Freitag, 21. Juli 2017

In Whisky, Soja und Honig marinierte Stubenküken

Zutaten:
6 Hähnchenschenkel
150 ml Sojasoße
100 ml Whisky
6 Knoblauchzehen
2 El Honig
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Schenkel werden gewaschen. Die Knoblauchzehen geschält und klein gehakt. Anschließend werden Alle Zutaten miteinander vermengt und bei max. 4°C im Kühlschrank 1 Tag mariniert. Zum Grillen werden die Schenkel kurz über direkter Hitze angebraten und über indirekter Hitze fertig gegrillt.


Wie ihr sehen könnt, habe ich das gleich Bild, wie aus dem letzten Post genommen, weil hier beide Sorten vom Fleisch abgebildet sind. Ihr könnt anstatt den Hähnchenschenkeln natürich auch jede andere Art von Geflügel nehmen. Gerade für die Frauen eignen sich hervorragend Putenbrustfilets. Das macht von der Verarbeitung keinen Unterschied. Bei diesem Rezept würde ich euch empfehlen die Menge an Whisky stark zu reduzieren. Der Geschmack legt sich zwar sehr gut um das Fleisch, aber es bleibt dennoch ein sehr starker Whiskygeschmack vorhanden. Ich kann mir vorstellen, würde man zu der Marinade noch Ketchup oder eine Art BBQ-Sauce geben, dann reduziert sich das etwas und passt mit den übrigen rauchigen Geschmack besser zusammen. Aber in der Rohfassung werden wahrscheinlich viele Leute sagen, dass es ihnen zu sehr nach Alkohol schmeckt.

Dienstag, 18. Juli 2017

Entenkeulen vom Grill mit Hoisin-Orangen-Glasur

Zutaten:
4 Hähnchenschenkel
4 EL Reiswein
1 Packung Orangenschale
3 EL Hoisinsoße
1/2 TL Chiliflocken
2 TL grobes Meersalz
1/2 TL Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Sojasoße

Die Hähnchenschenkel werden gewaschen und in den restlichen Zutaten mindestens 1 Tag im Kühlschrank bei max. 4°C eingelegt. Anschließend werden sie kurz über direkter Hitze angebraten und danach bei indirekter Hitze fertig gegrillt. 


Die Zubereitung ist denkbar einfach. Es ist immer schwierig Geschmack in Geflügel zu kriegen. Mit dieser Mischung gelingt das allerdings recht gut. Wer auf Orangenaroma steht, dem wird dieses Rezept vollkommen zusagen. Mir persönlich hat es zu sehr nach Orange geschmeckt. Wenn man eine entsprechende Beilage dazu wählt, kann ich es mir aber durchaus als mundend vorstellen. Ein Beispiel hierzu wäre entweder eine Art Nudelsalat oder etwas in Richtung Taco. Probiert es einfach aus und findet für euch die passende Option.

Samstag, 15. Juli 2017

Thailändische Garnelen

Zutaten:
300g Garnelen
1 Zwiebel
2 EL Reisweinessig
1 TL Zucker
1 TL Chiliflocken
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL Ingwer
4 EL Hoisinsoße
2 EL Oystersoße
Olivenöl zum Auffüllen

Die Zwiebel wird geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden alle Zutaten miteinander vermengt  und mit Garnelen in der Würzmischung eingelegt. Die Garnelen werden einen Tag bei 4°C im Kühlschrank mariniert. Sie werden über direkter Hitze von jeder Seite ca. 5 Minuten gegrillt.


