Donnerstag, 25. Mai 2017

Schwarzbierbrot

Zutaten:
Für den Sauerteig:
125g Mehl Typ 1150
110 ml Wasser
5 ml Balsamicoessig

Für den Vorteig:
110g Mehl Typ 1050
110 ml Wasser
5g Frische Hefe

Für den Hauptteig:
270g Mehl Typ 550
115 ml Schwarzbier
10g frische Hefe
10g Salz
10g Backmalz

Die Zutaten für den Sauerteig werden miteinander vermengt. Die für den Vorteig ebenfalls. Beide Teige müssen nun bei Zimmertemperatur 1 Tag ruhen. Anschließend werden sie mit den Zutaten für den Hauptteig vermengt und solange geknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Aus dem Teig wird ein Laibb geformt, der auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben wird. Zugedeckt mit einem Küchentuch muss der Laib 1 Stunde ruhen. Danach wird er mit viel Schwaden bei 250°C 10 Minuten gebacken. Danach wird der Schwaden abgelassen, die Temperatur auf 220°C gesenkt und das Brot weitere 30 Minuten gebacken. 


Die Kruste ist knsuprig und recht dünn. Die Krume ist angenehm weich, vergleichbar mit einem normalen Mischbrot. Geschmacklich muss ich sagen, finde ich das Brot richtig Klasse. Man spürt tatsächlich das Herbe vom Bieraroma, aber in einer sehr sehr angenehmen Art und Weise. Wenn man es nicht wüsste, dass Bier darin enthalten ist, würde man sich nur fragen, was den würzigen Charakter ausmacht. Es schmeckt nichts hervor, sondern unterstützt nur den Geschmack. Ich kann es euch jedenfalls nur empfehlen dieses Brot auszuprobieren.

Montag, 22. Mai 2017

Gurken 5

Zutaten:
500ml Wasser
500 ml Balsamicoessig
600g Gurken
50g Meerrettich
100g Salz
125g Zucker
5 Lorbeerblätter
50g Senfkörner
1/3 TL getrockneter Dill

Die Gurken werden geschält und in Stücke geschnitten. Anschließend wird ein Sud aus allen Zutaten angesetzt und kurz aufgekocht. Alles zusammen wird sofort in ein entsprechend großes Einkochglas gegeben und verschlossen. Nach 2 Wochen können die Gurken gegessen werden.



Bei diesem Rezept soll es sich um normale eingelegte Gurken handeln. Davon abgesehen, dass ich jedes Mal wieder erstaunt darüber bin, welche Massen an Materialien, also Gewürzen und Essig in dieses Unterfangen eingebracht werden müssen, habe ich mich schon etwas gewundert, wie viel Senkörner und Meerrettich dazu verwendet werden. Vom Salzgehalt her habe ich es als nicht mehr empfunden, wie bei den anderen Sorten. Nach Ablauf der 2 Wochen habe ich das Glas aufgemacht und probiert. Leider muss ich sagen, dass ich mit meiner Einschätzung bezüglich des Salzes anscheinend völlig daneben gelegen habe. Die Gurken sind sehr versalzen. Zudem haben sie einen sehr intensinven oder zumindest bemerkbaren Geschmack nach Senf. Zum normalen Verzehr zum Beispiel zum Abendbrot sind diese Gurken definitv nicht zu verwenden. Was allerdings gut funktioniert ist, wenn man dazu ein wenig Fleischwurst in kleine Würfel schneidet, eine Zwiebel dazu gibt, etwas Mayonnaise, Paprika, Knoblauch und Pfeffer. Schon hat man seinen eigenen Fleischwurstsalat. Ich kann mir auch vorstellen, wenn man sie mit einer Art Senfsoße serviert, schmeckt das auch. Allerdings sollte man bei jeglicher Weiterverwendung kein Salz mehr an das jeweilige Gericht geben.
Ich lasse mich derweil überraschen, wie die anderen Sorten schmecken.

