter den Teig geknetet bis dieser Blasen wirft. Der Teig muss noch einmal eine Stunde gehen. Danach wird er etwa 0,5 mm dick ausgerollt. Aus dem Teig werden Ringe ausgestochen, die einen Durchmesser von ca. 5 cm haben. Auf jede Scheibe wird ein TL Pflaumenmus gegeben und daraus Kugeln geformt. Diese müssen noch einmal 20 Minuten ruhen. Danach werden sie in kochendes Salzwasser gegeben und müssen 6 Minuten kochen. Die Knödel werden mit Vanillesoße serviert. Wer mag, kann sie mit Mohn bestreuen.

 

Klein aber fein sind die Knödel. Zumindest die auf meinem Bild. Wie man sehen kann sind meine Knödel nicht richtig aufgegangen. Das Problem bei mir liegt allerdings darin, dass ich die Eier vergessen hatte. Geschmacklich sind die Knödel einwandfrei. Ich habe meine ohne Mohn gegessen. Wer es mag, kann natürlich gerne welchen darüber streuen. Ich werde sie irgendwann noch einmal mit Eiern probieren um zu sehen, welchen Unterschied das macht. Bis dahin wünsche ich euch guten Appetit.


Sonntag, 22. Mai 2016

Französisches Baguette

Zutaten:
Für den Vorteig:
135g Mehl Typ 550
135 ml Wasser
0,1g frische Hefe


Für den Autolyseteig:
290g Mehl Typ 550
150 ml Wasser


Für den Hauptteig:
3g frische Hefe
9g Salz

Die Vorteigzutaten werden miteinander vermengt und müssen zugedeckt 1 Tag ruhen. Am nächsten Tag werden die Zutaten für den Autolyseteig mit den Vorteig 5 Minuten verknetet. Der Teig muss nun 30 Minuten ruhen. Danach werden die Zutaten für den Hauptteig zugegeben und die Masse wird noch einmal 5 Minuten geknetet. Danach muss der Teig zugedeckt 2 Tage ruhen. Nachdem die Zeit vorüber ist, wird der Teig in 3 Teile geteilt. Die jeweiligen Teiglinge werden so bearbeitet, dass immer die Außenseiten nach innen geknetet werden, damit viel Luft in den Teig kommt. Sie werden auf eine bemehlte Baguetteform gegeben und müssen noch einmal mindestens 1 Stunde gehen. Die Oberfläche wird mit einem Messer schräg eingeschnitten.  Danach können die Teiglinge mit Wasser bespritzt werden und bei 220°C 30 Minuten gebacken werden. 


Die Baguettes sind schön luftig geworden. Allerdings gehe ich davon aus, dass sie eine noch angenehmere Konsistenz bekommen hätten, wenn sie anstelle den 2 Tagen ruhen im zweiten Durchgang, maximal einen Tag geruht hätten. Ich konnte sehen, dass der Hefeteig sehr schön aufgegangen ist und danach wieder eingefallen ist. Würde man die Teiglinge formen, bevor der Teig einfällt, würden sie sicherlich besser aufgehen und noch luftiger sein. Geschmacklich sind sie sehr gut geworden. Ich werde das Rezept auf jeden Fall noch einmal mit kürzerer Ruhephase ausprobieren.

Montag, 16. Mai 2016

Apfel-Streusel-Kuchen vom Blech

Zutaten:
Für den Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
50 ml Milch
50g Zucker
250g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
50g Butter


Für den Belag:
1,3 Kg Äpfel
100g Zucker
1 TL Zimt


Für die Streusel:
250g Mehl
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125g Butter
50g gehackte Mandeln