Wenn ihr das Rezept lest, werdet ihr euch sicher fragen, warum bei diesem und dem letzten Beitrag das gleiche Bild vorhanden ist. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Garnelen in der Mitte die Variante mit dem Orangen-Fenchel-Aroma sind und die äußeren sind die Garnelen aus diesem Rezept. Geschmacklich haben sie nicht so viel Aroma angenommen, wie die aus dem vorherigen Rezept. Ich denke, dass wenn man hier noch Knoblauch  hinzufügt, wird sich der Geschmack noch etwas intensivieren und das Gesamtergebnis besser schmecken. Ansonsten weisen sie lediglich einen leichten asiatischen Touch auf, der aber nicht merklich zu spüren ist. Ihr könnt ja einfach ein wenig mit den Gewürzen experimentieren und von dem, was euch am besten schmeckt die Gewürzmenge etwas anheben.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Garnelen mit Orangen-Fenchel-Aroma

Zutaten:
300g Garnelen
1 Packung Orangenschale
50 ml Olivenöl
2 EL Limettensaft
3 Knoblauchzehen
1 TL Fenchelsamen
1 Tl grobes Meersalz
1/2 TL Cayennepfeffer

Die Knoblauchzehen werden geschält und fein gehackt. Anschließend werden alle Zutaten miteinander vermengt und einen Tag mit den Garnelen eingelegt. (Im Kühlschrank bei 4°C) Die Garnelen werden auf Spieße gesteckt und 5 Minuten von jeder Seite über direkter Hitze gegrillt. 


Normalerweise haben Garnelen keinen großartigen Eigengeschmack. Mit dieser Mischung ändert sich das ein bisschen. Es verhält sich ähnlich, wie wenn man Hühnchen einlegt. Man kann nicht davon ausgehen, dass das Fleisch den Geschmack so annimmt, wie Schweinefleisch oder Rindfleisch. Dennoch merkt man einen deutlichen Unterschied zum ungewürzten Zustand. An der Konsistenz ändert das Einlegen nichts. Geschmacklich erhält man eine Mischung aus Orange und Fenchel. Das Fenchelaroma ist jedoch nicht so intensiv, dass es abschreckt. Vorstellbar wäre in dieser Konstellation auch ein Gemisch mit Salbei. Aber das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ausprobieren. Mit diesem Rezept habt ihr auf jeden Fall etwas Auergewöhnliches auf euren nächsten Grillfest.

Sonntag, 9. Juli 2017

Kartoffelsalat mit Pistazienpesto

Zutaten:
1,5 Kg Kartoffeln
3 Knoblauchzehen
1 gefüllte Handvoll Basilikumblätter
1 Packung Pistazien ungesalzen
5 EL Mayonnaise 
2 EL Balsamicoessig
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
2 gelbe Paprika
Olivenöl

Die Kartoffeln werden gewaschen und anschließend 12-15 Minuten in Salzwasser gekocht. Danach werden sie unter kalten Wasser abgeschreckt und je nach Größe geviertelt oder geachtelt. Anschließend werden sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben und mit Olivenöl benetzt und mit etwas Meersalz bestreut. Die Paprika wird ohne Strunk und Kerne in kleine Würfel geschnitten und mit auf das Blech gegeben. Bei 170°C werden die Kartoffeln im Ofen etwa 20-25 Minuten geröstet. Wer mag kann die Temperatur auch erhöhen, damit die Kartoffeln knuspriger werden, dann ist es aber ratsam in Ofennähe zu bleiben.
Die Knoblauchzehen werden geschält und zusammen mit den Basilikumblättern und den Pistazien in einem Häcksler zerkleinert. Die Mischung wird mit der Mayonnaise, den Essig, Meersalz und Pfeffer vermengt und abgeschmeckt. Nachdem die Kartoffeln gar sind, werden sie noch im warmen Zustand mit dem Pesto vermengt.

 

Das Bild kann nicht sonderlich appetitlich aussehen, da es sich "nur" um Kartoffelsalat handelt. Bei dieser Version kann ich euch allerdings sagen, dass das ein wunderbarer Begleiter für jegliche Sommerfeste ist, vor Allem, wenn es ein bisschen südländische Kost gibt. Ich kann es euch nur empfehlen ihn einmal auszuprobieren. Aber bevor ihr euch die Arbeit mit den Pistazien macht, kauft euch lieber gleich welche, die schon geschält sind. Ansonsten wünsche ich euch einen guten Appetit.