Samstag, 13. Mai 2017

Weizenbrötchen 2

Zutaten:
Für den Vorteig:
130g Mehl Typ 550
90 ml Wasser
3g frische Hefe
3g Salz

Für den Hauptteig:
305g Mehl Typ 550
70 ml Wasser
100 ml Milch
6g frische Hefe
6g Salz
6g Zucker

Die Zutaten für den Vorteig werden miteinander vermengt und müssen 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen. Danach werden sie luftdicht verschlossen im Kühlschrank für 3 Tage verpackt. Nach Ablauf der Zeit werden die Vorteigzutaten mit den Zutaten für den Hauptteig vermengt und so lange geknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend muss der Teig 1 Stunde ruhen. Nun wird er noch einmal durch geknetet und 90g schwere Rohlinge abgestochen und geformt. Dieser werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben und müssen dort abgedeckt noch einmal 1 Stunde ruhen. Vor dem Backen werden die Rohlinge auf der Oberseite mit einem scharfen Messer eingeschnitten. Die Backzeit beträgt  20 Minuten bei 230°C. Dabei wird am Anfang vom Backvorgang Wasserdampf in den Ofen gegeben, der nach 10 Minuten abgelassen. Während der letzten 5 Minuten wird die Ofentür einen Spalt geöffnet, damit die Kruste knusprig wird.

 

Die Brötchen sind luftig und locker. Die Krume ist dennoch fest genug und kleinporig, dass sie nicht als eine Art Ciabatta gelten. Meine Brötchen sind leider relativ klein und dafür hoch geworden. Wenn ihr sie also nachbacken wollt, dann empfehle ich euch sie möglichst groß zu formen, damit sie nicht zu hoch aufgehen. Vom Geschmack her sind sie gut geworden und kommen den üblichen Bäckerbrötchen sehr nah.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Saftiger Schokoladenkuchen

Zutaten:
150g Zartbitterschokolade
250g Butter
200g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
200g Mehl
100g Speisestärke
30g Kakaopulver
2 Packungen Backpulver
3 EL Milch

Die Schokolade wird in kleine Stückchen gehackt. Die Butter wird mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen. Anschließend werden nacheinander die Eier untergerührt. Im Anschluss werden die restlichen Zutaten verrührt. Der Teig wird in eine gefettete Backform gegeben und bei 160°C 1 Stunde gebacken. Nachdem er ausgekühlt ist kann er mit Schokolade überzogen und mit Zuckerguss verziert werden.


Die Masse vom teig war eigentlich normal. Dennoch ist mir der Kuchen in der Mitte eingefallen. Dies kann entweder an zu viel Backpulver oder der Speisestärke liegen. Daher empfehle ich euch nur eine Packung Backpulver zu verwenden und eine ausreichend große Backform auszuwählen, die maximal zu 3/4 befüllt wird. Für die Backzeit solltet ihr euch zunächst an 50 Minuten orientieren und die Stäbchenprobe machen. Wenn der Schokokuchen zu lange gebacken wird, ist nämlich nichts mehr saftig, sondern nur noch trocken. Geschmacklich kann man nichts dagegen sagen, man muss nur eben versuchen, dass er nicht einfällt und nicht zu trocken wird.

Sonntag, 7. Mai 2017

Kirsch-Schokoladen-Torte

Zutaten:
1 Glas Sauerkirschen
100g Zartbitterschokolade
100g Butter
100g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
125g Mehl
1/2 packung Backpulver
100g gemahlene Haselnüsse
1 Packung roten Tortenguss

Die Kirschen werden in ein Sieb gegeben und der Saft aufgefangen. Die Schokolade wird in kleine Stückchen gehackt. Die Butter wird mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen. Anschließend werden die Eier untergerührt. Danach werden Salz, Mehl, Haselnüsse, Backpulver und die gehackte Schokolade verrührt. Nun wird eine Springform vom Durchmesser 26 cm eingefettet und ausmehliert. Der Teig wird in die Form gegeben und mit den abgetropften Kirschen belegt. Die Kirschen werden leicht angedrückt. Nun wird der Kuchen bei 160°C ca. 45 Minuten gebacken. Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, wird mit dem Tortenguss und dem Kirschwasser laut Packungsanleitung der Tortenguss hergestellt und um den gesamten Kuchen gestrichen.

 

Einen Schönheitspreis wird der Kuchen nicht gewinnen, dafür kann er aber geschmacklich punkten. Die Kombination aus Nüssen, Schokolade und den Kirschen macht ihn zu einem angenehmen Kaffeebegleiter. Durch die Kirschen ist er nicht mehr so trocken, wie er ohne sie wäre. Die Nüsse könnten vom Anteil her noch etwas weniger sein und dafür mehr Teig, aber das kann jeder so machen, wie es ihm gefällt. Zur besseren Optik ist es ratsam, dass der Tortenguss noch in der Form auf den Kuchen aufgetragen wird, so entsteht eine gleichmäßige Oberfläche. Wer mag kann ihn noch mit etwas Schlagsahne verzieren.