Donnerstag, 30. November 2017

Sandwichbrote

Zutaten:
Für den Vorteig:
75g Mehl Typ 550
1/2 TL Backmalz
10g frische Hefe
60 ml Wasser

Für den Hauptteig:
700g Mehl Typ 550
30g frische Hefe
50g Zucker
40g Butter
1 Ei
15g Salz
15g Backmalz
260g Wasser

Eigelb
Parmesan
Oregano
Mohn
Sesam

Die Zutaten vom Vorteig werden miteinander vermischt und 3 Stunden bei Zimmertemperatur in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt. Diese können dann bis zu 3 Tage im Kühlschrank ruhen oder direkt nach den 3 Stunden weiterverarbeitet werden.
Die Zutaten für den Hauptteig ( bis zum Eigelb) werden zusammen mit dem angesetzten Vorteig verknetet, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend muss der Teig 1 Stunde ruhen. Nun wird er noch einmal durchgeknetet und Luft hinein gefaltet. Nun erfolgt eine weitere Stunde Ruhe. Anschließend werden aus dem Teig 4 Rohlinge hergestellt und auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche gegeben. Die Rohlinge müssen auf den Blechen wiederum zugedeckt mindestens 1 Stunde ruhen. Nun können die Rohlinge mit Eigelb bestrichen werden und wahlweise mit Parmesan und Oregano oder einer Mischung aus Mohn und Sesam bestreut werden. Die Rohlinge werden dann bei 200°C 5 Minuten und 160°C etwa 10 -12 Minuten gebacken.


Im oberen Bild ist die Variante mit Oregano zu sehen. Bei mir fehlt leider der Parmesan, da ich zum Zeitpunkt der Herstellung keinen im Haus hatte.


Oben ist die Version mit Sesam und Mohn zu sehen. Unten ist die gleiche Version belegt mit Schinken und Käse und Salat als Sandwich. Grundlegend ist zu sagen, dass ich das Originalrezept um einiges ändern musste, da im Original 100 ml mehr Wasser und 110g weniger Mehl verwendet wurden. Wer mag, kann das gerne ausprobieren, aber ich denke nicht, dass das zum Erfolg führen wird, da der Teig dann viel zu flüssig ist. Die Konsistenz der Brote ist ziemlich luftig und fluffig. Dennoch kann man die Brote ideal bestreichen. Sie lassen sich wunderbar essen und halten und krümeln nicht. Auch nach einem Tag sind sie noch angenehm zum Essen. Was mich ein wenig daran stört ist, dass sie nahezu geschmacklos sind. Würde man das Topping nicht darauf machen, würden sie "nur" nach Weißbrot schmecken. Das ist sicherlich nicht verkehrt, aber ich denke ein wenig Abwechslung oder intensiverer Geschmack wäre super. Das kann man meines Erachtens aber nur erreichen, indem man die 700g Mehl mischt und beispielsweise 100g Mehl Typ 1050 oder 1150 beimischt. Da das 1150er Mehl aber vergleichsweise viel Wasser bindet und die Krume dadurch nicht so fluffig werden könnte, so würde ich vorschlagen den Vorteig mit dem 1150 Mehl zu machen, dass man eine Art Sauerteig hat. Das ist es zwar mit dem 550er Mehl theoretisch auch, aber eben ein anderer. Ihr könnt es ja gerne ausprobieren und mir Bescheid geben. Ansonsten wünsche ich euch einen guten Appetit.




Montag, 27. November 2017

Schoko-Kirsch-Napfkuchen

Zutaten:
1 Glas Süßkirschen
200g Mehl
2 Packungen Schokoladenpuddingpulver
1 Packung Backpulver
130g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
5 Eier
150 ml Sonnenblumenöl
125 ml Milch
100g Raspelschokolade

Die Kirschen werden in ein Sieb zum Abtropfen gegeben. Die Eier werden mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Anschließend werden Mehl, Backpulver und Puddingpulver zugegeben. Jetzt werden das Öl, die Milch und die Raspelschokolade zugegeben und verrührt. Zum Schluss werden die Kirschen untergehoben. Nun wird eine Gugelhupfform ausgebuttert und die Masse hinein gegeben. Der Kuchen wird nun bei 160°C 75 Minuten gebacken. Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist kann er wahlweise mit Puderzucker bestäubt oder mit Schokolade überzogen werden.

Wie im unteren Bild zu sehen ist, sinken die Kirschen beim Backen auf den Boden der Form. Ansonsten ist der Kuchen sehr einfach herzustellen. Bei den heutigen Preisen für Butter punktet der Kuchen damit, dass keine Butter verwendet wird. Geschmacklich ist der Kuchen wunderbar gelungen. Er ist schön saftig, hält beim Anschneiden gut zusammen und hat ein schönes Schokoladenaroma.  