Backform:
Backblech ca. 41x35cm

Das Mehl wird zu einem Haufen aufgeschüttet und in der Mitte eine Mulde gebildet. In die Mulde kommt die lauwarme Milch, die zebröselte Hefe und der Zucker. Aus diesen Zutaten wird ein Vorteig angerührt, der ca. 30 Minuten zugedeckt gehen muss. Nachdem der Vorteig ordentlich Blasen wirft, werden die restlichen Zutaten für den Teig mit dem Vorteig verknetet. Anschließend muss er noch einmal 1 Stunde zugedeckt gehen. In der Zwischenzeit werden die Äpfel geschält und entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Der Zucker und Zimt wird mit den Apfelstückchen vermengt. Der Teig wird auf einem Backpapier in Größe des Backbleches ausgerollt und die Apfelstücke darauf verteilt. 
Die Zutaten für die Streusel bis auf die Mandeln werden von Hand miteinander verknetet. Die Streusel werden auf den Belag gestreut und darauf die Mandeln verteilt. Nun kann der Kuchen bei 160°C 40 minuten gebacken werden.


Zunächst ist zu erwähnen, dass sich der Hefeteig sehr schön hat ausrollen lassen. Ob das am Ei liegt oder an der Zusammensetzung der Zutaten kann ich leider nicht sagen. Der Teig ist allerdings sehr dünn geworden und hat nicht komplett für das ganze Blech gereicht, wie man auf dem Foto sehen kann. Dennoch ist der Kuchen wunderbar fruchtig und geschmacklich einwandfrei. Der Zucker auf den Früchten verleiht diesen noch einmal zusätzliche Süße. Ich kann euch nur empfehlen das Rezept auszuprobieren.

Freitag, 13. Mai 2016

Weinherstellung

Jedes Jahr denke ich mir, dass es viel zu schade ist die ganzen Früchte auf den Boden fallen zu lassen, die in den Gärten oder Wegrändern an Büschen und Bäumen wachsen. Deshalb habe ich mir ein Buch gekauft um herauszufinden, wie man Wein herstellt.

Zunächst musste ich mir für dieses Vorhaben verschiedene Geräte zulegen. Darunter zählt eine Öchslewaage, Weinbehälter mit Dichtung und Gärspund, einen Trichter, eine manuelle Pumpe und einen Messzylinder zur Säurebestimmung.
Als Zutaten habe ich mir 48 Stunden Turbohefe (Moonshiners Choice) und normale Weinhefe, Zitronensäure, Blaulauge, Kaliumdisulfid, Hefenährsalz und Zucker geholt.

Ich habe mir zunächst pinibel jeden Schritt aus einem Buch durchgelesen. Dort stand, man soll zunächst einfach anfangen und naturdrüben Apfelsaft holen und sein Glück probieren. Gesagt, getan, bin ich in den Supermarkt gefahren und habe ich mir naturdrüben Apfelsaft geholt. Da ich aber nicht ich wäre, wenn ich nicht gleich noch mehr ausprobieren würde, habe ich noch mehr geholt. Dazu zählt Orangensaft, Melonen und Traubensaft rot.

Der Ablauf für die Weine ist im Prinzip immer gleich. Die Früchte, insofern man welche hat, werden gereinigt und zerkleinert. Die Geräte, die verwendet werden, werden vor der Benutzung gereinigt. Das erfolgt, indem man eine Lösung aus Kaliumdisulfid und Wasser herstellt. Diese ist giftig und sollte entsprechend gekennzeichnet und gelagert werden. Die "Reinigungsflüssigkeit" kann immer wieder verwendet werden. Wie die genaue Zusammenstellung der Flüssigkeit ist, kann ich euch sagen, wenn ihr es wissen wollt.

Es gibt zwei Varianten Wein anzusetzen. Bei Variante 1 werden die Früchte zerkleinert und vergoren. Diesen Ansatz bezeichnet man als Maische. Bei Variante 2 wird nur der Saft der Früchte vergoren. Diesen Ansatz bezeichnet man als Most. Ich bevorzuge eher Most, da sich zum einen der Öchslegehalt besser ermitteln lässt und zum anderen schäumt die Flüssigkeit bei der Gärung nicht so wild, wie bei Variante 2.

