Samstag, 23. Januar 2016

Nürnberger Lebkuchen

Zutaten:
(für ca. 15 Stück mit 80er Oblaten)
4 Eier
250g Zucker
50g Zitronat
50g Orangeat
100g gemahlene Mandeln
5g Zimt
5g Kardamom
1 Msp. Nelkenpulver
1 Msp. Muskatblüte
1 Msp. Hirschhornsalz
250g Mehl
1 EL Milch
Oblaten
1 Becher Kuvertüre


Die Eier werden mit dem Zucker schaumig verrührt. Gleichzeitig wird das Zitronat und Orangeat in kleine Stücke geschnitten. Das Hirschhornsalz wird in der Milch aufgelöst. Nun werden alle Zutaten unter die Eimasse gerührt. Die Masse wird auf Oblaten aufgetragen. Wer eine Lebkuchenform hat, kann das damit machen, wer nicht, macht immer ein bis zwei Esslöffel der Masse auf die Oblaten. Das kommt natürlich auch auf deren Größe an. Anschließend werden die Lebkuchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben. Sie müssen nun über Nacht ruhen. Am nächsten Tag können sie bei 160°C ca. 20 Minuten gebacken werden. Nachdem sie ausgekühlt sind, wird die Kuvertüre geschmolzen und die Lebkuchen am besten mit Hilfe einer Bratwurstzange mit der Oberseite in die Kuvertüre getaucht. Beim Herausnehmen aus der Kuvertüre werden die Lebkuchen kurz gedreht und man wartet einen Augenblick, damit die überschüssige Kuvertüre ablaufen kann. Nun können die Lebkuchen zum Trocknen wieder auf Backpapier gelegt werden. Wer mag kann sie nach Herzenslust verzieren.


Ich kann mich nur jedes Jahr wieder über meiner Lebkuchenform freuen. Sie macht das Arbeiten so viel einfacher und die Ergebnisse sind wunderbar. Wundert euch nicht, dass ich meine Lebkuchen nicht sonderlich verziere. Erstens mögen es meine Freunde nicht so und zweitens kriegt man ohne Deko mehr verstaut. Es kommt schließlich auf den Geschmack an. Apropos Geschmack, die Lebkuchen haben einen relativ festen Biss. Sind aber nicht unangenehm zu essen. Das Orangeat und Zitronat gibt ihnen eine gewisse fruchtige Note. Ich würde es aber weglassen. Stattdessen könnte ich mir die Lebkuchen eher mit getrockneten Früchten vorstellen. Vom Rest her sind sie soweit gut gelungen und wer sich daran probieren will, dem wünsche ich viel Spaß. Die Gewürzmischung ist schön ausgeglichen und bringt das volle Weihnachtsaroma. Ich muss allerdings noch anmerken, dass ich die Mehlmenge um gute 50 bis 100g erhöht habe. 100 werden es vielleicht nicht gewesen sein, aber das ist schwierig zu beurteilen. Mir war die Masse zu dünnflüssig. Und selbst nach der Zugabe des ganzen Mehles ist die Masse immer noch etwas zerlaufen. Das müsst ihr einfach ausprobieren.