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Süß-Saure Nudeln mit Huhn

Zutaten:
250g Chinesische Eiernudeln
2 EL Öl
1 Zwiebel
4 Hähnchenschenkel
1 Möhre
1 Rote Paprika
100g Bambussprossen
55g Sonnenblumenkerne

Für die Soße:
125ml Wasser
1 1/2 El Speisestärke
3 EL brauner Zucker
4 EL Reisweinessig
2 TL Sojasoße
2 TL Tomatenmark
2 Große Knoblauchzehen
1 cm Stück Ingwer
1 Prise Salz
1 TL Pfeffer

Die Nudeln laut Packungsanweisung gar kochen und unter kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht nachziehen.
Die Hähnchenschenkel enthäuten und das Fleisch vom Knochen lösen. Die Zwiebel schälen und und kleine Stücke schneiden. Die Enden der Möhre entfernen und die Möhre raspeln. Den Strunk und Kerne der Paprika entfernen und in Stücke schneiden. 
Die Hälfte des Wassers mit der Speisestärke vermischen. Knoblauch und Ingwer schälen und klein würfeln. Zusammen mit den restlichen Soßenzutaten in einem Topf aufkochen lassen. Anschließend die angerührte Speisestärke zugeben und aufkochen lassen. Den Topf danach vom Herd nehmen.

Die Zwiebel und klein geschnittenen Hähnchnschenkel werden in dem Öl im Wok angebraten. Die restlichen Zutaten werden schrittweise zugegeben. Zum Schluss werden die erkalteten Nudeln und die Soße hinzugefügt.


Dieses Gericht bedingt durch die Vorbereitungen einen gewissen Aufwand. Dennoch kann man, wenn man die Portionen beispielsweise verdoppelt, ein Gericht schaffen, welches die Vorbereitungen rechtfertigen. Geschmacklich ist es relativ simpel gehalten. Es schmeckt wie ein süß-saures chinesisches Gericht, welches man ggf. vom Chinesen kennt. Persönlich muss ich dazu sagen, dass mir ein wenig die Schärfe fehlt. Das gewisse Etwas fehlt an diesem Gericht. Dennoch kann man nicht sagen, dass es nicht schmeckt. Ich werde bei zukünftigen Posts noch das ein oder andere chinesische Gericht einstellen und hoffen, dass hier und da verschiedene Rezepte dabei sind, die eine volle Zufriedenheit erlangen.

Freitag, 20. Oktober 2017

Krümelkuchen mit Apfelfüllung

Zutaten:
1,5 Kg Äpfel
1 EL Wasser
100g Zucker
30g Butter
1 Msp. Zimt
250g Butter
200g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
500g Mehl
1 Packung Backpulver

Backform:
Backblech ca. 30x40 cm

Die Äpfel werden geschält und entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Zusammen mit dem Wasser, dem Zucker und der Butter und dem Zimt in einer Pfanne erhitzen, bis die Apfelstückchen etwas weich gekocht sind. Anschließend die Masse abkühlen lassen.  
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Salz und Ei unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver mit verrühren. Die eine Hälfte des Teiges wird dünn ausgerollt und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben. Anschließend wird die Apfelmasse darauf verteilt. Aus der anderen Hälfte des Teiges werden Krümel geformt und auf dem Kuchen verteilt. Der Kuchen wird 45 Minuten bei 160°C gebacken.


Der Kuchen ist relativ einfach herzustellen. Geschmacklich ist er gut. Ich finde jedoch, dass er etwas zu trocken ist. Wenn ich ihn noch einmal machen sollte, würde ich eine Buttercreme oder Pudding drauf machen. Von der Backblechgröße sollte man auch etwas kleiner wählen, damit der Kuchen etwas höher wird.

Freitag, 6. Oktober 2017

Omas Apfelkuchen

Zutaten:
250g Butter
200g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 Packung Vanillearoma
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
5 Eier
350g Weizenmehl
1 Packung Backpulver
ca. 1,25 Kg Äpfel
200g Puderzucker
3 EL Zitronensaft

Backform:
Backblech ca. 41x35 cm

Butter schaumig rühren. Anschließend den Zucker und Vanillezucker zugeben und mit verrühren. Danach werden die Eier einzeln untergeschlagen. Nun wird Vanillearoma, Zimt und Salz dazu gegeben. Der Teig wird auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt. Die Äpfel werden entsteint, geschält und in Scheiben geschnitten. Nun werden sie auf dem Teig verteilt. Der Kuchen wird 35 Minuten bei 160°C gebacken. In der Zwischenzeit wird der Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischt. Die Masse sollte relativ flüssig sein. Sobald der Kuchen fertig ist, wird der Zuckerguss darüber verteilt.


Geschmacklich hat der Kuchen geschmeckt. Der Teig war luftig und locker und hat nach Zimt geschmeckt. Die Äpfel auf dem Kuchen sind ziemlich trocken geworden beim Backen. Die die in den Teig eingezogen sind gingen. Grundlegend muss ich aber sagen, dass mir der Kuchen im Gesamten zu trocken war. Ich denke, wenn man Vanillepudding zwischen Teig und Äpfel streicht, dann ist er wesentlich angenehmer zu essen.