Wir haben also nun Fruchtsaft, dessen Öchslegehalt wir messen. Der Öchslewert gibt an, wie viel Zucker in der Flüssigkeit enthalten ist. Wasser hat 0° Oe. Der Öchslegehalt wird bei 20°C bestimmt. Sollte die Temperatur der Flüssigkeit darüber oder darunter liegen, muss ein entsprechender Wert addiert oder abgezogen werden. Der Wert lässt sich errechnen oder auf den Zusatzthermometer in der Öchslewaage nachlesen. 

Nun gibt es Tabellen, die ich euch vorstellen kann, wenn denn Interesse besteht, wie viel Grad Öchsle zu wie viel Prozent Alkohol führen. Mit diesen Tabellen lässt sich errechnen, wie viel Zucker oder Wasser man der Flüssigkeit zugeben muss, um ein bestimmtes Maß an Alkohol zu erlangen, wenn der Zucker im Wein abgebaut wurde. Die gewünschte Menge an Zucker wird dem Fruchtsaft zugegeben. Es ist gut, wenn ein Teil der Flüssigkeit mit dem Zucker aufgekocht wird, dann löst er sich besser. Allerdings muss die Flüssigkeit erst wieder ganz abkühlen, bevor man säter die Hefe dazu gibt, da sonst die Hefe abstirbt (ab ca. 30°C).

Zur Säurebestimmung wird ein Messzylinder bis zur Nullmarke mit dem reinen Fruchtsaft gefüllt. Mit Hilfe einer Pipette wird Tropfenweise Blaulauge in den Zylinder getropft. Auf den Zylinder wird der Daumen gesteckt und immer wieder nach ein paar Tropfen umgedreht. Wird der Daumen weg genommen, muss die Flüssigkeit vom Daumen am Zylinder  abgestriffen werden, da sonst das Messergebnis verfälscht wird. Sobald die Flüssigkeit einen Farbumschlag vollzieht, liest man den Wert vom Zylinder ab. Die Anzahl der zugeführten Blaulauge in ml entspricht der vorhandenen Säure in g/l in der Flüssigkeit. 

Nun muss man sich überlegen, welche Säure man im Wein haben will. Der Wert sollte sich zwischen 5 und 10 g/l befinden. Um den Wert zu erhöhen, gibt man die entsprechende Menge an Citronensäure zum Wein hinzu. 

Nun haben wir einen Fruchtsaft mit einigem Zucker und ein wenig Zitronensäure in unseren Gärballon. Nun fehlen die wichtigstens Dinge zum Weinherstellen. Es gibt verschiedene Arten von Weinhefen. Manche haben einen gewissen Geschmack und manche sind geschmacklos. Ich verwende nur geschmacklose bis jetzt, da ich wissen möchte, wie die einzelnen Sorten schmecken. Wie viel von der Hefe hinzugegeben werden soll, steht auf der Packung der Hefe. Man kann sie in ca. 20°C warmen Wasser ansetzen, muss man aber nicht. Damit die Hefe ordentlich arbeiten kann und den Zucker zu Alkohol verarbeiten kann, muss sie aktiviert werden. Dazu wird Hefenährsalz zum Wein gefügt. Die Dosis steht ebenfalls auf der Packung des Salzes.

Wer mag kann nun noch etwa 0,1g/l Sulfid hinzugeben. Das reduziert die Entstehung von Bakterien. Die Zugabe muss aber ausgewiesen sein. Nun wird der Gärspund mit Wasser befüllt und auf den Ballon gesteckt. Jetzt heißt es abwarten. Wie lange die erste Gärphase dauert kommt unter anderen auf die Umgebungsbedingungen an. Wenn es wärmer ist, geht es schneller und wenn es kälter ist, dann dauert es länger. Allgemein kann ich aktuell sagen, dass man 1-2 Monate warten muss, bis die erste Gärphase vorüber ist und der Jungwein abgezogen werden kann. Das bedeutet, dass behutsam der Teil des Weines in einen frischen Ballon gefüllt wird, in dem keine Trubstoffe sind. Den Teil mit den Trubstoffen kann man entsorgen. 

