Dienstag, 21. Juni 2016

T-Bonesteak

Heute habe ich mir ein T-Bonesteak vom Jungbullen zubereitet. Das Stück hatte ein ungefähres Gewicht von 1 Kg. Anhand des Bildes kann man sehen, wie groß es war. Eigentlich habe ich gehofft, dass beide Steaks in die Pfanne passen, aber dem war nicht so. Ich habe das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen und an die Zimmertemperatur anpassen lassen, damit es gleichmäßig garen kann. Ich habe das Fleisch unter kalten Wasser abgewaschen und mit einem Küchentuch trocken getupft. Nun habe ich beide Seiten mit Fleur de Sel und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut. Anschließend habe ich meine neue Gußeisenpfanne mit Öl befüllt und richtig erhitzt. Dann habe ich das Fleisch in die Pfanne gelegt und von jeder Seite 3 Minuten scharf angebraten.

 

Anschließend habe ich ist das Steak in Alufolie gewickelt und zunächst 6 Minuten im vorgeheizten Backofen weiter garen lassen. Da nach dieser Zeit jedoch noch keine Änderung an der Garstufe erreicht war, habe ich es weitere 6 Minuten garen lassen. Auch nach dieser Zeit war es noch zu roh. Deshalb habe ich die Temperatur auf 200°C erhöht und das Fleisch weitere 8 Minuten im Ofen gelassen. Danach konnte es serviert werden.



Auf dem unteren Bild ist der Rest zu sehen, der am Knochen war. Dort sieht das Fleisch aber noch zu roh aus. Grundlegend habe ich das Steak medium-rare mit Tendenz zu rare gebraten. So esse ich es am liebsten. Die Außenseiten, die etwas dünner waren, sind natürlich schneller durchgebraten. Die Stücke am Knochen brauchen dafür länger. Allgemein ist zu sagen, dass ich mit dem Steak sehr zufrieden bin. Das Anbraten in der Pfanne hat dem Steak ein wunderbares Röstaroma verliehen. Dank dem Garen in der Alufolie bleibt das Fleisch schön saftig und kann in Ruhe garen. Das Fleur de Sel und der Pfeffer haben den Geschmack perfekt abgerundet. Eigentlich esse ich meine Steaks gerne mit Creme de Balsamico, aber hier hätte es nur den Geschmack versaut. Ich werde mir sicher noch öfter solche Steaks holen und zubereiten. Das Geschmackserlebnis ist wirklich fantastisch.