Der Jungwein muss wieder ca. 2 Monate gelagert werden. Danach kann er noch einmal abgezogen und nach Belieben abgefüllt werden. Ich habe meinen bis jetzt noch in den Ballons gelassen, da sie sich hervorragend zur Aufbewajrung eigenen.

Das ist relativ kurz die Weinherstellung beschrieben. Solltet ihr noch mehr wissen wollen, fragt einfach. Geht auf jeden Fall nicht davon aus, dass es gleich klappt oder immer klappt. Ich bin aktuell bei meiner 10. Sorte Wein und die meisten davon habe ich entsorgt.

Dienstag, 4. Februar 2014

Quarkbuchteln

Für dieses Rezept wurden zunächst 500g Mehl mit einer Packung Trockenhefe (ich hatte keine frische), einem TL Zucker und einem Schluck lauwarmer Milch in eine Schüssel gegeben. Die Hefe wurde zu einem Vorteig verarbeitet und 15 Minuten gehen gelassen. Anschließend wurde der restliche Zucker (ca. 70g) zusammen mit einem EL Vanillezucker, einem Ei, 75g Butter und der restlichen Milch (insgesamt 250 ml) mit dem Vorteig vermischt. Dieser Teig, wie im unten aufgeführten Bild gezeigt, bleibt 45 Minuten ruhen.

 

Nach der Ruhephase wird der Teig 1 cm dick ausgerollt. Ich muss sagen, dass der Teig sehr schön gewesen ist. Er hat sich leicht schneiden lassen und sehr wenig geklebt.
 Nun muss er in 16 gleich große Stücke geschnitten werden. Für die Füllung werden 250g Quark mit 50g Puderzucker, einem Eigelb und Rum nach Geschmack verrührt. Ich habe Wilthener Goldkrone dazu verwendet. 
Von der Füllung wird dann auf jedes Stück Teig ungefähr ein TL verteilt. Um die Stücke ordentlich schließen zu können, rollt man die Enden zusammen, sodass eine Rolle entsteht. Die anderen beiden Enden habe ich zusammen gedrückt.


Die fertig gerollten Teigstücke sehen dann so aus.

 

Gleichzeitig werden die restlichen 50g Butter in einer Pfanne erhitzt. Die gerollten Teigstücke werden dann kurz angebraten und anschließend in Springform gegeben. Nach kurzer Ruhepause kommen die Buchteln für 25 Minuten bei 160°C in den Ofen. Zugegeben sehen meine leider nicht so aus, wie auf dem Foto im Rezept, aber ich denke, dass sie mir trotzdem gelungen sind. Geschmacklich sind sie ganz gut. Der Hefeteig schmeckt nicht zu sehr nach Hefe. Er ist leicht und locker und die Quarkfüllung  lässt ihn nicht zu trocken wirken. Nachteilig an dem Rezept ist die relativ aufwendige Zubereitung. Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim nachmachen.


Samstag, 14. Dezember 2013

Brötchen

Aus diesem herrlichen Hefeteigpilz sind die darunter befindlichen Brötchen geworden. Mir hat ein bisschen der Geschmack im Teig gefehlt, ansonsten waren sie ok.


Oster Hefezopf

Auf den folgenden Bildern könnt ihr die Herstellung eines Hefezopfes sehen. Ich habe ihn zu Ostern gemacht und finde ihn recht einfach und lecker. Der Teig besteht lediglich aus einem Hefeteig mit etwas Zucker. Der Teig wird in drei gleich große Teile geteilt. Anschließend formt man diese zu einer Rolle und flechtete einen Zopf daraus. Ist man damit fertig, kann man den Zopf auf ein Pizzablech oder eine runde Springform legen und mit einer Eigelb-Zuckermischung bestreichen. Zum Schluss streut man noch ein paar gehackte Mandeln über den Teig und schiebt ihn in den Ofen. Einfach und lecker zu gleich. Der Teig ist leicht süßlich und fluffig. Eine schöne Abwechslung zum Osterkaffee.